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	<title>Franz Ruhmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T04:09:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Ruhmann&amp;diff=2300080&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2025-02-12T18:38:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Ruhmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. April]] [[1890]]; † Juli [[1946]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.lostart.de/Content/051_ProvenienzRaubkunst/DE/Sammler/R/Ruhmann,%20Franz.html?cms_lv2=5688&amp;amp;cms_lv3=9104 |wayback=20160223103320 |text=Lost Art database |archiv-bot=2025-02-12 18:38:52 InternetArchiveBot }} (abgefragt am 23. Februar 2016).&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein österreichischer Papierfabrikant und Sammler. Er baute die &amp;#039;&amp;#039;Sammlung Franz Ruhmann&amp;#039;&amp;#039; auf, eine Gläser- und Porzellan-Sammlung, die weltbekannt wurde.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Mitte der 1930er-Jahre soll ein indischer Maharadja um viel Geld Teile aus seiner Glassammlung erworben haben, wodurch Franz Ruhmann seine besonders kostbare Kothgasser-Glas-Sammlung endlich entscheidend habe vervollkommnen können. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ruhmann wurde 1890 als zweitältester der vier Söhne von Clementine Ruhmann-Koessler und Moritz Ruhmann in die Industriellenfamilie Ruhmann geboren. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] diente er wie seine Brüder als [[Reserveoffizier]] und erhielt Auszeichnungen für seine Tapferkeit. Zusammen mit seinen beiden jüngeren Brüdern [[Alfred Ruhmann|Alfred]] und [[Karl Ruhmann|Karl]] trat Franz Ruhmann nach Kriegsende in das familieneigene Unternehmen [[Guggenbacher Maschinenpapier-Fabrik Adolf Ruhmann]] ein. Ab den 1930er-Jahren übernahmen und leiteten er und seine Brüder das Familienunternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals war seine Glassammlung, die er seit seiner Jugendzeit unter der aktiven Förderung seiner selbst künstlerisch tätigen Mutter Clementine Ruhmann-Koessler aufgebaut hatte, bereits auf über 500 Exponate angewachsen. Schon in der &amp;#039;&amp;#039;Neuen Freien Presse&amp;#039;&amp;#039; vom 24. November 1922 war seine Gläser-Sammlung von Leo Grünbaum anlässlich der Wiener Glasausstellung gewürdigt worden. Auch der Kunsthistoriker [[Leopold Ruprecht]] beschäftigte sich 1927 mit den Gläsern des 19. Jahrhunderts in der Sammlung Franz Ruhmann in Wien. Bis 1938 wurden Gläser seiner Sammlung immer wieder weltweit zitiert. Besonderes Interesse galt dabei seinen zahlreichen mühsam erworbenen Kothgasser-Gläsern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Anschluss Österreichs]] an das Deutsche Reich im März 1938 wurden die Ruhmann-Brüder unter dem Druck der [[Arisierung]] zum &amp;quot;Verkauf&amp;quot; ihrer Unternehmensgruppe an Dr. Adolf Santner gezwungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestandteil des Vertrages bezüglich des &amp;quot;Verkaufs&amp;quot; der Unternehmensgruppe „[[Guggenbacher Maschinenpapier-Fabrik Adolf Ruhmann]]“ war unter anderem die Verbringung der Glassammlung und der drei Brüder außer Landes nach [[Zagreb]], wo sie von 1940 bis 1941 lebten. Dabei wurde Franz Ruhmanns Glassammlung, damals mehr als 650 kostbare Exponate umfassend,&amp;lt;ref&amp;gt;Sophie Lillie: &amp;#039;&amp;#039;Was einmal war. Handbuch der enteigneten Kunstsammlungen Wiens.&amp;#039;&amp;#039; Czernin, Wien 1999, S. 1136–1169.&amp;lt;/ref&amp;gt; entgegen allen Vereinbarungen zurückbehalten und teilweise im [[Dorotheum]] versteigert bzw. für das geplante [[Führermuseum]] in [[Linz]] reserviert oder an andere Museen &amp;quot;verkauft&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1941 erfolgte der deutsche [[Balkanfeldzug (1941)|Einmarsch in Jugoslawien]] und die Brüder Ruhmann flohen nach [[Dalmatien]]. Die inzwischen weitgehend mittellosen Brüder konnten sich in das italienisch besetzte [[Dubrovnik]] und dann nach Spalato [[Split]] durchschlagen. Karl Ruhmann flüchtete 1943 in die Schweiz; Franz blieb mit Alfred zunächst in Dalmatien. Kurz nach Kriegsende starb