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	<title>Franz Six - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Six-franz-nuremberg.jpg|mini|Franz Six 1948&amp;lt;br /&amp;gt;vor Gericht in Nürnberg]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Alfred Six&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. August]] [[1909]] in [[Mannheim]]; † [[9. Juli]] [[1975]] in [[Bozen]]) war ein deutscher [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NS]]-Funktionär, Zeitungswissenschaftler und [[SS]]-Führer (zuletzt [[SS-Brigadeführer|Brigadeführer]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er leitete ab 1935 die Presseabteilung im [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS]], ab 1937 auch das Amt für „Weltanschauliche Forschung und Auswertung“, wo er für „Gegnerforschung“ zuständig war. Als Professor an der [[Universität Königsberg]] leitete er das Institut für [[Zeitungswissenschaft]], von 1940 bis 1943 war er Dekan der [[Deutsche Hochschule für Politik#Integration in Auslandswissenschaftliche Fakultät und Deutsches Auslandswissenschaftliches Institut (DAWI)|Auslandswissenschaftlichen Fakultät]] der [[Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin|Berliner Universität]]. Während des Überfalls auf die Sowjetunion kommandierte er 1941 eine Einheit der [[Einsatzgruppe B]] der Sicherheitspolizei und des SD. Danach leitete er von 1943 bis 1945 die Kulturpolitische Abteilung im [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Krieg]] wurde er 1957 Werbechef der [[Porsche-Diesel Motorenbau]] GmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Six war Sohn eines Mannheimer Dekorateurs, Polsterers und Möbelhändlers. 1930 wurde er als Student wegen nationalsozialistischer Betätigung aus dem Jugendbund [[Deutsche Freischar]] ausgeschlossen. Er studierte an der [[Universität Heidelberg]] [[Rechtswissenschaft|Jura]] und [[Zeitungswissenschaft]], war Aktivist im Heidelberger [[Nationalsozialistischer Deutscher Studentenbund|Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund]] und machte eine Blitzkarriere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wissenschaftliche Karriere ===&lt;br /&gt;
Er [[Promotion (Doktor)|promovierte]] 1934 bei [[Arnold Bergstraesser]] mit einer Arbeit zum Thema &amp;#039;&amp;#039;Die politische Propaganda der NSDAP im Kampf um die Macht&amp;#039;&amp;#039;. Die Dissertation war erstaunlich schnell fertig, obwohl Six wegen seiner vielfältigen politischen Aktivitäten eigentlich nur wenig Zeit investieren konnte. Trotz ihres geringen wissenschaftlichen Gehaltes wurde die Arbeit gut bewertet.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Zankl: &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaft im Kreuzverhör.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftl. Buchgesellschaft. Darmstadt 2012. S. 17–22. ISBN 978-3-86312-325-3&amp;lt;/ref&amp;gt; Six wurde nach der Promotion Assistent am Institut für Zeitungswissenschaften in Berlin und habilitierte sich 1936 mit einer Arbeit, die das Thema &amp;#039;&amp;#039;Die Presse der nationalen Minderheiten im Deutschen Reich&amp;#039;&amp;#039; hatte. Ab 1935 baute er ein Institut für Zeitungswissenschaften an der [[Albertus-Universität Königsberg]] auf, wo er 1936 zum Dozenten und 1938 zum außerordentlichen Professor ernannt wurde. Dort widmete er sich insbesondere der Erforschung der Presse der östlichen Nachbarländer. 1939 wurde er ordentlicher Professor und im Jahr darauf [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] an der Berliner &amp;#039;&amp;#039;Auslandswissenschaftlichen Fakultät&amp;#039;&amp;#039;, die im Zuge der Integration der [[Deutsche Hochschule für Politik| Deutschen Hochschule für Politik]] in die damalige [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin]] geschaffen wurde. Zugleich war er Leiter des auch personell eng mit dieser Fakultät verbundenen [[Deutsche Hochschule für Politik#Integration in Auslandswissenschaftliche Fakultät und Deutsches Auslandswissenschaftliches Institut (DAWI)|Deutschen Auslandswissenschaftlichen Instituts]] (DAWI).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gideon Botsch]]: &amp;#039;&amp;#039;„Politische Wissenschaft“ im Zweiten Weltkrieg: die „Deutschen Auslandswissenschaften“ im Einsatz 1940–1945&amp;#039;&amp;#039;. Ferdinand Schöningh, Paderborn 2006, S. 13 u. 74; [https://provenienz.gbv.de/Deutsches_Auslandswissenschaftliches_Institut_(Berlin) Deutsches Auslandswissenschaftliches Institut (Berlin)] auf provenienz.gbv.de, abgerufen am 14. Oktober 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei befasste er sich wissenschaftlich mit den Gegnern des NS-Regimes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Presseleiter im SD-Hauptamt (1935–1939) und Amtschef im RSHA (1939–1942) ===&lt;br /&gt;
