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	<title>Franz Overbeck - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Overbeck&amp;diff=221165&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TI1880 am 15. April 2026 um 21:22 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Franz Overbeck.png|mini|Franz Overbeck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Camille Overbeck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. November]] [[1837]] in [[Sankt Petersburg]]; † [[26. Juni]] [[1905]] in [[Basel]]) war [[Kirchenhistoriker]]  und Professor für [[Evangelische Theologie]]. Er spezialisierte sich auf [[Frühchristentum|frühchristliche]] Literatur, sympathisierte mit deren kulturkritischen Bewegungen wie dem [[Mönchstum]], kritisierte dagegen sowohl die liberale als auch die konservative Theologie. Er publizierte nur wenig und blieb zu Lebzeiten mit seinen Gedanken zur Theologie in der Fachwelt ein [[Außenseiter]]. Bekannt ist er auch als Freund und Briefpartner [[Friedrich Nietzsche]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Studium ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Overbeck 75.jpg|mini|Franz Overbeck während seiner Studienzeit in Göttingen]]&lt;br /&gt;
Overbeck war Sohn des deutsch-britischen Kaufmanns Franz Heinrich Herrmann Overbeck und dessen Frau Jeanne Camille Cerclet, einer in Sankt Petersburg geborenen Französin. Entsprechend europäisch-[[Humanismus|humanistisch]] war seine Erziehung, zunächst in Sankt Petersburg, dann von 1846 bis zur [[Februarrevolution 1848]] in [[Paris]], darauf wieder in Sankt Petersburg und ab 1850 in [[Dresden]]. Seiner multinationalen Herkunft entsprechend beherrschte Overbeck alle wichtigen europäischen Sprachen fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1856 bis 1864 studierte Overbeck Evangelische Theologie in [[Universität Leipzig|Leipzig]], [[Georg-August-Universität Göttingen|Göttingen]], [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] und [[Friedrich-Schiller-Universität Jena|Jena]]. In Göttingen wurde Overbeck Mitglied der [[Burschenschaft Hannovera]], wodurch er sich eng mit [[Wolfgang Helbig]] und [[Heinrich von Treitschke]] befreundete.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Carl Albrecht Bernoulli]]: &amp;#039;&amp;#039;Franz Overbeck und Friedrich Nietzsche. Eine Freundschaft.&amp;#039;&amp;#039; Diederichs, Jena 1908, Seite 3: &amp;#039;&amp;#039;Es war denn auch die Mütze des „grünen“ Hannoveraners, die sozusagen die Freundschaft mit Treitschke als einem älteren Kartellbruder von der Frankonia in Bonn – bei der später auch Nietzsche aktiv wurde! – unter einen Hut brachte. Sie trafen sich im Jahre 1857 in Dresden, durch Overbecks besten Schulkameraden Wolfgang Helbig einander zugeführt.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor allem durch die Lektüre von [[Carl Heinrich Wilhelm Schwarz]] und in der Folge der [[Historizismus|historischen]] Theologie [[Ferdinand Christian Baur]]s stand er dabei von Anfang an der offiziellen Theologie kritisch gegenüber. Er wurde 1859 zum Doktor der [[Philosophie]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]] und [[Habilitation|habilitierte]] sich 1864 bei [[Karl von Hase]] als Theologe mit einer Arbeit über [[Hippolyt von Rom]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.deutschlandfunk.de/franz-camille-overbeck-ein-unbequemer-kirchenhistoriker.886.de.html?dram:article_id=323196 Deutschlandfunk] 29. November 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1864 bis 1870 lehrte er als Privatdozent in Jena.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Theologe in Basel ===&lt;br /&gt;
1870 wurde er als Professor für [[Neues Testament|neutestamentliche]] [[Exegese]] und ältere [[Kirchengeschichte]] an die [[Universität Basel]] berufen und wohnte bis zu dessen Auszug 1875 im selben Haus eine Etage unter seinem Kollegen [[Friedrich Nietzsche]]. Die beiden [[Hausgenosse]]n schlossen in dieser Zeit eine für beide bedeutsame und anhaltende Freundschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Franz und Ida Overbeck.JPG|mini|rechts|Franz Overbeck und seine Frau Ida, ca. 1875]]&lt;br /&gt;