Franz Ruhmann im Juli 1946 im Alter von 56 Jahren unter unbekannten Umständen. Er ist auf dem Wiener Zentralfriedhof beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teile seiner Glas-Sammlung wurden nach 1945 an seine Erben restituiert. Zur Erinnerung an den großen Glas-Sammler Franz Ruhmann überreichte einer seiner Erben, sein Bruder Karl Ruhmann, etwa ein dutzend kostbarer Gläser an das [[Museum für angewandte Kunst (Wien)|Museum für angewandte Kunst]] in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Leopold Ruprecht]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Gläser des 19. Jahrhunderts der Sammlung Franz Ruhmann in Wien.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Belvedere.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 11, Oktober 1927, {{ISSN|0258-364X}}, S. 118–121.&lt;br /&gt;
* [[Ignaz Schlosser]]: &amp;#039;&amp;#039;Some Diamond-Engraved Glasses from the Ruhmann Collection.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The Burlington Magazine for Connoisseurs.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 70, Nr. 410, 1937, {{ISSN|0007-6287}}, S. 246–253, [http://www.jstor.org/stable/866924 Digitalisat].&lt;br /&gt;
* Wolfgang Born: &amp;#039;&amp;#039;Five Centuries of Glass. The Franz Ruhmann Collection at Vienna I.&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;II.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The Connoisseur.&amp;#039;&amp;#039; 1938, {{ZDB|215961-2}}, S. 10–14, 121–125.&lt;br /&gt;
* Ignaz Schlosser: &amp;#039;&amp;#039;Schicksale einer Wiener Privatsammlung. Die Glassammlung Franz Ruhmann.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Alte und Moderne Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 6, Nr. 51, Oktober 1961, {{ISSN|0002-6565}}, S. 12–15, [http://hauspublikationen.mak.at/viewer/image/1368246984782_0001/14/LOG_0009/ Digitalisat].&lt;br /&gt;
* Monika Binder-Krieglstein: &amp;#039;&amp;#039;Franz Ruhmann, Wien. Forschungsbericht 1999.&amp;#039;&amp;#039; In: Karin Leitner-Ruhe, Gudrun Danzer, Monika Binder-Krieglstein (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Restitutionsbericht 1999–2010.&amp;#039;&amp;#039; Universalmuseum Joanneum, Graz 2010, ISBN 978-3-902241-55-9, S. 187–188, [http://www.museum-joanneum.at/upload/file/Restitutionsbericht.pdf Digitalisat (PDF; 5,26 MB)].&lt;br /&gt;
* [[Sophie Lillie]]: &amp;#039;&amp;#039;Was einmal war. Handbuch der enteigneten Kunstsammlungen Wiens&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Bibliothek des Raubes.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 8). Czernin, Wien 2003, ISBN 3-7076-0049-1, S. 1136–1169.&lt;br /&gt;
* [[Walter Spiegl]]: &amp;#039;&amp;#039;Kothgasser &amp;amp; Co. II. Meinungen und Analysen zum komplexen Thema der „Kothgassergläser“.&amp;#039;&amp;#039; Walter Spiegl, s. l. 2002, 2005, 2011, [http://www.glas-forschung.info/pageone/pdf/k&amp;amp;co_2.pdf online].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archivalien ==&lt;br /&gt;
* Bundesdenkmal-Amt Wien: &amp;#039;&amp;#039;Karton 44/4 – Dokumente zum Verbleib der Glas- und Porzellansammlung von Franz Ruhmann von 1938 bis 1953.&amp;#039;&amp;#039; Wien, Hofburg – Batthiany-Stiege, vidi 2012.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Elmar Schneider: [http://www.wildon.gv.at/fileadmin/files/files_doc/PDF/2011_12_01_Schneider_Elmar_LKR_Ruhmann-Vita_v2012v.pdf Nur die Zinnsammlung überlebte … Aufstieg  –  Verfolgung  –  Erlöschen  der kunstsinnigen Großindustriellen-Familie Ruhmann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Ruhmann, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Papierfabrikant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glassammler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Steiermark)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ruhmann, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Sammler und Fabrikant&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. April 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=Juli 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InternetArchiveBot</name></author>
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