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	<title>Franz Ott - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Schilderwaldmeister am 22. Januar 2026 um 18:05 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Ott&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. März]] [[1910]] in [[Planá u Mariánských Lázní|Ottenreuth]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[13. August]] [[1998]] in [[Würzburg]]) war ein [[Römisch-katholische Kirche|katholischer]] Geistlicher und deutscher [[Vertriebenen- und Aussiedlerseelsorge|Vertriebenenpolitiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Franz Ott studierte in [[Prag]] 1930 bis 1935 [[Theologie]]. 1935/36 arbeitete er als [[Kaplan]], 1936/37 leistete er in der Tschechoslowakei seinen Wehrdienst ab. 1938 meldete er sich zum [[Sudetendeutsches Freikorps|Sudetendeutschen Freikorps]], später wurde er Mitglied der [[Sturmabteilung|SA]] in [[Rotava|Rothau]]. 1940 löste er sich von seinem kirchlichen Dienstherren und wurde Mitarbeiter beim nationalsozialistischen „Gaustudentenführer“ in Prag. 1942 bis 1945 war er Soldat in der [[Wehrmacht]]. Noch kurz vor Kriegsende hielt er in [[Lazarett]]en [[Nationalsozialismus|nationalsozialistische]] Durchhaltereden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 bis 1947 war Ott [[Benefiziat]] in [[Bayern]], ihm wurde wegen einer sexuellen Beziehung zu einer jungen Frau jedoch die [[Jurisdiktion (Kirche)|Jurisdiktion]] und die [[Zelebrant|Zelebrationserlaubnis]] entzogen. Nach seiner Übersiedlung nach [[Württemberg]] hat er sich dort 1947 „mit lückenhaften Angaben ein Vikariat in [[Esslingen am Neckar|Esslingen]] erschlichen“ (so die offizielle Mitteilung der [[Bistum Rottenburg-Stuttgart|Diözese Rottenburg]]). Die kirchlichen Ämter wurden ihm wegen der Aufrechterhaltung seiner von der katholischen Kirche nicht genehmigten Kandidatur zum [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] durch das Bischöfliche Ordinariat [[Rottenburg am Neckar|Rottenburg]] am 10. September 1949 entzogen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-44438500.html  Prediger in der Wüste – Hinter ihm eine Million] Der Spiegel, 41/1949, S. 8–9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bundestagswahl 1949|1949]] wurde Ott für die [[Vertriebenenverband|Vertriebenenorganisation]] &amp;#039;&amp;#039;[[Notgemeinschaft Württemberg-Baden]]&amp;#039;&amp;#039; [[Mitglied des Bundestages|Bundestagsabgeordneter]], da er den [[Bundestagswahlkreis Esslingen|Wahlkreis Esslingen]] mit 1.001 Stimmen Vorsprung und 28,0 % der abgegebenen gültigen Stimmen vor dem [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]-Kandidaten [[Albert Pflüger]] gewann. Er schloss sich erst der [[Wirtschaftliche Aufbau-Vereinigung (Partei)|WAV]]-Fraktion (4. Mai 1950), dann der [[Gesamtdeutscher Block/Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten|BHE]]/[[Deutsche Gemeinschaft (Deutschland)|DG]]-Gruppe (13. Oktober 1950) an und wechselte am 26. März 1952 zur [[Deutsche Partei|DP]]. Diese schloss ihn jedoch bereits am 26. Juni 1952 wieder aus, nachdem bekannt geworden war, dass er zumindest eine Frau aus dem Bonner Bundeshaus heraus telefonisch [[Sexuelle Belästigung|sexuell belästigt]] hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=46172459 |Autor= |Titel=Um Knopf und Kragen |Jahr=1963 |Nr=43 |Datum=1963-10-23 |Seiten=37–43}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der Legislaturperiode 1953 war seine politische Tätigkeit beendet und er kehrte in kirchliche Dienste zurück, nun in der [[Diözese Würzburg]], wo er als Geistlicher und Religionslehrer tätig war. 1989 wurde Ott zum [[Monsignore]] ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://downloads.kirchenserver.net/8/737/1/50844427946596288930.pdf DIREKTORIUM des Bistums Würzburg, 2008/2009, Herausgegeben im Auftrag des Bischofs von Würzburg, Gedenken am jeweiligen Todestag an die die seit 1945 verstorbenen Diözesanpriester und Diakone] (PDF; 48&amp;amp;nbsp;kB) dort: Seite 137: 13. August&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christian Rilling: &amp;#039;&amp;#039;Für die „Ärmsten der Armen“? Die Wahl von Dr. Franz Ott zum ersten direkt gewählten Bundestagsabgeordneten im Wahlkreis Esslingen am 14. August 1949.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Esslinger Studien.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 43, 2004, {{ISSN|0174-4445}}, S. 197–237.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ott, Franz&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Tobias Weger]]: &amp;#039;&amp;#039;„Volkstumskampf“ ohne Ende? Sudetendeutsche Organisationen, 1945–1955&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main: Lang, 2008, ISBN 978-3-631-57104-0, S. 617.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123205859|VIAF=5834498}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ott, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger des Sudetendeutschen Freikorps]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Protektorat Böhmen und Mähren)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GB/BHE-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1998]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ott, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (DP), MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. März 1910&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Planá u Mariánských Lázní|Ottenreuth]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. August 1998&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Würzburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schilderwaldmeister</name></author>
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