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	<title>Franz Ulrich Theodor Aepinus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Ulrich_Theodor_Aepinus&amp;diff=710037&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;RonMeier: ISBN</title>
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		<updated>2025-08-22T10:16:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ISBN&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Могила Эпинуса.jpg|mini|Grabstein auf dem Friedhof Raadi in [[Tartu]] (Dorpat)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Ulrich Theodor Aepinus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Franciscus Ulricus Theodosi(us)us&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Äpinus, Epinus&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Hoch, Hoeck, Huck&amp;#039;&amp;#039; (*&amp;amp;nbsp;vielleicht im Dezember [[1724]] in [[Rostock]];&amp;lt;ref&amp;gt;Bei der in der Literatur häufig als Geburtsdatum genannten Angabe ([[13. Dezember]] [[1724]]) handelt es sich um sein Taufdatum; sein tatsächliches Geburtsdatum ist nicht überliefert oder wurde bisher nicht bekannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; † [[22. August]] [[1802]] in [[Dorpat]]) war ein deutscher [[Astronom]], [[Mathematiker]], [[Physiker]] und [[Naturphilosoph]]. Er gilt als [[Entdecker]] der [[Pyroelektrizität]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Franz Ulrich Theodor Aepinus entstammte einer gelehrten Familie. Ein Vorfahre, [[Johannes Aepinus]] (1499–1553), war einer der führenden Theologen der [[Reformation]] und der erste, der den Familiennamen Hoch oder Huck [[Gräzisierung|gräzisierte]]. Der Vater, [[Franz Albert Aepinus]] (1673–1750), war Professor der Theologie an der [[Universität Rostock]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://cpr.uni-rostock.de/resolve/id/cpr_person_00002557 Franz Albert Aepinus] im [[Catalogus Professorum Rostochiensium]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch sein älterer Bruder, [[Angelius Johann Daniel Aepinus]] (1718–1784), war Professor an den Universitäten in Rostock und in [[Universität Bützow|Bützow]]. Seine Schwester, Franziska Agnete Beate (*&amp;amp;nbsp;1719), war mit dem Rostocker Theologen und Pastor (Archidiakon) an St. Jakobi, Peter Becker (1714–1757), verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aepinus studierte [[Medizin]] und [[Mathematik]] an den Universitäten [[Universität Jena|Jena]] und Rostock.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe dazu den Eintrag der [http://purl.uni-rostock.de/matrikel/100034702 Immatrikulation von Franz Ulrich Theodor Aepinus] im [[Rostocker Matrikelportal]]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1747 machte er seinen [[Magister]] mit einer [[Dissertation]] über die Bahnen fallender Körper.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe dazu den Eintrag der [http://purl.uni-rostock.de/matrikel/400080618 Magisterpromotion] im Rostocker Matrikelportal&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1747 bis 1755 lehrte Aepinus als Privatdozent Mathematik, Physik und Astronomie und verfasste Arbeiten über Elektrizität, Magnetismus und den Bau physikalischer und astronomischer Instrumente. Während dieser Zeit beschäftigte er sich eingehend mit mathematischen Problemen, wie [[Algebraische Gleichung|algebraischen Gleichungen]], der Lösung [[Partielle Differentialgleichung|partieller Differentialgleichungen]] und [[Negative Zahl|negativen Zahlen]]. In Rostock wurde Aepinus mit astronomischen Beobachtungstechniken vertraut und beobachtete z.&amp;amp;nbsp;B. die Merkurdurchgänge vor der Sonne vom 6. Mai und 11. November 1753.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1755 wurde Aepinus zum Direktor der [[Berliner Sternwarte]] berufen, wo er die Bekanntschaft mit dem Mathematiker [[Leonhard Euler]] machte und bei dem er während der zwei Jahre seines Aufenthalts in der preußischen Hauptstadt auch lebte. Aepinus wurde 1755 ordentliches Mitglied und 1757 auswärtiges Mitglied der [[Preußische Akademie der Wissenschaften|Preußischen Akademie der Wissenschaften]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.bbaw.de/die-akademie/akademiegeschichte/mitglieder-historisch/alphabetische-sortierung?altmitglied_id=17&amp;amp;letter=A |titel=Mitglieder der Vorgängerakademien |titelerg=Franz Ulrich Theodosis Aepinus |hrsg=[[Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften]] |abruf=2015-02-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Obwohl er Direktor des Observatoriums war, machte er keine wesentlichen astronomischen Untersuchungen. Allerdings entstanden hier seine wichtigsten wissenschaftlichen Arbeiten. Sein aus Wismar stammender Schüler [[Johan Carl Wilcke]] machte ihn auf Probleme der Elektrizität aufmerksam. Wilcke selbst arbeitete an seiner Dissertation über die Eigenschaften der [[Turmalingruppe|Turmalin-Minerale]] und erkannte die [[Piezoelektrizität|piezoelektrischen]] Eigenschaften des Materials. Aepinus untersuchte die Änderung der [[Polarisation]] von Turmalin und anderen Kristallen bei einer Änderung der [[Temperatur]] ([[Pyroelektrizität|pyroelektrischer Effekt]]). Dabei fand er, dass die elektrischen Eigenschaften des Kristalls ähnlich den magnetischen waren. Er schloss, dass Elektrizität und Magnetismus den gleichen Ursprung haben müssten. 