Neben seiner wissenschaftlichen Laufbahn machte Franz Six innerhalb der NS-Hierarchie rasch Karriere. So war er bereits zum 1. März 1930 in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] eingetreten ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 245.670)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-III/556968&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1932 Mitglied in der [[Sturmabteilung|SA]] geworden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945&amp;#039;&amp;#039;. Fischer Taschenbuch Verlag, zweite, aktualisierte Auflage, Frankfurt am Main 2005, ISBN 978-3-596-16048-8, S. 585.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 wurde er für den [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS|Sicherheitsdienst der NSDAP]] aktiv (SS-Nummer 107.480). Auf der Suche nach Personal für die einzelnen Aufgabenbereiche warb er in Kiel [[Herbert Hagen]] an. Im Jahr 1935 kam Six als Chef des Presseamtes zum [[SD-Hauptamt]] nach Berlin und prägte seither die wissenschaftliche und konzeptionelle Ausrichtung des Sicherheitsdienstes der NSDAP. Er sorgte dabei für eine systematische, nachrichtendienstlich orientierte Informationsbeschaffung und Schrifttumauswertung sowie kontinuierliche Lageberichterstattung. In den ihm unterstellten Sachgebieten des SD-Inland kam es nun zur konsequenten und strategischen Beobachtung des „Gegners“ sowie Bereitstellung des Wissens, das den Exekutivapparat von Gestapo und Kriminalpolizei in allen gesellschaftlichen Bereichen handlungsfähig machte.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Wild (Hrsg.) Nachrichtendienst, politische Elite und Mordeinheit. Der Sicherheitsdienst des Reichsführers der SS, Hamburger Edition HIS Verlag Hamburg 2003, S. 15f.&amp;lt;/ref&amp;gt; So wurde er ab 1937 de facto Inlands-Chef des Sicherheitsdienstes der NSDAP (SD). Vor der deutschen Okkupation Österreichs wurde ihm zur Führung das dort eingesetzte Sonderkommando der Sicherheitspolizei und des Sicherheitsdienstes übertragen. Zeitgleich mit der militärischen Besetzung des Nachbarlandes am 12. März 1938 begaben sich die im Vorfeld der noch getarnt agierenden Einsatzkräfte an ihre vorgesehenen Handlungsorte in Österreich. Ihre Aufgabe war die Suche, Verhaftung und Terrorisierung der Gegner des von Deutschland aus erzwungenen „Zusammenschlusses“. 1939 wurde er zum [[SS-Standartenführer]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1939 bis 1942 war Six Amtschef im [[Reichssicherheitshauptamt]] (RSHA), zunächst des Amtes II („Gegnererforschung“), ab 1941 des Amtes VII („[[Weltanschauung#Im Nationalsozialismus|Weltanschauliche Forschung]]“).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lutz Hachmeister]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Gegnerforscher. Die Karriere des SS-Führers Franz Alfred Six.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 1998, S. 199–238; [[Hans-Jürgen Döscher]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Auswärtige Amt im Dritten Reich. Diplomatie im Schatten der Endlösung.&amp;#039;&amp;#039; Siedler, Berlin 1987, S. 193.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war zuständig für weltanschauliche „Forschung“ und Auswertung. Mit dem Ziel eines „wissenschaftlichen Nationalsozialismus“ entwickelte er ab 1937/1938 eine NS-orientierte Geschichtswissenschaft und Germanistik. Dazu gründete er dem Sicherheitsdienst zugeordnete [[Denkfabrik|Institutionen]], dem verschiedene NS-Wissenschaftler im Sold des SD angehörten oder zuarbeiteten. Dazu zählte auch das 1936 gegründete [[Wannsee-Institut]]. Er war einer der sieben ranghöchsten Führer im gesamten SD-Hauptamt und trotzte durch seine inhaltliche Konsequenz viele Jahre den inneren Machenschaften. Vor allem förderte Six die Monopolstellung des SD in der Juden- und Rassenpolitik des [[NS-Staat]]es. Er war auch an der Entwicklung der [[Logistik]] für die Judenverfolgung mitbeteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Six war zusammen mit Gestapo-Chef [[Heinrich Müller (Gestapo)|Heinrich Müller]] auch mit der Durchführung der „staatspolizeilichen Vorbereitungen“ des [[Überfall auf Polen|Überfalls auf Polen]] beauftragt und war als Mitglied des „Stabs Heydrich“ umfassend in die Pläne [[Adolf Hitler|Hitlers]], [[Heinrich Himmler|Himmlers]] und [[Reinhard Heydrich|Heydrichs]] zur Liquidierung der gesamten polnischen Führungsschicht eingeweiht. Six war zudem 1940 als SD-Befehlshaber in [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] vorgesehen, im Falle einer deutschen Invasion („[[Unternehmen Seelöwe]]“). Am 22. Juni 1941 übertrug ihm Heydrich die Leitung des Vorkommandos Moskau (VK Moskau / SK 7c) in der von [[Arthur