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	<title>Franz Loogen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Túrelio: /* Ehrungen */ +ref</title>
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		<updated>2026-03-17T11:46:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ehrungen: &lt;/span&gt; +ref&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Loogen1984OleBreithardtfecit.jpg|mini|Franz Loogen&amp;lt;br&amp;gt;in einer Aufnahme aus dem Jahr 1984]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Loogen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. April]] [[1919]] in [[Baesweiler]] bei Aachen; † [[3. September]] [[2010]] in [[Düsseldorf]]) war ein [[Deutsche|deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kardiologe]]. Er ist ein Pionier der [[Herzkatheteruntersuchung|Herzkatheterisierung]] und gilt als [[Gründerväter|Gründungsvater]] der Kardiologie als eigenständiges Fachgebiet der [[Innere Medizin|Inneren Medizin]] in Deutschland.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ESC2009&amp;quot;&amp;gt;[[European Society of Cardiology|ESC]] News: {{Webarchiv|text=Founding father of German cardiology, Franz Loogen, celebrates his 90th |url=http://www.escardio.org/The-ESC/Press-Office/Corporate-news/Founding-father-of-German-cardiology-Franz-Loogen-celebrates-his-90th |wayback=20160131092056}}, 2. Juli 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Luderitz2007&amp;quot;&amp;gt;Berndt Lüderitz: 80 Jahre DGK – ein denkwürdiges Jubiläum. [[Cardio News]] 2007; 10(9): 26-27.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er hatte den ersten kardiologischen Lehrstuhl außerhalb der [[Kinderheilkunde]] in der [[Bundesrepublik Deutschland|Bundesrepublik]] inne und begründete die sog. „Düsseldorfer Kardiologenschule“, aus der viele [[Lehrstuhl]]inhaber, [[Chefarzt|Chefärzte]] und niedergelassene Kardiologen hervorgegangen sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Piper2010&amp;quot;&amp;gt;Michael Piper, u.&amp;amp;nbsp;a.: {{Webarchiv|url=http://medfak.uni-duesseldorf.de/index.php?id=20368 |wayback=20160304031726 |text=In memoriam Prof. Dr. Dr. h. c. Franz Loogen}}, Pressemitteilung Universitätsklinikum Düsseldorf, 5. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem betreute er als Mannschaftsarzt die [[Deutsche Fußballnationalmannschaft|deutsche Nationalmannschaft]] bei der [[Fußball-Weltmeisterschaft 1954]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Franz Loogen wurde als Sohn des Verwaltungsbeamten Melchior Loogen und dessen Ehefrau Maria in Baesweiler bei Aachen geboren. Nach dem Abitur (1937) am Aachener [[Kaiser-Karls-Gymnasium]] studierte Loogen Humanmedizin in [[Köln]], wo er 1939 das [[Physikum]] ablegte. Für das 1. [[Studium der Medizin#Klinischer Teil|Klinische Semester]] wechselte er an die [[Humboldt-Universität zu Berlin|Humboldt-Universität]] nach [[Berlin]], da die [[Universität Köln]] zu [[Zweiter Weltkrieg|Kriegsbeginn]] geschlossen worden war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CN-Interview&amp;quot;&amp;gt;Jochen Aumiller: Loogens Steilpaß für die deutsche Kardiologie. [[Cardio News]] 1999; 2(4): 14-15.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das 2. Klinische Semester konnte er wieder in Köln absolvieren.&lt;br /&gt;
Anschließend wurde Loogen zum [[Wehrdienst]] bei den [[Gebirgsjäger]]n nach [[Füssen]] eingezogen. Nach Fronteinsätzen im [[Militärischer Sanitätsdienst|Sanitätsdienst]] in Frankreich und Russland (1940–42) kam er in die [[Studentenkompanie]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;CN-Interview&amp;quot; /&amp;gt; Eine Beurlaubung zur Beendigung des Medizinstudiums in [[München]] rettete ihm das Leben, da seine Einheit kurz nach seiner Rückkehr aus Russland bei [[Leningrad]] vernichtet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seipel2004&amp;quot;&amp;gt;Eva Kmoth, L. Seipel: As time goes by. [[Zeitschrift für Kardiologie|Z Kardiol]] 2004; 93: 240-241.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Breithardt2010&amp;quot;&amp;gt;Günter Breithardt, L. Seipel: Zum Tode von Prof. Dr. med. Dr. h. c. Franz Loogen (13.04.1919–03.09.2010). Der Kardiologe 2010; 4: 500-501.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
