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	<title>Franz Seraph von Orsini-Rosenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T02:01:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Seraph_von_Orsini-Rosenberg&amp;diff=1874789&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-04-08T07:32:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Prince Franz Rosenberg-Orsini.jpg|mini|Franz Seraph von Orsini-Rosenberg]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Seraph von Orsini-Rosenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Oktober]] [[1761]] in [[Graz]]; † [[4. August]] [[1832]] in [[Wien]]), vollständig Franciscus Seraphicus Vincentius Ferrerius Felix Amadeus Judas Thadäus Georgius Honorius Aloysius Orsini Reichsgraf, ab 1796 2. [[Reichsfürst]] von [[Orsini und Rosenberg]], war ein [[Kaisertum Österreich|österreichischer]] Adeliger und General in den [[Koalitionskriege|Napoleonischen Kriegen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Militärische Karriere ==&lt;br /&gt;
Mit 13 Jahren trat er in die [[Öffentliches Gymnasium der Stiftung Theresianische Akademie|Theresianische Ritter-Akademie]] ein. 1779 wurde er zum [[Kaiserlich-königlich|k.k.]] [[Kämmerer]] ernannt. 1780 trat er als Unterleutnant in das [[Karabiniers|Karabinier]]-Regiment des [[Ferdinand III. (Toskana)|Erbgroßherzog Ferdinand von Toskana]] ein. 1783 wurde er Oberleutnant, 1785 [[Rittmeister]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Russisch-Österreichischer Türkenkrieg (1787–1792)|Österreichischen Türkenkrieges 1787 bis 1792]] diente Orsini-Rosenberg zunächst im k.k. Kinsky’schen Chevauxlégers-Regiment. Er zeichnete sich besonders am 22. Juli 1788 beim Beschamier-Damm nahe [[Belgrad]] aus. 1789 wurde er zum Major bei Lobkowitz-Chevauxlégers, dann 1790 zum Oberstleutnant befördert. Er wechselte zunächst ins Jaquemin&amp;#039;ische, später ins Mack&amp;#039;ische [[Kürassiere|Kürassierregiment]]. 1790 wurde er zum Ritter des [[Militär-Maria-Theresien-Orden|Maria-Theresia-Ordens]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn der [[Koalitionskriege]] war Orsini-Rosenberg zunächst mit seinen Kürassieren bei der Rheinarmee und an der [[Belagerung von Mainz (1793)|Belagerung von Mainz]] beteiligt. Er zeichnete sich im Gefecht bei [[Bad Bergzabern|Bergzabern]] und am 15. Dezember 1793 am [[Marienthal (Ahr)|Marienthaler]] Walde aus. Aufgrund dieser Verdienste wurde er von Kaiser [[Franz II. (HRR)|Franz II.]] zum k.k. Obersten zu Pferde und zum Regimentskommandanten befördert. Im Feldzug von 1796 diente Orsini-Rosenberg unter dem Kommando von [[Karl von Österreich-Teschen|Erzherzog Karl]]. In der [[Schlacht um Würzburg (1796)|Schlacht von Würzburg]] am 3. September 1796 gehörte das von Orsini-Rosenberg geführte Kürassier-Regiment von Mack zu den sieben Reiter-Regimentern des linken Flügels, die die französische Reiterei unter General [[Jean-Baptiste Jourdan]] besiegten. Orsini-Rosenberg wurde danach zum k.k. Oberstfeldwachtmeister (Generalwachtmeister) zu Pferde befördert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Feldzügen 1797, 1799 und 1800 war er im Deutschen Reich und der Schweiz eingesetzt. 1799 war er bei [[Schlacht bei Ostrach|Ostrach]] und [[Schlacht bei Stockach|Stockach]] an den Siegen Karls über General Jourdan beteiligt. Danach befehligte er die Avantgarde des von Hotze’schen Armeekorps und erlitt am 25. Mai 1799 beim [[Gefecht bei Frauenfeld]] einen Säbelhieb am Kopf. Trotzdem befehligte er – unter dem Oberkommando Feldmarschall-Leutnants [[Friedrich von Hotze]] – in der [[Erste Schlacht von Zürich|Schlacht von Zürich]] am 4. Juni die Avantgarde, die über die [[Glatt (Rhein)|Glatt]] setzte. Im September war Orsini-Rosenberg unter Erzherzog Karl an der Einnahme von [[Mannheim]] beteiligt. Er befehligte den Vortrab, der die Verschanzungen bei [[Neckarau]] einnahm und mehrere tausend Gefangene nahm. Im Juni konnte er beim Rückzug der Österreicher bei [[Nördlingen]] mit seinen Truppen die gesamte Reserve-Artillerie bei [[Oettingen in Bayern|Oettingen]] für die Österreicher retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1800 