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	<title>Franz Mittler - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T15:44:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mailaender45: Todesdatum 27. (siehe auch OeML) statt, wie häufig angegeben, 28. Dezember 1970: Beleg erg</title>
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		<updated>2025-11-12T19:17:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Todesdatum 27. (siehe auch OeML) statt, wie häufig angegeben, 28. Dezember 1970: Beleg erg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Mittler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. April]] [[1893]] in [[Wien]]; † [[27. Dezember]] [[1970]] in [[München]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mittler-Battipaglia, Diana |Titel=Franz Mittler : Austro-American composer, musician, and humorous poet |Verlag=P. Lang |Ort=New York |Datum=1993 |Sprache=en |Seiten=46–47 |ISBN=0820420638 |Umfang=178 |Online=https://archive.org/details/franzmittleraust0008mitt/page/46/mode/2up?q=Bavaria |Kommentar=die Verfasserin, Tochter des Komponisten, nennt hier als Todesdatum den 27. Dezember 1970.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein im Wien der 1920er- und 1930er-Jahre populärer Musiker (Komponist, Pianist und Dirigent), trat aber auch als Verfasser von heute noch bekannten und beliebten [[Schüttelreim]]en hervor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Franz Mittler entstammte einer österreichischen jüdischen Unternehmerfamilie. Seine Eltern waren Josef (gest. 1937) und Rosalie („Lilly“) Mittler, geborene Biach (1867–1939), die insgesamt fünf Kinder hatten (Stephan, Georg, Trude, Otto und eben Franz). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine musikalische Ausbildung erhielt er an der [[Universität für Musik und darstellende Kunst Wien|k.k. Akademie für Musik und darstellende Kunst]] in Wien bei [[Theodor Leschetizky]] (Klavier) sowie [[Richard Heuberger]] und [[Carl Prohaska]] (Komposition) und am [[Hochschule für Musik Köln|Konservatorium in Köln]] bei [[Fritz Steinbach]] und [[Carl Friedberg]] (Orchesterleitung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Konzertdebüt hatte Franz Mittler bereits 1902 als Geiger anlässlich eines gemeinsamen Auftritts mit der siebenjährigen [[Clara Haskil]]. Ab 1904 konzentrierte er sich auf das Klavierspiel. Schon in jungen Jahren komponierte er vor allem Kammermusik, seine drei Streichquartette werden heute zu seinen bedeutendsten kompositorischen Leistungen gezählt. Nach Abschluss seiner Ausbildung war er von 1919 bis 1921 Kapellmeister am Reußischen Theater in [[Gera#Theater und Kino|Gera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war ab 1921 als Liedbegleiter am Klavier tätig und trat an der Seite bekannter Gesangssolisten wie [[Leo Slezak]], [[Franz Steiner (Bariton)|Franz Steiner]] oder [[Elise Elizza]] und [[Marie Gutheil-Schoder]] auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besonders enge Zusammenarbeit entstand mit [[Karl Kraus]]. Dieser verließ sich als Rezitator in den Jahren von 1930 bis 1936 auf den improvisationsstarken und geistesgegenwärtigen Mittler, der ihm ein Gefühl der Sicherheit bei seinen Lesungen gab. Neben der musikalischen Begleitung dieser Abende schuf Mittler auch zahlreiche Arrangements für die Offenbach-Bearbeitungen von Kraus. Und ähnlich wie Karl Kraus hatte auch Franz Mittler ein außergewöhnliches Sprachgefühl, gepaart mit großer Musikalität. Darauf wies er auch im Vorwort zu seiner noch 1938 erschienenen ersten Ausgabe seiner Schüttelreime hin, wenn er von einer „vielfältigen Analogie zum Gebiet der Kontrapunkte, Kanons und Fugen“ sprach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Anschluss (Österreich)|Anschluss Österreichs]] am 12. März 1938 emigrierte Franz Mittler, der sich weder in einer Opferrolle sah noch sich in eine solche manövrieren lassen wollte. Über die französische Stadt [[Le Havre]] gelangte er in die USA nach [[New York City|New York]], wo er unter anderem 1939 ein Konzert beim Präsidenten [[Franklin D. Roosevelt]] gab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. Dezember 1940 heiratete er in New York seine ehemalige Schülerin Regina Schilling (* 2. Februar 1910 in Lemberg), die ebenfalls aus Wien geflüchtet war. Trauzeuge war [[Erich Zeisl|Eric Zeisl]]. Aus der Ehe ging 1941 die Tochter Diana Mittler-Battipaglia hervor, die Pianistin und Ensembleleiterin ist und am [[Lehman College]] der [[City University of New York]] lehrte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den USA führte Franz Mittler gemeinsam mit David Hirschberg den Musikverlag &amp;#039;&amp;#039;Musicord&amp;#039;&amp;#039;, für den er Kompositionen und Bearbeitungen schrieb, die er von 1943 bis 1963 als Mitglied des „First Piano Quartet’s“ auch aufführte. Bekanntestes Beispiel ist die „Ein-Finger-Polka“ für [[Groucho Marx]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 kehrte er nach Europa zurück und ließ sich in [[Siegsdorf]] nieder. 1965 bis 1967 trat er noch als Begleiter bei den [[Internationale Sommerakademie Mozarteum Salzburg|Salzburger Sommerakademien]] auf, widmete sich sonst aber mehr seiner Tätigkeit als Lyriker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Musikalisches ===&lt;br /&gt;
* Bühnenwerke:&lt;br /&gt;
**&amp;#039;&amp;#039;Raffaella&amp;#039;&amp;#039;, Oper (1930)&lt;br /&gt;
**&amp;#039;&amp;#039;Der gehörnte Siegfried&amp;#039;&amp;#039;, Oper (1926–1963)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kammermusik&lt;br /&gt;
**&amp;#039;&amp;#039;Sonate für Violoncello und Klavier&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
**&amp;#039;&amp;#039;Violin-Sonate D-Dur&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
**&amp;#039;&amp;#039;Suite für Violoncello solo&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
**&amp;#039;&amp;#039;Humoreske für 2 Violinen&amp;#039;&amp;#039;. &lt;br /&gt;
**&amp;#039;&amp;#039;Trio a-Moll für Klavier, Violine und Violoncello&amp;#039;&amp;#039;. 1909&lt;br /&gt;
**&amp;#039;&amp;#039;Trio G-Dur für Klavier, Violine und Violoncello&amp;#039;&amp;#039;, op. 3 (1911)&lt;br /&gt;
**&amp;#039;&amp;#039;Streichquartett Nr. 1 in F-Dur&amp;#039;&amp;#039; (1909)&lt;br /&gt;
**&amp;#039;&amp;#039;Streichquartett Nr. 2 e-Moll&amp;#039;&amp;#039; (1910–1911)&lt;br /&gt;
**&amp;#039;&amp;#039;Streichquartett Nr. 3 d-Moll (Aus der Wanderzeit)&amp;#039;&amp;#039; (1915–1918)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Klaviermusik&lt;br /&gt;
**&amp;#039;&amp;#039;Zwei lustige Klavierstücke&amp;#039;&amp;#039;, op. 2.&amp;lt;br&amp;gt;Nr. 1. &amp;#039;&amp;#039;Humoreske&amp;#039;&amp;#039;. Für Hilde Holger. Nr. 2. &amp;#039;&amp;#039;Die Spieluhr der kleinen Nana&amp;#039;&amp;#039;. (1926)&lt;br /&gt;
**&amp;#039;&amp;#039;Kleine Walzer für Klavier zu zwei Händen&amp;#039;&amp;#039;, op. 4.&amp;lt;br&amp;gt;Nr. 1. &amp;#039;&amp;#039;Die Empfindsamen&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 2. &amp;#039;&amp;#039;Die Zärtlichen&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 3. &amp;#039;&amp;#039;Bauernball&amp;#039;&amp;#039;. Nr.  4. &amp;#039;&amp;#039;Die Altväterischen&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 5. &amp;#039;&amp;#039;In Grinzing&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 6. &amp;#039;&amp;#039;Abschied von Wien&amp;#039;&amp;#039; (1919)&lt;br /&gt;
**&amp;#039;&amp;#039;Phantasiestück&amp;#039;&amp;#039; für Klavier, op. 5 (1912)&lt;br /&gt;
**&amp;#039;&amp;#039;Chaconne für Violine solo&amp;#039;&amp;#039;, op. 10 (1926)&lt;br /&gt;
**&amp;#039;&amp;#039;Gratulations-Walzer&amp;#039;&amp;#039;. Herrn Direktor [[Emil Hertzka]] in aufrichtiger Verehrung gewidmet von F. M. (1926).