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	<title>Franz Vogelsang - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 11. Dezember 2025 um 19:44 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-11T19:44:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Vogelsang&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. September]] [[1899]] in [[Essen]]-[[Essen-Altenessen|Altenessen]]; † [[26. Juni]] [[1979]] in [[Wiesloch]]) war ein deutscher Politiker während des [[Nationalsozialismus]] und Regierungspräsident in [[Aachen]]. Vogelsang übernahm im Krieg führende Aufgaben für den [[Luftschutz]] und unternahm mehrere Beratungsreisen in deutsche Städte. Für sein Engagement erhielt er im Juni 1944 das [[Kriegsverdienstkreuz (1939)|Kriegsverdienstkreuz]] 1. Klasse mit Schwertern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach der Schulzeit wurde Vogelsang in das königlich-evangelische Lehrerseminar in Essen aufgenommen. Vogelsang hatte 1917 während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] als [[Jugendwehr (Deutsches Kaiserreich)|Jugendwehrangehöriger]] seinen ersten Kriegseinsatz in Frankreich, im November 1917 war er Soldat bei einem Fußartillerie-Regiment. Im Frühjahr 1918 folgten der Einsatz in [[Flandern]] und die Teilnahme an den Kämpfen um den [[Kemmelberg]] und [[Ypern]]. Im Dezember 1918 wurde Vogelsang aus dem Kriegsdienst als [[Vizefeldwebel]] entlassen. Er wurde mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz]] II. Klasse ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg beendete Vogelsang die Lehrerausbildung und war kurzzeitig als Lehrer eingesetzt. Er studierte Volkswirtschaft an den Universitäten [[Universität zu Köln|Köln]] und [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]]. Von 1924 bis 1932 war er [[Syndikus]] eines Arbeitgeberverbandes im Malerhandwerk. 1931 erfolgte sein Eintritt in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 544.838). 1932 trat er in die [[Sturmabteilung]] ein und wurde Sektionsleiter, danach Ortsgruppenleiter in [[Köln-Bayenthal]]. Im März 1933 bekleidete er das Amt des Gauamtsleiters, im Mai 1933 war er Leiter der kommunalpolitischen Abteilung im [[Struktur der NSDAP#Die 43 Gaue (1941) inkl. Gauleiter|Gau Köln-Aachen]]. Außerdem war er Abteilungsleiter im Amt „Nationalsozialistische Handwerks-, Handels- und Gewerbeorganisationen“ (NS-Hago) und der [[Deutsche Arbeitsfront|Deutschen Arbeitsfront]] (DAF).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Mitteilungsblätter des Gaues Köln-Aachen der NSDAP&amp;#039;&amp;#039; Nr. 8/1934, S. 2f. und Nr. 3/1935, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1933 bis 1936 war er Ratsherr der Stadt Köln und Fraktionsvorsitzender der NSDAP sowie Gauinspektor. Zugleich wurde er von der Stadtverwaltung im Juli 1933 u.&amp;amp;nbsp;a. in den Vorstand des [[Kölnischer Kunstverein|Kölnischen Kunstvereins]] delegiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Ute Haug: &amp;#039;&amp;#039;Der Kölnische Kunstverein im Nationalsozialismus. Struktur und Entwicklung einer Kunstinstitution in der kulturpolitischen Landschaft des &amp;#039;Dritten Reichs&amp;#039;&amp;#039;, Dissertation, Aachen 1998, Seite 32 ({{Webarchiv|url=http://sylvester.bth.rwth-aachen.de/dissertationen/2002/072/02_072.pdf |wayback=20141225212125 |text=PDF-Datei |archiv-bot=2025-02-12 21:43:25 InternetArchiveBot }})&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Nachfolger von [[Eggert Reeder]] amtierte Vogelsang 1936/37 als stellvertretender Regierungspräsident, vertretungsweise mit der Verwaltung der Stelle des Regierungspräsidenten betraut. Ab 1. Mai 1937 wurde er [[Regierungspräsident (Deutschland)|Regierungspräsident]] in Aachen und 1939 Mitglied der [[Schutzstaffel]] (SS-Nummer 337.798). Von 1940 bis 1944 war er auch zuständig für [[Ostbelgien|Eupen-Malmedy]]. Am 1. Juli 1944 wurde er zum Provinzkommissar für Brüssel und Brabant berufen, trat den Dienst wegen der Kriegslage jedoch nicht mehr an. Im Oktober 1944 wurde die Aachener Regierung nach [[Waldbröl]] ausgelagert, im Dezember 1944 wurde er zum Landrat mit Sitz in [[Gummersbach]] berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;Andere Quellenangaben, wonach Vogelsang schon von 1936 bis 1945 Regierungspräsident gewesen sei, sind ungenau. Richtig ist, dass er erst ab 1937 Regierungspräsident, davor nur Stellvertreter war (wie ausgeführt). Offiziell endeten derartige Funktionen mit Kriegsende, in Aachen aber bereits 1944, da die Stadt schon 1944 besetzt wurde und diese Position aufgelöst wurde.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vogelsang erreichte Ende Januar 1943 bei der SS den Rang eines Brigadeführers.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dws-xip.pl/reich/biografie/lista3/lista3.html &amp;#039;&amp;#039;Franz Vogelsang&amp;#039;&amp;#039;] auf http://www.dws-xip.pl/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1945 diente Vogelsang für drei Tage als Soldat in [[Glauchau]], geriet in amerikanische [[Kriegsgefangenschaft]] und wurde im August 1945 nach intensiven Verhören entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg entsagte sich Franz Vogelsang jeglicher politischen Tätigkeit. Er hatte verschiedene kaufmännische Tätigkeiten inne, seinen Lebensabend verbrachte Franz Vogelsang in Heidelberg, wo er sich bei lokalen städtischen und geselligen Vereinen engagierte, selbst Vereine mitbegründete und verschiedentlich auch zum Vorsitzenden gewählt wurde. Als leidenschaftlicher Sammler trug er sein Leben lang Daten zur Geschichte der Familie Vogelsang zusammen und veröffentlichte diese sowie das heute noch sehr gesuchte Büchlein &amp;#039;&amp;#039;Der Wolfsbrunnen bei Heidelberg&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Der Wolfsbrunnen bei Heidelberg. Ein Hort der Romantik im Spiegel seiner 400-jährigen Geschichte&lt;br /&gt;
   |Datum=1965}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Regierungspräsidenten des Regierungsbezirks Aachen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1083270206|VIAF=38145602335901360609}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Vogelsang, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungspräsident (Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DAF-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Brigadeführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Vogelsang, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker während des Nationalsozialismus und Regierungspräsident in Aachen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. September 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Essen]]-[[Essen-Altenessen|Altenessen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Juni 1979&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wiesloch]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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