<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Franz_Ludwig_Zahn</id>
	<title>Franz Ludwig Zahn - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Franz_Ludwig_Zahn"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Ludwig_Zahn&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T12:21:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Ludwig_Zahn&amp;diff=756966&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Ludwig_Zahn&amp;diff=756966&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-09T09:03:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Zahn-franz-ludwig-ninck-johannes-anna-schlatter-und-ihre-kinder-leipzig-schloessmanns-1934-s144f.jpg|mini|Franz Ludwig Zahn]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Fanz Ludwig Zahn.jpg|mini|Das Grab von Fanz Ludwig Zahn und seiner Ehefrau Anna Zahn-Schlatter auf dem Privatfriedhof der Familie Zahn in Moers]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Ludwig Zahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Oktober]] [[1798]] in [[Wasserthaleben]]; † [[20. März]] [[1890]] auf Gut Fild bei [[Moers]]&amp;lt;ref&amp;gt;Sterberegister Standesamt Moers-Land, Nr. 31/1890&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher Pädagoge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Zahn war das fünfte Kind des Pfarrers Johann Gottlieb Zahn (* 6. September 1762 in Wasserthaleben; † 3. April 1845 ebenda) und seiner Ehefrau &amp;#039;&amp;#039;Amalie&amp;#039;&amp;#039; Karoline Christine geb. Koch (* 1. Januar 1771 in Großenehrich; † 17. Februar 1853 in Wasserthaleben).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Thüringer Pfarrerbuch. Band 2: Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen.&amp;#039;&amp;#039; 1997. ISBN 3-7686-4148-1, S. 425.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahn studierte von 1817 bis 1820 an der [[Friedrich-Schiller-Universität Jena|Universität Jena]] [[Rechtswissenschaft]] und von 1822 bis 1824 an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin]] [[evangelische Theologie]]. 1825 trat er unter [[Wilhelm Harnisch (Pädagoge)|Wilhelm Harnisch]] als Seminarlehrer in das [[Weißenfels]]er [[Lehrerseminar]] ein, von wo er 1827 als Direktor des &amp;#039;&amp;#039;[[Freiherrlich von Fletchersches Lehrerseminar|Fletcherschen Lehrerseminars]]&amp;#039;&amp;#039; nach [[Dresden]] berufen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Franz Ludwig Zahn&amp;quot; aus [[Meyers Konversations-Lexikon]], 4. Auflage von 1888–1890&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fletchersches Lehrerseminar Marienallee Dresden.jpg|miniatur|Fletchersches Lehrerseminar Dresden]]&lt;br /&gt;
Im selben Jahr heiratete er die aus [[St. Gallen]] stammende Anna Schlatter (* 28. April 1800 in St. Gallen; † 8. Januar 1853 in Moers),&amp;lt;ref&amp;gt;[http://top10.physik.uni-freiburg.de/~mpw/Wynekens/Wyneken-Klein/ps09/ps09_015.html Stammbaum Zahn - Schlatter]&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Tochter der schon damals in pietistischen Kreisen bekannten [[Anna Schlatter]]-Bernet (1773–1826).&amp;lt;ref name=&amp;quot;LVRQuelle&amp;quot;&amp;gt;[http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/persoenlichkeiten/Z/Seiten/FranzLudwigZahn.aspx Landschaftsverband Rheinland - Portal Rheinische Geschichte - Franz Ludwig Zahn - Seitenabruf vom 2. Juli 2011]&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus der Ehe gingen insgesamt zehn Kinder hervor (u. a. [[Johannes Zahn (Altphilologe)|Johannes Zahn]] (Pädagoge), [[Theodor Zahn]] (Theologe), [[Franz Michael Zahn]] (Theologe), Franz Volkmar Zahn). Zahn verließ Dresden 1832 in Richtung Moers. Als Nachfolger [[Adolf Diesterweg]]s wurde er Seminardirektor am dortigen Lehrerseminar und setzte sich dabei gegen seinen Mitbewerber [[Johann Jakob Ewich]] durch. 