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	<title>Franz Vranitzky - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2026-18114-11: Link geändert</title>
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		<updated>2026-03-23T11:04:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link geändert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Franz Vranitzky.jpg|miniatur|Franz Vranitzky (2020)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Vranitzky&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Oktober]] [[1937]] in [[Wien]]) ist ein ehemaliger [[österreich]]ischer [[Basketball]]spieler, [[Manager (Wirtschaft)|Manager]] und [[Politiker]]. Er war von Juni 1986 bis Jänner 1997 österreichischer [[Bundeskanzler (Österreich)|Bundeskanzler]] und von 1988 bis 1997 Bundesparteivorsitzender der [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.parlament.gv.at/person/1368 Dipl.-Kfm. Dr. Franz Vranitzky], parlament.gv.at&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Laufbahn ==&lt;br /&gt;
Als Sohn eines [[Eisengießer]]s wuchs Franz Vranitzky mit einer Schwester in einfachen Verhältnissen im Arbeitermilieu auf. Die Familie wohnte im 17. [[Wiener Gemeindebezirke|Wiener Gemeindebezirk]] [[Hernals]]. Er besuchte das [[Hernalser Gymnasium Geblergasse]] und studierte im Anschluss an der [[Hochschule für Welthandel]] in Wien [[Betriebswirtschaft]]. Während des Studiums arbeitete er als Nachhilfelehrer für [[Latein]] und [[Englische Sprache|Englisch]] und als Hilfsarbeiter am [[Baustelle|Bau]]. 1960 schloss er das Studium als [[Diplom-Kaufmann|Diplomkaufmann]] ab. Seit 1962 ist er Mitglied der SPÖ. Vranitzky war Mitglied der [[Österreichische Basketballnationalmannschaft|österreichischen Basketballnationalmannschaft]], für die er 42 Spiele absolvierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Art. &amp;#039;&amp;#039;Vranitzky, Dr. Franz.&amp;#039;&amp;#039; In: Dieter Hoch: &amp;#039;&amp;#039;Basketball. Wissen von A – Z.&amp;#039;&amp;#039; Loewe, Bindlach 1995, ISBN 3-7855-2750-0, S. 326.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1962 heiratete Vranitzky Christine, geb. Kristen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.parlament.gv.at/dokument/XIX/J/1442/imfname_393094.pdf ANFRAGE der Abgeordneten Dr. Haider, Mag. Stadler und Kollegen an den Bundesminister für Justiz betreffend sogenannte &amp;quot;Arisierungen&amp;quot;], Juni 1995, parlament.gv.at (PDF; 199&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus der Ehe gingen zwei Kinder, Sohn Robert und Tochter Claudia, hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine berufliche Laufbahn begann er 1961 in den [[Siemens-Schuckertwerke]]n. Noch im selben Jahr wechselte er in die [[Oesterreichische Nationalbank]]. 1969 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er zum Doktor der Handelswissenschaften. 1970 wurde er wirtschafts- und finanzpolitischer Berater von [[Bundesministerium für Finanzen|Finanzminister]] [[Hannes Androsch]] in der Regierung von Bundeskanzler [[Bruno Kreisky]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1976 war Vranitzky in leitender Funktion in verschiedenen österreichischen Banken beschäftigt (1976–1981: stellvertretender Generaldirektor der [[Creditanstalt-Bankverein]], 1981: Generaldirektor der CA-BV und stellvertretender Generaldirektor der [[Österreichische Länderbank|Österreichischen Länderbank]], 1981–1984: Generaldirektor und Vorstandsmitglied der Österr. Länderbank), bis Bundeskanzler [[Fred Sinowatz]] ihn 1984 als Finanzminister in die Regierung berief. In diesem Zusammenhang kam es zu öffentlicher Kritik an den [[Abfindung im Arbeitsrecht|Mehrfachabfertigungen]] für seine früheren Funktionen in staatsnahen Unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Wahlkampfs zur [[Bundespräsidentenwahl in Österreich 1986|Bundespräsidentenwahl]] trat Bundeskanzler Sinowatz vehement gegen den Kandidaten der [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], [[Kurt Waldheim]], auf. Als Waldheim am 8. Juni gewählt wurde, trat Sinowatz infolge der Geschehnisse der so genannten „[[Waldheim-Affäre]]“ zurück und empfahl Vranitzky als seinen Nachfolger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Als Bundeskanzler ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Franz Vranitzky und Otto Stich.jpg|mini|Franz Vranitzky 1988 als Bundeskanzler neben dem [[Bundespräsident (Schweiz)|Schweizer Bundespräsidenten]] [[Otto Stich]]]]&lt;br /&gt;