An der [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Universität München]] hat Loogen ab dem Sommersemester 1942 sein Studium fortgesetzt und am 13. Juli 1944 das [[Staatsexamen#Medizin|Staatsexamen in Medizin]] abgelegt, sowie bei dem Chirurgen [[Karl Vossschulte]] mit der Arbeit „Über den sog. [[Behandlungsfehler|ärztlichen Kunstfehler]]“ zum Dr. med. [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Danach musste er zurück in den Wehrdienst und war 3 Monate als [[Lazarett]]arzt in [[Rosenheim]] tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CN-Interview&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1944 geriet Loogen während eines Heimaturlaubs zunächst in amerikanische, dann in englische [[Kriegsgefangene|Kriegsgefangenschaft]], aus der er erst im Januar 1948 entlassen wurde. In englischer Gefangenschaft spielte er in einer englischen Fußballmannschaft und war im Kriegsgefangenenlager in Horbling (Grafschaft [[Lincolnshire]]) als Lagerarzt tätig. Dabei lernte er einen englischen Arzt deutscher Herkunft kennen, der ihm bereits 1946 (unerlaubterweise) [[Penicillin]] besorgte, womit Loogen an [[Endokarditis]] erkrankte Mitgefangene erfolgreich behandeln konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CN-Interview&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Loogen war seit 1943 verheiratet mit Hedwig, geb. Tillis († 2009). Aus der Ehe ging eine Tochter hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berufsleben ==&lt;br /&gt;
Nach seiner Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft arbeitete Loogen ab 1948 zunächst als unbezahlter [[Assistenzarzt|Voluntärassistent]] bei [[Erich Boden]] an der 1. Medizinischen Klinik der [[Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf#Medizinische Akademie (1907/1923 bis 1965)|Medizinischen Akademie Düsseldorf]], dem Vorläufer der 1965 gegründeten [[Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf|Universität Düsseldorf]]. Dort begegnete er [[Otto Bayer (Kardiologe)|Otto Bayer]], mit dem er 1948/49 erste Herzkatheter-Untersuchungen durchführte&amp;lt;ref name=&amp;quot;CN-Interview&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Breithardt2010&amp;quot; /&amp;gt;, und wurde Mitglied der von Bayer geleiteten kardiologischen Arbeitsgruppe an der 1. Medizinischen Klinik.&lt;br /&gt;
Im Laufe des Jahres 1949 wurde er [[Stationsarzt]] und [[Wissenschaftlicher Assistent]].&lt;br /&gt;
Erstes wissenschaftliches Arbeitsgebiet war die Endokarditis.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CN-Interview&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich-Ernst Schmengler, F. Loogen: Über die Endocarditis lenta als „reaktive Retikulose“ mit besonderem Hinweis auf Veränderungen der Leber. [[Deutsche Medizinische Wochenschrift|Dtsch med Wochenschr]] 1952; 77: 259-64.&amp;lt;br /&amp;gt;Erich Boden, F. Loogen: Rückschau und Stand der Endocarditis-lenta-Behandlung. Dtsch med Wochenschr 1952; 77: 1044-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952: Loogen richtet in der Medizinischen Klinik eine kardiologische [[Ambulanz (stationäre Einrichtung)|Ambulanz]] ein. Die Patientenzahlen steigen ständig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seipel2004&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1954: Veröffentlichung der ersten deutschen [[Monographie]] über Herzkatheterisierung,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Monogra&amp;quot;&amp;gt;Otto Bayer, F. Loogen, H.H. Wolter: Der Herzkatheterismus bei angeborenen und erworbenen Herzfehlern. Thieme-Verlag, Stuttgart 1954&amp;lt;/ref&amp;gt; gewidmet dem späteren Nobelpreisträger [[Werner Forßmann]], die zur „Bibel“ jedes invasiv tätigen Kardiologen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seipel2004&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1955: [[Franz Grosse-Brockhoff]], Direktor der 1. Medizinischen Klinik, beauftragt Loogen offiziell mit der Leitung der kardiologischen Arbeitsgruppe.