1836 gründete er eine [[Präparandenanstalt]] (auch bekannt als „Filder Erziehungsanstalt“ oder „[[Martinstift (Moers)|Martinstift]]“) auf seinem Gut Fild bei Moers.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LVRQuelle&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Moers Martinsstift.jpg|miniatur|[[Martinstift (Moers)]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren richtete er auf dem Gut noch eine Taubstummen- und Blindenanstalt ein. Finanziert wurden beide Anstalten durch den Verkauf von Büchern, die durch Zahn in seiner eigenen „Rheinischen Schulbuchhandlung“ (im weiteren Verlag [[Julius Bagel|August Bagel]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeno.org/nid/20011433590 Zeno.org - Quelle:  Rudolf Schmidt: Deutsche Buchhändler. Deutsche Buchdrucker. Band 1. Berlin/Eberswalde 1902, S. 24–25]&amp;lt;/ref&amp;gt;) herausgegeben wurden sowie durch ein Darlehen des preußischen Staates.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LVRQuelle&amp;quot; /&amp;gt; 1848 war Franz Ludwig Zahn einer der Initiatoren bei der Gründung des „Vereins evangelischer Lehrer für Rheinland und Westfalen“. Seine Zeitschrift „Schulchronik“ wurde das offizielle Vereinsorgan, ihm beigegeben wurde später die Beilage „[[Der Grafschafter]]“, die sich zu einer bemerkenswerten Zeitung für den Niederrhein entwickelte und als eine der Wurzeln der heutigen „[[Rheinische Post|Rheinischen Post]]“ betrachtet werden kann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LVRQuelle&amp;quot; /&amp;gt; 1857 wurde Zahn durch [[Ferdinand Stiehl]] des Amtes als Seminardirektor enthoben.&amp;lt;ref&amp;gt;Bloth, Hugo Gotthard; &amp;#039;&amp;#039;Der Pädagoge Franz Ludwig Zahn (1798–1890) und seine Amtsenthebung durch Ferdinand Stiehl (1812–1878)&amp;#039;&amp;#039;, in: Monatshefte für Evangelische Kirchengeschichte des Rheinlandes 24, 1975, S. 163–202&amp;lt;/ref&amp;gt; Seinen Lebensabend verbrachte er dann weiter auf Gut Fild bei Moers. Die Präparandenanstalt sowie die Taubstummen- und Blindenanstalt wurden von seinem Sohn Franz Volkmar fortgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LVRQuelle&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Zahns &amp;#039;&amp;#039;Biblische Geschichten&amp;#039;&amp;#039; haben in verschiedenen Ausgaben (die neueren von [[August Giebe]] bearbeitet) weite Verbreitung (nach Millionen Exemplaren) gefunden; ferner gab er heraus:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Reichs Gottes&amp;#039;&amp;#039; (1830, 2 Bde.),&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handbuch zur biblischen Geschichte&amp;#039;&amp;#039; (Auswahl aus [[Martin Luther|Luther]]s Schriften zu jeder biblischen Geschichte) etc.,&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Filder Bibelkalender&amp;#039;&amp;#039;,&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schulchronik&amp;#039;&amp;#039; (1843–1856),&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dorfchronik&amp;#039;&amp;#039; (seit 1846), welche letzteren für die Pflege des evangelischen Kirchenwesens im Rheinland hohe Bedeutung erlangt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Zahn wurde auf dem durch ihn 1853 errichteten Privatfriedhof Zahn in Moers-Vinn beigesetzt. Der Vinner Friedhof sowie der Privatfriedhof Zahn wurden 1993 unter Denkmalschutz gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Landschaftsverband Rheinland - Rheinisches Amt für Denkmalpflege |url=http://www.cdu-moers.de/uploads/media/Denkmalschutz_in_Moers_-_Vinner_Strasse.pdf |wayback=20160304201748   }} vom 10. August 2001, PDF (25 kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am 6. Oktober 1948 wurde im Schlosspark Moers anlässlich des 