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	<title>Franz Stapelfeldt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T22:53:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Stapelfeldt&amp;diff=1945800&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Vonneguts M.A.S.H.: /* Literatur */ Lars U. Scholl verlinkt</title>
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		<updated>2024-10-21T17:56:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Lars_U._Scholl&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Lars U. Scholl (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Lars U. Scholl&lt;/a&gt; verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den deutschen Werftdirektor, zu dem nach ihm benannten Rettungsboot siehe [[8,5-Meter-Klasse der DGzRS]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Franz Carl Heinrich Stapelfeldt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Januar]] [[1877]] in [[Stockelsdorf]] im Kreis Eutin; † [[4. Juni]] [[1954]] in [[Bremen]]) war ein deutscher Werftdirektor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Stapelfeldt war der Sohn eines Kaufmanns. Er lebte in sehr einfachen Verhältnissen. 1884 kam er nach Bremen und besuchte die Freischule an der Großenstraße. Er machte eine Lehre bei einem Agentur- und [[Kommissionsverkauf|Kommissionsgeschäft]]. Danach arbeitete er als Reisender für chemische Betriebe und er reiste auch in das Ausland, in das [[Baltikum]], die [[Schweiz]], [[Italien]] und [[Frankreich]]. 1900 gründete er in Bremen das erste [[Schnellrestaurant|Automatenrestaurant]] an der [[Sögestraße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otwi-Werke, AG Weser und DeSchiMAG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 trat Stapelfeldt als Industriekaufmann in die &amp;#039;&amp;#039;Otwi-Werke&amp;#039;&amp;#039; in [[Delmenhorst]] als Gesellschafter ein. Der Betrieb verlagerte sein Werk nach Bremen an den Kohlehafen und produzierte im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] Granaten. Er wurde 1915 geschäftsführender Direktor. 1920 fusionierte er die Otwi-Werke mit der [[Werft]] &amp;#039;&amp;#039;Aktien-Gesellschaft „Weser“&amp;#039;&amp;#039;, kurz [[AG Weser]] genannt. Er wurde am 1. April 1921 als [[Vorstandsvorsitzender|Vorsitzender des Vorstandes]] Direktor der Werft. Er wirkte zusammen mit den Werften der [[AG Vulcan Stettin|Vulcan-Werke]] und der [[Germaniawerft]] in [[Kiel]]. Ab 1926 forcierte er die Verschmelzung der [[Joh. C. Tecklenborg|Joh. C. Tecklenborg-Werft]] aus [[Bremerhaven]] mit der AG Weser. Bei der Werftenkonzentration von 1927/28 ging die AG Weser mit sieben anderen Werften in der [[Deutsche Schiff- und Maschinenbau Aktiengesellschaft]] (DeSchiMAG) auf. Stapelfeldt wurde der mächtige Generaldirektor des Werftimperiums von AG Weser in Bremen, Vulcan in Hamburg und Stettin, Tecklenborg in Bremerhaven, [[Schichau Seebeck|Seebeck]] in Bremerhaven, [[Neptun Werft]] in [[Rostock]], Nüscke in [[Stettin]] und der [[Frerichswerft]] in [[Einswarden]]. In der 1928 beginnenden [[Weltwirtschaftskrise]] wurden viele Schiffbauaufträge unter anderem vom [[Norddeutscher Lloyd|Norddeutschen Lloyd]] storniert. Eine zentrale Rolle spielte dabei [[J. F. Schröder]], Mitinhaber der [[Schröder-Bank]]. Stapelfeldt beteiligte die [[Friedrich Krupp AG]] bei den Sanierungsbemühungen seines Konzerns und Krupp sollte auch 1941 die DeSchiMAG übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Entwicklungen beim Schiffsbau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war auch Stapelfeldts Verdienst, durch die Verbesserung der Schiffsformen, verbunden mit dem Erwerb der [[Lizenz]]en von dem Erfinder der &amp;#039;&amp;#039;[[Maierform]]&amp;#039;&amp;#039;, dem  österreichischen [[Schiffbauingenieur]] [[Fritz Franz Maier|Fritz Maier]] (1844–1926), einen wichtigen, innovativen und erfolgreichen Weg im Schiffbau einzuleiten. Die &amp;#039;&amp;#039;Maierform&amp;#039;&amp;#039; sollte sich ab etwa 1928 von Bremen aus durch Lizenzverträge in alle Welt verbreiten. Es gelang ihm durch wirksame Rationalisierungsmaßnahmen sowie Auslandsaufträge und Schiffsbauten für die [[Kriegsmarine]] das Unternehmen ab 1932/33 wieder zu konsolidieren. 1933 wurden auch Flugzeugteile gebaut und deshalb 1934 die [[Weser-Flugzeugbau|&amp;#039;&amp;#039;Weser Flugzeugbau GmbH Bremen&amp;#039;&amp;#039;]] gegründet und Stapelfeldt ihr Aufsichtsratsvorsitzender. In [[Lemwerder]] entstand eine weitere Werft und der Bau der [[U-Boot-Klasse XXI|U-Boot-Typen XXI]] brachte Gewinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeit des Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stapelfeldt war ein liberal denkender Mensch, der offen aussprach, was er dachte. Er hatte enge Kontakte zu „seinen“ Arbeitern. Es bestanden in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] Verbindungen zum [[Reichskommissar für die Preisbildung|Reichskommissar für Preisüberwachung]] [[Carl Friedrich Goerdeler]] und dadurch später zu den bürgerlichen Widerstandskreisen, die er finanziell unterstützte. 