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	<title>Franz Stromeyer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Stromeyer&amp;diff=2860126&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-11-14T06:11:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Joseph Stromeyer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Strohmeyer&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm&amp;quot;&amp;gt;zum zweiten Vornamen Franz &amp;lt;u&amp;gt;Joseph&amp;lt;/u&amp;gt; Stromeyer vgl. &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon der Schweiz&amp;#039;&amp;#039;; zur Schreibung des Nachnamens &amp;lt;u&amp;gt;Strohmeyer&amp;lt;/u&amp;gt; vgl. &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Baden-Württembergs: ein Lesebuch&amp;#039;&amp;#039;, S. 179 f. und &amp;#039;&amp;#039;Historical Dictionary of German Intelligence&amp;#039;&amp;#039;, S. 451&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Pseudonym]]: &amp;#039;&amp;#039;Franz Schlund&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. August]] [[1805]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm&amp;quot;&amp;gt;Das Geburtsdatum wird unterschiedlich angegeben:&amp;lt;br /&amp;gt; 1804 in &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Baden-Württembergs: ein Lesebuch&amp;#039;&amp;#039;, S. 179 f.;&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;u&amp;gt;1805&amp;lt;/u&amp;gt; in &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon der Schweiz&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Literatur im Schweizer Exil&amp;#039;&amp;#039;, S. 38 &amp;amp; in &amp;#039;&amp;#039;Vom Intelligenzblatt zur demokratischen Kampfpresse&amp;#039;&amp;#039;, S. 56;&amp;lt;br /&amp;gt; 1808 in &amp;#039;&amp;#039;Neue Deutsche Biographie&amp;#039;&amp;#039; (1990), Bd. 16, S. 380;&amp;lt;br /&amp;gt; 1815 in &amp;#039;&amp;#039;Historical Dictionary of German Intelligence&amp;#039;&amp;#039;, S. 451&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Tauberbischofsheim]]; † [[16. Dezember]] [[1848]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm&amp;quot;&amp;gt;Das Sterbedatum wird unterschiedlich angegeben:&amp;lt;br /&amp;gt;1847 in &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Literatur Im Schweizer Exil&amp;#039;&amp;#039;, S. 38 und in &amp;#039;&amp;#039;Neue Deutsche Biographie&amp;#039;&amp;#039; (1990), Bd. 16, S. 380;&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;u&amp;gt;1848&amp;lt;/u&amp;gt; in &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon der Schweiz&amp;#039;&amp;#039; und in &amp;#039;&amp;#039;Historical Dictionary of German Intelligence&amp;#039;&amp;#039;, S. 451&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Konstanz]]) war ein [[deutsche]]r [[Verleger]], [[Publizist]] und [[Revolutionär]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;NDB Mathy&amp;quot;&amp;gt;{{NDB|16|380||Mathy, Karl|Erich Angermann|118812637}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Otto Borst |Hrsg=Susanne und [[Franz Quarthal]] |Titel=Mathy, Karl |Sammelwerk=Geschichte Baden-Württembergs: ein Lesebuch |Verlag=Theiss |Datum=2004 |ISBN=978-3-8062-1730-8 |Seiten=179 ff. |Online=[http://books.google.de/books?id=_xJoAAAAMAAJ&amp;amp;q=Franz+Strohmeyer books.google.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|28134|Stromeyer, Franz|Autor=Albert Portmann-Tinguely}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gerlach&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Antje Gerlach |Titel=Deutsche Literatur im Schweizer Exil |Verlag=Vittorio Klostermann |Ort= |Datum=1975 |ISBN=3-465-01042-6 |Seiten=38 f. |Online=[http://books.google.de/books?id=4iSfAyFuITcC&amp;amp;pg=PA38 books.google.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er setzte sich für den Erhalt der Presse- und Meinungsfreiheit in Deutschland ein und war Redner des [[Hambacher Fest]]es von 1832. 1832 war er [[Redakteur]] und Herausgeber des &amp;#039;&amp;#039;[[Der Wächter am Rhein|Wächters am Rhein]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Franz Stromeyers Vater war der Amtsarzt Karl Joseph Stromeyer, der mit Maria (geb. Nischl) verheiratet war. Er wurde [[Römisch-katholische Kirche|katholisch]] erzogen. In [[Heidelberg]] studierte Stromeyer [[Kameralwissenschaft]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt; Hier trat er 1825 der [[Alte Heidelberger Burschenschaft|Alten Heidelberger Burschenschaft]] bei, wie sein Bundesbruder [[Karl Mathy]] (1807–1868) und späterer Schwager, der seine Schwester Anna (1801–1882) 1833 in [[Schwetzingen]] heiratete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NDB Mathy&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Deutsche Burschenschaft |url=http://www.burschenschaft.de/die-burschenschaft/175-jahre-hambacher-fest.html |titel=175 Jahre Hambacher Fest |zugriff=2013-01-15 |kommentar=in &amp;#039;&amp;#039;Abschnitt Warum Hambach?&amp;#039;&amp;#039; |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20121222051058/http://www.burschenschaft.de/die-burschenschaft/175-jahre-hambacher-fest.html |archiv-datum=2012-12-22 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stromeyer war Mitarbeiter des von [[Philipp Jakob Siebenpfeiffer]] herausgegebenen „[[Westbote]]n“ (zuvor &amp;#039;&amp;#039;[[Der Bote aus Westen]]&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt; 1832 wurde er selber Herausgeber und Redakteur des [[mannheim]]schen „Wächters am Rhein“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt; „Der Wächter am Rhein“ wurde gedruckt von Kaufmanns Witwe. Der damals 27-jährigen Stromeyer hatte noch nicht das pressegesetzlich vorgeschriebene Alter von dreißig Jahren im [[Großherzogtum Baden]] erreicht und zeichnete daher mit dem Pseudonym „Franz Schlund.“ Im Einwohner-Adressbuch war dieser angegeben als „Bürger und Ackersmann.