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1957: Habilitation unter Grosse-Brockhoff mit der Arbeit „Der [[Pulmonale Hypertonie|pulmonale Hochdruck]] bei angeborenen Herzfehlern mit hohem Stromvolumen ([[Ductus arteriosus]] apertus, [[Ventrikelseptumdefekt]], [[Vorhofseptumdefekt]])“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HabilSchrift&amp;quot;&amp;gt;F. Loogen: Der pulmonale Hochdruck bei angeborenen Herzfehlern mit hohem Stromvolumen (Ductus arteriosus apertus, Ventrikelseptumdefekt, Vorhofseptumdefekt). Arch f Kreislaufforschung 1958; 28: 1-55, [[doi:10.1007/BF02119228]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1959: [[Oberarzt]] an der 1. Medizinischen Klinik.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1960: Beitritt zur damaligen „Deutschen Gesellschaft für Kreislaufforschung“ (DGK), heute: [[Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung]].&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1963: Ernennung zum [[Professor#Außerplanmäßige Professoren|apl. Professor]].&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1965: Ernennung zum außerordentlichen Professor. Loogen übernimmt den neu geschaffenen außerordentlichen – und in der Bundesrepublik ersten – Lehrstuhl für „Innere Medizin, insbesondere Kardiologie“ in Düsseldorf. Im selben Jahr entsteht aus der bisherigen Medizinischen Akademie Düsseldorf die Universität Düsseldorf.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1966: Leitung der Abteilung für Kardiologie an der 1. Medizinischen Klinik.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1967: das Extraordinariat wird in ein Ordinariat umgewandelt und Loogen zum [[Professor#Universitätsprofessoren|ordentlichen Professor]] ernannt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1968 bis 1985: Vorsitzender des [[Sonderforschungsbereich]]es „Kardiologie“ (SFB 30) der [[Deutsche Forschungsgemeinschaft|Deutschen Forschungsgemeinschaft]] an der Universität Düsseldorf.&amp;lt;ref&amp;gt;Universität Düsseldorf: {{Webarchiv|text=Medizin: DFG stärkt Herzforschung an der HHU |url=http://www.uni-duesseldorf.de/home/en/hhu-information-centre/news/press-in-german/pressemitteilungen-detailansicht/article/medizin-dfg-staerkt-herzforschung-an-der-hhu-1.html?cHash=ad3f6d88a2717f40491c1bedc8486f9c |wayback=20160131095355}}, 24. Januar 2005&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1969 bis 1993: [[Herausgeber]]schaft der [[Clinical Research in Cardiology|Zeitschrift für Kreislaufforschung]].&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1969 bis 1972: Herausgeberschaft – zusammen mit Konrad Spang, Stuttgart – des [[Basic Research in Cardiology|Archiv für Kreislaufforschung]].&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1969: die ehemalige [[Tuberkulose]]station wird zur neuen Abteilung für Kardiologie der 1. Medizinischen Klinik der Universität Düsseldorf umgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1971: Ruf (primo et unico loco) auf den Lehrstuhl für Kardiologie der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Universität Heidelberg]]. Bei den [[Berufungsabwehr|Bleibeverhandlungen]] in Düsseldorf erreicht Loogen eine Erhöhung der kardiologischen Bettenzahl auf 90.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1972: 1. Medizinische Klinik der Universität Düsseldorf wird unterteilt und Loogen zum Leiter der neuen Klinik B ernannt. Im selben Jahr erhält er den [[Facharzt]]titel Innere Medizin mit Teilgebietsbezeichnung Kardiologie.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1972: Wahl in den Vorstand der [[European Society of Cardiology|Europäischen Gesellschaft für Kardiologie]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;CN-Interview&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1975: Wahl zum Vorsitzenden der [[Deutsche Gesellschaft für Kardiologie|Deutschen Gesellschaft für Kreislaufforschung]] und zum Tagungspräsidenten der DGK-Jahrestagung in [[Bad Nauheim]].