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	<title>Franz Pettrich - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T07:02:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Pettrich&amp;diff=1510074&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dk1909: Klammern korrigiert</title>
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		<updated>2026-02-07T10:28:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammern korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Carl Christian Vogel von Vogelstein - Porträt Franz Pettrich 1813.jpg|mini|Franz Pettrich, porträtiert von [[Carl Christian Vogel von Vogelstein]], 1813]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel an Franz Pettrich am Wohnhaus, östlich am Markt in Trebenice.jpg|mini|Gedenktafel an Franz Pettrich am Wohnhaus, östlich am Markt in Třebenice]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Seraph Johann Nepomuk Pettrich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Pettrichs Vornamen werden in den Quellen in verschiedenen Reihenfolgen genannt. Im Künstlerverzeichnis der [[Deutsche Fotothek|Deutschen Fotothek]] ist er als „Johann Franz Seraph Nepomuk Pettrich“ vermerkt (vgl. {{Toter Link |url=http://www.deutschefotothek.de/kue70102578.html |date=2014-02-03 |text=deutschefotothek.de}}). [[Johann Gottfried Klinsky]] nennt ihn 1799 „Franz Seraph Johann Nepomuk Pettrich“ (vgl. [http://zs.thulb.uni-jena.de/receive/jportal_person_00024900 zs.thulb.uni-jena.de]). Sein Rufname lautete „Franz“; auf seinem Grabstein steht „Franz Seraph Pettrich“ (vgl. [https://www.deutschefotothek.de/obj32026347.html deutschefotothek.de]). In tschechischen Quellen taucht er unter dem Namen „František Josef Petrick“ auf (vgl. {{Webarchiv |url=http://www.velkysenov.cz/mesto/z-minulosti/zajimavosti-z-kroniky-mesta/ |text=velkysenov.cz |wayback=20160723044146}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; auch &amp;#039;&amp;#039;Petrich&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Petrick&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Bötterich&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;In deutschen Quellen wird sein Nachname meist mit „Pettrich“ angegeben, in tschechischen dagegen mit „Petrick“. Daneben existiert die deutsche Form „Bötterich“. Laut der tschechischen Website {{Webarchiv|url=http://www.velkysenov.cz/mesto/z-minulosti/zajimavosti-z-kroniky-mesta/ |wayback=20160723044146 |text=velkysenov.cz }} ist der Name „Pettrich“ die germanisierte Form des tschechischen „Petříček“. Die Familie nannte sich demnach zuerst „Poettrick“, dann „Petrick“ und zum Schluss „Pettrich“, so dass auch die tschechische Quelle den Namen seines Sohnes schließlich mit „Pettrich“ angibt.&amp;lt;/ref&amp;gt; (* [[29. August]] [[1770]] in [[Třebenice|Trebnitz]], [[Nordböhmen]]; † [[23. Januar]] [[1844]] in [[Dresden]]), war ein deutscher [[Bildhauerei|Bildhauer]] des [[Klassizismus]]. Er gilt als der bedeutendste Künstler seines Fachs, der in der Hochphase dieser Epoche im [[Königreich Sachsen]] gewirkt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Franz Pettrich Grab Dresden.jpg|mini|Grabstein Franz Pettrichs (längliche Grabplatte links) auf dem Alten Katholischen Friedhof in Dresden; dahinter das von ihm geschaffene Grabmal für seine verstorbenen Ehefrauen]]&lt;br /&gt;
Pettrich wurde als Sohn eines [[Tischler]]s im damals [[habsburg]]ischen Böhmen geboren und wuchs in der Region unmittelbar südlich des [[Böhmisches Mittelgebirge|Böhmischen Mittelgebirges]] auf. Bis 1787 absolvierte er eine Lehrzeit bei einem [[Litoměřice|Leitmeritzer]] Steinmetz und ging danach als Geselle auf [[Wanderjahre|Wanderschaft]]. Seine erste Station war [[Prag]], wo er bei einem Bildhauer arbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1789 war er in Dresden und begann ein Studium an der [[Hochschule für Bildende Künste Dresden|Kunstakademie]]. Dort verbesserte er unter der Anleitung [[Giovanni Battista Casanova]]s seine Fertigkeiten im Zeichnen und Modellieren. Er war in der Werkstatt des Hofbildhauers [[Johann Baptist Dorsch]] beschäftigt und wirkte bei der Gestaltung des [[Zwinger (Dresden)|Zwingers]] mit. Dabei fiel er durch seine großen Fertigkeiten auf und erhielt bald erste eigene Aufträge. Deshalb richtete Pettrich sich eine eigene Werkstatt ein. Bereits 1795 erfolgte seine Ernennung zum Hofbildhauer durch Kurfürst [[Friedrich August I. (Sachsen)|Friedrich August&amp;amp;nbsp;III.