Nebe]] geführten [[Einsatzgruppe B]]. Deren Aufgabe war es, „[[Partisan]]en, [[Sabotage|Saboteure]], [[Politoffizier|kommunistische Funktionäre]] im [[Rückwärtiges Heeresgebiet|rückwärtigen Heeresgebiet]]“ zu erfassen. Doch war das von Six geleitete Vorkommando [[Moskau]] neben der Beschlagnahme von Material des [[Innenministerium der UdSSR|NKWD]] und dessen Versendung nach Berlin im Juli und August 1941 auch an Erschießungsaktionen im Raum Smolensk beteiligt. Nach [[Lutz Hachmeister]] belegt die [[Ereignismeldungen UdSSR|Ereignismeldung]] Nr. 73 vom 4. September 1941, dass Mitglieder des „Gruppenstabs“ der Einsatzgruppe B „und [des] Vorkommando[s] Moskau in der Zeit vom 22. Juni bis 20. August 144 Personen erschossen hätten, außerdem habe das V[or]K[ommando]M[oskau] allein 48 Personen liquidiert, darunter 38 intellektuelle Juden, die versucht hätten, im neu errichteten Ghetto von [[Smolensk]] Unzufriedenheit und Unruhe hervorzurufen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Lutz Hachmeister: &amp;#039;&amp;#039;Der Gegnerforscher. Die Karriere des SS-Führers Franz Alfred Six.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 1998, S. 236&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leiter der „Kulturpolitischen Abteilung“ im Auswärtigen Amt (1942/43–1945) ===&lt;br /&gt;
Auf Empfehlung des Unterstaatssekretärs im [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amt]], [[Martin Luther (Unterstaatssekretär)|Martin Luther]], und unter ausdrücklicher Befürwortung von [[Reichsführer SS]] [[Heinrich Himmler]] wie auch Außenminister [[Joachim von Ribbentrop]] wechselte Six im September 1942 zum Auswärtigen Amt, um dort zunächst eine nicht offizielle „Schlüsselfunktion bei der Diplomatenschulung“ im Sinne der SS zu übernehmen, eine Maßnahme, die Historiker wie [[Hans-Jürgen Döscher]] und auch Six-Biograph Lutz Hachmeister als wichtigen Schritt zur Vernetzung von Auswärtigem Amt, SS und RSHA ansehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Jürgen Döscher: &amp;#039;&amp;#039;Das Auswärtige Amt im Dritten Reich. Diplomatie im Schatten der Endlösung.&amp;#039;&amp;#039; Siedler, Berlin 1987, S. 192&amp;amp;nbsp;f; Lutz Hachmeister: &amp;#039;&amp;#039;Der Gegnerforscher. Die Karriere des SS-Führers Franz Alfred Six.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 1998, S. 242&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1943 wurde er [[Gesandter]] erster Klasse im Auswärtigen Amt und Leiter der „Kulturpolitischen Abteilung“, einer [[Nationalsozialistische Propaganda|Propaganda-Abteilung]], unter Joachim Ribbentrop im Range eines [[Ministerialdirigent]]en. Insbesondere bei der Verschleierung und Rechtfertigung der Judenverfolgungsmaßnahmen arbeitete er eng mit der Presseabteilung des Auswärtigen Amtes unter Leitung von „Paul Karl Schmidt“ alias [[Paul Carell]] sowie Ribbentrops Propagandabeauftragtem [[Karl Megerle]] zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;Lutz Hachmeister: &amp;#039;&amp;#039;Der Gegnerforscher. Die Karriere des SS-Führers Franz Alfred Six.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 1998, S. 244&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Leiter der „Kulturpolitischen Abteilung“ des Auswärtigen Amtes ließ er unter anderem im April 1943 als scheinbar neutrale Schriften getarnte Materialien für „eine breit angelegte antibolschewistische Propaganda-Aktion“ im Ausland verbreiten, die der Botschafter in Spanien [[Hans-Heinrich Dieckhoff]] euphorisch als „einen unserer größten propagandistischen Erfolge“ beschrieb, die 50.000 Exemplare seien blitzschnell vergriffen gewesen, er brauche dringend neue.&amp;lt;ref&amp;gt;Lutz Hachmeister: &amp;#039;&amp;#039;Der Gegnerforscher. Die Karriere des SS-Führers Franz Alfred Six.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 1998, S. 250.&amp;lt;/ref&amp;gt; Six, der „offenkundig als Verbindungsmann zum RSHA“ gefragt war,&amp;lt;ref&amp;gt;Lutz Hachmeister: &amp;#039;&amp;#039;Der Gegnerforscher. Die Karriere des SS-Führers Franz Alfred Six.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 1998, S. 252.&amp;lt;/ref&amp;gt; entwickelte Pläne, um den 22. Juni 1943 zur Erinnerung an den deutschen [[Überfall auf die Sowjetunion]] am 22. Juni 1941 als „Jahrestag des europäischen Freiheitskampfes gegen die Überflutung Europas durch den Bolschewismus“ zu propagieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Lutz Hachmeister: &amp;#039;&amp;#039;Der Gegnerforscher. Die Karriere des SS-Führers Franz Alfred Six.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 1998, S. 254.