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	<title>Franz Mutzenbecher - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T22:10:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Mutzenbecher&amp;diff=755247&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GünniX: Archivlink geprüft</title>
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		<updated>2025-11-13T16:42:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archivlink geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Franz-Mutzenbecher-1959-Dargun-129.jpg|mini|Franz Mutzenbecher mit Kindern in [[Dargun]] anlässlich eines Besuchs bei seiner Schwester, 1959]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Mutzenbecher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. August]] [[1880]] in [[Hamburg]]; † [[16. Mai]] [[1968]] in [[Berlin-Wannsee]]) war ein deutscher [[Maler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Franz Mutzenbecher war Sohn des Johann August Fritz Mutzenbecher und der Marie Mutzenbecher, geb. Bartels. Ab 1898 studierte er, gefördert von [[Alfred Lichtwark]] (1852–1914), an der [[Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe|Kunstakademie Karlsruhe]] zusammen mit Ulrich Nitschke, mit dem er lebenslang in Verbindung blieb. 1904–1907 war er Meisterschüler von [[Leopold von Kalckreuth]] und 1907–1911 von [[Adolf Hölzel]] an der Kunstakademie Stuttgart. Während seiner Ausbildung unternahm er Studienreisen nach Frankreich, England Belgien und Holland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Ausstellung des [[Stuttgarter Künstlerbund]]s in [[Dresden]] 1904 porträtierte er seine Schwester Hilde. 1906 gehörte er zu der Pfullinger Künstlerkolonie „Erlenhof“. Im Jahre 1907 nahm er mit „prächtigen satirischen Blättern“ an der ersten graphischen Ausstellung des [[Deutscher Künstlerbund|Deutschen Künstlerbundes]] im Buchgewerbemuseum in [[Leipzig]] teil. 1908 erhielt er von Theodor Fischer erste Aufträge für [[Wandmalerei|Wandgemälde]] und Kirchenbilder, Aufträge von Martin Elsässer und Bruno Taut folgten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1912 zog er nach Berlin, wo er vor allem Bilder in Verbindung mit [[Architektur]] schuf. Er wurde ständiger Mitarbeiter der Architekten Bruno und [[Max Taut]] und [[Paul Mebes]]; zeitweise arbeitete er auch mit [[Walter Gropius]], [[Paul Goesch]], [[Paul Bonatz|Paul]] und [[Karl Bonatz]] sowie dem Bildhauer [[Gottlieb Elster]] zusammen. In dieser Zeit entstanden Wand- und Deckengemälde, farbige [[Glasmalerei|Glasfenster]] und [[Mosaik]]en. Franz Mutzenbecher fertigte u.&amp;amp;nbsp;a. die legendären, beweglichen Bilder für das riesige [[Kaleidoskop]], das sein Freund Bruno Taut für sein „Glashaus“ auf der [[Kölner Werkbundausstellung]] 1914 entworfen hatte. Jahrzehntelang war Mutzenbecher auch künstlerischer Berater für Farbgebung in einigen Bezirken Berlins. In der Zeit des Nationalsozialismus litt er unter Berufsverbot („Ich bin noch weit davon entfernt, mich in die Sofaecke zu setzen, im Gegenteil hoffe ich noch viel von der Zeit einzuholen, die mir die verdammten Nationalsozialisten von meinem Leben gestohlen haben“. Zitat aus dem Brief an seine Schwester vom 29. Juli 1947). Danach widmete er sich ausschließlich der reinen Malerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mutzenbecher war Mitglied im [[Arbeitsrat für Kunst]], im [[Deutscher Künstlerbund|Deutschen Künstlerbund]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=kuenstlerbund.de: &amp;#039;&amp;#039;Ordentliche Mitglieder des Deutschen Künstlerbundes seit der Gründung 1903 / Mutzenbecher, Franz&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.kuenstlerbund.de/deutsch/historie/deutscher-knstlerbund/mitglieder/index.html |wayback=20160304050724 }} (abgerufen am 19. November 2015)&amp;lt;/ref&amp;gt;, in der [[Novembergruppe]] sowie im [[Choriner Kreis]].&lt;br /&gt;
Mutzenbecher besaß ein kleines Grundstück auf der Insel [[Hiddensee]] und war bekannt mit [[Gerhart Hauptmann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 16. Januar bis 13. Februar 1965, Mutzenbecher war 85 Jahre alt, fand im Kunstkabinett am [[Schillertheater (Berlin)|Schiller-Theater]] in Berlin-Charlottenburg, in Anwesenheit von Max Taut, eine Retrospektive von seinen Werken statt, die der Maler [[Bertold Haag]] organisiert hatte; die Laudatio hielt die Musikwissenschaftlerin Cornelia Schröder-Auerbach, die Schwester des Malers und Bildhauers Johannes Ilmari Auerbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beerdigt wurde er auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]] in der Familiengrabstätte Mutzenbecher in [[Hamburg-Ohlsdorf]]. Einige seiner Arbeiten und ein Teil der Korrespondenz befinden sich im Archiv der [[Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften|Akademie der Wissenschaften]] in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl)  ==&lt;br /&gt;