&lt;br /&gt;
**&amp;#039;&amp;#039;Bolero in Blue&amp;#039;&amp;#039;. Piano solo (um 1943).&lt;br /&gt;
**&amp;#039;&amp;#039;Suite in 3/4 Time&amp;#039;&amp;#039; (um 1945)&lt;br /&gt;
**&amp;#039;&amp;#039;Manhattan Suite&amp;#039;&amp;#039; (1947)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lieder&lt;br /&gt;
**&amp;#039;&amp;#039;An eine Falte&amp;#039;&amp;#039; Text von Karl Kraus.&lt;br /&gt;
**&amp;#039;&amp;#039;Der Wandern und der Bach&amp;#039;&amp;#039;. Duett für Sopran und Alt mit Klavierbegleitung, Text von Martin Greif.&lt;br /&gt;
**&amp;#039;&amp;#039;Fünf Zigeunerlieder&amp;#039;&amp;#039; nach Gedichten von M. E. delle Grazie und aus dem Ungarischen.&lt;br /&gt;
**&amp;#039;&amp;#039;Lodoletta&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Kleine Lerche&amp;#039;&amp;#039;), Per Canto e Pianoforte. (Parole di [[Guglielmo Knepler]]; italienisch und deutsch), Bologna 1938.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bearbeitungen, Einrichtungen und Begleitmusiken für Karl Kraus&amp;lt;br&amp;gt;(in der zeitlichen Abfolge ihrer Aufführungen)&lt;br /&gt;
**&amp;#039;&amp;#039;Die letzten Tage der Menschheit&amp;#039;&amp;#039;. (Bühnenfassung, 1930)&lt;br /&gt;
**&amp;#039;&amp;#039;Die Seufzerbrücke&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Le Pont des Soupirs&amp;#039;&amp;#039;). Operette in zwei Akten (4 Bildern) von [[Jacques Offenbach]]. Text nach Hector Crémieux und Ludovic Halévy von [[Karl Treumann]], bearbeitet von Karl Kraus. (1930)&lt;br /&gt;
**&amp;#039;&amp;#039;Das Wintermärchen&amp;#039;&amp;#039;. Schauspiel in fünf Aufzügen von Shakespeare nach der Übersetzung von Dorothea Tieck eingerichtet und teilweise bearbeitet Karl Kraus. Musik von Franz Mittler. (1930)&lt;br /&gt;
**&amp;#039;&amp;#039;Die Schwätzerin von Saragossa&amp;#039;&amp;#039; von Jacques Offenbach. Text nach Ch. Nuitter von [[Karl Treumann]], bearbeitet und mit Zeitstrophen versehen von Karl Kraus. (1930)&lt;br /&gt;
**&amp;#039;&amp;#039;Helena, Faust, der Tragödie zweiter Teil, III. Akt&amp;#039;&amp;#039;. (1930)&lt;br /&gt;
**&amp;#039;&amp;#039;Perichole&amp;#039;&amp;#039;. Operette in drei Akten (fünf Abteilungen) von Jacques Offenbach. Neuer Text (nach zwei Fassungen von Henry Meilhac und Ludovic Halévy) von Karl Kraus. (1931)&lt;br /&gt;
**&amp;#039;&amp;#039;[[Der Alpenkönig und der Menschenfeind]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Ferdinand Raimund]]. (1931)&lt;br /&gt;
**&amp;#039;&amp;#039;[[Hanneles Himmelfahrt|Hannele Matterns Himmelfahrt]]&amp;#039;&amp;#039; nach dem Drama von [[Gerhart Hauptmann]]. (1931)&lt;br /&gt;
**&amp;#039;&amp;#039;[[Die beiden Nachtwandler]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Johann Nestroy]]. (1931)&lt;br /&gt;
**&amp;#039;&amp;#039;Traumtheater&amp;#039;&amp;#039; von Karl Kraus. (1931)&lt;br /&gt;
**&amp;#039;&amp;#039;Traumstück&amp;#039;&amp;#039; von Karl Kraus. (1931)&lt;br /&gt;
**&amp;#039;&amp;#039;Vert-Vert&amp;#039;&amp;#039;. Komische Oper in drei Akten von Jacques Offenbach. Neuer Text (nach Henry Meilhac und Charles Nuitter) von Karl Kraus. (1931)&lt;br /&gt;
**&amp;#039;&amp;#039;Der Widerspenstigen Zähmung&amp;#039;&amp;#039;. Lustspiel in fünf Aufzügen (mit einer Rahmenhandlung) von Shakespeare. Nach Wolf Graf v. Baudissin bearbeitet und ergänzt von Karl Kraus. Begleitung: Franz Mittler mit Verwendung der Musik