<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Franz_Schaffgotsch</id>
	<title>Franz Schaffgotsch - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Franz_Schaffgotsch"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Schaffgotsch&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-24T15:09:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Schaffgotsch&amp;diff=866282&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fornax: Ein Bild eingefügt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Schaffgotsch&amp;diff=866282&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-21T08:21:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ein Bild eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Schaffgotsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geboren als &amp;#039;&amp;#039;[[Graf]] Franz Schaffgotsch genannt [[Semperfrei]] von und zu [[Burg Chojnik|Kynast]] und [[Freiherren von Greifenstein|Greiffenstein]]&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Dezember]] [[1902]] in [[Bregenz]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[21. Dezember]] [[1942]] in [[Dubrovnik]], [[Jugoslawien]]), war ein [[österreich]]ischer [[Malerei|Maler]], [[Grafiker]] und [[Bühnenbildner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Franz Schaffgotsch Verfolgung Radierung 1929.png|mini|hochkant=1.2|&amp;#039;&amp;#039;Verfolgung&amp;#039;&amp;#039; (1929); Radierung]]&lt;br /&gt;
Franz Schaffgotsch entstammte dem [[Schlesien|schlesischen]] [[Adelsgeschlecht]] [[Schaffgotsch (Adelsgeschlecht)|Schaffgotsch]]. Er wurde am 13. Dezember 1902 als Sohn des damaligen Statthaltereirates von Bregenz und späteren Landespräsidenten von Salzburg, [[Levin Graf Schaffgotsch]] (1852–1913) und dessen Ehefrau Rosa [[Schönberg (Adelsgeschlecht)|von Schönberg]] (1867–1940), geboren. Als Österreicher musste er 1919 gemäß dem [[Adelsaufhebungsgesetz]] auf seine Adelsprivilegien verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl er wegen einer fortdauernden Krankheit keine geregelte künstlerische Ausbildung erhielt, wurde er erster stilbildender Bühnenbildner des [[Salzburger Marionettentheater]]s, für das er unter anderem groteske Gespensterphantasien, z. B. die 1925 herausgegebene Mappe &amp;#039;&amp;#039;Bestien&amp;#039;&amp;#039;, an [[Alfred Kubin]] erinnernde [[Federzeichnung]]en von Schreckensszenarien und Angstvisionen, und Märchenillustrationen schuf. Im selben Jahr präsentierte er seine Werke im Salzburger Kunstsalon Mora erstmals der interessierten Öffentlichkeit. 1929 folgte eine gemeinsame Ausstellung mit [[George Grosz]] in [[München]]. Nebenbei war Schaffgotsch auch als Buchillustrator tätig und gestaltete unter anderem die künstlerischen Einlagen des Kinderbuchs &amp;#039;&amp;#039;Das kalte Herz&amp;#039;&amp;#039; von [[Stefanie Ginzey]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1934 beteiligte er sich in seiner Wohngemeinde [[Lamprechtshausen]] aktiv an der Niederschlagung des [[Lamprechtshausener NS-Putsch]]versuches. Nach dem [[Anschluss Österreichs]] an das Deutsche Reich im März 1938 kehrte er von einer gemeinsamen Italienreise mit seiner [[Jude|jüdischen]] Ehefrau Hedwig nicht mehr nach Österreich zurück und wurde, nach einem kurzen Aufenthalt im italienischen [[Triest]], im jugoslawischen [[Zagreb]] ansässig. Dort verdiente er sich seinen Lebensunterhalt als Kunstmaler vor allem mit kirchlichen Aufträgen und Restaurierungsarbeiten. 1942 wurde er von den [[Kroatien im Zweiten Weltkrieg|kroatischen]] Behörden festgenommen und in einem deutschen [[Internierungslager]] in Dubrovnik inhaftiert. Dort verstarb er am 21. Dezember 1942 unter ungeklärten Umständen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Frau Hedwig, der nationalsozialistischen Herrschaft entkommen, veröffentlichte 1949 ein Buch über das Schicksal ihres Mannes und ihr eigenes während des [[Drittes Reich|Dritten Reiches]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der vom NS-Regime verfolgten Kunstschaffenden der Bildenden Kunst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hedwig Gräfin Schaffgotsch: &amp;#039;&amp;#039;Die Liebenden sind alle von einer Nation. Ein Frauenschicksal.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Franz Ehrenwirth, München 1949.&lt;br /&gt;
* Nikolaus Schaffer: &amp;#039;&amp;#039;Nachruf nach fünfzig Jahren. Zwei Künstlerschicksale während der NS-Herrschaft in Salzburg. Helene von Taussig und Franz Schaffgotsch.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Das Salzburger Jahr 1988/89.&amp;#039;&amp;#039; Eigenverlag der Salzburger Landesregierung, Salzburg 1988.&lt;br /&gt;
* Rolf Jessewitsch, Gerhard Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Verfemt – Vergessen – Wiederentdeckt. Kunst expressiver Gegenständlichkeit aus der Sammlung Gerhard Schneider.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Wienand, Köln 1999, ISBN 3-87909-665-1.&lt;br /&gt;
* [[Adolf Haslinger]], [[Peter Mittermayr]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Salzburger Kulturlexikon.&amp;#039;&amp;#039; [[Residenz Verlag]], Salzburg / Wien / Frankfurt am Main 2001, ISBN 3-7017-1129-1.&lt;br /&gt;
* Arkadiusz Kuzio-Podrucki: &lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Das Haus Schaffgotsch. Das wechselvolle Schicksal einer schlesischen Adelsdynastie.&amp;#039;&amp;#039; Tarnowskie Góry 2009, ISBN 978-83-61458-32-6.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Schaffgotschowie. Dzieje wielkiego rodu z Europy Środkowej&amp;#039;&amp;#039;, Katowice 2024, ISBN 978-8367152-61-7 (polnisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.exilarchiv.de/?p=995 Franz Schaffgotsch (Kurzbiografie)] In: [[Exil-Archiv]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|LCCN=no2011152590|VIAF=187125961|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2024-11-16}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schaffgotsch, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Salzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Schaffgotsch|Franz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Titulargraf (Schaffgotsch)|Franz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schaffgotsch, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schaffgotsch, Franz Graf&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Maler, Grafiker und Bühnenbildner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Dezember 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bregenz]], [[Österreich-Ungarn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Dezember 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dubrovnik]], [[Jugoslawien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fornax</name></author>
	</entry>
</feed>