* Ausmalung der evangelischen Kirche&amp;lt;!--[[Stiftskirche Beutelsbach]]??--&amp;gt; in Beutelsbach (zwei Wandmalereien „Anbetung der Hirten“ und „Christi Himmelfahrt“, entstanden 1908–1909)&lt;br /&gt;
* Vier Bilder aus dem Leben Christi, in der neuen Kirche zu Schwenningen im Jahre 1910&lt;br /&gt;
* auf der [[Internationale Baufach-Ausstellung 1913|Internationalen Baufachausstellung]] Leipzig 1913 Ausmalung, [[Majolika]]-Bilder und Mosaiken im Vestibül, sowie aller vorkommenden Ornamente im [[Monument des Eisens]] von [[Bruno Taut]]&lt;br /&gt;
* Ausmalung der Dorfkirche in [[Unterriexingen]] bei Ludwigsburg im Jahre 1906&lt;br /&gt;
* [[Fresko]]malerei im Senatssaal der [[Fachhochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd|Fachhochschule für Gestaltung in Schwäbisch Gmünd]], 1909&lt;br /&gt;
* Ausmalung der [[Dorfkirche Nieden]] in der Uckermark im Jahre 1911&lt;br /&gt;
* Mitarbeit bei der Farbgestaltung des gläsernen Pavillons von Bruno Taut anlässlich der [[Kölner Werkbundausstellung|Werkbund-Ausstellung in Köln 1914]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.columbia.edu/cu/arthistory/faculty/Elcott/Kaleidoscope-Architecture.pdf Noam M. Elcott: &amp;#039;&amp;#039;“Kaleidoscope-Architecture”: Scheerbart, Taut, and the Glass House.&amp;#039;&amp;#039;] Columbia.edu, abgerufen am 18. Dezember 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ausmalung des [[Nordsternhaus (Berlin)|Nordsternhauses]] in Berlin-Schöneberg, in den Jahren 1913 und 1914&lt;br /&gt;
* [[Hinterglasmalerei]] (?) einer Ladendecke für das Kunstgewerbemuseum in [[Hagen]] (entstanden 1914 im Rahmen der [[Kölner Werkbundausstellung]], heute im [[Osthaus Museum Hagen]])&lt;br /&gt;
* Ausmalung des Festsaals im Restaurant des [[Ledigenheim]]s in Berlin-Schöneberg im Jahre 1922&lt;br /&gt;
* Ausmalung der Häuser von Max Taut in [[Vitte (Insel Hiddensee)|Vitte auf Hiddensee]] in den Jahren 1921 und 1922&lt;br /&gt;
* Decke des legendären Kaffeehauses „Café Nagler“ am [[Moritzplatz (Berlin)|Moritzplatz]] in Berlin&lt;br /&gt;
* Deckengestaltung Firma der Gebrüder [[Aron Hirsch|Aron]] und Siegmund Hirsch „Kupfer- und Messingwerke“ Berlin, zusammen mit [[Paul Mebes]]&lt;br /&gt;
* Farbkonzept für die Gestaltung des Gewerkschaftshauses des [[Allgemeiner Deutscher Gewerkschaftsbund]] ADGB in Berlin (heute „Hermann-Schlimme-Haus“) Inselstraße / Wallstraße [[Berlin-Mitte|Mitte]] 1923&lt;br /&gt;
* Ausmalung des gotischen Raumes im [[Rathaus Magdeburg]]&lt;br /&gt;
* Farbiges Mosaikfenster im Weiheturm des [[Tannenberg-Denkmal]]s, ca. 1927&lt;br /&gt;
* Fresko in einer Schule in [[Piła|Pila]] (ehemals Schneidemühl)&lt;br /&gt;
* [[Glasmalerei|Farbverglasungen]] im Foyer der &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Länderbank|Deutsche Länderbank AG]]&amp;#039;&amp;#039; in Berlin (Unter den Linden 80) im Jahre 1928&lt;br /&gt;
* Farbverglasungen „Der zwölfjährige Christus im Tempel“ in der [[Pauluskirche (Ulm)|Garnisonkirche]] in Ulm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Familie sind seine Frühwerke erhalten, insbesondere ein Bildnis seiner Schwester Hilde Mutzenbecher, das 1904 auf der Kunstausstellung in Dresden gute Kritiken erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
* 1907 wurde Mutzenbecher in den &amp;#039;&amp;#039;Illustrirten Monatsheften für moderne Malerei Plastik Architektur Wohnungs-Kunst und künstlerische Frauenarbeiten&amp;#039;&amp;#039; neben [[Käthe Kollwitz]] erwähnt sowie eine seiner Radierungen gedruckt.&lt;br /&gt;
* Im Jahre 1922 wurden ein Teil seiner Werke in der Kunstausstellung „Die Kornscheuer“ ausgestellt.&lt;br /&gt;
* Die Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039; würdigte in einer Notiz im Jahre 1950 sein Werk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://recherche.smb.museum/detail/958719/komposition?language=de&amp;amp;question=Mutzenbecher&amp;amp;limit=15&amp;amp;controls=none&amp;amp;objIdx=0 Nationalgalerie Berlin]&lt;br /&gt;
* [https://get.google.com/albumarchive/104862388345118047274/album/AF1QipNjZut61VMekuCc-i7K2UCnTCV93MgaA0hYBvf4 Bilderalbum zu Franz Mutzenbecher]&lt;br /&gt;
* [https://archiv.adk.de/bigobjekt/19852 Franz-Mutzenbecher-Sammlung] im Archiv der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste, Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1133468357|VIAF=166149719101111130009}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mutzenbecher, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie Mutzenbecher|Franz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschen Künstlerbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1880]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mutzenbecher, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. August 1880&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Mai 1968&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Wannsee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GünniX</name></author>
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