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	<title>Franz Späth - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T19:07:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Sp%C3%A4th&amp;diff=228169&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-02-25T07:58:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Botaniker Franz Späth. Zu anderen Personen siehe [[Franz Späth (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Franz Ludwig Späth (1899).jpg|mini|Franz Ludwig Späth, 1899]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Ludwig Späth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Spaeth&amp;#039;&amp;#039;, (* [[25. Februar]] [[1839]] in [[Berlin]]; † [[2. Februar]] [[1913]] in [[Berlin-Britz|Britz]]) war ein [[Preußen|preußisch]]-deutscher Gärtner, [[Botaniker]], [[Pomologe]] und Inhaber der [[Baumschule Späth]] im heutigen Berliner Ortsteil [[Berlin-Baumschulenweg|Baumschulenweg]]. Sein [[Autorenkürzel der Botaniker und Mykologen|botanisches Autorkürzel]] lautet „{{Person|Späth}}“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Herrenhaus Späth1.JPG|miniatur|Das Herrenhaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Späthstr 80-81 (Baums) Franz Späth.jpg|miniatur|[[Berliner Gedenktafel]] am Haus Späthstraße 80/81, in [[Berlin-Baumschulenweg]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christoph Späth, ein [[Ahn|Vorfahre]] von Franz Späth, hatte im [[Kreuzberg (Berlin)|Kreuzberger]] Gelände und östlich des [[Hallesches Tor|Halleschen Tors]] an der Straße &amp;#039;&amp;#039;Am Johannestisch&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1720 eine Gemüse- und Blumengärtnerei gegründet. Das Grundstück erwarb er für 300&amp;amp;nbsp;[[Taler]]. Sein Sohn Carl Späth zog mit der &amp;#039;&amp;#039;Späth’schen Gärtnerei&amp;#039;&amp;#039; 1760 in den historischen Stadtteil [[Luisenstadt]] auf das Grundstück Köpenicker Straße 154. Der Enkel Friedrich Späth gestaltete die Gärtnerei nach seinen wissenschaftlichen und künstlerischen Interessen. Urenkel Ludwig Späth schränkte die Gemüsezucht ein und betrieb die Züchtung von Blumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Franz Spaeth-Albert Manthe.jpg|mini|Büste von Franz Späth auf dem Familienbegräbnis der Familie Späth]]&lt;br /&gt;
Franz Späth, Sohn von Ludwig Späth und seiner Ehefrau Dorothea Luise, geb. Eckert, ging bis zum 16.&amp;amp;nbsp;Lebensjahr in das Luisenstädtische [[Realgymnasium]]. Nach einem einjährigen [[Praktikum]] in der väterlichen Gärtnerei besuchte er das Köllnische [[Gymnasium]] bis zum Abitur. An der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität Berlin]] studierte Franz Späth das Fach [[Botanik]]. Von 1860 bis 1861 lernte er größere [[Baumschule]]n in Belgien, Frankreich, England und Holland kennen. Nachdem er 1863 er von seinem Vater die Späth’sche Gärtnerei gekauft hatte, war er nunmehr Inhaber in der fünften Generation. Späth begann während der [[Gründerzeit]] mit [[Unternehmergeist]] im damaligen Neu-Britz (heute [[Berlin-Baumschulenweg|Baumschulenweg]]) den gezielten und [[Expansion (Wirtschaft)|expansiven]] Ausbau einer Baumschule. Zu Ehren seines Vaters ließ er 1865 die Firmierung &amp;#039;&amp;#039;L. Späth&amp;#039;&amp;#039; in das [[Handelsregister (Deutschland)|Handelsregister]] eintragen. Auf dem neuen Gebiet konnte so bis zum Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts die größte Baumschule der Welt entwickelt werden (120&amp;amp;nbsp;[[Hektar]] vollständig bepflanztes zusammenhängendes Gelände).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1874 ließ Franz Späth auf dem Areal der Baumschule ein repräsentatives [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]] errichten, das heute als Institutsgebäude der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Humboldt-Universität]] dient. Neben dem Herrenhaus entstand bis 1879 nach Plänen des Stadtgartendirektors [[Johann Heinrich Gustav Meyer|Gustav Meyer]] ein Garten, aus dem das heutige [[Späth-Arboretum]] hervorging. 1912 übernahm sein Sohn [[Hellmut Späth|Hellmut]] das Unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Späth ist auf dem [[Luisenstädtischer Friedhof|Luisenstädtischen Friedhof I]] in Berlin-Kreuzberg im Familienbegräbnis der Familie Späth beigesetzt. Das Grab ziert eine Bronzebüste von Franz Späth, die von dem Künstler [[Albert Manthe]] geschaffen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie Späth hat folgende [[Genealogie|Generationsfolge]]:&lt;br /&gt;