Vranitzky setzte nach seiner Ernennung zum Bundeskanzler durch Bundespräsident [[Rudolf Kirchschläger]] am 16. Juni 1986 zunächst die [[Koalition (Politik)|Koalitionsregierung]] ([[Bundesregierung Vranitzky I|Kabinett Vranitzky I]]) mit der [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]] fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als am 13. September 1986 [[Jörg Haider]] mit Hilfe des deutschnationalen Flügels der Partei an Stelle des gemäßigten [[Norbert Steger]] zum [[Bundesparteiobmann]] der FPÖ gewählt wurde (Steger war es [[Liste der Parteiobleute der Freiheitlichen Partei Österreichs|seit 1980 gewesen]]), beendete Vranitzky die Koalition am 14. September&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel&amp;#039;&amp;#039; vom 22. September 1986: [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13520932.html Österreich: Schöne Heimat]&amp;lt;/ref&amp;gt; und der [[Nationalrat (Österreich)|Nationalrat]] wurde aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den folgenden [[Nationalratswahl in Österreich 1986|Nationalratswahlen am 23. November 1986]] ging die SPÖ wieder als stärkste Partei hervor und Vranitzky bildete 1987 ein neues Koalitionskabinett mit der ÖVP als Koalitionspartner ([[Bundesregierung Vranitzky II|Kabinett Vranitzky II]]). Im Frühjahr 1988 kündigte der einstige Bundeskanzler Sinowatz seinen Rücktritt als Parteiobmann an und im Mai 1988 wählten die Delegierten des SPÖ-Parteitags Vranitzky zum neuen Obmann der Regierungspartei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Harris M. Lentz |Titel=Heads of States and Governments Since 1945 |Verlag=Routledge |Ort=London |Datum=2013 |ISBN=1-884964-44-3 |Seiten=63}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außenpolitisch sah er sich mit der andauernden Diskussion um die Kriegsvergangenheit des Bundespräsidenten Kurt Waldheim und der daraus resultierenden internationalen Isolation Österreichs konfrontiert. So übernahm er im Ausland auch wiederholt Repräsentationsaufgaben, die ansonsten dem Bundespräsidenten zugefallen wären. Es gelang ihm, das Verhältnis sowohl zu den [[Vereinigte Staaten|USA]], die Waldheim im April 1987 auf die „[[watch list]]“ gesetzt hatten, wie auch zu [[Israel]], das seinen Botschafter nach der Wahl Waldheims abgezogen hatte, zu normalisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innenpolitisch achtete er darauf, Abstand zu Jörg Haider und dessen Politik zu wahren, was von diesem als „Ausgrenzung“ beklagt wurde.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ist derzeit LK: Er plädierte 1986 „für ein gemeinsames Zusammengehen der [[Bundesregierung (Österreich)|österreichischen Bundesregierung]] mit den Landesregierungen von [[Land Salzburg|Salzburg]] und [[Oberösterreich]] sowie der politischen Parteien des Landes“ zur Verhinderung der [[Wiederaufarbeitungsanlage Wackersdorf]] (WAA) in [[Bayern]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kultur-gegen-die-waa.de/images/pdf/8a_WAASalzburgerAntiKampf.pdf WAA-Gegner an Grenze gestoppt - Innenminister verteidigt Aktion: &amp;quot;Betroffene empört&amp;quot; / Kanzler Vranitzky koordiniert den Widerstand] (PDF; 19&amp;amp;nbsp;MB). In: &amp;#039;&amp;#039;[[Mittelbayerische Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 25. Juni 1986 auf &amp;#039;&amp;#039;Kultur gegen die WAA&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert war Vranitzkys Rede vor dem Nationalrat am 8. Juli 1991. Darin relativierte er nicht nur die bis dahin auch von offizieller Seite hochgehaltene „[[Opferthese]]“, wonach Österreich erstes Opfer der Machtentfaltung des Deutschen Reiches unter [[Adolf Hitler]] gewesen sei (siehe auch [[Anschluss Österreichs]]), sondern bekannte auch die Mitschuld der Österreicher am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] und dessen Folgen:&lt;br /&gt;
