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	<title>Franz Reuleaux - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Franz Reuleaux.jpg|mini|hochkant=1.2|Franz Reuleaux, 1877 [[Datei:Unterschrift Franz Reuleaux (1829-1905).png|rahmenlos|zentriert|class=notpageimage skin-invert-image|Unterschrift Franz Reuleaux (1829–1905)]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Reuleaux&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|røˈloː}}] (* [[30. September]] [[1829]] in [[Eschweiler]]-[[Pumpe-Stich|Pumpe]]; † [[20. August]] [[1905]] in [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]] bei [[Berlin]]) war ein deutscher [[Ingenieur]], der auf vielen Gebieten des [[Maschinenbau]]s aktiv war. Insbesondere versuchte er, die [[Ingenieurwissenschaften|Ingenieurwissenschaft]] des Maschinenbaus in eine [[exakte Wissenschaft]] umzuwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Franz Reuleaux wurde am 30. September 1829 in Eschweiler-Pumpe geboren. Er entstammte einer angesehenen und alteingesessenen belgischen Technikerfamilie. Seine Eltern waren Joseph Reuleaux (1796–1832) und Caroline Heloise, geborene Graeser (* 1803); die Witwe heiratete später den Oberingenieur Ewald Friedrich Scholl. Beide Großväter übten ebenfalls technische Berufe aus. Joseph Reuleaux gründete gemeinsam mit Karl Englerth und Samuel Dobbs die Maschinenfabrik &amp;#039;&amp;#039;[[Englerth (Familie)|Englerth]], Reuleaux &amp;amp; Dobbs&amp;#039;&amp;#039; (heute &amp;#039;&amp;#039;Werk Ermag&amp;#039;&amp;#039; des [[Eschweiler Bergwerks-Verein]]s). Franz Reuleauxs Brüder waren [[Carl Reuleaux|Carl]] (1826–1902) und [[Ludwig Reuleaux|Ludwig]] (1827–1900).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem plötzlichen Tod seines Vaters zog seine Mutter mit Franz Reuleaux 1833 nach [[Koblenz]]. Dort begann er eine [[Maschinenbau]]lehre in der &amp;#039;&amp;#039;Eisengießerei und Maschinenfabrik Zilken&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1846 fing Franz Reuleaux im väterlichen, inzwischen von seinem Onkel übernommenen Betrieb zu arbeiten an. Von 1850 bis 1852 studierte er an der [[Karlsruher Institut für Technologie|Polytechnischen Hochschule Karlsruhe]] Maschinenbaukunde bei [[Ferdinand Redtenbacher]] (1809–1863) und wurde Mitglied der [[Karlsruher Burschenschaft Teutonia|Burschenschaft Teutonia]]. Die Ausbildung in Karlsruhe orientierte sich an der [[Paris]]er [[École polytechnique]], der damals richtungsweisenden Hochschule auf dem Gebiet der Technik. Redtenbacher war es wohl auch, der Reuleaux zu Studien der Philosophie bewog, die er dann in [[Universität Bonn|Bonn]] und [[Berlin]] gemeinsam mit Mathematik und Mechanik betrieb. 1854 folgte eine Tätigkeit als selbstständiger Ingenieur in der Kölner &amp;#039;&amp;#039;Maschinenbaufabrik Baehrens&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Zürich ===&lt;br /&gt;
Das erste Kapitel des Fachbuchs &amp;#039;&amp;#039;Construktionslehre für den Maschinenbau&amp;#039;&amp;#039;, welches Reuleaux gemeinsam mit [[Carl Ludwig Moll]] verfasste, wurde schon 1853 vorabgedruckt. Es stieß aufgrund seiner klaren Gliederung und der mustergültigen Zeichnungen auf große Resonanz. Das letzte Kapitel des Werkes betrachtete sogar den Maschinenbaustil. Die Gedanken hierzu waren zwar dem [[Historismus]] verhaftet, verfolgten aber neue und nicht von der Architektur übernommene Ideen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reuleaux wurde mit seinen Aktivitäten auch von [[Gustav Zeuner]] bemerkt, der ihn 1856 als [[Ordentliche Professur|ordentlichen Professor]] zur mechanisch-technischen Abteilung des [[ETH Zürich|Eidgenössischen Polytechnikums Zürich]] holte. Das Prinzip der Einheit von Lehre und Forschung, welches in Zürich einen hohen Stellenwert besaß, kam Reuleaux sehr entgegen. So konnte er seine Studenten auch schnell begeistern. In der Züricher Zeit entstand auch das Lehrbuch &amp;#039;&amp;#039;Der Construkteur&amp;#039;&amp;#039;, welches drei Jahrzehnte lang als Standardwerk galt. Es erschien ab 1861 in fünf Auflagen und vier Sprachen. Darin sah Reuleaux die Maschinenelemente als ein selbstständiges Fach und setzte sich für so viele Normalkonstruktionen wie irgend möglich ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Berlin ===&lt;br /&gt;
