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	<title>Franz Monse - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;wl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Xaver Monse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Juli]] [[1882]] in [[Międzylesie|Mittelwalde]], [[Landkreis Habelschwerdt]], [[Provinz Schlesien]]; † [[24. Februar]] [[1962]] in [[Strang (Bad Rothenfelde)|Strang]], einem Ortsteil von [[Bad Rothenfelde]]) war ein [[römisch-katholisch]]er Priester und [[Großdechant]] der bis 1972 zum [[Erzbistum Prag]] gehörenden [[Grafschaft Glatz]]. Zugleich war er [[Generalvikar]] des Erzbistums Prag in [[Preußen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Seine Eltern waren der Schmiedemeister Franz Monse und Aloysia, geborene Barth. Monse besuchte die Volksschule in Mittelwalde und das [[Katholisches Gymnasium (Glatz)|Katholische Gymnasium]] in [[Glatz]]. Nach der Reifeprüfung studierte er ab 1903 [[Katholische Theologie]] und [[Philosophie]] an der [[Universität Breslau]]. Am 22. Juni 1907 wurden er – und drei weitere Grafschafter – im [[Breslauer Dom]] zum [[Priester]] geweiht. Anschließend wirkte er vier Monate als Hilfsgeistlicher in [[Pfarrei]]en des [[Grafschaft Glatz|Glatzer Landes]]. Ab Mitte Oktober 1907 war er Kaplan in [[Domaszków (Międzylesie)|Ebersdorf]] und anschließend ab Juli 1910 an der [[St. Peter und Paul (Duszniki-Zdrój)|St. Peter- und Paul-Kirche]] in [[Duszniki-Zdrój|Bad Reinerz]]. 1913 wurde er mit der [[Dissertation]] „Johannes und Paulus. Ein Beitrag zur neutestamentlichen Theologie“ in Breslau zum [[Doktor der Theologie]] promoviert. Nach dem Oberlehrerexamen 1915 wirkte er als Pro[[regens]] am [[Konvikt Glatz|Glatzer Konvikt]] und zugleich als Religionslehrer am dortigen Gymnasium; 1919 wechselte er zurück in die Pfarrseelsorge. 1919 übernahm er die Stelle des dritten Kaplans an der Glatzer [[Mariä-Himmelfahrt-Kirche (Kłodzko)|Dekanats- und Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt]]. Als mit der Pensionierung des Stadtpfarrers Augustin Skalitzky 1921 dessen Stelle neu besetzt werden sollte, bewarb sich als Nachfolger Franz Monse auf Wunsch des Großdechanten [[Franz Dittert]]. Die Ernennung durch den Prager Erzbischof [[Josef Beran]] erfolgte Ende September 1919. Für seine 24.000 Gläubige zählende Pfarrei gründete er die Glatzer [[Caritas Internationalis|Caritas]]geschäftsstelle und veranlasste die Restaurierung der Pfarrkirche. 1935 folgte die Ernennung zum [[Päpstliche Kammerherren|Päpstlichen Geheimkämmerer]] ([[Monsignore]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 wurde Monse in das Amt des Großdechanten und Generalvikars der Grafschaft Glatz, des [[Jurisdiktion (Kirche)|Jurisdiktionsbezirks]] für den preußischen Teil der Erzdiözese Prag berufen. Zugleich wurde er zum [[Päpstlicher Ehrenprälat|Päpstlichen Hausprälaten]] ernannt sowie zum [[Kapitular|Ehrendomkapitular]] in [[Erzbistum Breslau|Breslau]]. Es war mit dem Recht verbunden, [[Mitra]], [[Krummstab]] und das [[Pektorale]] zu tragen und an der [[Deutsche Bischofskonferenz|Deutschen Bischofskonferenz]] teilnehmen zu dürfen. 1940 erhielt er die höchste Prälatenwürde eines [[Apostolischer Protonotar|Apostolischen Protonotars]], die ebenfalls mit dem Recht Mitra und Pektorale zu tragen verbunden war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nach dem Zweiten Weltkrieg 1945 das Glatzer Land wie fast ganz Schlesien an Polen fiel, übte er sein Amt bis zur Unterstellung unter die polnische [[Apostolische Administratur]] in [[Erzbistum Breslau|Breslau]] bis zum 1. Oktober 1945 weiter aus. Am 3. April 1946 wurde Monse zusammen mit den meisten deutschen Einwohnern aus Glatz [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|vertrieben]]. Über Stationen in [[Werl]] und [[Wiedenbrück]] gelangte er im Sommer 1946 nach [[Listrup#Listrup|Listrup]] im Emsland, wo ihm die Pfarrstelle zugewiesen wurde. Im September 1948 erteilte ihm der Prager Erzbischof [[Josef Beran]] den Auftrag, die Seelsorge für die vertriebenen Glatzer weiterzuführen. Bereits 1947 hatte er die Grafschaft Glatzer Wallfahrt im Wallfahrtsort [[Telgte]] begründet, die bis in die Gegenwart stattfindet und der eine Priesterkonferenz vorausgeht. Damit hatte er einen Treffpunkt für die vertriebenen Glatzer Katholiken in der Bundesrepublik geschaffen. 1948 bis 1953 war Monse zugleich Diözesanpräses des St.-Hedwigs-Werkes der Ostvertriebenen im [[Bistum Osnabrück]]. Um näher an der Bischofsstadt zu sein, zog er 1950 nach [[Georgsmarienhütte]]. Auf dem Domherrenfriedhof in Osnabrück fand er 1962 seine letzte Ruhestätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Schlesisches Bewährungsabzeichen|Schlesischer Adlerorden II. Klasse]]&lt;br /&gt;