&amp;lt;ref&amp;gt;DGK: [https://dgk.org/ueber-uns/die-dgk/vorsitzende-praesidenten-tagungspraesidenten-und-geschaeftsfuehrer/ Vorsitzende, Präsidenten, Tagungspräsidenten und Geschäftsführer]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1976: Ernennung zum [[Ärztlicher Direktor|Ärztlichen Direktor]] der Medizinischen Einrichtungen der Universität Düsseldorf.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1980 bis 1984: Präsident der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC)&amp;lt;ref&amp;gt;ESC: {{Webarchiv|text=Past Presidents of the European Society of Cardiology |url=http://www.escardio.org/The-ESC/About/History/A-brief-history-of-the-ESC |wayback=20160131095400}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Präsident des ESC-Kongresses 1984 in Düsseldorf.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1986: [[Emeritierung]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1988 bis 1997: Ärztliche Tätigkeit im Herzkatheterbereich am Essener [[St. Vincenz-Krankenhaus Essen|St. Vincenzhospital]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Akademisches Wirken und Verdienste ==&lt;br /&gt;
Loogen wird als [[Nestor (Mythologie)#Ehrenbezeichnung|Nestor]] der Klinischen Kardiologie in Deutschland angesehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Taylor2010&amp;quot;&amp;gt;Jennifer Taylor: [http://circ.ahajournals.org/content/121/25/f145.full.pdf Special Feature: Pioneer: Wolfgang Kübler, MD, FRCP, FACC, FESC], [[Circulation]], 20. Juni 2010, f145-f149&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Breithardt2009&amp;quot;&amp;gt;Günter Breithardt, L. Seipel: Laudatio anlässlich des 90. Geburtstages von Prof. Dr. med. Dr. h. c. Franz Loogen. Clin Res Cardiol 2009; 98: 341-3&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem – offenbar durch die Endokarditis-Fälle im Kriegsgefangenenlager&amp;lt;ref name=&amp;quot;CN-Interview&amp;quot; /&amp;gt; – einmal sein Interesse an Herzerkrankungen geweckt war und er schon zu Beginn seiner Assistenzarzttätigkeit in der Gruppe von Otto Bayer an der invasiven kardiologischen Diagnostik mit dem Herzkatheter teilnehmen konnte, widmete er sich ganz der Kardiologie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kreuzer1979&amp;quot;&amp;gt;H[einrich] Kreuzer: Laudatio. [[Clinical Research in Cardiology|Z Kardiol]] 1979; 68: 289&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Arbeit waren zunächst die erworbenen [[Herzklappenfehler]] und sämtliche angeborenen [[Herzfehler]]. Später kamen die [[Koronare Herzkrankheit]], [[Kardiomyopathie]]n sowie die Elektrotherapie ([[Herzschrittmacher|Schrittmacher]]) hinzu.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Breithardt2010&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Loogen hat frühzeitig erkannt, dass die Fortschritte und die Zunahme des Wissens es nicht länger erlaubten, die Herzmedizin in der allgemeinen Inneren Medizin nebenher zu betreiben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CN-Interview&amp;quot; /&amp;gt; Er hat sich deshalb beharrlich für die Verselbständigung der Kardiologie als eigenständiges Fachgebiet in Deutschland eingesetzt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Breithardt2010&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kreuzer1979&amp;quot; /&amp;gt; trotz des Widerstands der Internisten,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Taylor2010&amp;quot; /&amp;gt; die ihm vorwarfen, durch diese Spezialisierung die Einheit der Inneren Medizin zu zerstören.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seipel2004&amp;quot; /&amp;gt; Loogen selbst beschrieb dies als einen „Abnabelungsprozess mit vielen Spannungen und Frustrationen“. Darüber kam es schließlich sogar zum Bruch mit seinem damaligen Klinikchef Grosse-Brockhoff.