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	<title>Franz Sobek - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Leben */ typografische Anführungszeichen</title>
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		<updated>2023-03-20T21:44:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; typografische Anführungszeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Sobek&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Mai]] [[1903]] in [[Brünn]]; † [[10. Dezember]] [[1975]] in [[Wien]]) war eine Persönlichkeit der Anfangsjahre der österreichischen Zweiten Republik. Er fungierte unter anderem als Generaldirektor der [[Österreichische Staatsdruckerei|Österreichischen Staatsdruckerei]], Gründer (1946) und Präsident der offiziellen österreichischen Interessenvertretung der NS-Opfer [[Bund der politisch Verfolgten]] und stiftete seine wertvolle Uhrensammlung im [[Geymüllerschlössel]] in Wien-[[Pötzleinsdorf]] der Republik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Sobek stammte aus katholischem Milieu und war der Sohn des gleichnamigene Brünner Polizeipräsidenten (nie dementierte Gerüchte sprachen allerdings auch von einer illegitimen Vaterschaft des habsburgischen [[Erzherzog]]s Friedrich). Der studierte Jurist Sobek war ab 1928 auch im Polizeidienst tätig (bei der Pressepolizei) und engagierte sich in den Zeiten des [[Bundesstaat Österreich|Ständestaats]] auf Seiten der Regierung. Ab 1935 war er im [[Bundespressedienst]] des [[Bundeskanzleramt (Österreich)|Bundeskanzleramtes]] tätig. Sobeks Tätigkeit für die [[Vaterländische Front]] dürfte nach dem „[[Anschluss (Österreich)|Anschluss]]“ 1938 auch die Einweisung ins [[KZ Dachau]] nach sich gezogen haben. Dort war Sobek bis 1943 inhaftiert und befreundete sich unter anderem mit [[Leopold Figl]], der später Sobeks größter Förderer wurde. Nach seiner Enthaftung war Sobek Mitglied des im Februar 1945 gegründeten Siebener-Ausschusses der österreichischen [[Widerstandsbewegung]] [[O5]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 erwarb Sobek, der als überaus diskreter aber durchaus selbstbewusst auftretender Mann beschrieben wird, mit eigenen (Devisen-)Mitteln das so genannte &amp;#039;&amp;#039;Geymüllerschlössel&amp;#039;&amp;#039; in Wien-Pötzleinsdorf für die Republik, sicherte sich aber darin das dauernde Wohnrecht. An diesem Ort baute er seine bemerkenswerte Sammlung [[Alt-Wien]]er [[Uhr]]en auf, die er später als Museum der Republik widmete. Sobeks international als pionierhaft anerkannte Sammlertätigkeit erstreckte sich vor allem auf Präzisionsinstrumente der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, einer Zeit in der handwerklich produzierte Chronometer aus Wien an der Weltspitze standen (Der in der Schweiz und im Schwarzwald erfolgreich betriebene Übergang zur industriellen Fertigung wurde allerdings in Wien „verschlafen“). Sobeks Sammlung ist heute als Teil des [[Museum für Angewandte Kunst (Wien)|Museums für angewandte Kunst]] (MAK) ein anerkannter Teil der Wiener Museumslandschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner beruflichen Tätigkeit blieb Sobek nicht unumstritten. Seine führende Mitwirkung an der [[Entnazifizierung]] dürfte ihm auch die dauernde Feindschaft mancher „Ehemaliger“ eingetragen haben. (Der bis 1948 bestehende, überparteiliche „Bund der politisch Verfolgten“ setzte sich unter anderem für die – höchst unpopuläre – Rückgabe von Mietwohnungen der vom NS-Regime verfolgten Personen ein). In der Staatsdruckerei gab es 1969 eine Affäre um Verkaufspläne großer dort lagernder Restbestände an Hitler-Marken aus 1943, die sogar ihr Echo im [[TIME]] Magazin (28. Juni 1971) fand. Nach Sobeks Pensionierung und der Abgeltung seines Wohnrechtes durch den Staat setzte der lebenslange Junggeselle aber mit der Stiftung seiner wertvollen Sammlung ein bedeutendes Beispiel des [[Mäzen]]atentums. Er wurde am [[Wiener Zentralfriedhof]] bestattet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verstorbenensuche&amp;quot;&amp;gt;{{Verstorbenensuche Wien |Name=Franz Sobek |Friedhof=Wiener Zentralfriedhof |Jahr=1975}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Friedrich Berg: &amp;#039;&amp;#039;Das Geymüllerschlössel mit der Sammlung Sobek in Wien Pötzleinsdorf&amp;#039;&amp;#039;, in: Mitteilungsblatt der Museen Österreichs, 17. Jg., Heft 5/6, Juni 1968 S. 61ff.&lt;br /&gt;
* Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Die Sammlung Sobek im Geymüllerschlössel&amp;#039;&amp;#039;, in: Weltkunst, 48. Jg., Nr. 10 vom 15. Mai 1979.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118917730}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mak.at/aussenstellen/geymueller.html Link zum Geymüllerschlössel] auf [http://www.mak.at/ MAK.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118917730|VIAF=25401380}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sobek, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstsammler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Uhrensammler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:VF-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Widerstandskämpfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sobek, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Mäzen, Generaldirektor der Österreichischen Staatsdruckerei&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Mai 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Brünn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Dezember 1975&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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