:„Es gibt eine Mitverantwortung für das Leid, das zwar nicht Österreich als Staat, wohl aber Bürger dieses Landes über andere Menschen und Völker gebracht haben.“&lt;br /&gt;
:„Wir bekennen uns zu allen Taten unserer Geschichte und zu den Taten aller Teile unseres Volkes, zu den guten wie zu den bösen; und so wie wir die guten für uns in Anspruch nehmen, haben wir uns für die bösen zu entschuldigen – bei den Überlebenden und bei den Nachkommen der Toten.“&amp;lt;ref&amp;gt;demokratiezentrum.org: [https://www.demokratiezentrum.org/wissen/timelines/der-opfermythos-in-oesterreich-entstehung-und-entwicklung.html &amp;#039;&amp;#039;Der „Opfermythos“ in Österreich: Entstehung und Entwicklung.&amp;#039;&amp;#039;] Hier als Quelle genannt: [[Manfred Jochum]]: &amp;#039;&amp;#039;80 Jahre Republik.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1998, S. 165.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwerpunkte seiner Außenpolitik waren, insbesondere nach dem Zusammenbruch des [[Ostblock|„Ostblocks“]], die Intensivierung der Kontakte mit den osteuropäischen Staaten sowie die Vorbereitung und Durchführung des Beitritts Österreichs zur [[Europäische Union|Europäischen Union]], wobei er eng mit dem damaligen Außenminister und Vizekanzler [[Alois Mock]] (ÖVP) zusammenarbeitete. Nach der [[Volksabstimmung in Österreich über den Beitritt zur Europäischen Union|Volksabstimmung am 12. Juni 1994]], bei der sich 66,64 % der Österreicher dafür aussprachen, erfolgte am 1. Jänner 1995 der [[EU-Erweiterung#Zweite Nord- und Osterweiterung 1995|Beitritt Österreichs zur Europäischen Union]]. Nachdem die Regierungskoalition ([[Bundesregierung Vranitzky IV|Kabinett Vranitzky IV]]) Ende 1995 auseinandergebrochen war, kam es zu vorgezogenen Neuwahlen. Erneut ging die SPÖ als stimmenstärkste Partei aus der Wahl hervor. Im März 1996 wurde das [[Bundesregierung Vranitzky V|Kabinett Vranitzky V]] angelobt, eine weitere Koalitionsregierung mit der ÖVP unter Führung [[Wolfgang Schüssel]]s, der bereits den vorhergehenden Koalitionsregierungen seit 1989 als Wirtschaftsminister und seit Mai 1995 als Vizekanzler und Außenminister angehört hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. Jänner 1997 trat Vranitzky als Bundeskanzler und auch als Bundesparteivorsitzender zurück. Sein Nachfolger in beiden Ämtern wurde [[Viktor Klima]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tätigkeiten ab 1997 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Franz Vranitzky Nacht des Schweigens 2008.jpg|mini|hochkant|Vranitzky während einer Rede zum 70. Jahrestag des „[[Anschluss Österreichs|Anschlusses]]“ (12. März 2008)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ausscheiden aus der österreichischen Politik wurde er zunächst von März bis Oktober 1997 [[Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa|OSZE]]-Sonderbeauftragter für [[Albanien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kehrte Vranitzky wieder ins Bankwesen zurück, wurde noch im Jahr 1997 politischer Konsulent der [[WestLB]] und hatte diese Funktion bis 2004 inne.