1864 folgte Reuleaux einem Ruf des [[Gewerbeinstitut Berlin|Königlichen Gewerbe-Instituts Berlin]]. Gleichzeitig wurde er Mitglied der Technischen Deputation für das Gewerbe und vier Jahre später Direktor der Schule, die sich jetzt Königliche Gewerbeakademie nannte. Nach deren Zusammenschluss mit der [[Berliner Bauakademie]] zur [[Technische Universität Berlin|TH zu Berlin]] im Jahr 1879 leitete er zunächst die Abteilung für Maschinenwesen, bevor er 1890/91 Rektor wurde. Zu seinen Schülern gehörten [[Carl von Linde]], [[Trajan Rittershaus]], [[Hermann Rietschel]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Klaus W. Usemann |Titel=Entwicklung von Heizungs- und Lüftungstechnik zur Wissenschaft: Hermann Rietschel – Leben und Werk |Auflage= |Verlag=Oldenbourg |Ort=München |Datum=1993 |ISBN=3-486-26138-X |Seiten=126 f}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Otto Lilienthal]].&amp;lt;ref&amp;gt;Das erhaltene Abgangszeugnis verzeichnet die durch Reuleaux gelehrten Fächer: Maschinenelemente, Entwurf derselben, Kinematik, Regulatoren: [https://lilienthal-museum.museumnet.eu/archiv/objekt/12483 Digitalisat] im Archiv des [[Otto-Lilienthal-Museum]]s&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reuleaux führte in den Maschinenbau die Begriffe &amp;#039;&amp;#039;Verbund&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Zwanglauf&amp;#039;&amp;#039; (für [[Kinematik]]) und [[Austauschbau]] ein. Für letzteren setzte er sich sehr stark ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit beschäftigte er sich mit der seinerzeit noch unterentwickelten Kinematik, der er mit seinem 1875 erschienenen Werk &amp;#039;&amp;#039;Theoretische Kinematik&amp;#039;&amp;#039; einen entscheidenden Impuls gab. Reuleaux nahm dort auch eine allgemeine Systematisierung der bewegten Mechanismen vor (&amp;#039;&amp;#039;Reuleaux’sche [[Getriebe#Getriebearten|Getriebesystematik]]&amp;#039;&amp;#039;). Dieses Werk fand viele Bewunderer, aber auch zahlreiche Gegner: In den 1880er und 1890er Jahren entstanden viele Maschinenbau-Labore, die alle empirisch arbeiteten und sich nicht auf komplizierte Berechnungen stützten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein entschiedener Vertreter dieser Richtung kam 1888 mit [[Alois Riedler]] (1850–1936) an die TH Charlottenburg, der sich als Gegenspieler von Reuleaux betätigte und sogar dafür sorgte, dass Reuleaux 1896 seine Lehrtätigkeit beendete. Seine Ideen verfolgte Reuleaux aber weiter. Ein zweiter Band seiner Kinematik erschien 1900, der dritte sollte ebenfalls folgen, konnte aber nicht mehr fertiggestellt werden. Mit den in den 1940er Jahren aufkommenden Computern gewann die Theoretische Kinematik an Bedeutung.&lt;br /&gt;
[[Datei:Franz Reuleaux Ehrengrab Alter Zwölf-Apostel-Kirchhof.jpg|mini|Grab von Reuleaux auf dem [[Alter Zwölf-Apostel-Kirchhof|Alten Zwölf-Apostel-Kirchhof]] in Berlin-Schöneberg]]&lt;br /&gt;