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Kurfürsten unterstützt, trat Pettrich im Herbst 1801 gemeinsam mit seinem damaligen Schüler [[Christian Gottlieb Kühn]] eine längere Reise nach [[Italien]] an. Im Juni 1802 traf er in [[Rom]] ein, dem damaligen Zentrum der [[Bildhauerei]]kunst, und erlernte zusammen mit [[Bertel Thorvaldsen]] von [[Antonio Canova]] die Bearbeitung von [[Marmor]]. Pettrich verließ Rom 1803 und kehrte 1805 nach Dresden zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingt durch die [[Befreiungskriege]], nahm er erst nach dem [[Erster Pariser Frieden|Pariser Frieden]] seine künstlerischen Tätigkeiten wieder dauerhaft auf. Am 6. Dezember 1815 wurde Franz Pettrich auf den Lehrstuhl für Bildhauerei an der Dresdner Kunstakademie berufen. In dieser Position verblieb er bis zu seinem Tode. Einer seiner Schüler war ab 1823 der Bildhauer [[Ernst Rietschel]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ernst-rietschel.com/de/er/bio.php |titel=Biographie Ernst Rietschels |werk=ernst-rietschel.com |hrsg=Ernst-Rietschel-Kulturring e.&amp;amp;nbsp;V. |zugriff=2014-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In erster Ehe war Pettrich mit Karoline Dittrich aus [[Bautzen]] verheiratet. Aus dieser Beziehung ging neben zwei Töchtern auch der Sohn [[Ferdinand Pettrich]] (1798–1872) hervor, der bei seinem Vater lernte und ebenfalls Bildhauer wurde. Die ältere der beiden Töchter heiratete später den Dresdner Bildhauer [[Christoph Neuhäuser]]. In zweiter Ehe war Pettrich mit Juliane Gottschall aus Dresden verheiratet, von der er eine weitere Tochter bekam. Beide Ehefrauen verstarben bereits früh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pettrich war Mitglied der Dresdner Freimaurerloge &amp;#039;&amp;#039;[[Zum goldenen Apfel]]&amp;#039;&amp;#039;. Beigesetzt wurde er auf dem [[Alter Katholischer Friedhof (Dresden)|Alten Katholischen Friedhof]] in [[Friedrichstadt (Dresden)|Dresden-Friedrichstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Giovanni Battista Casanova Grab 2.JPG|mini|hochkant|Pettrich schuf das Grab [[Giovanni Battista Casanova]]s auf dem [[Alter Katholischer Friedhof (Dresden)|Alten Katholischen Friedhof]] in [[Friedrichstadt (Dresden)|Dresden-Friedrichstadt]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dresden-Eliasfriedhof-Naumann.jpg|mini|Dieses [[Relief]] von [[Apollon]] mit seiner [[Kithara]] auf einer Steinplatte am Grab [[Johann Gottlieb Naumann]]s auf dem Dresdner [[Eliasfriedhof]] ist wahrscheinlich ein Werk Pettrichs.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kostel Velký Šenov 24.jpg|mini|hochkant|Grabstein an der St. Bartholomäus-Kirche in [[Velký Šenov]] ]]&lt;br /&gt;
Zu den Werken Pettrichs zählen verschiedene [[Skulptur]]en, [[Plastik (Kunst)|Plastiken]], [[Relief]]s, insbesondere [[Statue]]n, [[Büste]]n und sonstige Monumente. Besonders zahlreich schuf er [[Grabmal|Grabdenkmale]]. Sein Werk ist jedoch nur teilweise erhalten. Das Schaffen von Franz Pettrich war in erster Linie konzentriert auf Dresden und den Norden [[Böhmen]]s, hier speziell auf das [[Böhmisches Niederland|Böhmische Niederland]]. Eher die Ausnahme war sein Schaffen in anderen Regionen Deutschlands, so zum Beispiel sein Denkmal für die Herzoginnen [[Helena Pawlowna Romanowa|Helena Paulowna]] und [[Luise von Sachsen-Gotha-Altenburg (1756–1808)|Louise]] im mecklenburgischen [[Ludwigslust]] oder mehrere Grabmäler in [[Schlesien]]. Pettrichs privater Nachlass aus Zeichnungen sowie Modellen aller Formen ist in verschiedene Sammlungen zerstreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachsen ===&lt;br /&gt;