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Der Standard, 12.09.2006&amp;quot;&amp;gt;[https://www.derstandard.at/story/2583428/vranitzky-als-berater-und-politischer-konsulent Vranitzky als Berater und politischer Konsulent], abgerufen am 30. Dezember 2025&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Dezember desselben Jahres wurde er Aufsichtsratsmitglied in [[Frank Stronach]]s Konzern [[Magna International]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Der Standard, 12.09.2006&amp;quot;/&amp;gt; Weiters war  Vranitzky Aufsichtsratsmitglied der [[TUI|TUI AG]] und Aufsichtsratsvorsitzender der &amp;#039;&amp;#039;Magic Life der Club International Hotelbetriebs GmbH&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Der Standard, 12.09.2006&amp;quot;/&amp;gt; Bei TUI schied er im Mai 2008 aus dem Aufsichtsrat; das Mandat wurde von Wladimir Jakuschew, Manager und Partner von [[Alexei Alexandrowitsch Mordaschow]]s Beteiligungsgesellschaft &amp;#039;&amp;#039;S-Group&amp;#039;&amp;#039;, übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.derstandard.at/story/3318899/vranitzky-verlaesst-tui-aufsichtsrat Vranitzky verlässt TUI-Aufsichtsrat], abgerufen am 30. Dezember 2025&amp;lt;/ref&amp;gt; Drei Jahre später, im Mai 2011, folgte auch der Ausstieg bei Magna.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20110503_OTS0271/oesterreichvranitzky-steigt-bei-magna-aus ÖSTERREICH:Vranitzky steigt bei Magna aus – Ex-Kanzler verlässt den Aufsichtsrat], abgerufen am 30. Dezember 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1998 war Vranitzky gemeinsam mit dem früheren deutschen Präsidenten [[Richard von Weizsäcker]] sowie dem ehemaligen israelischen Ministerpräsidenten [[Schimon Peres]] Teil des von [[Volkswagen]] eingesetzten Kuratoriums zur Entschädigung von Zwangsarbeitern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Der Standard, 12.09.2006&amp;quot;/&amp;gt; Der Konzern bezahlte daraufhin allen Zwangsarbeitern eine Entschädigungssumme in Höhe von 10.000 DM (rund 5.000 Euro) aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Der Standard, 12.09.2006&amp;quot;/&amp;gt; Im selben Jahr trat er als Berater der bulgarischen Regierung bei der Anpassung der Wirtschafts- und Steuergesetze an die Erfordernisse der Europäischen Union in Erscheinung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Der Standard, 12.09.2006&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren hielt Vranitzky Vorträge über die Europäische Union in [[Harvard University|Harvard]] und war Teilnehmer am &amp;#039;&amp;#039;Deutsch-Jüdischen Dialog&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Der Standard, 12.09.2006&amp;quot;/&amp;gt; Von 1990 bis 2005 fungierte er zudem als Vorsitzender des [[Vienna Institute for International Dialogue and Cooperation]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Wiener Institut für Entwicklungsfragen und Zusammenarbeit&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Der Standard, 12.09.2006&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2005 spendete er seiner an [[Chronisches Nierenversagen|chronischem Nierenversagen]] leidenden Ehefrau Christine, die bereits 1988 eine Spenderniere erhalten hatte, eine seiner Nieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.derstandard.at/story/2069597/altkanzler-vranitzky-spendete-seiner-frau-eine-niere Altkanzler Vranitzky spendete seiner Frau eine Niere], abgerufen am 30. Dezember 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 fungierte er im Zuge des [[Nationalratswahl in Österreich 2006|Nationalratswahlkampfes]] als Vorsitzender des Personenkomitees für den SPÖ-Spitzenkandidaten [[Alfred Gusenbauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seiner eigenen Partei steht Vranitzky gegenwärtig für mehrere Tätigkeiten zur Verfügung, u.