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CN-Interview&amp;quot; /&amp;gt; Loogen, der die Kardiologie dennoch immer im Rahmen der Inneren Medizin gesehen hat,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seipel2004&amp;quot; /&amp;gt; erlebte eine späte „versöhnende“ Anerkennung, als ihm 1998 die Ehrenmitgliedschaft der [[Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin|Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin]] verliehen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seipel2004&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Breithardt2009&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Loogen hat die erste unabhängige Abteilung für Kardiologie aufgebaut&amp;lt;ref name=&amp;quot;Taylor2010&amp;quot; /&amp;gt; und schon früh mit den (Düsseldorfer) Herzchirurgen, insbesondere [[Ernst Derra]] und [[Wolfgang Bircks]], zusammengearbeitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CN-Interview&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seipel2004&amp;quot; /&amp;gt; Erst nachdem er 1967 den ersten kardiologischen Lehrstuhl mit klinischer Abteilung erhalten hatte, wurde „Kardiologie“ in Deutschland zu einem feststehenden Begriff und kardiologisch tätige Ärzte als „Kardiologen“ bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Taylor2011&amp;quot;&amp;gt;Jennifer Taylor: [http://circ.ahajournals.org/content/123/1/f1.full.pdf Special Feature: History of the German Cardiac Society], [[Circulation]], 4. Januar 2011, f1-f6&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus hat Loogen die deutsche Kardiologie auch auf Fachkongressen im Ausland erfolgreich vertreten, um die Ächtung Deutschlands nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zu überwinden, ihr wieder fachliche Anerkennung zu verschaffen und sie in die internationale kardiologische Gemeinschaft einzugliedern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ESC2009&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Luderitz2007&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kreuzer1979&amp;quot; /&amp;gt; Bereits 1972 wurde er als erster Deutscher in den Vorstand der [[European Society of Cardiology|Europäischen Gesellschaft für Kardiologie]] (ESC) gewählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Breithardt2009&amp;quot; /&amp;gt; 1980 trat Loogen beim Europäischen Kongress für Kardiologie sein Amt als ESC-Präsident (1980–84) an. 16 Jahre später folgte ihm sein Schüler [[Günter Breithardt]] in diesem Amt nach.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blömer2006&amp;quot;&amp;gt;Hans Blömer: [http://daignet.de/site-content/die-daig/fachorgan/2006/ejomr-2006_10-pdfs/Blomer%20Kopie.pdf When Cardiology became a separate matter], Eur J Med Res 2006; 11: 415-7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Zeit als Präsident der ESC vertrat Loogen auch im Vorstand der International Society and Federation of Cardiology (ISFC), der späteren World Heart Federation, die Interessen der europäischen Länder.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Breithardt2009&amp;quot; /&amp;gt; Mit weltpolitischem Fingerspitzengefühl gewann er – lange vor dem [[Berliner Mauer#Mauerfall|Mauerfall]] – in Verhandlungen mit Vertretern der damaligen [[Ostblock]]länder und insbesondere der sowjetischen Gesellschaft für Kardiologie deren Zustimmung zu (West-)Berlin als Ort für den von der ISFC ausgerichteten XII. Weltkongress für Kardiologie im Jahr 1994. Da ihm daran lag, auch Kardiologen aus Ostblockländern die Teilnahme zu ermöglichen, war vereinbart worden, dass die Ostblock-Kardiologen – mangels [[Devisen]] – in [[Ost-Berlin|Ostberlin]] übernachten und zum Kongress täglich über die Grenze kommen konnten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ESC2009&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seipel2004&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Breithardt2010&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Breithardt/Seipel CN2010&amp;quot;&amp;gt;Günter Breithardt, L. Seipel: [https://historischesarchiv.dgk.org/files/2015/04/Nachruf-Prof.