1876 heiratete Overbeck die in [[Neustadt an der Weinstraße|Neustadt]] in Haardt geborene Schweizerin Ida Rothpletz (1848–1933). Im selben Jahr war er [[Rektor]] der Universität Basel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1873 veröffentlichte Overbeck sein wichtigstes Werk &amp;#039;&amp;#039;Über die Christlichkeit unserer heutigen Theologie&amp;#039;&amp;#039;. Darin legte er seine Ansicht dar, dass das „historische Christentum“, das von den Kirchenvätern begründet worden sei, schon nichts mehr mit der ursprünglichen Idee Christi zu tun habe und auch nicht haben könne. Das „wahre [[Urchristentum]]“ habe sich im Gegensatz zu jeder Art von [[Geschichte]], [[Kultur]] und [[Wissenschaft]] befunden; folglich sei eine „christliche Theologie“ unmöglich. Overbeck kritisiert in dieser Schrift sowohl die [[Apologetik|konservative („apologetische“) Theologie]], die [[Dogmatismus|dogmatisch]] auf Glaubenssätzen beruht, als auch die [[liberale Theologie]], die darum bemüht war, Glauben und Wissen in Einklang zu bringen: Beide verfehlen nach Overbeck das Wesen des Christentums, das eben jede Art von [[Wissen]] ausschließe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Anlass dieser Schrift hatte er die Schriften &amp;#039;&amp;#039;Vom alten und neuen Glauben&amp;#039;&amp;#039; von [[David Friedrich Strauß]] und &amp;#039;&amp;#039;Über das Verhältniss des deutschen Staates zu Theologie, Kirche und Religion&amp;#039;&amp;#039; von [[Paul de Lagarde]] genommen. Beide waren Versuche, mit Hilfe der Theologie eine „moderne (christliche) Religion“ zu erschaffen. Overbeck hielt dies für unmöglich und verfehlt. In seinem Nachwort zur zweiten Ausgabe von 1903 erneuert er diese Kritik gegen den zu dieser Zeit führenden Theologen [[Adolf von Harnack]] und dessen Werk &amp;#039;&amp;#039;Das Wesen des Christentums&amp;#039;&amp;#039;, welches, so Overbeck, „mir die ‚Unwesentlichkeit‘ des Christentums weit eindringlicher bewiesen hat als das ‚Wesen‘“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinem Buch hatte er sich – durchaus bewusst – jede Möglichkeit einer [[Professor|Professur]] in Deutschland verbaut. Er blieb folglich in Basel, wo er über Jahrzehnte dieselben Einführungsvorlesungen hielt und keineswegs über seine [[Provokation|provokanten]] Thesen redete. Nach eigenem Bekunden tat er dies, um seine Studenten zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Privat machte er umfangreiche Aufzeichnungen zu einem „Kirchenlexikon“, in dem er vor allem zu theologischen, aber auch zu politischen, kulturellen, philosophischen und persönlichen Angelegenheiten Bemerkungen, Reflexionen und kommentierte Literaturverzeichnisse erstellte. Ziel dieser Sammlung war das, was Overbeck als einzige Aufgabe einer echt [[wissenschaft]]lichen Theologie ansah: eine profane Kirchengeschichte. Dass diese das Christentum selbst nicht würde erklären oder auch nur verstehen können, sondern es seiner Meinung nach vernichten würde, empfand Overbeck als grundsätzliches Dilemma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freundschaft mit Nietzsche ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Christlichkeit unserer heutigen Theologie&amp;#039;&amp;#039; erschien gleichzeitig mit Nietzsches erster &amp;#039;&amp;#039;[[Unzeitgemäße Betrachtungen|Unzeitgemäßer Betrachtung]]&amp;#039;&amp;#039; (ebenfalls gegen [[David Friedrich Strauß]]), erregte aber – obwohl ähnlich „unzeitgemäß“ – nicht so viel Aufsehen wie diese. Beide Freunde ließen sich je ein „Zwillings-Exemplar“ beider Bücher zusammenbinden, und sie waren sich auch in ihren Grundthesen einig. Ähnliche Thesen wie die Overbecks kann man bis zu Nietzsches &amp;#039;&amp;#039;[[Der Antichrist]]&amp;#039;&amp;#039; in dessen Werken finden, und umgekehrt dürfte Overbeck von Gesprächen mit dem Philosophen profitiert haben. Der umfangreiche Briefwechsel zwischen Overbeck und Nietzsche hat später