150. Geburtstages Franz Ludwig Zahns eine Linde gepflanzt. Anfang 2007 wurde diese Linde durch den Sturm „[[Orkan Kyrill|Kyrill]]“ umgerissen. Es verblieb nur noch der kleine steinerne Gedenkstein mit Bronzeplatte. Am 22. September 2007 wurde anlässlich des Familientreffens der Familie Zahn eine neue ca. 4 Meter hohe Linde gepflanzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://rp-online.de/nrw/staedte/moers/neue-linde-fuer-franz-ludwig-zahn_aid-11087915 RP Online vom 24. September 2007 - Jutta Langhoff]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bronzeplatte wurde im September 2008 durch unbekannte [[Metalldiebstahl|Metalldiebe]] gestohlen&amp;lt;ref&amp;gt;[https://rp-online.de/nrw/staedte/moers/metalldiebe-pluendern-park_aid-9350575 RP Online vom 24. September 2008 - Hedi Meinecke]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im Ortsteil Moers-Vinn trägt eine Straße den Namen der Familie Zahn: &amp;#039;&amp;#039;Zahnstraße&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Eberhard Otto: &amp;#039;&amp;#039;Franz Ludwig Zahn, ein evang. Schulmann u. Volkserzieher&amp;#039;&amp;#039;, Berlin, Zillessen, 1918.&lt;br /&gt;
* Hugo Gotthard Bloth: &amp;#039;&amp;#039;Der Pädagoge Franz Ludwig Zahn (1798–1890) und seine Amtsenthebung durch Ferdinand Stiehl (1812–1878)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Monatshefte für Evangelische Kirchengeschichte des Rheinlandes&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 24 (1975), S. 163–202.&lt;br /&gt;
* Klaus Goebel: &amp;#039;&amp;#039;Franz Ludwig Zahn (1798–1890).&amp;#039;&amp;#039; In: Rheinische Lebensbilder, Band 7. Hrsg. von [[Bernhard Poll]] im Auftrag der [[Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde]]. Rheinland Verlag, Köln  1977, S. 133–150.&lt;br /&gt;
* Klaus Goebel: &amp;#039;&amp;#039;Franz Ludwig Zahn (1798–1890). Ein Lebensbild&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Wer die Schule hat, der hat die Zukunft.&amp;#039;&amp;#039; Gesammelte Aufsätze zur rheinisch-westfälischen Schulgeschichte, Herausgeber: Hans Georg Kirchhoff, Bochum 1995, S. 135–149.&lt;br /&gt;
* Zahn’scher Familienverbandes Moers e.&amp;amp;nbsp;V.: &amp;#039;&amp;#039;Den Nachkommen Franz Ludwig Zahns gewidmet zu seinem 170. Geburtstag am 6. Okt. 1968.&amp;#039;&amp;#039; Zahn’scher Familienverband, Moers 1968.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116949090}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bibelarchiv-vegelahn.de/bibel_z.html#Zahn_Franz_Ludwig Bibeln von Franz Ludwig Zahn &amp;#039;&amp;#039; Bibelarchiv-Vegelahn&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.moers.de/C1257221003C7526/0/F4CA0E540992C761C12574A4003B6248 Privatfriedhof Familie Zahn in Moers]&lt;br /&gt;
* [http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/persoenlichkeiten/Z/Seiten/FranzLudwigZahn.aspx Landschaftsverband Rheinland - Portal Rheinische Geschichte - Franz Ludwig Zahn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116949090|LCCN=no2002059515|VIAF=74616615}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zahn, Franz Ludwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Moers)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Gelehrtenfamilie Zahn|Franz Ludwig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1798]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Zahn, Franz Ludwig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher evangelischer Pädagoge&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Oktober 1798&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wasserthaleben]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. März 1890&lt;br /&gt;
|STERBEORT=Gut Fild bei [[Moers]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
	</entry>
</feed>