Franz Reuleaux starb 1905 im Alter von 75&amp;amp;nbsp;Jahren in [[Berlin-Charlottenburg#Geschichte|Charlottenburg bei Berlin]]. Später wurde er auf dem evangelischen [[Alter Zwölf-Apostel-Kirchhof|Alten Zwölf-Apostel-Kirchhof]] in [[Berlin-Schöneberg|Schöneberg]] (Feld&amp;amp;nbsp;302–001A-034/035) beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Jürgen Mende (Historiker)|Hans-Jürgen Mende]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Berliner Begräbnisstätten&amp;#039;&amp;#039;. Pharus-Plan, Berlin 2018, ISBN 978-3-86514-206-1, S.&amp;amp;nbsp;756.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf Beschluss des [[Senat von Berlin|Berliner Senats]] ist die letzte Ruhestätte von Franz Reuleaux seit 1992 als [[Liste der Ehrengräber in Berlin|Ehrengrab des Landes Berlin]] gewidmet. Die Widmung wurde im Jahr 2016 um die übliche Frist von zwanzig Jahren verlängert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berlin.de/senuvk/umwelt/stadtgruen/friedhoefe_begraebnisstaetten/downloads/eg-liste.pdf#page=71 &amp;#039;&amp;#039;Ehrengrabstätten des Landes Berlin (Stand: November 2018)&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF, 413&amp;amp;nbsp;kB) Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, S.&amp;amp;nbsp;71; abgerufen am 15.&amp;amp;nbsp;März 2019. [https://www.parlament-berlin.de/ados/17/IIIPlen/vorgang/d17-3105.pdf &amp;#039;&amp;#039;Anerkennung und weitere Erhaltung von Grabstätten als Ehrengrabstätten des Landes Berlin&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF, 205&amp;amp;nbsp;kB). Abgeordnetenhaus von Berlin, Drucksache 17/3105 vom 13.&amp;amp;nbsp;Juli 2016, S.&amp;amp;nbsp;1 und Anlage&amp;amp;nbsp;2, S.&amp;amp;nbsp;13; abgerufen am 15.&amp;amp;nbsp;März 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dfg-viewer.de/show?tx_dlf%5Bdouble%5D=0&amp;amp;tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fcontent.staatsbibliothek-berlin.de%2Fzefys%2FSNP27646518-19050822-0-0-0-0.xml&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=2&amp;amp;cHash=7324f3c555f4be9ac116d2c9b87d47f2 Nachruf auf Franz Reuleaux], [[Berliner Tageblatt]], 22. August 1905.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Als Preisrichter ==&lt;br /&gt;
Eine besondere Ehre war es für Reuleaux, bei den [[Weltausstellung]]en von [[Weltausstellung London 1862|1862 (London)]], [[Weltausstellung 1867|1867 (London)]], [[Weltausstellung 1873|1873 (Wien)]], 1873 (Dublin) und [[Centennial Exhibition|1876 (Philadelphia)]] zum Preisrichter ernannt zu werden. In seinen Briefen aus Philadelphia, die durch ihre Offenheit großes Aufsehen erregten, machte er auf Missstände innerhalb der deutschen Wirtschaft aufmerksam. Seine Feststellung &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands Industrie hat das Grundprinzip „billig und schlecht“&amp;#039;&amp;#039; stieß zunächst auf eine Welle der Empörung, die Forderung &amp;#039;&amp;#039;Konkurrenz durch Qualität&amp;#039;&amp;#039; fand dann jedoch Gehör.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Reuleaux, &amp;#039;&amp;#039;Briefe aus Philadelphia&amp;#039;&amp;#039; (1877), Erster Brief, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei den Weltausstellungen in [[Sydney International Exhibition (1879)|Sydney (1879)]] und [[Melbourne International Exhibition (1880)|Melbourne (1881)]] leitete Franz Reuleaux als Reichskommissar die deutsche Abteilung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Preisrichter verhalf Reuleaux der Gasmaschine von Otto und Langen zur ersten öffentlichen Anerkennung, sorgte er doch dafür, dass sie in Paris die Goldene Medaille erhielt; auch half er bei der Patentierung dieser Erfindung. Für das Schrägwalzverfahren von Mannesmann, mit dem sich nahtlose Röhren produzieren ließen, setzte er sich in gleicher Weise ein. Ebenso unterstützte er die junge Elektrotechnik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Aktivitäten ==&lt;br /&gt;