einige Beachtung gefunden, so wählte etwa [[Walter Benjamin]] einen Brief Overbecks für seine Sammlung &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Menschen]]&amp;#039;&amp;#039; aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die persönliche Freundschaft mit Nietzsche endete auch nach dessen einsetzender geistiger Umnachtung Ende 1888 nicht. Anfang Januar 1889 sandte Nietzsche von [[Turin]] aus dem von beiden hoch geschätzten Kollegen [[Jacob Burckhardt]] einen seiner so genannten „[[Wahnsinnszettel]]“, woraufhin dieser Overbeck alarmierte. Als auch Overbeck selbst einen wirren Brief bekam, reiste er noch am selben Tag nach Turin und brachte den kranken Nietzsche und dessen Manuskripte in Sicherheit. In der folgenden Zeit blieb er für Nietzsches Mutter [[Franziska Nietzsche|Franziska]], die den Geisteskranken bis zu ihrem Tod pflegte, einer der wichtigsten Ansprechpartner, und griff noch einmal entscheidend ein, als [[Julius Langbehn]] Nietzsche unter seine Kontrolle zu bringen versuchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Overbeck hielt es aufgrund seiner intensiven Freundschaft zu Nietzsche für notwendig, dass er die beginnende Heldenverehrung und Verklärung Nietzsches ablehnte und auch sich selbst nicht unkritisch zu Nietzsches Schriften verhielt. In Briefen und privaten Aufzeichnungen verwahrte er sich gegen die Legendenbildungen und Verdrehungen um den Philosophen, die von dessen Schwester [[Elisabeth Förster-Nietzsche]] und dem von ihr gegründeten [[Nietzsche-Archiv]] ausgingen. Im Alter resigniert und körperlich schwach, vermied er weitgehend eine öffentliche Auseinandersetzung, weigerte sich aber strikt, Förster-Nietzsches Forderung nach Aushändigung seiner Nietzsche-Korrespondenz für ihr Nietzsche-Archiv nachzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den gemeinsamen Freund Nietzsche lernte Overbeck auch den Philologen [[Erwin Rohde]] kennen und schätzen. Diese Freundschaft blieb auch bestehen, als sich Rohde und Nietzsche weit voneinander entfernt hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alter und Nachwirkung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Franz Camille Overbeck-Rothpletz (1837–1905) Kirchenhistoriker.jpg|alternativtext=Franz Camille Overbeck-Rothpletz (1837–1905) Kirchenhistoriker und Professor für Evangelische Theologie. Grab auf dem Friedhof Wolfgottesacker, Basel|mini|Grab auf dem Friedhof [[Wolfgottesacker]]]]&lt;br /&gt;
1897 wurde Overbeck nach längerer Krankheit emeritiert. In den folgenden Jahren legte er, immer schwächer werdend, auch seine Basler Ehrenämter nieder. 1903 bekam er – ohne dass er sich darüber freute – von der [[Universität St Andrews]] den Titel [[Ehrendoktor]] verliehen. 1905 starb Franz Overbeck an Organversagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine letzte Ruhestätte fand Overbeck auf dem Friedhof [[Wolfgottesacker]], Basel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach Overbecks Tod begann [[Elisabeth Förster-Nietzsche]] nochmals eine Kampagne gegen ihn, die jedoch von seiner Frau Ida und seinem Schüler und Freund [[Carl Albrecht Bernoulli]] geschickt pariert wurde. Bernoulli gab in den folgenden Jahren Overbecks nachgelassene Aufzeichnungen und seinen Briefwechsel mit Nietzsche heraus und begründete damit die [[Nietzsche-Archiv#Das Basler „Gegenarchiv“|Basler Tradition]] in der Nietzsche-Forschung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst einige Jahrzehnte nach Overbecks Tod fanden seine (anti-)theologischen Ansichten akademische Interessenten, unter anderen [[Karl Barth]], [[Karl Löwith]] und [[Moses I. Finley]].&amp;lt;!--[[Martin Heidegger]]?--&amp;gt; Seit ca. 1980 steigt das Interesse an Overbeck erneut an, abzulesen an der Zahl der Publikationen über ihn (siehe unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
