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	<title>Franz Ulbrich - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Ulbrich&amp;diff=1520607&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der vierte Mann: /* Leben */</title>
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		<updated>2025-05-07T12:07:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Ulbrich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Januar]] [[1885]] in [[Bärenstein (Erzgebirge)]]; † [[6. Dezember]] [[1950]] in [[Kassel]]) war ein deutscher [[Regisseur]] und [[Intendant]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als Sohn eines Arztes besuchte Franz Ulbrich das Gymnasium in [[Dresden]]. Anschließend studierte er in [[München]] und [[Leipzig]] Germanistik, Kulturgeschichte und Philosophie. Ab 1911 arbeitete Ulbrich als [[Dramaturg]] und Regisseur am [[Oldenburgisches Staatstheater|Hoftheater]] [[Oldenburg (Oldenburg)|Oldenburg]]. Sein erstes selbst verfasstes Stück und das im Verlag von [[Ernst Rowohlt]] erschien, war &amp;#039;&amp;#039;Du gleichst dem Geist... – ein Totentanz&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Titel zitiert die Erdgeist-Szene in Goethes &amp;#039;&amp;#039;[[Faust. Eine Tragödie]]&amp;#039;&amp;#039; (, in der der Erdgeist auf Fausts Schwärmerei antwortet: &amp;quot;Du gleichst dem Geist, den du begreifst, / Nicht mir!&amp;quot;[http://www.zeno.org/Literatur/M/Goethe,+Johann+Wolfgang/Dramen/Faust.+Eine+Trag%C3%B6die/Faust.+Der+Trag%C3%B6die+erster+Teil/Nacht]&amp;lt;/ref&amp;gt; Oldenburg führte es als Vorspiel zu [[Gerhart Hauptmann|Hauptmanns]] &amp;#039;&amp;#039;[[Hanneles Himmelfahrt|Hannele]]&amp;#039;&amp;#039; auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Franz Ulbrich |Titel=Du gleichst dem Geist... Ein Totentanz |Verlag=Ernst Rowohlt Verlag |Ort=Leipzig |Datum=1911 |Kommentar=Die Uraufführung des Dramas fand am Palmsonntag, 9. April 1922, im Großherzoglichen Hoftheater zu Oldenburg statt (S. 5) |Online=https://hdl.handle.net/2027/njp.32101067520583 |Abruf=2023-02-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Theaterzettel für Sonntag, 9. April 1911, Großherzogliches Theater Oldenburg, Uraufführung Du gleichst dem Geist... Ein Totentanz von Franz Ulbrich, und Hannele von Gerhart Hauptmann. Digitale Sammlung Theaterzettel Oldenburg, Landesbibliothek Oldenburg [https://digital.lb-oldenburg.de/ihd/periodical/pageview/375992] [Abruf 2023-02-01]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1915 bis 1925 war er am [[Das Meininger Theater|Meininger Hoftheater]] als Dramaturg und Regisseur von Unterhaltungsstücken tätig. In dieser Zeit inszenierte er auch seinen einzigen Film, das Adelsmelodram &amp;#039;&amp;#039;[[Leben um Leben (1918)|Leben um Leben]]&amp;#039;&amp;#039;. 1919 wurde er zum Intendanten des Hoftheaters ernannt. Im selben Jahr heiratete er die Schauspielerin Johanna Karoline Authes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gründete am 28. September 1919 die [[Hochschule für Schauspielkunst Meiningen]], anknüpfend an die große Tradition des Hauses bei der Erziehung und Ausbildung junger Schauspieler durch die [[Ellen Franz|Freifrau von Heldburg]], die Gemahlin von „Theaterherzog“ [[Georg II. (Sachsen-Meiningen)|Georg II.]] Weiterhin rief er die &amp;#039;&amp;#039;Literarische Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; in Meiningen ins Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Auflösung des [[Freistaat Sachsen-Meiningen|Freistaates Sachsen-Meiningen]] und dem Anschluss an das neu gegründete Land [[Thüringen]] im Jahr 1920 überführte er das Meininger Hoftheater und die [[Meininger Hofkapelle]] in die Landeshoheit. Das Theater und die Kapelle nannten sich fortan &amp;#039;&amp;#039;Landestheater&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Landeskapelle&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulbrich war ein großer Förderer des sich nach der [[Deutsches Kaiserreich|Kaiserzeit]] herausbildenden expressionistischen Theaters. Er holte bekannte und führende