In [[Sachsen]], speziell der ehemaligen [[Residenzstadt]] Dresden, finden sich mehrere [[Kulturdenkmal|Baudenkmäler]], die mit bildhauerischen Werken Franz Pettrichs verziert worden sind. So befindet sich an einem [[Giebel]] der Reithalle des früheren [[Königlicher Marstall (Dresden)|Dresdner Marstalls]] direkt hinter dem [[Zwinger (Dresden)|Zwinger]] ein großes [[Sandstein]]relief, das ein antikes Zwei[[gespann]] zeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://dresden-und-sachsen.de/dresden/wilsdruffer_vorstadt.htm |titel=Innere Vorstädte Altstadt: Wilsdruffer Vorstadt &amp;amp;#91;Kurfürstlicher Marstall, Reithalle&amp;amp;#93; |werk=Dresden-und-Sachsen.de &amp;lt;!-- Adresse steht zum Verkauf --&amp;gt; |zugriff=2014-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am in Richtung [[Semperoper]] weisenden Giebel der [[Altstädtische Hauptwache|Altstädtischen Hauptwache]] schuf Pettrich eine [[Mars (Mythologie)|Mars]]-Figur.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://dresden-und-sachsen.de/dresden/theaterplatz.htm |titel=Theaterplatzbereich &amp;amp;#91;Altstädter Wache (Schinkelwache)&amp;amp;#93; |werk=Dresden-und-Sachsen.de |zugriff=2014-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerhalb des Stadtzentrums gehen unter anderem das an einen Reitunfall erinnernde Hauptmann-Hirsch-Denkmal auf dem [[Heller (Dresden)|Heller]] sowie zwei Reliefs am [[Liste der Kulturdenkmale in Wachwitz#Hofgärtnerhaus |alten Hofgärtnerhaus]] in [[Wachwitz]] auf ihn zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ortsverein-loschwitz-wachwitz.de/index.php?node=41 |titel=Landschaft und Wandern: Wachwitzer Königsweg (Rote Markierung) |hrsg=Ortsverein Loschwitz-Wachwitz e. V. |zugriff=2014-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von ihm stammen die Rundbogenreliefs an der [[Liste der Kulturdenkmale in der Neustadt (Dresden, A–D)#Bautzner Straße 96|Bautzner Straße&amp;amp;nbsp;96]] an den umgebauten ehemaligen Wirtschaftsgebäuden des [[Marcolinisches Vorwerk|Vorwerks]] des Grafen [[Camillo Marcolini]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf verschiedenen [[Liste der Friedhöfe in Dresden|Dresdner Friedhöfen]] steuerte er Grabplastiken bei. Dazu zählen [[Monument]]e auf dem [[Eliasfriedhof]], unter anderem am Grab [[Johann Gottlieb Naumann]]s&amp;lt;ref&amp;gt; [https://www.blasewitz.de/ Johann Gottlieb Naumann (1741–1801)] (abgerufen am 29. April 2019) &amp;lt;/ref&amp;gt; sowie auf dem [[Johannisfriedhof (Dresden)|Johannisfriedhof]] in [[Tolkewitz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |date=2014-02-03 |url=http://www.artnet.de/artwork/190230/84/tombstone-with-a-sculpture-of-a-reclining-woman.html |text=artnet.de }} (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem [[Innerer Neustädter Friedhof|Inneren Neustädter Friedhof]] in der [[Leipziger Vorstadt]] schuf er Grabmäler beispielsweise für den kursächsischen General Christiani von 1805 und für Julie Vogel, die erste Ehefrau [[Carl Christian Vogel von Vogelstein]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.dresdner-stadtteile.de/Neustadt/Leipziger_Vorstadt/Innerer_Neustadter_Friedhof/innerer_neustadter_friedhof.html|wayback=20220520014211 |text=&amp;#039;&amp;#039;Innerer Neustädter Friedhof&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem [[Alter Katholischer Friedhof (Dresden)|Alten Katholischen Friedhof]] gehen unter anderem die Grabmale [[Johann Alois Schneider]]s, des Kriegsministers [[Friedrich August von Zinzendorf|Zinzendorf]] und [[Giovanni Battista Casanova]]s sowie der [[Sarkophag]] für seine beiden früh verstorbenen Ehefrauen mit Darstellung einer schlafenden Frauengestalt auf Franz Pettrich zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.dresdner-stadtteile.de/Zentrum/Friedrichstadt/Strassen_Friedrichstadt/Friedrichstrasse/Innerer_Katholischer_Friedhof/innerer_katholischer_friedhof.html|wayback=20220803134540 |text=&amp;#039;&amp;#039;Innerer Katholischer Friedhof&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitunter gestaltete Pettrich auch bildhauerische Werke in anderen Teilen Sachsens. Im [[Stadtmuseum Pirna]] ist zum Beispiel ein Grabmal für die Fabrikantenfamilie Leyhn von 1819/1820 ausgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.pirna-altstadt.de/Friedenspark,%20ehem.