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	<title>Franz Steinegger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Steinegger&amp;diff=93299&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;PatrickBrauns: /* Biografie */</title>
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		<updated>2024-10-30T16:27:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Biografie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Franz Steinegger (2012).JPG|miniatur|Franz Steinegger (2012)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Josef Steinegger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;moneyhouse&amp;quot;/&amp;gt; (* [[8. März]] [[1943]] in [[Flüelen]]; [[Bürgerort|heimatberechtigt]] in [[Altendorf SZ|Altendorf]]) ist ein [[Schweiz]]er [[Jurist]] und [[Politiker]] ([[Freisinnig-Demokratische Partei|FDP]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Nach der [[Matura]] (Typus B, 1963) studierte Steinegger [[Rechtswissenschaft]] an der [[Universität Zürich]]. 1969 schloss er mit dem [[Lizentiat]] ab, 1970 bestand er das Fürsprech- und Notariatsexamen in [[Uri]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1970 an arbeitete Steinegger auf der Standeskanzlei (Staatskanzlei) Uri, zuletzt als Stellvertreter des Kanzleidirektors. 1981 eröffnete er ein eigenes Anwaltsbüro in [[Altdorf UR|Altdorf]]. 1988 war er Präsident des [[Schweizer Tourismus-Verband]]s und von 1989 bis 1991 Zentralpräsident des [[Schweizer Alpen-Club]]s. Er gehörte mehreren [[Verwaltungsrat (Schweiz)|Verwaltungsräten]] an. Er ist Präsident der Baryon AG. Er war langjähriges Mitglied im Verwaltungsrat der [[Dätwyler Holding]] und war Präsident der CSC Impresa Costruzione SA.&amp;lt;ref name=&amp;quot;moneyhouse&amp;quot;/&amp;gt; Seit 2004 ist er Präsident des [[Verkehrshaus der Schweiz|Verkehrshauses der Schweiz]] in Luzern. Von 1991 bis Ende 2013 präsidierte er den Verwaltungsrat der [[Schweizerische Unfallversicherungsanstalt|Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt]] (Suva)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/wirtschaftsnachrichten/franz-steinegger-tritt-als-suva-praesident-zurueck-1.18099017 &amp;#039;&amp;#039;Franz Steinegger tritt als Suva-Präsident zurück&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Neue Zürcher Zeitung]] vom 14. Juni 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er war Vizepräsident des Stiftungsrats der [[Schweizerische Rettungsflugwacht|Schweizerischen Rettungsflugwacht]] (Rega). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinegger war zudem Präsident des Verbands Schweizerischer Anschlussgeleise- und Privatgüterwagenbesitzer (VAP). Auch auf Grund dieser Funktion übernahm er 2008 einen [[Mediation|Mediatorenauftrag]] zur Konfliktlösung zwischen der [[Schweizerische Bundesbahnen|SBB]]-Leitung und Streikenden von [[SBB Cargo]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.nzz.ch/runder_tisch_steinegger_leiter_sbb_cargo-ld.477342 Steinegger leitet «runden Tisch» bei SBB Cargo]&amp;#039;&amp;#039;, [[Neue Zürcher Zeitung]], 11. April 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Des Weiteren war er Präsident der HIG-Immobilien-Anlage-Stiftung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;moneyhouse&amp;quot;&amp;gt;[https://www.moneyhouse.ch/de/person/steinegger-franz-josef-131291826201/messages Franz Josef Steinegger.]  