{{Zitat|Theologie […] macht das Christentum als Religion problematisch, das heißt [stellt] es als solche überhaupt in Frage […], da auch eine apologetische Theologie, wenn von ihr das Christentum wissenschaftlich bewiesen wäre, es als Religion vernichtet hätte.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;aus: &amp;#039;&amp;#039;Christlichkeit unserer heutigen Theologie&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|[D]as Wissen kann wohl eine Religion zerstören […], niemals sie als solche wieder aufbauen.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;aus: &amp;#039;&amp;#039;Christlichkeit unserer heutigen Theologie&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Ich darf wohl sagen, daß mich das Christentum mein Leben gekostet hat. Sofern ich, wiewohl ich es nie besaß und nur durch ‚Mißverständnis‘ Theologe wurde, mein Leben gebraucht habe, um es ganz loszuwerden.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach [[Joachim Kahl]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Elend des Christentums&amp;#039;&amp;#039;; Hamburg (rowohlt) 1968 S. 13&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Alle schönen Seiten des Christentums knüpfen sich an Jesus, alle unschönen an Paulus. Gerade dem Paulus war Jesus unbegreiflich.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;aus: &amp;#039;&amp;#039;Christentum und Kultur. Gedanken und Anmerkungen zur modernen Theologie.&amp;#039;&amp;#039; Basel 1919, S. 55. Zitiert nach [[Karlheinz Deschner]]: &amp;#039;&amp;#039;Der gefälschte Glaube.&amp;#039;&amp;#039; München 2004, S. 77.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgaben ==&lt;br /&gt;
=== Werke ===&lt;br /&gt;
* Franz Overbeck: &amp;#039;&amp;#039;Werke und Nachlaß&amp;#039;&amp;#039;. Metzler, Stuttgart 1994–2010, ISBN 978-3-476-01210-4&lt;br /&gt;
** Band 1: Schriften bis 1873&lt;br /&gt;
*** &amp;#039;&amp;#039;Ueber die Anfänge des [[Mönchtum|Mönchthums]]&amp;#039;&amp;#039; (1867)&lt;br /&gt;
*** &amp;#039;&amp;#039;Ueber ἐν ὁμοιώματι σαρκός ἁμαρτίας [[Römerbrief|Röm.]] 8,3&amp;#039;&amp;#039; (1869)&lt;br /&gt;
*** &amp;#039;&amp;#039;Ueber Entstehung und Recht einer rein historischen Betrachtung der [[Neues Testament|Neutestamentlichen Schriften]] in der Theologie&amp;#039;&amp;#039; (1871)&lt;br /&gt;
*** &amp;#039;&amp;#039;Ueber das Verhältniss [[Justin der Märtyrer|Justins des Märtyrers]] zur [[Apostelgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039; (1872)&lt;br /&gt;
*** &amp;#039;&amp;#039;Ueber die Christlichkeit unserer heutigen Theologie&amp;#039;&amp;#039; (1873/²1903)&lt;br /&gt;
** Band 2: Schriften bis 1880&lt;br /&gt;
*** &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Geschichte der alten Kirche&amp;#039;&amp;#039; (1875)&lt;br /&gt;
*** &amp;#039;&amp;#039;Ueber die Auffassung des Streits des Paulus mit Petrus in Antiochien (Gal. 2, 11ff.) bei den Kirchenvätern&amp;#039;&amp;#039; (1877)&lt;br /&gt;
*** &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Briefwechsel des Augustin mit Hieronymus&amp;#039;&amp;#039; (1879)&lt;br /&gt;
*** &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des [[Kanon des Neuen Testaments|Kanons]]&amp;#039;&amp;#039; (1880)&lt;br /&gt;
** Band 3: Schriften bis 1898 und Rezensionen&lt;br /&gt;
** Band 4: Kirchenlexikon A–I&lt;br /&gt;
** Band 5: Kirchenlexikon J–Z&lt;br /&gt;
** Band 6: Kirchenlexikon / Materialien&lt;br /&gt;
*** Band 6.1: &amp;#039;&amp;#039;Christentum und Kultur&amp;#039;&amp;#039; (kritische Ausgabe des 1919 von C. A. Bernoulli kompilierten Nachlassmaterials)&lt;br /&gt;
*** Band 6.2: Kirchenlexikon Gesamtregister&lt;br /&gt;
** Band 7: Autobiographisches&lt;br /&gt;
*** Band 7.1: „Mich selbst betreffend“&lt;br /&gt;
*** Band 7.2: „Meine Freunde Treitschke, Nietzsche und Rohde“&lt;br /&gt;
** Band 8: Briefe&lt;br /&gt;
** Band 9: Aus den Vorlesungen zur Geschichte der Alten Kirche bis zum Konzil von Nicaea 325 n. Chr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Briefwechsel ===&lt;br /&gt;
;Mit Friedrich Nietzsche:&lt;br /&gt;
Katrin Meyer / [[Barbara von Reibnitz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Nietzsche / Franz und Ida Overbeck: Briefwechsel&amp;#039;&amp;#039;. Metzler, Stuttgart 1999, ISBN 3-476-01617-X&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Mit Erwin Rohde:&lt;br /&gt;