-Loogen_Card.News_09.10.pdf Nachruf: Prof. Dr. med. Dr. h. c. Franz Loogen ist tot.] Cardio News 2010; 13(9):18&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Günter Breithardt: Laudatio zum 85. Geburtstag; anläßlich eines Symposiums am 5. Juni 2004 in [[Benrath]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die weltpolitischen Änderungen 1989 bedingt, wurde der XII. Weltkongress 1994 dann gemeinsam mit dem jährlichen Kongress der ESC, bei Wegfall des [[Eiserner Vorhang|Eisernen Vorhangs]], durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Loogen war neben seinem Amt als Präsident der ESC auch Präsident des ESC-Kongresses 1984 in Düsseldorf, der nicht nur der erste europäische Kardiologen-Kongress in Deutschland, sondern mit knapp 10.000 Teilnehmern auch so erfolgreich war, dass er den Anstoß dazu gab, dass der ESC-Kongress von 1988 an jährlich abgehalten wird und sich zum weltweit größten kardiologischen Fachkongress entwickelt hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Günter Breithardt: {{Webarchiv|text=Kardiologie: Prof. Dr. Dr. h. c. Franz Loogen wird 90 |url=http://www.uni-duesseldorf.de/home/startseite/news-detailansicht/article/kardiologie-prof-dr-dr-h-c-franz-loogen-wird-90-1.html |wayback=20151119013214}}, Pressemitteilung Universität Düsseldorf, 8. April 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Hochschullehrer hat Loogen zahlreiche Doktoranden und 15 Habilitanden betreut. Aus seiner „Schule“ gingen mehrere Generationen von Fachärzten, eine Reihe von Chefärzten und zahlreiche Ordinarien an anderen Universitäten hervor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CN-Interview&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Breithardt2010&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Anfang der 1970er Jahre in der lange Zeit von Grundlagenforschern dominierten Deutschen Gesellschaft für Kreislaufforschung infolge der rasanten Entwicklung der klinischen Kardiologie eine Spaltung zwischen „Theoretikern“ und Klinikern drohte,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blömer2006&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gleichmann2015&amp;quot;&amp;gt;Ulrich Gleichmann, G. Breithardt, G. Arnold: [https://dgk.org/daten/KKK_Geschichte.pdf Geschichte der Kommission für Klinische Kardiologie der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung], Kardiologe, 2015:9:182-8&amp;lt;/ref&amp;gt; hat Loogen dies abgewendet, so die Einschätzung des langjährigen DGK-[[Geschäftsführung (Deutschland)|Geschäftsführers]] Gunther Arnold,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Taylor2011&amp;quot; /&amp;gt; indem er – zusätzlich zur traditionellen (grundlagen)wissenschaftlichen Jahrestagung in Bad Nauheim (heute in Mannheim) – die klinisch orientierte Herbsttagung einführte, auf der „nur Kliniker zur Worte kommen und keine Grundsatzfragen erörtert werden sollten“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CN-Interview&amp;quot; /&amp;gt; Zudem setzte er sich bereits 1971 – gemeinsam mit [[Hans Blömer]] – für die Einrichtung der „Kommission für klinische Kardiologie“ der DGK ein, deren erster Vorsitzender er wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Breithardt2009&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blömer2006&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gleichmann2015&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Herausgeberschaft setzte sich Loogen dafür ein, dass die &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Kardiologie&amp;#039;&amp;#039; – entgegen dem herrschenden Trend bei anderen medizinischen Fachzeitschriften&amp;lt;ref&amp;gt;Christopher Baethge: [http://www.aerzteblatt.de/archiv/58621/Die-Sprachen-der-Medizin Die Sprachen der Medizin], &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Ärzteblatt|Dtsch Ärztebl]]&amp;#039;&amp;#039; 2008; 105: 37-40&amp;lt;/ref&amp;gt; – weiterhin auf Deutsch erschien, um kardiologisch interessierte Ärzte in Ostdeutschland, bei denen englische Sprachkenntnisse damals weniger geläufig waren, nicht vom Leserkreis auszuschließen.&amp;lt;ref&amp;gt;Cornelia Weinreich: Das Textartenspektrum im fachinternen Wissenstransfer. [[Verlag Walter de Gruyter|De Gruyter Verlag]], Berlin 2010, S. 158&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Engagement im Fußballsport ==&lt;br /&gt;