1759 verfasste er darüber das Werk &amp;#039;&amp;#039;Tentamen theoriae electricitatis et magnetismi&amp;#039;&amp;#039; (Versuch einer Theorie der Elektrizität und des Magnetismus).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Wissenschaftsgeschichte wurde seine Arbeit „Ueber den Bau der Mondfläche, und den vulcanischen Ursprung ihrer Ungleichheiten“ aus dem Jahre 1781 von großer Bedeutung, in der er die Oberflächenformationen des Mondes auf Vulkanausbrüche, ähnlichen denen auf der Erde, zurückführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aepinus ließ sich 1757 als Mitglied der [[Russische Akademie der Wissenschaften|Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften]] in [[Sankt Petersburg]] nieder&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ras.ru/win/db/show_per.asp?P=.id-52906.ln-ru |titel=Mitglieder der Russischen Akademie der Wissenschaften seit 1724: Aepinus, Franz Ulrich Theodor |hrsg=Russische Akademie der Wissenschaften |sprache=ru |abruf=2025-02-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde dort Professor der Physik. Er stand bei Kaiserin [[Katharina II.]] in hohem Ansehen, so dass sie ihm auch die Erziehung ihres Sohnes [[Paul I. (Russland)|Paul I.]] anvertraute. Er versuchte vergeblich, das enge Vertrauen der Zarin zu nutzen, um im [[Russland|Russischen Reich]] ein System von Regelschulen zu etablieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1785 wurde er zum auswärtigen Mitglied der [[Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Krahnke: &amp;#039;&amp;#039;Die Mitglieder der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen 1751–2001&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Philologisch-Historische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Band 246 = &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Mathematisch-Physikalische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3. Band 50). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-82516-1, S. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://adw-goe.de/mitglieder/personendetails/person/franz-ulrich-theodor-aepinus/ |titel=Mitglieder: Franz Aepinus |hrsg=Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen |abruf=2025-08-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Russische Wissenschaftler, insbesondere [[Michail Wassiljewitsch Lomonossow]] lehnten die Theorien von Aepinus allerdings ab, wohl auch aus persönlichen Gründen, hatte der Deutsche doch bei Hofe sehr schnell Karriere gemacht. 1798 zog sich Aepinus ins Privatleben zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aepinus blieb unverheiratet und kinderlos. Der Mondkrater [[Aepinus (Mondkrater)|Aepinus]] wurde nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|1|129|129|Aepinus, Franz Ulrich Theodosius|[[Julius Victor Carus]]|ADB:Aepinus, Franz Ulrich Theodosius}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|1|91|91|Aepinus, Franz Ulrich Theodosius|[[Wilhelm Lorey]]|100006132}}&lt;br /&gt;
* Károly Simonyi: &amp;#039;&amp;#039;Kulturgeschichte der Physik.&amp;#039;&amp;#039; Thun, Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-8171-1379-X.&lt;br /&gt;
* Gisela Boeck: &amp;#039;&amp;#039;Aepinus, Franz Ulrich Theodor.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon für Mecklenburg]].&amp;#039;&amp;#039; Band 9, Schmidt-Römhild, Schwerin 2018, {{Falsche ISBN|978-3-7950-3760-3}}, S. 9–12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Franz Aepinus}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|100006132}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|231466986}}&lt;br /&gt;
* {{MacTutor|id=Aepinus|title=Franz Maria Ulrich Theodosius Aepinus}}&lt;br /&gt;
* [https://amburger.ios-regensburg.de/index.php?id=3622&amp;amp;mode=1 Franz Ulrich Theodor Aepinus] in der Erik-Amburger-Datenbank beim [[Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=100006132|LCCN=n79122406|VIAF=56687474}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Aepinus, Franz Ulrich Theodor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematiker (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Astronom (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturphilosoph]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erfinder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Mondkrater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Rostock]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1724]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1802]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Aepinus, Franz Ulrich Theodor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Aepinus, Franciscus Ulricus Theodosiusus; Aepinus, Franz Maria Ulrich Theodor; Hoch, Franz Maria; Aepinus, Franz Maria&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Physiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=unsicher: Dezember 1724&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rostock]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. August 1802&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dorpat]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RonMeier</name></author>
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