von [[Hermann Goetz (Komponist)|Hermann Goetz]]. (1935)&lt;br /&gt;
**&amp;#039;&amp;#039;[[Eisenbahnheirathen|Eisenbahnheirathen oder Wien, Neustadt, Brünn]]&amp;#039;&amp;#039;. Posse mit Gesang in drei Akten (nach dem Vaudeville „Paris, Orléans et Rouen“ von Bayard und Varin) von Johann Nestroy, nach der Schroll’schen Ausgabe eingerichtet von Karl Kraus, mit improvisierter Musik von Franz Mittler. (1935)&lt;br /&gt;
**&amp;#039;&amp;#039;[[Der Talisman]]&amp;#039;&amp;#039; von Johann Nestroy. Musik von [[Adolf Müller senior]] und Franz Mittler. (1935)&lt;br /&gt;
**&amp;#039;&amp;#039;König Lear&amp;#039;&amp;#039;. Tragödie in fünf Aufzügen von Shakespeare nach Wolf Graf v. Baudissin bearbeitet von Karl Kraus. Ouvertüre und Musik der Zelt-Szene von Franz Mittler. (1935)&lt;br /&gt;
**&amp;#039;&amp;#039;Die Kreolin&amp;#039;&amp;#039;. Operette in drei Akten von Jacques Offenbach. Text von Albert Millaud, nach dem Original und der Übersetzung von J. Hopp bearbeitet von Karl Kraus. Musikalische Einrichtung und Begleitung: Franz Mittler. (1935)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literarisches ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Macht man denn aus Kalk die Terzen...?&amp;#039;&amp;#039;. Schüttelreime. Verlag der neuen Galerie, Wien 1938. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gesammelte Schüttelreime&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von [[Friedrich Torberg]]. Gardena, Wien 1969;&amp;lt;br&amp;gt;Neuauflagen: Brandstätter, Wien 1991, ISBN 3-85447-378-8 und Piper, München 1994, ISBN 3-49211-642-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskographie ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schüttelreime&amp;#039;&amp;#039; gesprochen von [[Helmut Qualtinger]] (Preiser, LP 1978).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Trio G-Dur&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Lieder&amp;#039;&amp;#039; mit Texten nach Karl Kraus, Rainer Maria Rilke, Johann Nestroy, Wilhelm Busch; Wolfgang Holzmair, Bariton, und Ryan Russell, Klavier (Preiser PR90567, CD 2004).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Streichquartett Nr. 1 F-Dur&amp;#039;&amp;#039; (1909) und &amp;#039;&amp;#039;Streichquartett Nr. 3 d-Moll&amp;#039;&amp;#039; (1915–18); Hugo Wolf Quartett (CPO 777 329-2, CD 2007)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.klassik-heute.com/4daction/www_medien_einzeln?id=18697  Rezension]. In: &amp;#039;&amp;#039;Klassik Heute&amp;#039;&amp;#039;, 6. März 2008 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Streichquartett Nr.2 e-Moll&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Vier Gesänge für mittlere Stimme und Streichquartett&amp;#039;&amp;#039;; Artis-Quartett; Wolfgang Holzmair (ORF-CD3134, CD  2011)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einige Schüttelreime von Franz Mittler == &lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Schreibweise bitte NICHT ÄNDERN: Es handelt sich um ZITATE!--&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[GI (Soldat)|GI]] in Germany&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;An Wotans Wunderesche&amp;lt;br&amp;gt;Hängt er die Unterwäsche. &lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schade!&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Das Mädchen mit dem schicken Duft&amp;lt;br&amp;gt;Vermählte sich dem dicken Schuft.&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerechte Strafe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Der Kurti ließ ein Stinkerl wehn,&amp;lt;br&amp;gt;drum muß er jetzt im Winkerl stehn!&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geheimbericht (1687)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Die Venezianer baun Fregatten&amp;lt;br&amp;gt;Wenn sie nicht grade ihre Fraun begatten.