&amp;amp;nbsp;a. im Rahmen der vierteljährlich stattfindenden von der &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsgemeinschaft für wissenschaftliche Wirtschaftspolitik&amp;#039;&amp;#039; (WIWIPOL) organisierten „Vranitzky-Kolloquien“, in denen er gemeinsam mit geladenen Prominenten aus Wissenschaft, Kultur und Politik wirtschaftspolitische Themen mit Zukunftspotenzial für Österreich und Europa identifiziert und bespricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1. Juni 2010 bis ins Jahr 2015 war Vranitzky Vize-Vorsitzender des [[InterAction Council]], einer 1983 vom ehemaligen japanischen Premierminister [[Takeo Fukuda]] gegründeten [[Denkfabrik]] früherer Staats- und Regierungschefs, die sich der internationalen Zusammenarbeit in den Bereichen Frieden und Sicherheit, Weltwirtschaft sowie Entwicklung und Umwelt widmet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Der Standard]]: [http://derstandard.at/1277337147850/Neuer-Job-Vranitzky-kaempft-fuer-den-Weltfrieden &amp;#039;&amp;#039;Vranitzky kämpft für den Weltfrieden&amp;#039;&amp;#039;], 1. Juni 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende November 2022 wurde Vranitzky von der SPÖ-Abgeordneten [[Gabriele Heinisch-Hosek]] fälschlicherweise für tot erklärt, da sie einer Falschmeldung auf [[Twitter]] aufgesessen war. Der Sozialausschuss des österreichischen Nationalrates hielt daraufhin eine Schweigeminute für ihn ab. Das [[Bruno Kreisky Forum]] stellte klar, dass Vranitzky weiterhin am Leben sei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.derstandard.at/story/2000141328107/parlamentsausschuss-hielt-trauerminute-fuer-totgeglaubten-ex-kanzler-vranitzky-ab |titel=Parlamentsausschuss hielt Trauerminute für totgeglaubten Ex-Kanzler Vranitzky ab |werk=[[derStandard.at]] |datum=2022-11-29 |sprache=de-AT |abruf=2022-11-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Kurz vor der [[Nationalratswahl in Österreich 2006]] wurde eine Aussage des Investmentbankers [[Wolfgang Flöttl]] veröffentlicht, die er am Rande einer Befragung zu seiner früheren Tätigkeit für die [[BAWAG P.S.K.]] und seine Verwicklung in den [[BAWAG-Affäre|BAWAG-Skandal]] getätigt hatte. Demnach hatte er Vranitzky im Jahr 1999 eine Million Schilling (ca. 72.000 EUR) für telefonische Beratungsleistungen bezahlt. Vranitzky bestätigte die Zahlung, die für Beratungen zur damals bevorstehenden [[Euro]]-Einführung erfolgt sei. Im Rahmen des Banken-Untersuchungsausschusses des Nationalrats im Jahr 2007 sagte Flöttl im Mai 2007 aus, dass er diese Zahlung zwar auf Druck des damaligen BAWAG-Generaldirektors [[Helmut Elsner]] und ohne schriftlichen Vertrag getätigt, dafür aber keine Gegenleistung verlangt habe.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://newsv1.orf.at/070525-12672/ &amp;#039;&amp;#039;„Keine Gegenleistung verlangt“&amp;#039;&amp;#039;], 26. Mai 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von Seiten der politischen Gegner wurde unterstellt, diese Zahlung sei eine „indirekte Parteifinanzierung“ der SPÖ gewesen, was Vranitzky zurückwies.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://newsv1.orf.at/070525-12672/ |titel=Vranitzky weist Vorwürfe zurück / „Aufgewärmter Käsekuchen“ |werk=[[ORF.at]] |datum=2007-05-26 |sprache=de |abruf=2024-12-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Ehrungen (Auszug) ==&lt;br /&gt;
* Oktober 1986: Pflanzung der sogenannten „Vranitzky-Fichte“ in [[Leoben]]-[[Leitendorf]]; der Baum wurde im Jahr 2010 gefällt und der [[Lugner City]] in [[Wien]] als Weihnachtsbaum zur Verfügung gestellt&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.yumpu.com/de/document/read/4247618/dezember-2010-pdf-stadtgemeinde-leoben &amp;#039;&amp;#039;Vranitzky-Fichte für Lugner-City.&amp;#039;&amp;#039;] In: Stadtmagazin Leoben. Dezember 2010/Jänner 2011, S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1987: [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1952)|Großes Goldenes Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um die Republik Österreich]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/AB/AB_10542/imfname_251156.pdf Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952] (PDF; 6,9&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 4. Juni 1991: [[Bayerischer Verdienstorden]]&lt;br /&gt;
* 27. Jänner 1993: [[Verdienstorden der Italienischen Republik|Großkreuz des Verdienstordens der Italienischen Republik]]&lt;br /&gt;
