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	<title>Franz Vorwerk - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Dateieinbindungen: 50px und hochkant nicht gemeinsam (hochkant entfernt)</title>
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		<updated>2024-06-01T23:10:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Dateieinbindungen: 50px und hochkant nicht gemeinsam (hochkant entfernt)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Vorwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Oktober]] [[1884]] in [[Emstek]]; † [[12. November]] [[1963]] in [[Münster]]) war ein deutscher katholischer Priester und von 1933 bis 1940 [[Bischöflich Münstersches Offizialat|Bischöflich Münsterscher Offizial]] in [[Vechta]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Vorwerk war der Sohn des Bauern Heinrich Nikolaus Vorwerk und dessen Ehefrau Anna Maria Sophia Elisabeth geb. Hüsing. Er besuchte das [[Gymnasium Antonianum Vechta]] und studierte von 1906 bis 1910 [[Theologie]] an der [[Westfälische Wilhelms-Universität|Westfälischen Wilhelms-Universität]] in Münster. Die [[Weihesakrament|Priesterweihe]] empfing er in Münster am 21. Mai 1910. Anschließend kam er im August 1910 als Vikar nach [[Oldenburg (Oldb)|Oldenburg]] und wurde nach Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] ab September 1914 als [[Militärgeistlicher]] eingezogen. Im Februar 1918 kehrte er nach Oldenburg zurück und wurde bis 1926 als [[Kaplan]] an [[St. Peter (Oldenburg)|St. Peter]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebenamtlich engagierte sich Vorwerk in der Gefängnisseelsorge. Dies führte dazu, dass er 1926 als Strafanstaltsgeistlicher nach [[Vechta]] berufen wurde. Weitere neben- und ehrenamtliche Tätigkeiten umfassten die Leitung des Oldenburger Caritasverband, die Landesgeschäftsführerposition des Volksvereins für das katholische Deutschland und die Bezirkspräsesfunktion der Katholischen Arbeitervereine des Landes Oldenburg. Zeitweilig übernahm er dazu auch den Religionsunterricht am Gymnasium in Vechta.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Vorwerk wurde am 14. November 1933 von dem erst kurz zuvor eingesetzten [[Bistum Münster|Münsterschen Bischof]] [[Clemens August Graf von Galen|Clemens August von Galen]] zum Offizial in Vechta ernannt. Mit den seit Juni 1932 im [[Freistaat Oldenburg]] regierenden [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] kam es schon bald zu Spannungen, die sich Anfang 1934 wegen des Vorgehens der Landesregierung gegen kirchliche Verbände und wegen des ersten Osterhirtenbrief&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Löffler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bischof Clemens August Graf von Galen – Akten, Briefe und Predigten 1933–1946.&amp;#039;&amp;#039; Ferdinand Schöningh, Paderborn/München/Wien/Zürich, 2.&amp;amp;nbsp;Aufl. 1996, ISBN 3-506-79840-5, S.&amp;amp;nbsp;67 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; des Bischofs Galen verschärfte. In diesem griff Galen 1934 zentrale Aussagen der NS-Ideologie an, bezeichnete sie als Neuheidentum und lehnte eine Nationalkirche, die auf den Lehren von Blut und Rasse beruhe, strikt ab. Ab 1936 kam es zudem zu Konflikten mit der nationalsozialistischen Landesregierung von Oldenburg über das Kruzifix in Schulen („[[Kreuzkampf]]“) und die [[Konfessionsschule|Bekenntnisschule]]. Im Mai 1938 kam es in [[Goldenstedt]] gegen die Errichtung einer [[Simultanschule|Gemeinschaftsschule]] anstelle der [[Konfessionsschule|konfessionellen]] [[Volksschule]] zu einem Streik katholischer und evangelischer Eltern. Zwölf Männer wurden in der Folge verhaftet und in [[Konzentrationslager]] gebracht. Vorwerk übernahm die Verantwortung für den Streik und erreichte, dass die Verhafteten nach einem halben Jahr nach Hause zurückkehren konnten. Im Juni 1938 verbannte ihn die Regierung allerdings deswegen aus dem Land Oldenburg und verbrachte ihn am 30. Juni 1938 zwangsweise nach Münster. Nachdem er im April 1940 das Amt des Bischöflichen Offizials niedergelegt hatte, residierte er dort anschließend bis 1941 als [[Domkapitular]] und [[Geistlicher Rat]] am Generalvikariat. Sein Amtsnachfolger in Vechta wurde [[Johannes Pohlschneider]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Mai 1941 wurde er dann weiter nach [[Brüel]] verbannt, wo er bis zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] blieb. Ende 1945 kehrte er nach Münster zurück und leitete nach dem Tod des Bischofs Galen als Kapitularvikar das dortige Bistum von 1946 bis zum Oktober 1947. Im Januar 1948 wurde ihm das Amt des Leiters der [[Bonifatiuswerk|Bonifatiusvereine]] im Bistum übertragen. Vorwerk starb am 12. November 1963. Er wurde auf dem Domherrenfriedhof in Münster begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Willi Baumann: &amp;#039;&amp;#039;Vorwerk, Franz.&amp;#039;&amp;#039; In: Hans Friedl u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Handbuch zur Geschichte des Landes Oldenburg]].&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. im Auftrag der Oldenburgischen Landschaft. Isensee, Oldenburg 1992, ISBN 3-89442-135-5, S. 771–772 ([https://www.lb-oldenburg.de/pdf/biohandb/u-z.pdf online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://docserver.bis.uni-oldenburg.de/__publikationen/bisverlag/2002/gelpol01/pdf/band4.pdf | wayback=20110613112218 | text=Gelhaus, H.: Das politisch-soziale Milieu in Südoldenburg von 1803 bis 1936. Oldenburg, 2000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=[[Lambert Meyer]]|NACHFOLGER=[[Johannes Pohlschneider]]|AMT=[[Datei:Wappen Bischöflich Münstersches Offizialat.jpg|50px|Wappen]]&amp;lt;br /&amp;gt;Bischöflich Münsterscher Offizial im [[Bischöflich Münstersches Offizialat|Offizialatsbezirk Oldenburg]]|ZEIT=[[1933]]–[[1940]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1035178842|VIAF=302158154}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Vorwerk, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischöflich Münsterscher Offizial]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Domherr (Münster)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geistlicher Rat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Emstek)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Clemens August Graf von Galen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholische Kirche im Deutschen Reich 1933–1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1963]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Vorwerk, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher katholischer Priester&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Oktober 1884&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Emstek]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. November 1963&lt;br /&gt;
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}}&lt;/div&gt;</summary>
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