Während seiner von [[Gauliga Südbayern 1942/43|1942]] bis [[Gauliga Südbayern 1943/44|1944]] währenden Studentenzeit in München war Loogen als Fußballspieler für den [[FC Bayern München]] als linker Läufer aktiv. In diesem Zeitraum bestritt er insgesamt 10 Punktspiele in der [[Gauliga Südbayern]] und erzielte zwei Tore. In den Gau-Pokalspielen, deren Sieger sich für die Schlussrunde um den [[DFB-Pokal#Tschammerpokal|Tschammerpokal]] qualifizierten, kam er in insgesamt drei Spielen zum Einsatz, wobei er in seinem letzten, am 18. Juni 1944, beim 4:3-Sieg über den [[FC Wacker München]] ausnahmsweise als [[Stürmer (Fußball)|Mittelstürmer]] agierte und mit den Toren zum 2:1, 3:1 und 4:3 zum Matchwinner avancierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Grüber: &amp;#039;&amp;#039;FC Bayern München. 6389 Spiele.&amp;#039;&amp;#039; Herstellung und Verlag BoD – [[Books on Demand]] – ISBN 978-3-7412-0071-7 – S. 153, 158, 161&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;CN-Interview&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;RP2010&amp;quot;&amp;gt;Bernd Bussang: Kardiologe, Fortune und WM-Arzt. [[Rheinische Post]], 11. September 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um während der unbezahlten Assistenzarzttätigkeit nach der Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft den Lebensunterhalt für seine Familie zu verdienen, wurde Loogen 1948 [[Vertragsspieler]] bei [[Fortuna Düsseldorf]], wofür er eine Vergütung von 250 [[Deutsche Mark|Mark]] im Monat erhielt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kreuzer1979&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;RP1999&amp;quot;&amp;gt;Bernd Bussang: Torjäger und Pionier der Herzforschung. Rheinische Post, 23. April 1999&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen 1948 und 1950 bestritt er 22 Spiele in der damaligen [[Fußball-Oberliga West|Oberliga West]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;RP2010&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach seiner aktiven Fußballerzeit war er von 1952 bis 1956 als Mannschaftsarzt von Fortuna Düsseldorf tätig. In dieser Zeit war er auch [[Vertragsarzt]] der Stadt Düsseldorf für Sport (mit Sprechstunde im [[Eisstadion an der Brehmstraße|Düsseldorfer Eisstadion]]) und von 1951 bis 1955 Leiter der sportärztlichen Beratungsstelle der Stadt Düsseldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 wurde er von Bundestrainer [[Sepp Herberger]] – in Vertretung für einen kurzfristig ausgefallenen Frankfurter Arzt – als Mannschaftsarzt der deutschen Fußballnationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Bern engagiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RP2010&amp;quot; /&amp;gt; Als Anfang der 2000er Jahre Vorwürfe aufkamen, die bei einem Großteil der Siegermannschaft kurz nach dem Weltmeisterschaftsspiel aufgetretene [[Hepatitis]]erkrankung stünde in Zusammenhang mit verbotenem [[Doping]], hat Loogen 2004 in einer Fernsehsendung ausgesagt, dass die Spieler lediglich [[Ascorbinsäure|Vitamin-C]]-Injektionen erhalten hätten. Er räumte ein, dass der Erreger bei der Injektion von einem bereits infizierten Spieler auf die anderen übertragen worden sein könnte,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Deutsche Presse-Agentur|dpa]]: [https://www.faz.net/aktuell/sport/fussball-neue-doping-geruechte-um-helden-von-bern-1160483.html Neue Doping-Gerüchte um die „Helden von Bern“], &amp;#039;&amp;#039;faz.net&amp;#039;&amp;#039;, 30. März 2004&amp;lt;/ref&amp;gt; zumal es 1954 noch keine [[Einwegspritze]]n gab und das Hepatitisvirus, über das man damals noch wenig wusste, eine gewöhnliche [[Sterilisation]] überstehen kann.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Hoffmann, H. Wedemeyer, T. Niehues: [http://www.aerzteblatt.de/archiv/76451/Fussballweltmeisterschaft-1954-Die-Virushepatitis-der-Helden-von-Bern Fussballweltmeisterschaft 1954: Die Virushepatitis der „Helden von Bern“], &amp;#039;&amp;#039;Dtsch Ärztebl&amp;#039;&amp;#039; 2010; 107: A 1159-63&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1961 bis 1962 war Loogen Präsident von Fortuna Düsseldorf, später [[Beirat]]svorsitzender.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RP2010&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1973 erhielt er die [[Ernst-von-Bergmann-Plakette]] für seine Verdienste um die ärztliche Fortbildung&lt;br /&gt;