In: [[Moneyhouse]], abgerufen am 15. August 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 2012 übernahm Steinegger, bisher einfaches Mitglied im Verwaltungsrat, das Amt des Präsidenten der [[NZZ-Mediengruppe]] vom zurückgetretenen [[Konrad Hummler]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;sistierung&amp;quot;&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20120212012036/http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/hummler_sistiert_praesidialmandat_bei_nzz_1.14911605.html Hummler sistiert NZZ-Präsidialmandat.] In: [[NZZ Online]] vom 9. Februar 2012 (Archiv)&amp;lt;/ref&amp;gt; An der Generalversammlung im April 2013 schied er aufgrund Erreichens der statutarischen Altersgrenze aus dem Verwaltungsrat aus, auf ihn folgte [[Etienne Jornod]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;nzz_vorschlag&amp;quot;&amp;gt;[http://www.nzzmediengruppe.ch/2012/10/26/nzz-verwaltungsrat-schlaegt-etienne-jornod-als-neuen-praesidenten-vor/ &amp;#039;&amp;#039;NZZ-Verwaltungsrat schlägt Etienne Jornod als neuen Präsidenten vor.&amp;#039;&amp;#039;] Medienmitteilung der [[NZZ-Mediengruppe]] vom 26. Oktober 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privates ==&lt;br /&gt;
Steinegger ist in zweiter Ehe mit der Anwältin &amp;#039;&amp;#039;Ruth Wipfli&amp;#039;&amp;#039; verheiratet und hat mit ihr einen gemeinsamen Sohn (* 1993), aus erster Ehe stammt sein Sohn Matthias Steinegger (* 1976). Mit seiner Frau führt er das Anwalts- und Notariatsbüro &amp;#039;&amp;#039;Steinegger &amp;amp; Wipfli Steinegger&amp;#039;&amp;#039; in [[Altdorf UR]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;munzinger&amp;quot;&amp;gt;{{Munzinger|00000019703|Franz Steinegger}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Steinegger wohnt in Uri. In der [[Schweizer Armee]] bekleidete er den Grad des [[Oberleutnant#Schweizer Armee|Oberleutnants]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Franz Steinegger.jpg|miniatur|Franz Steinegger]]&lt;br /&gt;
1973 gelangte Steinegger in die Politik, als der Gemeinderat seines Heimatorts Flüelen auf der Suche nach einem Juristen als neues Mitglied war. Steinegger sagte sofort zu und blieb bis 1986 im Gemeinderat, ab 1983 als Gemeindepräsident.&amp;lt;ref name=bio&amp;gt;{{Parlament.ch|217}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1977 bis 1984 präsidierte er die FDP Uri. Als Leiter des Urner Krisenstabes bei den Unwetterkatastrophen von 1977 und 1987 erwarb er sich durch sein überlegtes Handeln den Beinamen «Katastrophen-Franz».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1980 bis 2003 gehörte Steinegger dem [[Nationalrat (Schweiz)|Nationalrat]] an.&amp;lt;ref name=bio/&amp;gt; 1989 bis 2001 war er Präsident der FDP Schweiz. Steinegger galt als einer der einflussreichsten Schweizer Politiker. Seine Strategie, die FDP als Partei des Fortschritts unabhängig von Links und Rechts zu positionieren, konnte jedoch den Abstieg der FDP und den Aufstieg der rechtskonservativen [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] nicht aufhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1989, nach dem erzwungenen Rücktritt von [[Bundesrat (Schweiz)|Bundesrätin]] [[Elisabeth Kopp]], galt Steinegger lange Zeit als aussichtsreichster Nachfolgekandidat. Dass die [[Bundesversammlung (Schweiz)|Bundesversammlung]] schliesslich den Luzerner [[Kaspar Villiger]] wählte, hing vor allem mit zwei Faktoren zusammen:&lt;br /&gt;
* Als Vertreter einer Minderheitspartei aus einem kleinen [[Kanton (Schweiz)|Kanton]] fehlte Steinegger die Hausmacht.&lt;br /&gt;
* Steinegger lebte damals, obwohl noch verheiratet, im [[Konkubinat]] mit seiner Lebensgefährtin zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 wurde er vom Bundesrat wiederum in einer Notlage eingesetzt: Er wurde Präsident der [[Expo.02]] und sollte versuchen, das Projekt der [[Schweizerische Landesausstellung|schweizerischen Landesausstellung]], das kurz vor dem Scheitern stand, zu retten. Dies gelang durch deren Redimensionierung; die Expo.02 wurde ein Erfolg. Allerdings waren durch die zögerliche Mithilfe der Schweizer Wirtschaft weitere Kredite des Bundes nötig. Dieser auch von Steinegger unterstützte [[Ordnungspolitik|ordnungspolitische]] «Sündenfall» verärgerte die gegenüber jeglichen Staatsinterventionen skeptische Rechte auch in Steineggers eigener Partei. Dazu kam 2001, nach dem Kollaps der [[Swissair]] eine ähnliche Finanzspritze, die das Weiterbestehen einer schweizerischen Fluggesellschaft gewährleisten sollte. Seit dieser Zeit galt Steinegger manchen Exponenten der FDP und der SVP als zu links.