Schriftsteller und Dramaturgen nach Meiningen und machte das Theater zu einem deutschen Zentrum des [[Expressionismus]]. Es fanden dabei zahlreiche Uraufführungen statt. Zu den Autoren gehörten [[Georg Kaiser]] und [[Anton Wildgans]]. Später inszenierte er in Meiningen auch [[Richard Wagner]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Der Ring des Nibelungen]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 wurde Franz Ulbrich zum Generalintendanten am [[Nationaltheater Weimar]] berufen, wo er bis 1933 tätig war. Gleichzeitig stand er als Generaldirektor den Landestheatern in [[Altenburg]], [[Gotha]], Meiningen und [[Sondershausen]] vor. 1932 inszenierte er in Weimar [[Benito Mussolini|Mussolinis]] antidemokratisches Stück &amp;#039;&amp;#039;Hundert Tage&amp;#039;&amp;#039;, das in Anwesenheit von [[Adolf Hitler]] seine Premiere hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee624&amp;quot;&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-10-039326-5, S. 624.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der „[[Machtergreifung]]“ der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] wurde er im März 1933 Intendant des [[Konzerthaus Berlin|Staatlichen Schauspielhauses Berlin]], wo er in eigener Regie anlässlich von Hitlers Geburtstag [[Hanns Johst]]s Stück &amp;#039;&amp;#039;Schlageter&amp;#039;&amp;#039; zur Uraufführung brachte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee624&amp;quot; /&amp;gt; 1935 ging Ulbrich schließlich als Generalintendant an das [[Staatstheater Kassel]], das er bis 1945 leitete. Ab 1945 war er Leiter des Kasseler Kammerstudios.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee624&amp;quot; /&amp;gt; Von 1949 bis 1950 war er Vorsitzender der von ihm selbst gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Kasseler Goethe-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Theater (Autor) ==&lt;br /&gt;
* 1911: &amp;#039;&amp;#039;Du gleichst dem Geist... Ein Totentanz&amp;#039;&amp;#039; ([[Oldenburgisches Staatstheater|Großherzogliches Hoftheater Oldenburg]]) [https://hdl.handle.net/2027/njp.32101067520583 Volltext][https://digital.lb-oldenburg.de/ihd/periodical/pageview/375992 Theaterzettel der Uraufführung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Theater (Regie) ==&lt;br /&gt;
* 1919: [[Henrik Ibsen]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Brand (Ibsen)|Brand]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Staatstheater Meiningen|Hof- und Landestheater Meiningen]])&lt;br /&gt;
* 1920: Henrik Ibsen: &amp;#039;&amp;#039;[[Peer Gynt]]&amp;#039;&amp;#039; (Hof- und Landestheater Meiningen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Biographisches Archiv&amp;#039;&amp;#039;, Fiche: II 1326, 421–424&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Stadtlexikon Meiningen&lt;br /&gt;
   |Verlag=Bielsteinverlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Meiningen&lt;br /&gt;
   |Datum=2008&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-9809504-4-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11728081X|LCCN=n2003089527|VIAF=27844373}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ulbrich, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterintendant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellender Künstler (Meiningen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kassel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dramaturg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Meiningen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ulbrich, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Regisseur und Intendant&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Januar 1885&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bärenstein (Erzgebirge)|Bärenstein]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Dezember 1950&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kassel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der vierte Mann</name></author>
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