In den 1880er Jahren beteiligte sich Reuleaux maßgeblich an der Schaffung eines einheitlichen [[Patentgesetz (Deutschland)|Patentgesetzes]]. Er förderte auch das Kunstgewerbe; so befasste er sich auch intensiv mit dessen Reorganisation und stellte dafür wichtige Grundsätze und Richtlinien auf. Seine literarische Ader zeigte sich in Reisebeschreibungen und Gedichtübersetzungen – er sprach sogar Arabisch und [[Sanskrit]]. Schließlich gehörte er auch zu den Mitbegründern einer [[Technikphilosophie]], wobei man ihm aber [[Eklektizismus]] vorwarf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Reuleaux trat 1885 dem [[Verein Deutscher Ingenieure]] (VDI) und dem Berliner Bezirksverein des VDI bei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Angelegenheiten des Vereines |Sammelwerk=[[VDI-Z Integrierte Produktion|Zeitschrift des Vereines deutscher Ingenieure]] |Band=29 |Nummer=18 |Datum=1885-05-02 |Seiten=337}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Denkmal Franz Reuleaux.jpg|mini|hochkant|Gedenkstein für Reuleaux auf dem [[Campus]] der TU Berlin (ehemals TH Charlottenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:(1913) BERLIN Franz-Reuleaux-Dkm.jpg|mini|hochkant|Ursprüngliches Denkmal (1913)]]&lt;br /&gt;
Reuleaux war Ehrenmitglied zahlreicher in- und ausländischer Gesellschaften. Die [[Université de Montréal]] und die [[Karlsruher Institut für Technologie|TH Karlsruhe]] verliehen ihm die [[Ehrendoktor]]würde. 1862 ernannte der VDI ihn zum korrespondierenden Mitglied.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Fünfte Hauptversammlung des Vereines am 3. bis 6. September 1862 in Eisenach |Sammelwerk=Zeitschrift des Vereines deutscher Ingenieure |Band=6 |Nummer=12 |Datum=1862-12 |Seiten=575–576}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1869 wurde er zum [[Geheimer Regierungsrat|Geheimen Regierungsrat]] ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://cp.tu-berlin.de/person/11 |titel=Franz Reuleaux |werk=Catalogus Professorum |hrsg=TU Berlin |abruf=2021-05-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor der TH Charlottenburg wurde sieben Jahre nach seinem Tod ein Gedenkstein, geschaffen nach dem Entwurf des Bildhauers [[Johannes Röttger]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{ThiemeBecker |Lemma=Röttger, Johannes |Band=28 |Seite=506}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit folgender Inschrift gesetzt: „Franz Reuleaux – dem Forscher und Lehrer, Ergründer des Zusammenhanges der Technik mit Wissenschaft und Leben.“ Es befindet sich (heute) auf dem zentralen Campus der [[TU Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Vaterstadt Eschweiler machte ihn zu ihrem [[Ehrenbürger]] und benannte eine Straße nach ihm. Auch in Berlin erhielt eine Straße in [[Berlin-Köpenick]] um 1896 seinen Namen. Diese wurde jedoch um 1907 umbenannt in Westendstraße (bis 1948), dann in Fritz-Kirsch-Straße.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Releauxstr.&amp;quot;&amp;gt;{{LuiseLexStr|art=h |bez=16 |id=R213 |zlb98=1640 |name=Reuleauxstraße}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Reuleaux-Dreieck]] ist nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familiäres ==&lt;br /&gt;
Reuleaux heiratete Charlotte Wilhelmine Friederike Overbeck (1829–1882), eine Enkelin des Lübecker Bürgermeisters, Domherrn, Senators und Dichters [[Christian Adolph Overbeck]] (1755–1821). Sein [[Schwager]] war der Archäologe [[Johannes Overbeck]], sein [[Schwippschwager]] der Anthropologe und Leibarzt des hypochondrischen Alfred Krupp, [[Emil Ludwig Schmidt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reuleaux und seine Frau hatten fünf Kinder, darunter:&lt;br /&gt;