[[Andreas Patzer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Franz Overbeck, Erwin Rohde: Briefwechsel&amp;#039;&amp;#039;. de Gruyter, Berlin und New York 1999, ISBN 3-11-011895-5 (Supplementa Nietzscheana, Bd.&amp;amp;nbsp;1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Mit Heinrich Köselitz:&lt;br /&gt;
David Marc Hoffmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Franz Overbeck, [[Heinrich Köselitz]] (Peter Gast): Briefwechsel&amp;#039;&amp;#039;. de Gruyter, Berlin und New York 1990, ISBN 3-11-013023-8 (Supplementa Nietzscheana, Bd.&amp;amp;nbsp;3)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Mit Paul de Lagarde:&lt;br /&gt;
Niklaus Peter / [[Andreas Urs Sommer]] (Hrsg.): Franz Overbecks Briefwechsel mit [[Paul de Lagarde]], in: Zeitschrift für Neuere Theologiegeschichte 3 (1996), 127–171&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Briefe von Franziska Nietzsche an Overbeck:&lt;br /&gt;
[[Erich Friedrich Podach|Erich F. Podach]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der kranke Nietzsche. Briefe seiner Mutter an Franz Overbeck.&amp;#039;&amp;#039; Bermann-Fischer Verlag, Wien 1937.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Mit diversen Empfängern:&lt;br /&gt;
Franz Overbeck. Werke und Nachlass, Bd. 8: Briefe. Unter Mitarbeit von Andreas Urs Sommer ausgewählt, herausgegeben und kommentiert von Niklaus Peter und Frank Bestebreurtje. XLVII + 558 Seiten. Stuttgart / Weimar: Verlag J. B. Metzler, 2008 (ISBN 978-3-476-00970-8).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Zu Overbeck und seinem Werk ===&lt;br /&gt;
* [[Karl Barth]]: &amp;#039;&amp;#039;Unerledigte Anfragen an die heutige Theologie.&amp;#039;&amp;#039; In: derselbe: &amp;#039;&amp;#039;Zur inneren Lage des Christentums.&amp;#039;&amp;#039; Kaiser, München 1920.&lt;br /&gt;
* [[Carl Albrecht Bernoulli]]: &amp;#039;&amp;#039;Franz Overbeck.&amp;#039;&amp;#039; In: [https://www.baslerstadtbuch.ch/stadtbuch/1906/1906_0270.html Basler Jahrbuch 1906, S. 136–192].&lt;br /&gt;
* Frank Bestebreurtje: &amp;#039;&amp;#039;Kanon als Form: Über die Geschichtsschreibung des Neuen Testaments bei Franz Overbeck.&amp;#039;&amp;#039; Peter Lang, Bern 2005, ISBN 978-3-03910-598-4.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Brändle (Theologe)|Rudolf Brändle]], [[Ekkehard W. Stegemann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Franz Overbecks unerledigte Anfragen an das Christentum.&amp;#039;&amp;#039; Kaiser, München 1988, ISBN 3-459-01755-4.&lt;br /&gt;
* {{NDB|19|724|725|Overbeck, Franz Camill|[[Hubert Cancik]]|118590960}}&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629233127/http://www.bautz.de/bbkl/o/overbeck_f_c.shtml |band=6|autor=[[Karl Dienst]]|spalten=1390–1391}}&lt;br /&gt;
* [[Hermann-Peter Eberlein]]: &amp;#039;&amp;#039;Theologie als Scheitern?&amp;#039;&amp;#039; Die blaue Eule, Essen 1989, ISBN 3-89206-309-5.&lt;br /&gt;
* [[Curt Paul Janz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Berufung Franz Overbecks an die Universität Basel 1870.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde]].&amp;#039;&amp;#039; Band 92, 1992, S. 139–165, [[doi:10.5169/seals-118316#142]].&lt;br /&gt;
* Frank Schleritt: &amp;#039;&amp;#039;Sein Kneipname war Struwwelpeter, Franz Overbeck (1837–1905) und das Ende von Theologie und Christentum.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bundes-Zeitung der Grünen Hannoveraner zu Göttingen.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 85 (Neue Folge), Göttingen, im April 1995, Nr. 1, Seiten 43–49.&lt;br /&gt;
* Martin D. Henry: &amp;#039;&amp;#039;Franz Overbeck: Theologian? Religion and History in the Thought of Franz Overbeck.&amp;#039;&amp;#039; Lang, Berlin 1995, ISBN 3-631-47772-4 und ISBN 0-8204-2926-0.&lt;br /&gt;
* [[Walter Nigg]]: &amp;#039;&amp;#039;Franz Overbeck. Versuch einer Würdigung.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 1931 und Römerhof Verlag, Zürich 2009, ISBN 978-3-905894-02-8.&lt;br /&gt;