wurde Orsini-Rosenberg pensioniert, offiziell aus Gesundheitsgründen. Er war jedoch wie sein Protektor Erzherzog Karl in Ungnade gefallen, der das Armeekommando bereits im März zurückgelegt hatte. Bereits im Januar 1801 wurde Orsini-Rosenberg allerdings wieder reaktiviert und zum Feldmarschall-Leutnant befördert. Im April übernahm er das Kommando über das 13. [[Dragoner]]-Regiment, das später in 5. Chevauxlégers-Regiment umbenannt wurde. Für seine Haltung bei Nördlingen wurde ihm das [[Komtur (Ordenskunde)|Kommandeurskreuz]] des Maria-Theresia-Ordens verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1801 bis 1805 diente er als Divisionär in [[Innerösterreich]]. Im [[Dritter Koalitionskrieg|Dritten Koalitionskrieg]] nahm er unter Erzherzog Karl am Italienfeldzug teil und war am Sieg bei [[Caldiero]] nicht unmaßgeblich beteiligt. Nach dem [[Frieden von Preßburg]] 1806 diente er als Divisionskommandant in Wien und wurde 1808 von Kaiser Franz I. in den [[Orden vom Goldenen Vlies]] aufgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Fünfter Koalitionskrieg|Fünften Koalitionskrieg]] führte er das 4. Korps in der Armee Erzherzog Karls. Er war an der Niederlage bei [[Schlacht bei Regensburg|Regensburg]] und am Sieg bei [[Schlacht bei Aspern|Aspern]] beteiligt. Bei der folgenden Niederlage bei [[Schlacht bei Wagram|Wagram]] am 5. und 6. Juli 1809 war seine Aufgabe, den linken Flügel der [[Kaiserlich-Königliche Armee (1806–1867)|Österreicher]] bei [[Markgrafneusiedl]] zu halten. Nach Unterstützung durch das 2. Korps unter dem Fürsten [[Friedrich Franz Xaver von Hohenzollern-Hechingen|von Hohenzollern-Hechingen]] konnte er zwei Angriffe durch Napoleons Hauptmacht abwehren, musste aber beim dritten Angriff die Anhöhe den Franzosen überlassen und zog sich in Richtung [[Wolkersdorf im Weinviertel|Wolkersdorf]] zurück. Die angekündigte Verstärkung durch [[Johann von Österreich|Erzherzog Johanns]] Truppen war nicht rechtzeitig eingetroffen. [[Franz II. (HRR)|Kaiser Franz]] ernannte ihn während des folgenden Waffenstillstands zum Kommandanten der mährischen Schlüsselfestung [[Olmütz]]. Nach dem [[Friede von Schönbrunn|Frieden von Schönbrunn]] wurde er Inspektor der Kavallerie in [[Niederösterreich]], 1811 wurde er Kriegsrat, kurz danach geheimer Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Befreiungskriege war er in seiner Stellung für die Versorgung, Ausrüstung, Nachschub der Kavallerie zuständig. Seine Arbeit wurde mit der Beförderung zum General der Kavallerie belohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1825 wurde ihm und seinen Nachfolgern als Reichsfürst das Prädikat „Durchlauchtig Hochgeboren“ verliehen, zuvor war er lediglich „Fürstlich Gnaden“. 1830 wurde er aufgrund seines schlechten Gesundheitszustandes in den Ruhestand versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie und Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Franz Seraph war der älteste Sohn des [[Vinzenz von Orsini-Rosenberg]]. 1786 heiratete Franz Seraph Reichsgräfin Maria Carolina von [[Khevenhüller]]-Metsch (1767–1811). 1796 erbte er von seinem Cousin, Fürst [[Franz Xaver Wolfgang von Orsini-Rosenberg|Franz Xaver]], die Reichsfürstenwürde. Als Familienältester wurde er auch [[Obersthofmeister|Obersterblandhofmeister]] des Herzogtums Kärnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von seinem Cousin erbte er die Herrschaften Rosegg, Federaun und das Hammerwerk Rosenbach (alle in Kärnten). Von seinem Vater hatte er bereits 1794 die niederösterreichische Lehensherrschaft Gleiss mit dem [[Allod]]ialgut und Schloss Zell geerbt, weiters die [[Primogenitur]]-Herrschaften Grafenstein, Welzenegg, Keutschach und Greifenburg, das allode Gut Truttendorf und die Hälfte des [[Neues Rathaus (Klagenfurt am Wörthersee)|Palais in Klagenfurt]]. Zusammen mit seinen Brüdern besaß er die Herrschaft Sonnegg, Maria Loretto am Wörthersee, die zweite Hälfte des Palais. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1807 verkaufte er die Herrschaft Federaun-Tarvis um 70.000 Gulden. Er erwarb Gut und Schloss [[Annabichl]]. 