Die Tochter [[Cilla Fechner|Cilla]] (* 18. August 1857) war unter dem Pseudonym O. Verbeck schriftstellerisch tätig; sie heiratete in erster Ehe Max Goldstein († 1884) und 1899 den Maler [[Hanns Fechner]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Fechner, Cilla&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Franz Brümmer]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. 6. Auflage. Leipzig 1913, Band 8, S. 191 f., [http://www.deutschestextarchiv.de/book/view/bruemmer_lexikon08_1913?p=191 Digitalisat] des [[Deutsches Textarchiv|Deutschen Textarchivs]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Sohn Oskar Friedrich Adolph (1861–1924) war Oberstleutnant der technischen Truppen der preußischen Armee (später der Reichswehr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Reuleaux’ Enkeln zählen der Ingenieur und Industriemanager [[Otto Reuleaux]] und der Bauingenieur und Verkehrswissenschaftler [[Erich Reuleaux]]. Die Tochter seines Bruders Ludwig, seine Nichte Maria (1859–1942), heiratete den Generalstaatsanwalt Karl Jakob Preetorius (* 12. Januar 1854; † 1947)&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS |ref= |DB=HB |ID=5248 |titel=Preetorius, Karl Jakob |datum=2024-01-12 |abruf=2024-07-20 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; und war Mutter des Graphikers und Bühnenbildners [[Emil Preetorius (Grafiker)|Emil Preetorius]] (1883–1973).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1861: &amp;#039;&amp;#039;Der Construkteur. Ein Handbuch zum Gebrauch beim Maschinen-Entwerfen&amp;#039;&amp;#039; (Braunschweig 1861)&lt;br /&gt;
* 1862: &amp;#039;&amp;#039;Atlas zur Construktionslehre für den Maschinenbau.&amp;#039;&amp;#039;, Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Construction der Maschinentheile&amp;#039;&amp;#039; (Braunschweig 1862)&lt;br /&gt;
* 1875: [https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb11318329?page=8 &amp;#039;&amp;#039;Theoretische Kinematik&amp;#039;&amp;#039; (Braunschweig 1875) Digitalisat]&lt;br /&gt;
* 1877: [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/reuleaux1877 &amp;#039;&amp;#039;Briefe aus Philadelphia&amp;#039;&amp;#039; (Braunschweig 1877) Digitalisat]&lt;br /&gt;
* 1884: &amp;#039;&amp;#039;Eine Reise quer durch Indien im Jahre 1881&amp;#039;&amp;#039; (Berlin 1884)&lt;br /&gt;
* 1885: &amp;#039;&amp;#039;Die Maschine in der Arbeiterfrage&amp;#039;&amp;#039; (Minden 1885)&lt;br /&gt;
* 1891: &amp;#039;&amp;#039;Kurzgefaßte Geschichte der Dampfmaschine. Mit 18 in den Text eingedruckten Holzstichen.&amp;#039;&amp;#039; Braunschweig (1891) [https://tudigit.ulb.tu-darmstadt.de/show/42-5933 Digitalisat]&lt;br /&gt;
* 1901: &amp;#039;&amp;#039;Aus Kunst und Welt. Vermischte kleinere Schriften&amp;#039;&amp;#039; (Berlin 1901)&lt;br /&gt;
* [https://ecommons.cornell.edu/handle/1813/57656 Werke von Reuleaux online] auf der Website der [[Cornell University]]&lt;br /&gt;
* [https://digital.library.cornell.edu/collections/kmoddl Reuleaux Kinematic Mechanisms Collection] auf der Website der [[Cornell University]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Franz Reuleaux †&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zentralblatt der Bauverwaltung]]&amp;#039;&amp;#039;, 25. Jahrgang, Nr. 69, 26. August 1905, S. 434–435.&lt;br /&gt;
* Hans-Joachim Braun: &amp;#039;&amp;#039;Billig und schlecht? Franz Reuleaux’ Kritik an der deutschen Industrie und seine wirtschaftspolitischen Vorschläge 1876/77&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Kultur und Technik&amp;#039;&amp;#039;, 9. Jahrgang, 1985, Heft 2, S. 106–114; [http://www.deutsches-museum.de/fileadmin/Content/data/Insel/Information/KT/heftarchiv/1985/9-2-106.pdf deutsches-museum.de] (PDF).&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Hartmann (Maschinenbautechniker)|Wilhelm Hartmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Franz Reuleaux&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für deutsche Ingenieure&amp;#039;&amp;#039;, 49, 1905, S. 1481 und 57, 1913, S. 162–169&lt;br /&gt;
* Bragastini Roberto &amp;#039;&amp;#039;Contributo per una interpretazione filosofica dell’opera di Franz Reuleaux&amp;#039;&amp;#039;. Università degli Studi di Milano, Milan 2003&lt;br /&gt;