* Niklaus Peter: &amp;#039;&amp;#039;Im Schatten der Modernität. Franz Overbecks Weg zur „Christlichkeit unserer heutigen Theologie“.&amp;#039;&amp;#039; Metzler, Stuttgart 1992, ISBN 3-476-00877-0.&lt;br /&gt;
* Arnold Pfeiffer: &amp;#039;&amp;#039;Franz Overbecks Kritik des Christentums.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 1975, ISBN 3-525-87466-9.&lt;br /&gt;
* Martin Tetz: &amp;#039;&amp;#039;Overbeckiana. Übersicht über den Franz-Overbeck-Nachlass der Universitätsbibliothek Basel.&amp;#039;&amp;#039; II. Teil: &amp;#039;&amp;#039;Der wissenschaftliche Nachlass Franz Overbecks&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Geschichte der Wissenschaften in Basel (SGWB).&amp;#039;&amp;#039; Nr. 13). Helbing und Lichtenhahn, Basel 1962, {{DNB|453675735}}.&lt;br /&gt;
* Jörg Weber: &amp;#039;&amp;#039;Finis christianismi – Zur Theologie Franz Overbecks.&amp;#039;&amp;#039; Centaurus, Pfaffenweiler 1985, ISBN 3-89085-052-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zu Overbeck und Nietzsche ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Carl Albrecht Bernoulli]]: &amp;#039;&amp;#039;Franz Overbeck und Friedrich Nietzsche. Eine Freundschaft&amp;#039;&amp;#039;. Diederichs, Jena 1908.&lt;br /&gt;
* Hermann-Peter Eberlein: &amp;#039;&amp;#039;Flamme bin ich sicherlich! Friedrich Nietzsche, Franz Overbeck und ihre Freunde&amp;#039;&amp;#039;. Schmidt von Schwind, Köln 1999, ISBN 3-932050-15-0.&lt;br /&gt;
* [[Erich Friedrich Podach]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der kranke Nietzsche. Briefe seiner Mutter an Franz Overbeck.&amp;#039;&amp;#039; Herman-Fischer Verlag, Wien 1937.&lt;br /&gt;
* [[Andreas Urs Sommer]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Geist der Historie und das Ende des Christentums. Zur „Waffengenossenschaft“ von Friedrich Nietzsche und Franz Overbeck&amp;#039;&amp;#039;. Akademie-Verlag, Berlin 1997, ISBN 3-05-003112-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118590960}}&lt;br /&gt;
* {{UBNL|000074626}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|10415|Overbeck, Franz Camille|Autor=Niklaus Peter}}&lt;br /&gt;
* {{Perlentaucher|franz-overbeck}}&lt;br /&gt;
* [https://www.nzz.ch/articleCX8K0-1.152991 &amp;#039;&amp;#039;Theologe und Antitheologe&amp;#039;&amp;#039;] Artikel von Niklaus Peter in der &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zürcher Zeitung|NZZ]]&amp;#039;&amp;#039; zu Overbecks einhundertstem Todestag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118590960|LCCN=n85200565|VIAF=66513910}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Overbeck, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenhistoriker (Theologe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Theologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Universität Basel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Friedrich-Schiller-Universität Jena)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der University of St Andrews]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor (Theologie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachliteratur (Theologie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedrich Nietzsche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brief (Literatur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1837]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Overbeck, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Overbeck, Franz Camille&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=evangelischer Theologe, Kirchenhistoriker, Freund von Friedrich Nietzsche&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. November 1837&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sankt Petersburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Juni 1905&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Basel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TI1880</name></author>
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