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	<title>Franz Obert - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T11:41:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Obert&amp;diff=952419&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-09-24T16:38:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Franz obert.png|200px|mini|Franz Obert als Stadtpfarrer]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Obert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Oktober]] [[1828]] in [[Tătârlaua|Taterloch]], [[Siebenbürgen]]; † [[9. September]] [[1908]] in [[Brașov|Kronstadt]]) war ein [[Siebenbürger Sachsen|siebenbürgisch-sächsischer]] evangelischer Pfarrer, [[Schriftsteller]], Schulreformer und [[Politiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Obert wurde als Sohn des Pfarrers Daniel Obert (1793–1860) in Taterloch geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums in [[Mediaș|Mediasch]] begann er ein Studium der Rechtswissenschaften an der Rechtsakademie in [[Cluj-Napoca|Klausenburg]] und ab 1847 der evangelischen Theologie, Philosophie und Geschichte in [[Leipzig]], wo er Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;[[Burschenschaft]] Violetta Leipzig&amp;#039;&amp;#039; (1847) und der [[Leipziger Burschenschaft Dresdensia]] (EB 1900) wurde; 1901 wurde er Ehrenmitglied der &amp;#039;&amp;#039;Burschenschaft Frankonia Graz&amp;#039;&amp;#039;. 1848 nahm er aktiv an den Revolutionskämpfen in Sachsen (Leipzig) teil, wo er Verbindung zum &amp;quot;Jungen Deutschland&amp;quot; hatte und Mitglied des &amp;quot;Leipziger demokratischen Studentenausschusses, zusammen mit [[Carl Schurz]] war. Als Schriftführer des Studentenparlaments 1848 in Eisenach (Zweites Wartburgfest), unterschrieb er als Präses der Leipziger Studentschaft einen &amp;quot;Aufruf an die Bürger Leipzigs&amp;quot; mit einer Einladung zur Teilnahme an einer Trauerfeier zur Ehrung des in Wien erschossenen [[Robert Blum]]. Daraufhin wurde er vorübergehend verhaftet und vom Leipziger Konsul im Auftrag des [[Liste der österreichischen Gesandten in Sachsen|österreichischen Gesandten in Dresden]], Graf [[Franz Seraphin von Kuefstein]], verwarnt und ermahnt, seine politischen Tätigkeiten einzustellen. Er musste Deutschland verlassen und war dann als Journalist in [[Wien]] tätig. Im Jahr 1852 wurde er Lehrer am Gymnasium in Mediasch, 1860 Pfarrer in [[Șoala|Schaal]], 1869 in [[Valea Viilor|Wurmloch]], um 1874 in [[Ațel|Hetzeldorf]] und von 1881 bis 1907 Stadtpfarrer in Kronstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obert gab ab 1861 die „Schul- und Kirchenzeitung“ heraus, ab 1866 den „Schul- und Kirchenboten“, den er selber 23 Jahre leitete. Er verfasste pädagogische Schriften, Lehrpläne und organisierte Lehrerfortbildungen. In Hetzeldorf führte er die Fortbildungsschule, den Schulgarten und die [[Freiwillige Feuerwehr]] ein und setzte auch den Bau eines Bahnhofs durch. 1870 gründete er den siebenbürgisch-sächsischen Lehrerverein und engagierte sich als dessen Vorsitzender für die Mädchenbildung. 1883 setzte er durch, dass Frauen als Lehrerinnen unterrichten konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obert war von 1863 bis 1866 Mitglied des siebenbürgischen Landtags und von 1864 bis 1867 Abgeordneter zum [[Reichsrat (Österreich)|Reichsrat]]. Er gehörte dort zur Gruppe um [[Carl Giskra]] und beantragte u. a. ein Gesetz über die Verantwortlichkeit der Minister. Von 1872 bis 1876 war er Abgeordneter in der Sächsischen [[Nationsuniversität]]. 1898 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Universität Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stephan Ludwig Roth. Sein Leben und seine Schriften. Bd. 1: Stephan Ludwig Roths Leben.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1896&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Therese Jikeli. Umrisse zu dem Lebensbild einer sächsischen Frau&amp;#039;&amp;#039;, 1896&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hermann von Salza und die Besiedlung des Burzenlandes&amp;#039;&amp;#039; 1905&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Adolf Schullerus wurden posthum folgende Werke Oberts herausgegeben:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rumänische Märchen und Sagen aus Siebenbürgen&amp;#039;&amp;#039; Gesammelt und ins Deutsche übertragen, Hermannstadt 1925&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vierzehn Grabreden&amp;#039;&amp;#039;, Halle 1927&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|7|195||Obert, Franz|}}&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|7|195|196|Obert Franz|C. Göllner}}&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 4: &amp;#039;&amp;#039;M–Q.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2000, ISBN 3-8253-1118-X, S. 235–236.&lt;br /&gt;
* Eduard Morres: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Franz Obert, sein Leben und Wirken : Festschrift zur Feier s. 100. Geburtstages.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Fritz Keintzel-Schön: &amp;#039;&amp;#039;Franz Obert und der Qualitätswandeln der Siebenbürgisch-sächsischen Dorfschule&amp;#039;&amp;#039;. 1963&lt;br /&gt;
* Reusch, Werner: &amp;#039;&amp;#039;Cronik der Leipziger Burschenschaft Dresdensia&amp;#039;&amp;#039;, Ratingen 2009&lt;br /&gt;
* Reusch, Werner: &amp;#039;&amp;#039;Stammrolle der B! Dresdensia Leipzig von 1853–1899&amp;#039;&amp;#039;, Gießen 2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117078050|VIAF=20447885}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Obert, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Geistlicher (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter zum Abgeordnetenhaus (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Siebenbürgen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1828]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelische Kirche A.B. in Rumänien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Obert, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=siebenbürgisch-sächsischer evangelischer Theologe, Schriftsteller, Schulreformer und Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Oktober 1828&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Tătârlaua|Taterloch]], [[Siebenbürgen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. September 1908&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Brașov|Kronstadt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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