* Moon Francis &amp;#039;&amp;#039;Franz Reuleaux: Contributions to 19th C. Kinematics and Theory of Machines&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* {{cite book|last=Moon|first=Francis C.|title=The Machines of Leonardo Da Vinci and Franz Reuleaux, Kinematics of Machines from the Renaissance to the 20th Century|language=en|year=2007|publisher=Springer|isbn= 978-1-4020-5598-0}}&lt;br /&gt;
* [[Karl-Eugen Kurrer]]: &amp;#039;&amp;#039;The History of the Theory of Structures. Searching for Equilibrium&amp;#039;&amp;#039;. Ernst &amp;amp; Sohn, Berlin 2018,  ISBN 978-3-433-03229-9, S. 492 f. und S. 498 f.&lt;br /&gt;
* {{NDB|21|453|454|Franz Reuleaux |[[Wolfhard Weber]]|118599933}} (Werkverzeichnis und weitere Nachweise)&lt;br /&gt;
* Hans Joachim Brun, Wolfhard Weber, &amp;#039;&amp;#039;Ingenieurwissenschaften und Gesellschaftspolitik Das Wirken von Franz Reuleaux&amp;#039;&amp;#039; in Wissenschaft und Gesellschaft, Band 1, [https://books.google.de/books?id=dICjBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA284 S.&amp;amp;nbsp;284f]&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang König (Historiker)|Wolfgang König]]: &amp;#039;&amp;#039;Manganismus und Naturismus. Franz Reuleaux‘ Interpretation der Technisierung der Welt durch den Westen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Technikgeschichte&amp;#039;&amp;#039; 80 (2013), Heft 1, S. 95–111.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Franz Reuleaux|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Franz Reuleaux}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118599933}}&lt;br /&gt;
* [http://vlp.uni-regensburg.de/people/data?id=per698 Kurzbiografie] (englisch) und digitalisierte Werke. In: [[Virtual Laboratory]]&lt;br /&gt;
* [http://opus.kobv.de/tuberlin/volltexte/2008/2012/html/festschrift/reuleaux.htm Biografie in der Festschrift &amp;#039;&amp;#039;125 Jahre Technische Universität Berlin&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.eschweilergeschichtsverein.de/22-Eschweiler%20Persoenlichkeiten.pdf#page=7 Kurzbiografie.] (PDF) Eschweiler Geschichtsverein&lt;br /&gt;
* [http://www.ethbib.ethz.ch/aktuell/galerie/reuleaux/ Franz Reuleaux.] In: Porträt des Monats. ETH-Bibliothek&lt;br /&gt;
* [http://darwin.bth.rwth-aachen.de/opus3/volltexte/2010/3207/ Reinhard Braune: Rheinische Wurzeln der Getriebelehre? Ein Rückblick auf Franz Reuleaux, den großen Getriebetechniker aus Eschweiler bei Aachen.] Publikationsserver der RWTH Aachen University, 2010&lt;br /&gt;
* {{Polytechnisches Journal|Dokumentencode=118599933|Name=Franz Reuleaux}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118599933|LCCN=n89639314|VIAF=54464655}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reuleaux, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ingenieur, Erfinder, Konstrukteur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (ETH Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor einer Universität in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Eschweiler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Montreal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor des Karlsruher Instituts für Technologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestattet in einem Ehrengrab des Landes Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1829]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reuleaux, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Ingenieur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. September 1829&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Eschweiler]]-[[Pumpe-Stich|Pumpe]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. August 1905&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Charlottenburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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