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1944 referierte Six in [[Karpacz|Krummhübel]] auf einer Tagung der so genannten „[[Judenreferent]]en und [[Arisierung]]sberater“ an den deutschen Botschaften, die sich über den Stand der antijüdischen Propaganda und Judenvernichtung austauschten. Dabei führte er aus, das Judentum in Europa habe „seine biologische und gleichzeitig seine politische Rolle ausgespielt“. Da gegenwärtig das Judentum die drei Großmächte Sowjetunion (durch den [[Jüdischer Bolschewismus|&amp;#039;&amp;#039;Jüdischen Bolschewismus&amp;#039;&amp;#039;]]), England (durch Eindringen in die Führungsschicht) und USA (durch Schlüsselstellungen in der Großfinanz) beherrsche, müsse die „Judenfrage“ international „zu einer Lösung gebracht werden“.&amp;lt;ref&amp;gt;Lutz Hachmeister: &amp;#039;&amp;#039;Der Gegnerforscher. Die Karriere des SS-Führers Franz Alfred Six.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 1998, S. 266&amp;amp;nbsp;f.; [https://www.ns-archiv.de/verfolgung/antisemitismus/referenten/tagung.php Tagungsprotokoll bei ns-archiv.de]. Six leitete die Tagung begrüßend ein. Zur Durchsuchung des Dok. beachten, dass „S i x“ gesperrt gesucht werden muss, wie alle Namen hier (Six = 3 Nennungen).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eng bis zuletzt Six’ frühere hauptamtliche Tätigkeit als Amtschef im RSHA (1939–1942) mit seiner neuen Tätigkeit als Propagandist im AA (1942–1945) verwoben war, zeigt das Procedere seiner Beförderung zum [[SS-Dienstgrade|SS-Brigadeführer]] im Januar 1945. Die Beförderung zum SS-General ging problemlos vonstatten, nachdem der Chef des SS-Personalamtes [[Maximilian von Herff]] Six zunächst irrtümlich für den immer noch amtierenden Chef des Amts VII des RSHA gehalten hatte und der Heydrich-Nachfolger [[Ernst Kaltenbrunner]] als Chef des RSHA nach Aufklärung des Irrtums Six’ Ernennung „im Hinblick auf seine politischen Verdienste und seine jetzige Stellung im Auswärtigen Amt“ zustimmte.&amp;lt;ref&amp;gt;Lutz Hachmeister: &amp;#039;&amp;#039;Der Gegnerforscher. Die Karriere des SS-Führers Franz Alfred Six.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 1998, S. 268 (Hachmeister schreibt irrtümlich Christian statt Maximilian von Herff).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Internierung und Verurteilung im Einsatzgruppenprozess ===&lt;br /&gt;
Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] ging Six, gemeinsam mit seinem Assistenten, dem späteren &amp;#039;&amp;#039;Spiegel&amp;#039;&amp;#039;-Ressortleiter [[Horst Mahnke]], von Salzburg aus in den Untergrund.&amp;lt;ref&amp;gt;Lutz Hachmeister: &amp;#039;&amp;#039;Der Gegnerforscher. Die Karriere des SS-Führers Franz Alfred Six.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 1998, S. 269&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der US-Forscher Christopher Simpson geht in seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|Blowback}}&amp;#039;&amp;#039; („Der amerikanische Bumerang“) davon aus, dass Six schon 1946 in den Dienst der [[Organisation Gehlen]] treten konnte, die ihre Kenntnisse über die Sowjetunion an das US-Militär zu übermitteln hatte und sich so ein Überleben in der Nachkriegsordnung zu sichern wusste. Dieses ist zeitlich eher unwahrscheinlich, da Six schon im Januar 1946, nach akribischer Spurensuche eines State-Department-Teams, von den Amerikanern verhaftet werden konnte. Er hatte sich auf einem Bauernhof in Hessen als landwirtschaftlicher Gehilfe unter dem Namen „Georg Becker“ versteckt.&amp;lt;ref&amp;gt;Lutz Hachmeister: &amp;#039;&amp;#039;Der Gegnerforscher. Die Karriere des SS-Führers Franz Alfred Six.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 1998, S. 277&amp;amp;nbsp;f.; zu Simpsons auch sonst unrealistischer Darstellung zu Six siehe auch Lutz Hachmeister: &amp;#039;&amp;#039;Der Gegnerforscher. Die Karriere des SS-Führers Franz Alfred Six.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 1998, S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt; Six wurde von einem ehemaligen SS-Kollegen, der für das amerikanische {{lang|en|[[Counter Intelligence Corps]]}} (CIC) arbeitete, entdeckt und verraten, so dass er sich 1948 im Nürnberger [[Einsatzgruppen-Prozess]] für seine Verbrechen verantworten musste. Six beteuerte, er sei zwar überzeugter Nationalsozialist und SS-Führer gewesen, habe aber mit Erschießungen von Juden und Partisanen nichts zu tun gehabt. Er wurde zu 20 Jahren Haft verurteilt, aber am 3. Oktober 1952 vom US-Hochkommissar für Deutschland, [[John Jay McCloy]], begnadigt und aus der Haft entlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Lutz Hachmeister: &amp;#039;&amp;#039;Der Gegnerforscher. Die Karriere des SS-Führers Franz Alfred Six.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 1998, S. 291–294.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach den Recherchen von Lutz Hachmeister in seiner Biographie über Six ist es nicht belegt, dass Six jemals hauptamtlicher Mitarbeiter beim [[Bundesnachrichtendienst]] (BND) war. Allerdings hatte Six „gute Kontakte zu Gehlen- und BND-Kreisen“ und einige von Six’ Mitarbeitern aus dem SD und dem RSHA waren Informanten und Mitarbeiter von dessen Vorläufer, der Organisation Gehlen.&amp;lt;ref&amp;gt;Lutz Hachmeister: &amp;#039;&amp;#039;Der Gegnerforscher. Die Karriere des SS-Führers Franz Alfred Six.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 1998, S. 305.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beruflicher Neuanfang und letzte Jahre ===&lt;br /&gt;