* 9. Juni 1993: [[Ehrendoktor]] der [[Hebräische Universität von Jerusalem|Hebräischen Universität von Jerusalem]] für „seine mutigen Äußerungen über die Mitschuld Österreichs an den Nazi-Verbrechen“.&lt;br /&gt;
* 25. Mai 1995: [[Karlspreis|Internationaler Karlspreis der Stadt Aachen]], in „Würdigung seines langjährigen, unbeirrten Einsatzes für die Stärkung Europas, insbesondere für die Anbindung der Regionen Osteuropas an die Europäische Union“.&lt;br /&gt;
* 1995: [[Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien|Großes Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien mit dem Stern]]&lt;br /&gt;
* 1995: Großkreuz des [[Orden de Isabel la Católica|Ordens de Isabel la Católica]]&lt;br /&gt;
* 1996: Großkreuz des [[Verdienstorden der Republik Ungarn|Verdienstordens der Republik Ungarn]]&lt;br /&gt;
* 2000: [[Orden des Fürsten Jaroslaw des Weisen]] (IV. Klasse)&lt;br /&gt;
* 2004: Orden der Freundschaft (Kasachstan)&lt;br /&gt;
* 2005: [[Tiroler Adler-Orden]]&lt;br /&gt;
* 10. November 2005: Goldene Medaille der jüdischen Loge [[B’nai B’rith]] für „sein Engagement bei der Aufarbeitung der [[Geschichte Österreichs]] seit 1945 und für seine engen Beziehungen zur jüdischen Gemeinschaft“.&lt;br /&gt;
* 22. Oktober 2001 wurde ihm von der [[Privatuniversität|privaten]] [[IMADEC University]] die Ehrendoktorwürde verliehen. Eine spätere Gerichtsentscheidung erklärte die Titelvergaben dieser Universität für unrechtmäßig.&lt;br /&gt;
* Im Wintersemester 2008 begründete die [[Universität Wien]] den &amp;#039;&amp;#039;Franz Vranitzky-Chair for European Studies&amp;#039;&amp;#039; als Stiftungsprofessur zur Würdigung der Verdienste des Altbundeskanzlers für ein vereintes Europa und zur besseren Verankerung der Europäischen Studien auf hohem akademischen Niveau in Österreich. Zum ersten Lehrstuhlinhaber der jährlich wechselnden Professur wurde der deutsche Historiker [[Lutz Niethammer]] bestellt.&lt;br /&gt;
* 2014: [[Orden des Weißen Löwen]]&lt;br /&gt;
* 2017: Komtur der [[Ehrenlegion]]&lt;br /&gt;
* 2017: [[Liste der Ehrenbürger von Wien|Ehrenbürger von Wien]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://diepresse.com/home/leben/mensch/5297119/Schmaeh-und-Grandezza_Vranitzky-jetzt-Ehrenbuerger-der-Stadt-Wien |titel=„Schmäh und Grandezza“ : Vranitzky jetzt Ehrenbürger der Stadt Wien |werk=[[DiePresse.com]] |datum=2017-10-04 |abruf=2017-10-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Claudia Knehs-Vranitzky, Peter Gross, Stephan Maxonus, Rupert Weinzierl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ein großer Europäer. Weggefährten über Franz Vranitzky.&amp;#039;&amp;#039; Löcker Verlag, Wien 2007, ISBN 978-3-85409-471-5.&lt;br /&gt;
* Franz Vranitzky, Rupert Weinzierl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Europa braucht wieder Politik&amp;#039;&amp;#039;. Löcker Verlag, Wien 2005, ISBN 3-85409-422-1.&lt;br /&gt;
* Franz Vranitzky, &amp;#039;&amp;#039;Politische Erinnerungen&amp;#039;&amp;#039;. Paul Zsolnay Verlag, Wien 2004, ISBN 3-552-05177-5.&lt;br /&gt;
* [[Günter Bischof]], [[Anton Pelinka]], [[Ferdinand Karlhofer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Vranitzky Era in Austria&amp;#039;&amp;#039;. New Brunswick, New Jersey 1999, ISBN 0-7658-0490-5.&lt;br /&gt;
* [[Armin Thurnher]], Franz Vranitzky: &amp;#039;&amp;#039;Franz Vranitzky im Gespräch mit Armin Thurnher&amp;#039;&amp;#039;. Eichborn Verlag, 1992, ISBN 3-8218-1161-7.&lt;br /&gt;
* Selbst-Porträt der Kindheit und Jugend in: [[Florian Langenscheidt]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bei uns zu Hause. Prominente erzählen von ihrer Kindheit.&amp;#039;&amp;#039; Düsseldorf 1995, ISBN 3-430-15945-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* {{Parlament-at|01368}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Vranitzky,_Franz}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118826689}}&lt;br /&gt;