1814 verkaufte er das Eisenschmelzwerk bei Pontafel. [[Schloss Greifenburg]] ließ er wieder aufbauen, das 1747 bei einem Brand weitgehend zerstört worden war. Auch das baufällige Schloss Zell bei [[Waidhofen an der Ybbs|Waidhofen]] ließ er renovieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Zerstörung der Pfarrkirche von [[Rosegg]] ließ er sie in seiner Funktion als Patronatsherr wiedererrichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In finanziellen Belangen agierte der Fürst eher unglücklich. Er geriet zunehmend in Verschuldung, sogar sein Einkommen wurde zeitweise verpfändet. 1819 erbte er von seinem Bruder Leopold Alois die Hälfte dessen Drittels am Familien-[[Fideikommiss]], 1821 erbte er von seinem Cousin Wolfgang Philipp die Hälfte dessen Vermögens. Aufgrund seiner schlechten Wirtschaftslage übertrug er 1824 seine Güter gegen Übernahme der Schulden an seinen Sohn Ferdinand Carl. Im gleichen Jahr erbte er von seinem Bruder Vinzenz Ferrerius dessen Hälfte am Familien-Fideikommiss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fürst Orsini-Rosenberg verstarb am 4. August 1832 in Wien. Er wurde zunächst am [[Sankt Marxer Friedhof]] bestattet und später nach Kärnten überführt, wo er in der von ihm errichteten Familiengruft am Friedhof von [[Sittersdorf|St. Philippen ob Sonnegg]] bestattet wurde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Ehe mit Maria Carolina gingen neun Kinder hervor: &lt;br /&gt;
* Vinzenz Ferrerius (1787–1824)&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand von Orsini-Rosenberg|Ferdinand Carl]] (1790–1859), 3. Fürst, Begründer der Älteren Linie&lt;br /&gt;
* Maria Anna (1792)&lt;br /&gt;
* Maria Juliana (1793)&lt;br /&gt;
* Franz Xaver (1794–1813)&lt;br /&gt;
* Maria Carl (1796–1798)&lt;br /&gt;
* Maria Theresia (1798–1866)&lt;br /&gt;
* [[Friedrich von Orsini-Rosenberg|Friedrich Sigismund]] (1801–1887), Begründer der Mittleren Linie&lt;br /&gt;
* Joseph (1803–1868), Begründer der Jüngeren Linie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus einer vorehelichen Beziehung hatte Franz Seraph ein namentlich nicht bekanntes illegitimes Kind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Rosenberg-Orsini, Franz Seraph Fürst|27|1|3|}}&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|7|252||Orsini und Rosenberg Franz Fürst von|[[Peter Broucek]]}}&lt;br /&gt;
* Hans Pawlik: &amp;#039;&amp;#039;Orsini-Rosenberg. Geschichte und Genealogie eines alten Adelsgeschlechts.&amp;#039;&amp;#039; Verlag des Geschichtsvereines für Kärnten, Klagenfurt 2009, ISBN 978-3-85454-115-8, (&amp;#039;&amp;#039;Archiv für vaterländische Geschichte und Topographie&amp;#039;&amp;#039; 98), S. 156–169.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=137976003|VIAF=86134597}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:OrsiniRosenberg, Franz Seraph Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (österreichische Habsburger)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person in den Türkenkriegen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person in den Koalitionskriegen (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kämmerer (Habsburgermonarchie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Militär-Maria-Theresien-Ordens (Kommandeur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Titularfürst (Orsini-Rosenberg)|Franz Seraph]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Orsini-Rosenberg|Franz Seraph]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Ordens vom Goldenen Vlies (Österreich, 19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1761]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1832]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Orsini-Rosenberg, Franz Seraph von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Adeliger und General&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Oktober 1761&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Klagenfurt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. August 1832&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Klagenfurt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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