1936 wurde er jedoch Mitglied der NSDAP und 1940 [[Wehrwirtschaftsführer]] und Leiter der Industrieabteilung der [[Handelskammer Bremen]]. Er war Mitglied im [[Haus Seefahrt]] und 1938 Schaffer der [[Schaffermahlzeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antifaschisten, die auf der AG-Weser arbeiteten, wurden teilweise von dem antinationalsozialistischen Stapelfeldt, der sich persönlich für die Freilassung von [[Emil Theil]] einsetzte, gedeckt. Am 3. Oktober 1944 wurde er von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] verhaftet. Eine Beteiligung zur [[Widerstandsbewegung]] konnte diese ihm nicht nachweisen, so dass er im März 1945 entlassen wurde. Bereits zuvor hatte er den Vorsitz des Vorstandes der DeSchiMAG am 31. Dezember 1944 niederlegen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurde der nun 68-jährige von der amerikanischen Militärregierung für ein Jahr inhaftiert. Als Rentner war er danach nicht mehr aktiv. Er hat in einem Buch &amp;#039;&amp;#039;Mein Verhältnis zur NSDAP&amp;#039;&amp;#039;, Bremen 1946, seine Vergangenheit in der NS-Zeit dargestellt. Die zügige [[Entnazifizierung]] von Stapelfeldt führte 1947 zu einem Eklat in der Spruchkammer und zum Rückzug von [[Hermann Prüser]] (KPD) aus diesem Gremium&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg Wollenberg: &amp;#039;&amp;#039;Arbeitskämpfe und politische Streiks der Bremer Werftarbeiter. Franz Stapelfeldt - vom Hitlerförderer zum Widerstandskämpfer?&amp;#039;&amp;#039; Demokratische Verlagskooperative (DVK)/Sozialistische Politik und Wirtschaft (spw), Berlin West/Bremen 1984, S.&amp;amp;nbsp;78.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;[[Franz Stapelfeldt (Schiff)|Franz Stapelfeldt]]&amp;#039;&amp;#039;, ein [[Seenotrettungsboot]] (SRB) der [[Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger|Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger]] (DGzRS), wurde nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;[[Stapelfeldtstraße]]&amp;#039;&amp;#039; in Bremen – [[Gröpelingen]] wurde  nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Herbert Schwarzwälder]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Große Bremen-Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; 2., aktualisierte, überarbeitete und erweiterte Auflage. Edition Temmen, Bremen 2003, ISBN 3-86108-693-X.&lt;br /&gt;
* Monika Porsch: &amp;#039;&amp;#039;Bremer Straßenlexikon, Band 10 · Walle, Gröpelingen&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Schmetterling, Bremen, 1999, ISBN 3-932249-04-6.&lt;br /&gt;
* [[Peter Kuckuk]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bremer Großwerften im Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;. (Beiträge zur Sozialgeschichte Bremens 15), Edition Temmen, 1993, ISBN 3-86108-203-9.&lt;br /&gt;
* [[Inge Marßolek]], René Ott, Peter Brandt: &amp;#039;&amp;#039;Bremen im Dritten Reich – Anpassung, Widerstand, Verfolgung&amp;#039;&amp;#039;. Schünemann, 1986, ISBN 3-7961-1765-1.&lt;br /&gt;
* [[Jörg Wollenberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Arbeitskämpfe und politische Streiks der Bremer Werftarbeiter. Franz Stapelfeldt – vom Hitlerförderer zum Widerstandskämpfer?&amp;#039;&amp;#039; Demokratische Verlagskooperative (DVK)/Sozialistische Politik und Wirtschaft (spw), Berlin West/Bremen 1984.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bremen 1933–45. Vom Handelszentrum zur Rüstungsschmiede.&amp;#039;&amp;#039; Katalog zur Ausstellung im Kulturzentrum Schlachthof. Bremen 1983.&lt;br /&gt;
* Franz Stapelfeldt: &amp;#039;&amp;#039;Mein Verhältnis zur NSDAP&amp;#039;&amp;#039;. Bremen 1946.&lt;br /&gt;
* {{NDB|25|57||Stapelfeldt, Franz|[[Lars U. Scholl]]|118752774}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118752774}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118752774|VIAF=67261171}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stapelfeldt, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wehrwirtschaftsführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Goerdeler-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Gröpelingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1877]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frerichswerft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stapelfeldt, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Stapelfeldt, Franz Carl Heinrich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Werftdirektor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Januar 1877&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stockelsdorf]], [[Kreis Eutin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Juni 1954&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Vonneguts M.A.S.H.</name></author>
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