Nach seiner Entlassung aus dem [[Kriegsverbrechergefängnis Landsberg]] 1952 hielt sich Six eine Zeitlang in [[Essen]] und [[Hamburg]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Lutz Hachmeister: &amp;#039;&amp;#039;Der Gegnerforscher. Die Karriere des SS-Führers Franz Alfred Six.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 1998, S. 305&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1953 wurde er durch Vermittlung von [[Werner Best]] und seines einstigen Untergebenen [[Ernst Achenbach]] ([[Freie Demokratische Partei|FDP]]) Mitinhaber und Geschäftsführer des [[Springer VS|C. W. Leske Verlages]] in Darmstadt. Six wurde ebenfalls FDP-Mitglied. Eine der ersten Publikationen des Verlages unter Six war [[Rudolf Augstein]]s Buch &amp;#039;&amp;#039;Deutschland – ein Rheinbund?&amp;#039;&amp;#039;, eine Sammlung von Kommentaren, die Augstein in seinem Nachrichtenmagazin &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel&amp;#039;&amp;#039; gegen die Adenauer-Administration gerichtet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Six taucht 1957 mit seinem Beitrag &amp;#039;&amp;#039;Der Werbeleiter in der Unternehmensorganisation&amp;#039;&amp;#039; selbst als Autor auf in dem Buch &amp;#039;&amp;#039;Der Werbeleiter im Management&amp;#039;&amp;#039; seines Verlages, jetzt Leske genannt; siehe dazu Lutz Hachmeister: &amp;#039;&amp;#039;Der Gegnerforscher. Die Karriere des SS-Führers Franz Alfred Six.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 1998, S. 305 u. S. 313 (zur Tätigkeit als Geschäftsführer bei Leske), S. 401 (Listung der Publikationen Six’).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kooperation zwischen dem &amp;#039;&amp;#039;Spiegel&amp;#039;&amp;#039; und dem Leske-Verlag in der Ära Six wurde mit einigen weiteren Büchern fortgesetzt, so etwa [[Wilhelm Bittorf]]s &amp;#039;&amp;#039;Automation. Die zweite industrielle Revolution&amp;#039;&amp;#039; (1956) oder &amp;#039;&amp;#039;1954 – Der Frieden hat eine Chance&amp;#039;&amp;#039;, publiziert von den Ex-SD-Kadern und &amp;#039;&amp;#039;Spiegel&amp;#039;&amp;#039;-Ressortchefs [[Georg Wolff (Journalist)|Georg Wolff]] und Horst Mahnke, seinem Assistenten bis Kriegsende. Bereits 1949 hatte der &amp;#039;&amp;#039;Spiegel&amp;#039;&amp;#039; in einer aufsehenerregenden und detaillierten Reportage &amp;#039;&amp;#039;(Merkt Euch den Namen Hirschfeld!)&amp;#039;&amp;#039; seinen Lesern den ehemaligen SS-Untersturmführer [[Walter Hirschfeld]] vorgestellt, der seinerzeit als „[[Agent Provocateur|Lockspitzel]]“ Six an den CIC verraten habe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=44439435 |Titel=Merkt euch den Namen Hirschfeld! |Autor= |Jahr=1949|Nr=53|Seiten=6 |Kommentar= }} Eine ausführliche Darstellung zum Komplex &amp;#039;&amp;#039;Spiegel&amp;#039;&amp;#039; – Mahnke – Six bei Lutz Hachmeister: &amp;#039;&amp;#039;Der Gegnerforscher. Die Karriere des SS-Führers Franz Alfred Six.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 1998, S. 316–342 (Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Zur Frühgeschichte des „Spiegel“&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 wurde Six Werbechef bei der Porsche Diesel Motorenbau GmbH in Friedrichshafen, nachdem ihm der damalige Porsche-Geschäftsführer, sein „Duzfreund [[Albert Prinzing]]“, schon 1956 einen „gut dotierten [[Beratervertrag]]“ bei diesem Unternehmen „angetragen“ hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Lutz Hachmeister: &amp;#039;&amp;#039;Der Gegnerforscher. Die Karriere des SS-Führers Franz Alfred Six.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 1998, S. 338&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch ansonsten machten sich seine Kontakte aus seiner SD-Zeit, z.&amp;amp;nbsp;B. zu [[Reinhard Höhn]], bezahlt. So fungierte Six auch als Dozent an der „[[Akademie für Führungskräfte der Wirtschaft Bad Harzburg]]“, einer der größten europäischen Managerschulen, die auch von Gewerkschaftern, SPD-Funktionären und [[Offizier]]en der [[Bundeswehr]] besucht wurde, und propagierte hier das [[Führerprinzip]].