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Steinegger als fast natürlicher Nachfolger von Kaspar Villiger im Bundesrat galt, zögerte er bei dessen Rücktritt 2003 lange mit der Bekanntgabe einer Kandidatur. Diesmal scheiterte er allerdings schon in der FDP-internen Kandidatenkür gegenüber den Kandidaturen [[Christine Beerli]] und [[Hans-Rudolf Merz]]. Die Gründe waren diesmal:&lt;br /&gt;
* Die nach den eidgenössischen Wahlen vom 19. Oktober 2003 stark geschwächte Partei war nach rechts gerutscht.&lt;br /&gt;
* Steinegger galt als Symbol eines verfehlten [[Staatsinterventionismus]], der mitverantwortlich für die Niederlage der Partei gemacht wurde.&lt;br /&gt;
* Die Steinegger politisch nahestehenden Mitglieder aus der [[Westschweiz]] sowie die Frauen unterstützten eher die Bernerin Christine Beerli.&lt;br /&gt;
* Gegenüber dem energischen und weiter rechts politisierenden Quereinsteiger Hans-Rudolf Merz wirkte der schon sehr lange in der Politik tätige Steinegger verbraucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge zog sich Franz Steinegger aus der Politik zurück und nahm 2004 die Möglichkeit wahr, Präsident des [[Verkehrshaus Luzern|Schweizerischen Verkehrshauses]] in [[Luzern]] zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Erwin Koch]]: &amp;#039;&amp;#039;Steinegger. Eine Annäherung.&amp;#039;&amp;#039; Suva 2013.&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000019703}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Parlament.ch|217}}&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20070313101815/http://www.woz.ch/archiv/old/01/04/7360.html &amp;#039;&amp;#039;Zum Rücktritt von FDP-Präsident Steinegger&amp;#039;&amp;#039;] von [[Peter Bodenmann]] in der [[Die Wochenzeitung|Wochenzeitung]], 2001 (Archiv).&lt;br /&gt;
* [http://mythen-post.ch/datei-mp-8-91/franz_steinegger_mp_8_91.htm &amp;#039;&amp;#039;Interview mit FDP-Nationalrat Franz Steinegger&amp;#039;&amp;#039;], Mythen-Post (Schwyz), Nr. 8 / 1991&lt;br /&gt;
* [[Matthias Ackeret]]: [https://www.persoenlich.com/sites/default/files/interviews549.pdf &amp;#039;&amp;#039;Der ewige Präsident.&amp;#039;&amp;#039;] Interview in: persoenlich.com Nr. 5 / Mai 2012 (PDF; 567&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Präsidenten der FDP Schweiz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=105346441X|VIAF=309631020}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Steinegger, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalrat (Uri)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunalpolitiker (Kanton Uri)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteipräsident (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kandidat für das Amt des Bundesrates (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDP-Mitglied (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schweizer Alpen-Club)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Steinegger, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Steinegger, Franz Josef&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Jurist und Politiker (FDP)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. März 1943&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Flüelen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PatrickBrauns</name></author>
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