* 1935: [[Päpstlicher Geheimkämmerer]]&lt;br /&gt;
* 1938: [[Päpstliche Ehrentitel|Päpstlicher Hausprälat]]&lt;br /&gt;
* 1940: [[Apostolischer Protonotar#Päpstlicher Ehrentitel|Apostolischer Protonotar]]&lt;br /&gt;
* 1952: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1957: Bronzemedaille des Papstes [[Pius XII.]] anlässlich des Goldenen Priesterjubiläums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dieter Pohl (Heimatforscher)|Dieter Pohl]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Chronik der katholischen Stadtpfarrkirche zu Glatz, geführt von den Stadtpfarrern Prälat Augustin Skalitzky (1906–1921) und Prälat Dr. Franz Monse (1921–1946)&amp;#039;&amp;#039;. Köln 2009, ISBN 978-3-927830-20-2, 491 S. [Selbstbiographie S. 195–199, weitere Lebensdaten + Foto S. 420.] &lt;br /&gt;
* [[Michael Hirschfeld]]: &amp;#039;&amp;#039;Prälat Franz Monse (1882–1962). Großdechant von Glatz&amp;#039;&amp;#039;. Arbeiten zur schlesischen Kirchengeschichte, Bd. 7, Sigmaringen 1997&lt;br /&gt;
* Michael Hirschfeld: &amp;#039;&amp;#039;Monse, Franz Dr.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Studiengesellschaft für Emsländische Regionalgeschichte]] (Hrsg.): [[Emsländische Geschichte]], Bd. 7, Dohren 1998, S. 206–212&lt;br /&gt;
* [[Arno Herzig]], [[Małgorzata Ruchniewicz]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Glatzer Landes&amp;#039;&amp;#039;. Dobu, Hamburg 2006, ISBN 3-934632-12-2&lt;br /&gt;
* [[Aloys Bernatzky]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Grafschaft Glatz&amp;#039;&amp;#039;. Marx Verlag, Leimen 1988&lt;br /&gt;
* Irena Klimaszewska: &amp;#039;&amp;#039;Monse Franz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Popularna Encyklopedia Ziemi Kłodzkiej&amp;#039;&amp;#039;, Band 2 (K–M), von Janusz Laska, Mieczysław Kowalcze, Kłodzko 2009, Wydawnictwo „Maria“, ISBN 978-83-60478-08-0, S. 268&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629191012/http://www.bautz.de/bbkl/m/monse_f_x.shtml |band=20|spalten=1044-1047|autor=Michael Hirschfeld|artikel=Monse, Franz Xaver}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{OstdtBio|monse-franz|Monse, Franz}}&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20090330133032/http://www.bautz.de/bbkl/m/monse_f_x.shtml bautz.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119519933|LCCN=nb/98/4416|VIAF=3282666}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Monse, Franz Xaver}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großdechant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalvikar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Schlesischen Bewährungsabzeichens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Päpstlicher Geheimkämmerer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Emsland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1962]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Monse, Franz &lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Monse, Franz Xaver&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Großdechant der Grafschaft Glatz und Generalvikar des Erzbistums Prag in Preußen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Juli 1882&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Międzylesie|Mittelwalde]], [[Landkreis Habelschwerdt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Februar 1962&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Strang (Bad Rothenfels)|Strang]] bei [[Bad Rothenfelde]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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