<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Franz_Muhri</id>
	<title>Franz Muhri - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Franz_Muhri"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Muhri&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-09T13:36:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Muhri&amp;diff=430690&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Koschi73 am 11. März 2026 um 12:48 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Muhri&amp;diff=430690&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-11T12:48:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Franz Muhri in Romania.jpg|mini|[[Nicolae Ceaușescu]] und Muhri in Rumänien]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Muhri&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Oktober]] [[1924]] in Steyeregg, Gemeinde [[Limberg bei Wies]], [[Steiermark]]; † [[7. September]] [[2001]] in [[Wien]]) war ein [[österreich]]ischer [[Politiker]] und 25 Jahre lang Vorsitzender der [[Kommunistische Partei Österreichs|KPÖ]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muhri begann seine berufliche Laufbahn als Bauarbeiter. Nach einem Abendkurs an der Grazer [[Handelsschule]] war er als Lohnverrechner tätig. Während der Zeit des [[Nationalsozialismus]] war er seit 1940 in einer kommunistischen Gruppe junger [[Antifaschismus|Antifaschisten]] aktiv, die vom Lehrer [[Richard Zach]] geleitet wurde, der von den [[Nazi]]s hingerichtet wurde. Ein Onkel, der ebenfalls Franz Muhri hieß (1. April 1914 – Herbst 1940), war kränklich, trug sich mit [[Suizid#Selbstmord|Selbstmordgedanken]], litt an [[Tuberkulose]] und wurde nach dem 10. September 1940 im Rahmen des [[Krankenmorde in der Zeit des Nationalsozialismus|Euthanasie-Programmes]] von der [[LKH Graz II Standort Süd|Grazer Klinik Feldhof]] nach [[Altes Zuchthaus (Brandenburg an der Havel)#Nutzung als Tötungsanstalt 1939–1940|Brandenburg]] verlegt, wo er angeblich an einer Lungenentzündung starb, nach Informationen seiner Familie jedoch ermordet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerfried Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Ein Blick zurück - 2x Franz Muhri.&amp;#039;&amp;#039; In: Wochenzeitung „Weststeirische Rundschau“, {{ZDB|2303595-X}}, Simadruck Aigner u. Weisi, Deutschlandsberg. 97.&amp;amp;nbsp;Jahrgang, Nr.&amp;amp;nbsp;44, 1. November 2024, S.&amp;amp;nbsp;12.&amp;lt;/ref&amp;gt; Muhri wurde 1942 zur deutschen [[Wehrmacht]] eingezogen, 1943 desertierte er und schloss sich einer Widerstandsgruppe auf der Koralpe an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 arbeitete Muhri als Bezirkssekretär der KPÖ in Deutschlandsberg. 1947 wurde er Leiter der niederösterreichischen Landesparteischule der KPÖ. 1949 wechselte er als Bezirkssekretär nach [[Mödling]] und 1951 in derselben Funktion nach [[Gänserndorf]] ins Erdölgebiet. Von 1954 bis 1957 studierte er drei Jahre an der zentralen [[Parteihochschule der KPdSU]] „W. I. Lenin“ in Moskau. Nach seiner Rückkehr wurde er Landessekretär der KPÖ Steiermark, bevor er 1961 nach Wien wechselte. In diesem Jahr wurde er am 18. Parteitag in das Zentralkomitee und Politbüro der Partei gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1965 löste Muhri am 19. Parteitag [[Johann Koplenig]] als Vorsitzenden der KPÖ ab. Am 20. Parteitag der KPÖ im Jänner 1969 drohte Muhri öffentlich seinen Rücktritt an, um die Wiederwahl von „eurokommunistisch“ orientierten Mitgliedern des Zentralkomitees zu erreichen, die im ersten Wahlgang keine Mehrheit erreicht hatten. 1971 revidierte die KPÖ ihre zunächst kritische Haltung gegenüber dem Einmarsch der Warschauer Vertragsstaaten im August 1968 in die [[Tschechoslowakei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Rücktritt als Parteivorsitzender am 27. Parteitag im Jänner 1990 wurde Muhri Referent für Internationale Beziehungen der KPÖ. Er setzte sich in diesen Jahren mit Nachdruck bei den sowjetischen bzw. russischen Stellen für eine Rehabilitierung der österreichischen Opfer des Stalin-Terrors ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Feuerhalle Simmering - Urnenhain (Abteilung 7) - Franz Muhri 2024 01.jpg|mini|hochkant|Das Grab von Franz Muhri auf dem Urnenhain der [[Feuerhalle Simmering]] in Wien]]&lt;br /&gt;
Muhri wurde am Friedhof der [[Feuerhalle Simmering]] in Wien bestattet (Abteilung 7, Ring 3, Gruppe 4, Nummer 12).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kein Ende der Geschichte: Erinnerungen, kritische Bilanz eines politischen Lebens, Gedanken über die Zukunft.&amp;#039;&amp;#039; Globus-Verlag, Wien 1995, ISBN 3-85364-218-7.&lt;br /&gt;
* mit [[Walter Baier (Politiker)|Walter Baier]]: &amp;#039;&amp;#039;Stalin und wir.&amp;#039;&amp;#039; Globus-Verlag, Wien 2001, ISBN 3-901421-51-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119398648}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mediathek.at/nc/type/8000/searchQuery/263/hash/DPRa8Jft/ Archivaufnahmen mit Franz Muhri] im Onlinearchiv der [[Österreichische Mediathek|Österreichischen Mediathek]] ([[Österreich 1|Ö1]]-Radiobeiträge, Diskussionen, Interviews)&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=kU8Ca1y1zpM Franz Muhri zur Erneuerung der KPÖ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119398648|LCCN=n79111258|VIAF=72203240}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Muhri, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Arbeiterbewegung (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Parteihochschule beim ZK der KPdSU]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorsitzender der KPÖ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPÖ-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1924]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2001]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Muhri, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Politiker (KPÖ) &lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Oktober 1924 &lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Steyeregg, [[Limberg bei Wies]], [[Steiermark]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. September 2001 &lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Koschi73</name></author>
	</entry>
</feed>