* {{Rwien|vranitzky-franz|Franz Vranitzky}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |hrsg=[[Karlspreis|Stiftung Internationaler Karlspreis zu Aachen]]&lt;br /&gt;
 |url=https://www.karlspreis.de/de/preistraeger/franz-vranitzky-1995/vita&lt;br /&gt;
 |titel=Der Karlspreisträger 1995 Franz Vranitzky&lt;br /&gt;
 |datum=1995-05-25&lt;br /&gt;
 |sprache=de&lt;br /&gt;
 |abruf=2024-12-06&lt;br /&gt;
 |kommentar=Informationen zur Person, Laudatio und Dankesrede&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mediathek.at/portalsuche?searchId=23080271 Aufnahmen mit und über Franz Vranitzky] im Onlinearchiv der [[Österreichische Mediathek|Österreichischen Mediathek]] (Reden, Interviews, Radio- und Fernsehbeiträge)&lt;br /&gt;
* [https://www.deutschlandfunk.de/spoe-altkanzler-franz-vranitzky-man-geht-mit-der.1295.de.html?dram:article_id=421564 Deutschlandfunk Zeitzeugen im Gespräch vom 28. Juni 2018]&lt;br /&gt;
* https://www.memorial.at/memorial/assets/files/20231026_Rede_BKaD-Dr-Vranitzky.pdf&lt;br /&gt;
* [https://www.interactioncouncil.org/about-us/members/members/franz-vranitzky Franz Vranitzky] auf der offiziellen Webpräsenz des [[InterAction Council]] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Österreichische Bundeskanzler&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kabinett Sinowatz&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118826689|LCCN=n/84/91488|VIAF=77112530}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Vranitzky, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundeskanzler (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzminister (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter zum Nationalrat (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPÖ-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bankmanager (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Goldenen Ehrenzeichens am Bande für Verdienste um die Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um das Land Wien mit dem Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Komturkreuzes mit dem Stern des Landes Burgenland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens der Italienischen Republik (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens der Republik Ungarn (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens Pro Merito Melitensi (Collane)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des norwegischen Verdienstordens (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des fürstlich liechtensteinischen Verdienstordens (Grosskreuz mit Brillanten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens von Oranien-Nassau (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens des Fürsten Jaroslaw des Weisen (IV. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens des Weißen Löwen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Kommandeur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Wirtschaftsuniversität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Hebräischen Universität Jerusalem]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrensenator der Wirtschaftsuniversität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrensenator der Universität Innsbruck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger im Burgenland]]&amp;lt;!--Lackenbach--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karlspreisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorsitzender der SPÖ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Basketballspieler (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportler (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1937]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Vranitzky, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Basketballspieler, Manager und Politiker (SPÖ), Abgeordneter zum Nationalrat, Bundeskanzler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Oktober 1937&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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