&amp;lt;ref&amp;gt;Lutz Hachmeister: &amp;#039;&amp;#039;Der Gegnerforscher. Die Karriere des SS-Führers Franz Alfred Six.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 1998, S. 305&amp;amp;nbsp;f. u. S. 313&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem Six einige Jahre unter Beibehaltung seines Professorentitels in der Bundesrepublik unbehelligt hatte arbeiten können, wurde 1958 in britischen Publikationen zur „[[Operation Seelöwe]]“ öffentlich, dass Six  im Falle einer Besetzung [[Vereinigtes Königreich|Großbritanniens]] als SD-Befehlshaber vorgesehen war. Zudem geriet sein Name nun in die Öffentlichkeit, weil ihm der Publizist und Filmregisseur [[Thomas Harlan]] auf die Spur gekommen war und ihn der [[Kriegsverbrechen]] in [[Polen]] bezichtigte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willi Winkler (Autor)|Willi Winkler]]: [https://www.sueddeutsche.de/kultur/zum-tod-von-thomas-harlan-was-niemand-wissen-wollte-1.1013032 &amp;#039;&amp;#039;Was niemand wissen wollte. Zum Tode von Thomas Harlan.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche.de]].&amp;#039;&amp;#039; 18. Oktober 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1961 war Six Zeuge im [[Eichmann-Prozess]], allerdings nicht in [[Jerusalem]]. Seine Befragung fand in Deutschland statt, da er befürchtete, in [[Israel]] festgenommen zu werden. Vom [[Amtsgericht Tettnang]] über seine Zusammenarbeit mit [[Adolf Eichmann|Eichmann]] befragt, sagte er aus, dass „Eichmann mir in der Abteilung fremde Weltanschauung von Mitte 1937 bis Kriegsausbruch 1939 unterstellt war […] im Jahre 1938 nach Wien versetzt wurde, und dass er mir von dieser Versetzung an nicht mehr unterstand“.&amp;lt;ref&amp;gt;Lutz Hachmeister: &amp;#039;&amp;#039;Der Gegnerforscher. Die Karriere des SS-Führers Franz Alfred Six.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 1998, S. 341.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1963 bis 1968 ermittelte die Berliner Staatsanwaltschaft gegen Six und andere leitende Angehörige des [[RSHA]] wegen der [[Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD|Einsatzgruppenmorde]], der Beteiligung an der „[[Endlösung]]“ und Verbrechen an [[Kriegsgefangene]]n. Six wurde insbesondere seine Teilnahme bei den RSHA-Amtschefbesprechungen 1939/40 zur Last gelegt. Anwaltlich von [[Erich Schmidt-Leichner]] vertreten, berief sich Six auf „Erinnerungslücken und seinen schlechten gesundheitlichen Allgemeinzustand“. Er verweigerte schließlich generell die Aussage. Am 12. September 1968 wurde das Verfahren eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Lutz Hachmeister: &amp;#039;&amp;#039;Der Gegnerforscher. Die Karriere des SS-Führers Franz Alfred Six.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 1998, S. 341&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Einstellung der Traktorenproduktion von Porsche-Diesel 1963 arbeitete Six in [[Essen]] als selbständiger Unternehmensberater. Am Ende seines Lebens zog er sich nach [[Kaltern]]/Südtirol zurück, wo der einstige NS-Architekt [[Hermann Giesler]] für ihn ein Haus gebaut hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Lutz Hachmeister: &amp;#039;&amp;#039;Der Gegnerforscher. Die Karriere des SS-Führers Franz Alfred Six.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 1998, S. 342.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Gieslers [[Apologetik|apologetischem]] Erinnerungsbuch &amp;#039;&amp;#039;Ein anderer Hitler&amp;#039;&amp;#039;, das 1977 in dem vorwiegend [[Revisionismus|revisionistische]] und [[Rechtsextremismus|rechtsextremistische]] Literatur publizierenden [[Druffel-Verlag]] erschien, beschrieb Six in einem kurz vor seinem Tod verfassten Vorwort die gemeinsamen Jahre im Landsberger Kriegsverbrecher-Gefängnis als „Jahre der Standhaftigkeit, der Bestätigung einst gewonnener Erkenntnisse und der Richtigkeit der revolutionären Zielsetzungen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Giesler: &amp;#039;&amp;#039;Ein anderer Hitler.&amp;#039;&amp;#039; Druffel-Verlag, Leoni am Starnberger See 1977, ISBN 3-8061-0822-6, S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In neueren Forschungen der Geschichtswissenschaft zur Funktionselite des NS-Staates und zum Reichssicherheitshauptamt gilt Six wie Werner Best, [[Reinhard Höhn]], [[Walter Schellenberg (SS-Mitglied)|Walter Schellenberg]] oder [[Otto Ohlendorf]] als einflussreicher Kader der „genuin nationalsozialistischen Elite“,&amp;lt;ref&amp;gt;Lutz Hachmeister: &amp;#039;&amp;#039;Der Gegnerforscher. Die Karriere des SS-Führers Franz Alfred Six.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 1998, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; die erheblichen Einfluss auf die konkrete Politik des Nationalsozialismus nehmen konnte. In seiner höchst aktiven Rolle als NS-Täter und auch wegen seiner gelungenen Camouflage im Netzwerk der alten Nationalsozialisten nach 1945 wird Six in den Romanen &amp;#039;&amp;#039;[[Die Wohlgesinnten]]&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;({{lang|fr|Les Bienveillantes}})&amp;#039;&amp;#039; von [[Jonathan Littell]] (2006) und &amp;#039;&amp;#039;Das Janus-Projekt&amp;#039;&amp;#039; (2006) von [[Philip Kerr]] als eine Figur der Belletristik genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
