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	<title>Franz Stimming - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Stimming&amp;diff=2579938&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Onkelkoeln: PD-fix, Rhfg.</title>
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		<updated>2026-04-04T05:09:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;PD-fix, Rhfg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Otto Max Stimming&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. November]] [[1884]] in [[Berlin]]; † [[3. Mai]] [[1952]] ebenda&amp;lt;ref&amp;gt;Sterberegister Standesamt Berlin-Reinickendorf Nr. 1014/1952&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher Politiker ([[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]], [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Möllendorffstr 6 (Liber) Frieda Rosenthal.jpg|mini|Gedenktafel im [[Rathaus Lichtenberg]]]]&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der Volksschule (1891 bis 1899) absolvierte Stimming eine vierjährige Lehre als Buchdrucker. Im Jahr 1903 trat er dem [[Verband der Deutschen Buchdrucker]] bei und wurde Mitglied der SPD. Von 1908 bis 1912 war Stimming Vorsitzender des SPD-Ortsvereins von [[Neuenhagen bei Berlin|Neuenhagen]] und Umgebung. 1910 wurde er [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeindevertreter]] in [[Petershagen/Eggersdorf|Petershagen]]  an der [[Preußische Ostbahn|Ostbahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimming nahm in den Jahren 1915 bis 1917 am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] als Soldat teil. Danach war er Arbeiter in der Rüstungsindustrie. Am [[Januarstreik]] von 1918 beteiligte er sich als Streikführer bei [[Siemens]], wurde deshalb entlassen und erneut einberufen. Er desertierte und wurde verhaftet, kam aber nach Verbüßung der Untersuchungshaft wegen Landesverrates in [[Justizvollzugsanstalt Moabit|Moabit]] durch eine Amnestie im Oktober 1918 wieder frei. Im November führte er in Berlin einen Demonstrationszug Lichtenberger Arbeiter an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BLHA&amp;quot;&amp;gt;Brandenburgisches Landeshauptarchiv Potsdam, Ld. Br. Rep. 331 SPD Bezirksvorstand Provinz Brandenburg Akt. Nr. 13, Anlage zum Brief von Franz Stimming vom 11. Januar 1946 an den Bezirkssekretär der SPD in der Provinz Brandenburg, Friedrich Ebert. Nach Alfred Binder und Klaus-Dietrich Krüger:  {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des Ortsvereins Neuenhagen bei Berlin der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands Eine chronologische Übersicht&amp;#039;&amp;#039;. |format=PDF; 194&amp;amp;nbsp;kB |url=http://spdnet.sozi.info/brandenburg/mol/neuenhgn/dl/geschichte_spd_nhg.pdf |wayback=20160124024435 }} SPD-Ortsverein Neuenhagen, Redaktionsschluss: 30. Juni 2000, S. 13–14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1919 trat Stimming zur USPD über und arbeitete für deren Zeitung [[Freiheit (USPD)|Freiheit]]. Im selben Jahr wurde er Stadtverordneter der USPD und unbesoldeter Stadtrat in [[Bezirk Lichtenberg|Lichtenberg]]. Stimming kehrte 1922 in die SPD zurück und wurde stellvertretender Bürgermeister.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BLHA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] wurde Stimming 1933 von seinem Amt suspendiert und mehrfach verhaftet. Im Jahr 1934 war er acht Monate im [[KZ Esterwegen|Konzentrationslager Esterwegen]] inhaftiert. Ab 1936 arbeitete er im Tapeten- und Farbengeschäft seines Sohnes in [[Berlin-Reinickendorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. Mai 1945 übernahm Stimming das Amt des [[Bezirksbürgermeister (Berlin)|Bezirksbürgermeister]]s in Lichtenberg. Der sowjetische Stadtkommandant Generaloberst [[Nikolai Erastowitsch Bersarin|Nikolai Bersarin]] bestätigte ihn am 10. Mai in seiner Funktion.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Norbert Podewin]], Manfred Teresiak: &amp;#039;&amp;#039;„Brüder, in eins nun die Hände …“ Das Für und Wider um die Einheitspartei in Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Dietz, Berlin 1996, ISBN 3-320-01917-1, S. 20&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf Drängen [[Walter Ulbricht|Ulbrichts]] wurde Stimming nach nur fünf Wochen im Amt, am 14. Juni, durch die [[Sowjetische Militäradministration in Deutschland|Sowjetische Militäradministration]] von diesem Posten abgelöst. Die [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]-Führung machte Stimming für die heftigen Auseinandersetzungen zwischen Kommunisten und Sozialdemokraten verantwortlich, die es in seiner Zeit als stellvertretender Bürgermeister vor 1933 bei den jährlichen Aufmärschen zu Ehren von [[Karl Liebknecht]] und [[Rosa Luxemburg]] am [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde]] gegeben hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lutz Heuer]], Norbert Podewin: &amp;#039;&amp;#039;Der Vereinigungsprozess in Lichtenberg, KPD und SPD auf dem Weg zur Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands.&amp;#039;&amp;#039; Edition Luisenstadt, Berlin 1993.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigungen ==&lt;br /&gt;
Im Februar 2010 beschloss die [[Bezirksverordnetenversammlung]] Lichtenberg, einen neu angelegten [[Verkehrsweg]] im Ortsteil [[Berlin-Karlshorst]] nach Stimming zu benennen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berlin.de/ba-lichtenberg/politik-und-verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/online/vo020.asp?VOLFDNR=4032 Drucksache – DS/1596/VI] vom 15. Dezember 2011, Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg von Berlin; abgerufen am 10. Februar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vor die Tür gesetzt – Im Nationalsozialismus verfolgte Berliner Stadtverordnete und Magistratsmitglieder 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. [[Aktives Museum Faschismus und Widerstand in Berlin|Verein Aktives Museum]], Berlin 2006, ISBN 3-00-018931-9, S. 351.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirksbürgermeister des Bezirks Lichtenberg (1921–2000)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stimming, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Esterwegen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirksbürgermeister des Bezirks Lichtenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1952]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stimming, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Stimming, Franz Otto Max&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD, USPD)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. November 1884&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Mai 1952&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Onkelkoeln</name></author>
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