“ Obwohl die neue Zeitung nur wenige Wochen erschien, wurde sie von der fürstentreuen Presse angefeindet, da sie in bisher nie vernommenen Tönen kritisch über die Regierung und Verwaltung berichtete. Die Regierung verlange eine „Prüfung über die Geistesfähigkeit des Franz Schlund,“ jedoch verlief dieser Versuch die Zeitschrift zu unterbinden ins Leere.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Leuscher&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Udo Leuscher |Titel=Vom Intelligenzblatt zur demokratischen Kampfpresse. Mannheimer Zeitungen bis 1859 |Datum=2008 |Seiten=56 ff. |Online=[https://www.udo-leuschner.de/pdf/PresseMA.pdf udo-leuschner.de]  |Format=PDF |KBytes=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbunden mit der oppositionellen Bewegung war Stromeyer Redner auf dem [[Hambacher Fest]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt; und Teilnehmer der Versammlung in der Wohnung des Landstands Schoppmann. Infolge des Festes und der positiven Berichte in seiner Zeitung darüber wurde von der Regierung „Franz Schlund“ wegen „attentiven [[Hochverrat]]hs [sic!]“ beschuldigt und zu sechs Monaten Zuchthaus verurteilt, zugleich sollte Stromeyer wegen „Preßvergehens“ zwei Monate Gefängnisstrafe verbüßen. Die Strafe wurde jedoch ausgesetzt, nachdem er Berufung einlegte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Leuscher&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies nutzte Stromeyer zur Flucht und setzte sich nach [[Straßburg]] ab. Dort lebte er nachweisbar vom 18.&amp;amp;nbsp;September&amp;amp;nbsp;1832 bis März&amp;amp;nbsp;1833. Dann begab er sich in die Schweiz, wo er zu den Mitbegründern des [[Junges Deutschland (Geheimbund)|Jungen Deutschlands]] gehörte und Mitglied des ersten Zentralkomitees wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gerlach&amp;quot; /&amp;gt; 1834 war er Mitunterzeichner der Verbrüderungsakte des [[Junges Europa|Jungen Europa]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt; In [[Zürich]] war er einige Monate Hauptredakteur des „[[Schweizer Freiheitsfreund]]s.“ 1834 wurde er arretiert. Seine Jungen Deutschland’ Genossen schlossen ihn im Juni&amp;amp;nbsp;1834 wegen „Leichtsinns“ aus und verurteilten ihn zum Tode.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gerlach&amp;quot; /&amp;gt; Er stand wenig später in Kontakt zu [[Bernhard Lizius]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adams&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jefferson Adams |Titel=Historical Dictionaries of Intelligence and Counterintelligence |Verlag=Scarecrow Press |Ort=Maryland |Datum=2009 |Seiten=451 |Online=[http://books.google.de/books?id=gnEWm4kC844C&amp;amp;pg=PA451 books.google.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1836 kam es zur Ausweisung durch die [[Tagsatzung]] aus dem schweizerischen Gebiet, was ihn nach Straßburg zurückbrachte. Zwischenzeitlich verbrachte er auch einige Zeit in [[Paris]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gerlach&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1837 bis 1842 war er in [[London]], wo er wohl nur schwerlich seinen Lebensunterhalt finanzieren konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gerlach&amp;quot; /&amp;gt; In Frankreich wie auch England war er Mitarbeiter bei verschiedenen Zeitungen und versuchte sich als Lehrer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gerlach&amp;quot; /&amp;gt; Stromeyer organisierte ab 1842 die jungdeutsche Geheimorganisation des „[[Léman-Bund]].“ Unter dem Decknamen „Lindner“ und „Dr. West“ berichtete er über die jungdeutschen und [[Kommunismus|kommunistischen]] Vereine in der Schweiz, als hauptamtlicher [[V-Person|Konfident]], da er in österreichischen Diensten des [[Klemens Wenzel Lothar von Metternich|metternichschen]] [[Mainzer Zentraluntersuchungskommission|Mainzer Informationsbüros]] stand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gerlach&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adams&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er trug mit seinen Schriften zur Verbreitung der [[Charles Fourier|fourieristischen]] Theorie in Deutschland bei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|28134|Franz Joseph Stromeyer|Autor=Albert Portmann-Tinguely|Datum=2012-07-02}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Jefferson Adams |Titel=Historical Dictionaries of Intelligence and Counterintelligence |Verlag=Scarecrow Press |Ort=Maryland |Datum=2009 |Seiten=451 |Online=[http://books.google.de/books?id=gnEWm4kC844C&amp;amp;pg=PA451 books.google.de]}}&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 5: &amp;#039;&amp;#039;R–S.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2002, ISBN 3-8253-1256-9, S. 552–553.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=143048368|LCCN=n88225510|VIAF=196479711}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stromeyer, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer am Hambacher Fest]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Tauberbischofsheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Mannheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1805]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1848]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stromeyer, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Stromeyer, Franz Joseph (vollständiger Name); Strohmeyer, Franz; Schlund, Franz (Pseudonym); Lindner (Pseudonym); Dr. West (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Verleger, Publizist und Revolutionär&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. August 1805&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Tauberbischofsheim]], [[Fürstentum Leiningen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Dezember 1848&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Konstanz]], [[Großherzogtum Baden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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