[[File:Franz Alfred Six Freimaurerei und Judenemanzipation 1938 Titel.jpg|thumb|hochkant| Vortrag am 4. Februar 1938 bei der Ausstellung [[Der ewige Jude (Ausstellung)|Der ewige Jude]]]]&lt;br /&gt;
[[File:Franz Alfred Six Freimaurerei und Christentum 1940 Einband.jpg|thumb|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Freimaurerei und Christentum&amp;#039;&amp;#039; (1940)]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die politische Propaganda des Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Phil. Diss. Heidelberg 1934, auszugsweise gedruckt als &amp;#039;&amp;#039;Die Politische Propaganda der NSDAP im Kampf um die Macht&amp;#039;&amp;#039; (1936).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Presse der nationalen Minderheiten im Deutschen Reich.&amp;#039;&amp;#039; Habil.-Schrift Heidelberg 1936.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pressefreiheit und internationale Zusammenarbeit&amp;#039;&amp;#039;. Hanseatische Verlagsanstalt, Hamburg 1938&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Freimaurerei und Christentum.&amp;#039;&amp;#039; Hanseatische Verlagsanstalt, Hamburg 1940.&amp;lt;ref&amp;gt;Reprint im Verlag der Ludendorffer: &amp;#039;&amp;#039;Der Volksverrat von Freimaurerei und * Christentum&amp;#039;&amp;#039;. Institut für ganzheitliche Forschung, Viöl 2007. Hrsg.: [[Roland Bohlinger]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039; Die Bürgerkriege Europas und der Einigungskrieg der Gegenwart. Vortr. vor d. europ. Ausländerkursus „Fragen d. neuen Ordnung“&amp;#039;&amp;#039; (Nov. 1942)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Reich und Europa. Eine politische Skizze&amp;#039;&amp;#039; (1943).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Weltpolitik 1944.&amp;#039;&amp;#039; [[Junker &amp;amp; Dünnhaupt]], Berlin 1944. Mit vielen Verf., u.&amp;amp;nbsp;a. [[Hans Joachim von Merkatz]], [[Franz Ronneberger]], [[Gerhard von Mende]], [[Fritz Valjavec]]. 1248 S.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Europa. Tradition und Zukunft&amp;#039;&amp;#039; (1944).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Marketing in der Investitionsgüterindustrie. Durchleuchtung, Planung, Erschließung&amp;#039;&amp;#039; (1968).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein neues Marketing in einer neuen Welt&amp;#039;&amp;#039; (1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Vielzahl von Six’ Publikationen wurde nach [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht|Kriegsende]] in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] und in der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] auf die [[Liste der auszusondernden Literatur]] gesetzt, da ihr Autor ein verurteilter Kriegsverbrecher war.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.polunbi.de/bibliothek/1946-nslit-s.html &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Verwaltung für Volksbildung in der sowjetischen Besatzungszone, Liste der auszusondernden Literatur. Buchstabe S.&amp;#039;&amp;#039;] Zentralverlag, Berlin 1946.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.polunbi.de/bibliothek/1953-nslit-w.html &amp;#039;&amp;#039;Ministerium für Volksbildung der Deutschen Demokratischen Republik, Liste der auszusondernden Literatur. Buchstabe W.&amp;#039;&amp;#039;] VEB Deutscher Zentralverlag, Berlin 1953.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der SS-Führer im Generalsrang#SS-Brigadeführer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gideon Botsch]]: &amp;#039;&amp;#039;„Politische Wissenschaft“ im Zweiten Weltkrieg. Die „deutschen Auslandswissenschaften“ im Einsatz 1940–1945.&amp;#039;&amp;#039; Schöningh, Paderborn 2006, ISBN 3-506-71358-2.&lt;br /&gt;
* [[Tuviah Friedman]]: &amp;#039;&amp;#039;SS-Brigadeführer Prof. Franz Six, Vorgesetzter Adolf Eichmanns, der bei der [[Endlösung]] der Judenfrage 1933–1945 aktiv beteiligt war.&amp;#039;&amp;#039; Institute of Documentation in Israel for the Investigation of Nazi War Crimes, Haifa 2002.&lt;br /&gt;
* [[Lutz Hachmeister]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Gegnerforscher: Die Karriere des SS-Führers Franz Alfred Six.&amp;#039;&amp;#039; München 1998, ISBN 3-406-43507-6.&lt;br /&gt;