%20Nicolaifriedhof.28.objekt.html |titel=Friedenspark, ehem. Nicolaifriedhof |werk=pirna-altstadt.de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131004024655/http://www.pirna-altstadt.de/Friedenspark%2C%20ehem.%20Nicolaifriedhof.28.objekt.html |archiv-datum=2013-10-04 |zugriff=2014-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem [[Annaberg-Buchholz|Annaberger]] Trinitatis-Friedhof steht ein 1834 eingeweihtes Grabmal von Pettrich für [[Barbara Uthmann]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Denkmal der Barbara Uttmann auf dem Friedhofe zu Annaberg&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Saxonia&amp;#039;&amp;#039;. Museum für sächsische Vaterlandskunde, Nr. 13, 1837, S. 70&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Schirgiswalde]] befindet sich an der dortigen Kirche ein weiteres, bereits 1809 fertiggestelltes Grabmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Böhmen ===&lt;br /&gt;
[[File:Schönlinde-Kirchhof-Veronika-Römisch.jpg|mini|Grabmal Veronika Römisch und ihr Kind auf dem alten Kirchhof bei der Maria-Magdalenen-Kirche in Schönlinde ([[Krásná Lípa]]), geschaffen 1814.]]&lt;br /&gt;
Zum Gedanken an Helden der deutschen Geschichte und insbesondere der [[Befreiungskriege]] schuf Pettrich unmittelbar nach deren Ende im Auftrag des damaligen Besitzers Zacharias Römisch in der Burg [[Felsenburg Vranov|Wranow]] im [[Český ráj|Böhmischen Paradies]] ein [[Pantheon]], das insbesondere die damaligen Herrscher [[Kaisertum Österreich|Österreichs]], [[Preußen|Preußens]] und [[Russisches Kaiserreich|Russlands]] sowie bedeutende militärische Führer dieser Zeit würdigte; allerdings fand auch eine ganze Reihe anderer, meist deutschsprachiger Persönlichkeiten Berücksichtigung, die sich in Römischs Augen durch besondere Heldentaten ausgezeichnet hatten, etwa [[Nikola Šubić Zrinski|Nikolaus Graf von Zrin]], [[Eugen von Savoyen|Prinz Eugen von Savoyen]], [[Andreas Hofer]] und viele andere. Die eindrucksvolle Anlage, die in ihrer Grundkonzeption als Vorläufer der [[Walhalla]] angesehen wurde, ist jedoch inzwischen großenteils verfallen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://cottage.cz/jak-se-stal-pasacek-krav-dvornim-socharem/ |titel=Jak se stal pasáček krav dvorním sochařem |werk=Bohemian Cottage |datum=2023-02-28 |sprache=cs |abruf=2024-03-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Marek Nekula |Titel=Franz Zacharias Römischs Felsen-Pantheon in Kleinskal |Sammelwerk=brücken, N.F. 26 |Datum=2015-01-01 |Online=https://www.academia.edu/13585222/Franz_Zacharias_R%C3%B6mischs_Felsen_Pantheon_in_Kleinskal |Abruf=2024-03-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im auch als [[Šluknov|Schluckenauer]] Zipfel bekannten [[Böhmisches Niederland|Böhmischen Niederland]] zeigte Pettrich große Schaffenskraft, besonders in [[Krásná Lípa|Schönlinde]]. In der dortigen Barockkirche gehen ein lebensgroßer [[Kruzifix]] mit anbetenden Engeln in [[Kunstguss|Metallguss]] von 1818 sowie der Entwurf für den Hauptaltar auf ihn zurück, auf dem benachbarten Friedhof schuf er sechs künstlerisch wertvolle Grabmäler. Für die Stadtkirche im nahen [[Rumburk|Rumburg]] entwarf Pettrich ein [[Taufbecken]]. Den alten Friedhof in [[Velký Šenov|Groß Schönau]] stattete er mit sieben Grabmälern aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.velkysenov.cz/mesto/z-minulosti/zajimavosti-z-kroniky-mesta/ |titel=Zajímavosti z kroniky města |hrsg=Město Velký Šenov (Stadt Groß Schönau) |sprache=tschechisch |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160723044146/http://www.velkysenov.cz/mesto/z-minulosti/zajimavosti-z-kroniky-mesta/ |archiv-datum=2016-07-23 |zugriff=2014-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Kruzifix in der Friedhofskapelle in seinem Geburtsort [[Třebenice|Trebnitz]] geht genauso auf Pettrich zurück wie die Entwürfe für drei Altäre und die Kanzel in [[Lipová u Šluknova|Hainspach]].&lt;br /&gt;