# Christoph Späth (1696–1746)&lt;br /&gt;
# Carl Späth (1721–1782)&lt;br /&gt;
# Friedrich Späth (1768–1831)&lt;br /&gt;
# Ludwig Späth (1793–1883)&lt;br /&gt;
# Franz Späth (1839–1913)&lt;br /&gt;
# [[Hellmut Späth]] (1885–1945)&lt;br /&gt;
# Dagmar Späth (1922–1959), Manfred Späth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Franz Späth gehörte – gemeinsam mit seinem Vater Ludwig Späth – im Jahr 1860 zu den Gründern des [[Deutscher Pomologen-Verein|Deutschen Pomologen-Vereins]], deren 1. Vorsitzender er von 1889 bis 1903 war. In Anerkennung seiner Verdienste wurde Franz Späth 1903 zum Ehrenmitglied ernannt.&lt;br /&gt;
* Mitglieder der Familie Späth waren 1892 Mitbegründer der [[Deutsche Dendrologische Gesellschaft|Deutschen Dendrologischen Gesellschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Auszeichnungen  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1890: &amp;#039;&amp;#039;Vermeil-Medaille&amp;#039;&amp;#039; vom &amp;#039;&amp;#039;Verein zur Beförderung des Gartenbaus in den königlich-preußischen Staaten&amp;#039;&amp;#039; anlässlich des 25-jährigen Betriebsjubiläums&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für Gartenkunde und Botanik&amp;#039;&amp;#039; 7 (1890), S. [https://books.google.com/books?id=iqwCAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA268 268]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1897: [[Russischer Orden der Heiligen Anna]], 2. Klasse&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gartenwelt&amp;#039;&amp;#039; 2 (1897), S. 132&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1901: [[Königlicher Kronen-Orden (Preußen)]] 3. Klasse&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gartenflora&amp;#039;&amp;#039; 50 (1901), S. 592&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1902 ernannte Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm&amp;amp;nbsp;II.]] Franz Späth zum &amp;#039;&amp;#039;Königlich Preußischen Landesökonomierat.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebungen ==&lt;br /&gt;
Nach dem Gründer des Arboretums sind die [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Baumschulenweg#Späthstraße*|Späthstraße]], die Siedlung [[Berlin-Späthsfelde|Späthsfelde]] sowie die dortige Reihenhaussiedlung Späthsches Viertel benannt.&lt;br /&gt;
Der spätere Ortsteil Berlin-Baumschulenweg verdankt der Baumschule und dem Arboretum die ersten gepflasterten Straßen sowie die heute zur [[S-Bahn Berlin]] gehörende [[Bahnhof Berlin-Baumschulenweg|Haltestelle Baumschulenweg]] an der [[Verbindungsbahn Baumschulenweg–Neukölln|Verbindungsbahn nach Neukölln]] bzw. der parallel zur [[Bahnstrecke Berlin–Görlitz]] verlaufenden [[Bahnstrecke Berlin Warschauer Straße–Königs Wusterhausen|Vorortbahn]] Richtung [[Bahnhof Königs Wusterhausen|Königs Wusterhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Pomologen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|24|611|612|Späth, Franz Ludwig|Felix Escher|117648663}}&lt;br /&gt;
* Paul Brückner u. a.: &amp;#039;&amp;#039;275 Jahre gärtnerische Tradition in Berlin. Von der Späth’schen Gärtnerei am „Johannistisch“ zur Baumschule und zum Arboretum in Baumschulenweg 1720–1995.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Eigenverlag, Berlin 1998.&lt;br /&gt;
* Hellmut L. Späth (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Späth-Buch. 1720–1930.&amp;#039;&amp;#039; Eigenverlag, Berlin 1930.&lt;br /&gt;
* Hellmut L. Späth (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Späth-Buch. 1720–1920. Geschichte und Erzeugnisse der Späth’schen Baumschule.&amp;#039;&amp;#039; Eigenverlag, Berlin 1920.&lt;br /&gt;
* [[Ludewig Wittmack|L.[udewig] Wittmack]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Späthsche Baumschule bei Rixdorf-Berlin&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;[[s:Zeitschriften (Haus-, Land- und Forstwirtschaft)#2794972-2|Gartenflora]]&amp;#039;&amp;#039;, 38. Jg., Parey Verlag, Berlin 1889, S. 566 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{IPNI|Späth}}&lt;br /&gt;
* Fliedersorte &amp;#039;&amp;#039;Andenken an Ludwig Späth&amp;#039;&amp;#039; [http://www.gartendatenbank.de/photo/2004050621]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117648663|VIAF=72176717}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Spath, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gärtner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pomologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1839]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1913]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Heiligen Anna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 3. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Berlin)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Späth, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Späth, Franz Ludwig&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Unternehmer, Gärtner, Landesökonomierat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Februar 1839&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Februar 1913&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Britz|Britz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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