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	<title>Franz Nemschak - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Nemschak&amp;diff=2531033&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GünniX: Archivlink geprüft</title>
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		<updated>2025-11-13T16:45:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archivlink geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Nemschak&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Juli]] [[1907]] in [[Graz]]; † [[17. März]] [[1992]] in [[Wien]]) war ein [[österreich]]ischer [[Wirtschaftswissenschaft|Wirtschaftsforscher]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nemschak war der Sohn einer Arbeiterfamilie. Sein Vater war in den [[Puch-Werke]]n beschäftigt. Nemschak studierte Rechts- und Staatswissenschaften (Doktorat 1931) und arbeitete von 1926 bis 1933 als Werkstudent bei [[Kastner &amp;amp; Öhler]]. Er schloss sich in jungen Jahren der [[Sozialdemokratie]] an und, nach deren Niederlage im [[Österreichischer Bürgerkrieg|Februaraufstand]] 1934 der kommunistischen Bewegung. Im Zuge des Strategiewechsels der [[KPÖ]] vom Boykott der Institutionen und Organisationen des [[Ständestaat (Österreich)|„Ständestaates“]] ab zum Versuch von dessen [[Unterwanderung]] betätigte sich Nemschak gemeinsam mit [[Herbert Eichholzer]] und [[Axl Leskoschek]] in der Sozialen Arbeitsgemeinschaft der Vaterländischen Front; insbesondere in den Wochen und Tagen vor dem [[Anschluss (Österreich)|„Anschluss“]] versuchten sie alles zur Verteidigung der Unabhängigkeit Österreichs zu tun und leisteten Propagandaarbeit für die nicht mehr zustande gekommene [[Kurt Schuschnigg|Schuschnigg]]-[[Volksbefragung]] am 13. März 1938.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Neugebauer (Historiker, 1944)|Wolfgang Neugebauer]] (DOEW): Vortrag über Herbert Eichholzer. {{Webarchiv|text=Webdokument |url=http://www.doew.at/thema/thema_alt/wuv/euthwid/eichholz.html |wayback=20101220065917 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Besetzung Österreichs floh Nemschak mit Eichholzer und Leskoschek über Triest nach Paris, kehrte aber später wieder in seine Heimat zurück. Während des Krieges galt er als politisch unzuverlässig und frontdienstuntauglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Kriegsende gelang es ihm, das in den Bombentrümmern der [[Wiener Börse]] begrabene Institut für Konjunkturforschung, mit dem er schon vorher in Verbindung gestanden war, wieder funktionsfähig zu machen. Nemschak gelang es auch, die Unterstützung der neuen Staatsregierung und der wieder errichteten wirtschaftspolitischen Verbände zu gewinnen und benannte es [[Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung]]. Ungeachtet seiner zunächst gegebenen Nähe zur KPÖ und dem Ende ihrer Regierungsbeteiligung (1947) war Nemschak in der Periode des [[Marshall-Plan]]s auch im Rahmen des [[ERP-Fonds|ERP-Büros]] mit der Analyse der Produktionsstrukturen und der Investitionsprogramme beschäftigt. Er produzierte auch Studien, welche die von den Kommunisten abgelehnten Preis- und Lohnabkommen und die Eindämmung der Nachkriegsinflation der österreichischen Währung ermöglichten. Nemschak zeigte sich zudem offen für moderne Verfahren der [[Makroökonomie]] wie die [[Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung]]. Zu Nemschaks engsten Mitarbeitern gehörten sein späterer Stellvertreter und Nachfolger [[Hans Seidel (Ökonom)|Hans Seidel]], weiters [[Stephan Koren]], [[Kurt Rothschild]] und [[Josef Steindl]]. Auch [[Eduard März]] war nach seiner Rückkehr aus den USA Mitarbeiter von Nemschak. Vor und während des [[Prager Frühling]]s profilierte sich Nemschak als Verfechter tiefgreifender Reformen in Osteuropa und als Protektor dort in diesem Sinn wirkender Wissenschaftler. Nach dem Ende seiner Funktion als Leiter des Wirtschaftforschungsinstituts (1972) baute Nemschak das einschlägige [[Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche]] auf, das er 1973 bis 1978 leitete, das sich vor allem der Osteuropaforschung widmete.&lt;br /&gt;
Franz Nemschak erhielt 1959 in Würdigung seiner Verdienste den [[Berufstitel Professor]] und hohe staatliche Auszeichnungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle:WIFO Monatsberichte 8/1987 S. 491, sowie WIFO-Monatsberichte, 4/1992, S. 147.&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter der Herausgeberschaft von Friedrich Levcik wurde Nemschak 1978 die Festschrift: &amp;#039;&amp;#039;International Economics – Comparisons and Interdependences. Internationale Wirtschaft – Vergleiche und Interdependenzen&amp;#039;&amp;#039; gewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* gem. mit Manfred Mautner Markhof (Hg): &amp;#039;&amp;#039;40 Jahre Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung 1927–1967&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zehn Jahre österreichische Wirtschaft&amp;#039;&amp;#039;. Wien 1955&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Für ein industriepolitisches Konzept Österreichs&amp;#039;&amp;#039; Wien 1970&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Österreichs Wirtschaft in den 60er und 70er Jahren : Rückschau u. Ausblick&amp;#039;&amp;#039;, Wien 1970&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mediathek.at/atom/017829CA-0AF-008D9-00000BEC-01772EE2 Vortrag von Franz Nemschak] im Online-Archiv [http://www.oesterreich-am-wort.at/ „Österreich am Wort“] der [[Österreichische Mediathek|Österreichischen Mediathek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118586963|LCCN=n83186457|VIAF=34928710}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Nemschak, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPÖ-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Silbernen Ehrenzeichens für Verdienste um das Land Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Professor (Berufstitelträger)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1992]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Nemschak, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Wirtschaftswissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Juli 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Graz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. März 1992&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GünniX</name></author>
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