Das Grab des Prinzen [[Joseph Xavier von Sachsen|Joseph Xavier Karl Raphael Philipp Benno]] von Sachsen bzw. von der Lausitz (1767–1802) (Sohn von [[Franz Xaver von Sachsen]]) auf dem alten Friedhof neben der Pfarrkirche St. Peter und Paul in [[Osek|Ossegg]] ist ebenfalls ein Werk von Franz Pettrich.&lt;br /&gt;
Im Jahr 1825 projektierte und schmückte Pettrich die für [[Franz Adam von Waldstein-Wartenberg]] errichtete Waldsteinkapelle in [[Horní Litvínov|Oberleutensdorf]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.mesto-most.cz/DE/vismo/dokumenty2.asp?id_org=101092&amp;amp;id=1020 |titel=Auto, Moto – Automobilreiseführer durchs Mittelerzgebirge |werk=Most – Amtliche Web-Seite der Stadt |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160411144959/http://www.mesto-most.cz/DE/vismo/dokumenty2.asp?id_org=101092&amp;amp;id=1020 |archiv-datum=2016-04-11 |zugriff=2014-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pettrich, Franz&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Herders Conversations-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. Band 4. Herder, Freiburg im Breisgau 1856, S. 510.&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Petrich, auch Pettrich, Franz|22|113|115|}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|25|541|544|Pettrich, Franz Johann|Rudolf Müller|ADB:Pettrich, Franz Johann}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pettrich, Franz&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Meyers Konversationslexikon&amp;#039;&amp;#039;. 4. Auflage. 17. Ergänzungsband. Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig und Wien 1890, S. 657.&lt;br /&gt;
* Hans Geller: &amp;#039;&amp;#039;Franz und Ferdinand Pettrich. Zwei sächsische Bildhauer aus der Zeit des Klassizismus&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Forschungen zur sächsischen Kunstgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 5, Dresden 1955.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.deutschefotothek.de/obj70221699.html Porträt Pettrichs], geschaffen 1813 von Hofmaler [[Carl Christian Vogel von Vogelstein]]; deutschefotothek.de&lt;br /&gt;
* [https://www.stadtwikidd.de/wiki/Franz_Pettrich &amp;#039;&amp;#039;Franz Pettrich&amp;#039;&amp;#039;.] In: Stadtwiki Dresden (Review zum 175. Todestag am 23. Januar 2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118740563|LCCN=nr2001022365|VIAF=62344033}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pettrich, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer des Klassizismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hofbildhauer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (HfBK Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Königreich Böhmen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1770]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1844]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pettrich, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Petrich, Franz Seraph Johann Nepomuk (vollständiger Name); Petrich, Franz; Petrick, Franz; Bötterich, Franz&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bildhauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. August 1770&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Třebenice|Trebnitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Januar 1844&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dk1909</name></author>
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