&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wagneriana&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Die vor sich hinbrüllt,&amp;lt;br&amp;gt;Das ist die Brünnhild.&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Lehár&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Du schriebst zuweilen argen Mist, Franz!&amp;lt;br&amp;gt;Doch weil’s von Lehár ist, so frißt man’s!&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurze Fahrt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Ein Mücklein wollte Reisen machen,&amp;lt;br&amp;gt;Da flog’s in einen Meisenrachen.&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unverbesserlich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Man konnte schon in Jugendtagen&amp;lt;br&amp;gt;Mich mit dem Worte „Tugend“ jagen!&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Frommer Ausgleich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Jeden Sonntag singt die Meine Choral&amp;lt;br&amp;gt;In der Woche kennt sie keine Moral.&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;The Fuehrer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Remember him, how loud he cried&amp;lt;br&amp;gt;When to the stupid crowd he lied!&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Musikalisch?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Sie achtet nicht der Notenregeln&amp;lt;br&amp;gt;Und klimpert nur mit roten Nägeln!&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tertiäre Verkalkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Macht man denn aus Kalk die Terzen?&amp;lt;br&amp;gt;Nein, man macht aus Talg die Kerzen!&amp;lt;br&amp;gt;Also heißt’s: kerziärer Talg?&amp;lt;br&amp;gt;Nein, mein Kind: tertiärer Kalk! &lt;br /&gt;
Zitiert nach Franz Mittler: &amp;#039;&amp;#039;Gesammelte Schüttelreime&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. Friedrich Torberg, Brandstätter, Wien 1991.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Diana Mittler-Battipaglia, &amp;#039;&amp;#039;Franz Mittler - Austro-American Composer, Musician, and Humorous Poet&amp;#039;&amp;#039;. Austrian Culture Volume 8. Hrsg.: [[Harry Zohn]]. Peter Lang Publishing, New York - Wien 1993, ISBN 0-8204-2063-8.&lt;br /&gt;
* Susanne Blumesberger, Michael Doppelhofer, Gabriele Mauthe: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch österreichischer Autorinnen und Autoren jüdischer Herkunft 18. bis 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;J–R.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der Österreichischen Nationalbibliothek. Saur, München 2002, ISBN 3-598-11545-8, S. 936.&lt;br /&gt;
* {{OeML|Mittler_Franz|Mittler, Franz|[[Alexander Rausch]]}}, Stand 6. Mai 2001&lt;br /&gt;
* [[Karl Kraus]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Fackel]]&amp;#039;&amp;#039;, Wien 1930–1936.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119171155}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.universaledition.com/Personen/Franz-Mittler/ Franz Mittler]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Universal Edition]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119171155|LCCN=n/93/48089|VIAF=18025781}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mittler, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mittler, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Musiker und Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. April 1893&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Dezember 1970&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mailaender45</name></author>
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