** Lutz Hachmeister: &amp;#039;&amp;#039;Ein deutsches Nachrichtenmagazin. Der frühe „Spiegel“ und sein NS-Personal.&amp;#039;&amp;#039; In: Lutz Hachmeister, Friedemann Siering: &amp;#039;&amp;#039;Die Herren Journalisten. Die Elite der deutschen Presse nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; München 2002.&lt;br /&gt;
* [[Christian Ingrao]]: &amp;#039;&amp;#039;Hitlers Elite. Die Wegbereiter des nationalsozialistischen Massenmordes.&amp;#039;&amp;#039; Übers. Enrico Heinemann, Ursel Schäfer. Propyläen, Berlin 2012, ISBN 978-3-549-07420-6; wieder: [[Bundeszentrale für politische Bildung]], Bonn 2012, ISBN 978-3-8389-0257-9 (zuerst Paris 2010).&lt;br /&gt;
* {{NDB|24|479|480|Six, Franz Alfred|[[Martin Kröger (Historiker)|Martin Kröger]]|12023338X}}&lt;br /&gt;
* Jörg Rudolph, Sämtliche Sendungen sind zu richten an:.., Das RSHA-Amt VII (Weltanschauliche Forschung und Auswertung) als Sammelstelle erbeuteter Archive und Bibliotheken, in: Michael Wild (Hrsg.) Nachrichtendienst, politische Elite und Mordeinheit. Der Sicherheitsdienst des Reichsführers der SS, Hamburger Edition HIS Verlag Hamburg 2003, S. 204&lt;br /&gt;
* Carsten Schreiber: &amp;#039;&amp;#039;Generalstab des Holocaust oder akademischer Elfenbeinturm? Die „Gegnerforschung“ des Sicherheitsdienstes der SS.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des [[Simon-Dubnow-Institut]]s.&amp;#039;&amp;#039; 5, Leipzig 2006, S. 327–352.&lt;br /&gt;
* Carsten Schreiber: &amp;#039;&amp;#039;Von der Philosophischen Fakultät zum Reichssicherheitshauptamt. Leipziger Doktoranden im Dualen System von Universität und Gegnerforschung.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ulrich von Hehl]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sachsens Landesuniversität in Monarchie, Republik und Diktatur. Beiträge zur Geschichte der Universität Leipzig vom Kaiserreich bis zur Auflösung des Landes Sachsen 1952.&amp;#039;&amp;#039; Evangelische, Leipzig 2005, ISBN 3-374-02282-0.&lt;br /&gt;
* Carsten Schreiber: &amp;#039;&amp;#039;Elite im Verborgenen – Ideologie und regionale Herrschaftspraxis des Sicherheitsdienstes der SS und seines Netzwerks am Beispiel Sachsens, Studien zur Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band 77, Oldenbourg Wissenschafts-Verlag GmbH, München 2008, ISBN 978-3-486-58543-8 ([https://link.bsb-muenchen.de/BV023073694 Volltext digital verfügbar]).&lt;br /&gt;
* Christopher Simpson: &amp;#039;&amp;#039;Der amerikanische Bumerang. NS-Kriegsverbrecher im Sold der USA.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1989, ISBN 3-8000-3277-5.&lt;br /&gt;
* Gerhard Wenzl: &amp;#039;&amp;#039;Six, Franz 1909–1975&amp;#039;&amp;#039;. In: Fred Ludwig Sepaintner (Hrsg.  im Auftrag der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg): &amp;#039;&amp;#039;Baden-Württembergische Biographien&amp;#039;&amp;#039;. Band VI, ISBN 978-3-17-031384-2, S. 469–473.&lt;br /&gt;
* Michael Wild (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Nachrichtendienst, politische Elite und Mordeinheit. Der Sicherheitsdienst des Reichsführers der SS.&amp;#039;&amp;#039; Hamburger Edition HIS Verlag, Hamburg 2003.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Heinrich Zankl]] |Titel=Steile Karriere – Hitlers Auslandswissenschaftler |Hrsg=Heinrich Zankl |Sammelwerk=Wissenschaft im Kreuzverhör |Verlag=Wissenschaftliche Buchgesellschaft |Ort=Darmstadt |Datum=2012 |Seiten=17–21 |ISBN=978-3-534-23771-5 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|12023338X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12023338X|LCCN=n/98/61251|VIAF=100384845}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Six, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medienwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SD-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Weißrusslands 1941–1944)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Eichmann-Prozess]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Diplomat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der deutschen Außenpolitik 1933–1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der NS-Propaganda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Six, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Six, Franz Alfred&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Zeitungswissenschaftler, SS-Offizier, NS-Funktionär und Kriegsverbrecher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. August 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mannheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Juli 1975&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bozen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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