* 1984 erhielt er die Goldmedaille der European Society of Cardiology&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.escardio.org/The-ESC/About/Awards/ESC-Gold-Medal ESC GOLD MEDALS 1968 – 2006]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1986 wurde er mit dem [[Bundesverdienstkreuz]] Erster Klasse geehrt&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.aerzteblatt.de/pdf/83/14/a975.pdf Bundesverdienstkreuz], &amp;#039;&amp;#039;Dtsch Ärztebl&amp;#039;&amp;#039; 1986; 83: A-975&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1997 erhielt er die [[Ehrendoktorwürde]] der Medizinischen Fakultät der [[Universität-Gesamthochschule Essen|Universität Essen]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.aerzteblatt.de/archiv/5970/Geehrt Geehrt], &amp;#039;&amp;#039;Dtsch Ärztebl&amp;#039;&amp;#039; 1997; 94: A-1079&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1998 erhielt er die Carl-Ludwig-Ehrenmedaille der DGK&amp;lt;ref&amp;gt;DGK: [http://dgk.org/preise-und-stipendien/ehrungen/carl-ludwig-ehrenmedaille/ Carl-Ludwig-Ehrenmedaille Preisträger]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1998 wurde er Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin&amp;lt;ref&amp;gt;DGIM: {{Webarchiv|url=http://www.dgim.de/portals/pdf/DGIM_Brosch%C3%BCre_Ehrenmitglieder_k2_FINAL.pdf |wayback=20160131095426 |text=Ehrenmitglieder}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2003 erhielt er für sein Lebenswerk den Forßmann-Preis&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20030602133110/http://www.pm.ruhr-uni-bochum.de/pm2003/msg00152.htm Ausgezeichnete Herzpioniere], Presseinfo 152 der Ruhr-Universität Bochum, 15. Mai 2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Franz-Loogen-Preis&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.uni-due.de/de/presse/meldung.php?id=9392 Franz-Loogen-Preis]&amp;#039;&amp;#039;, Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen, 12. Mai 2016; abgerufen am 17. März 2026&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Franz-Loogen-Stiftung sind nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Herzkatheterismus bei angeborenen und erworbenen Herzfehlern.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Monogra&amp;quot; /&amp;gt; Thieme, Stuttgart 1954. (zusammen mit Otto Bayer und Hans Helmut Wolter)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der pulmonale Hochdruck bei angeborenen Herzfehlern mit hohem Stromvolumen (Ductus arteriosus apertus, Ventrikelseptumdefekt, Vorhofseptumdefekt).&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HabilSchrift&amp;quot; /&amp;gt; 1958. (Habilitationsschrift)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Angeborene Herz- und Gefässfehler&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Röntgendiagnostik des Herzens und der Gefässe. Handbuch der Medizinischen Radiologie.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin 1967. (zusammen mit R. Rippert und [[Jakob Schoenmackers]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erworbene Herzklappenfehler&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Röntgendiagnostik des Herzens und der Gefässe. Handbuch der Medizinischen Radiologie.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin 1977. (zusammen mit L. Seipel, U. Gleichmann, H. Vieten)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kardiomyopathien&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Röntgendiagnostik des Herzens und der Gefässe. Handbuch der Medizinischen Radiologie.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin 1977. (zusammen mit H. Kuhn, G. Breithardt, L. Seipel, W. Krelhaus)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gefässerkrankungen.&amp;#039;&amp;#039; Witzstrock, Baden-Baden 1974. (als Herausgeber mit K. Credner)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Medline-Datenbank [[PubMed]] ist Loogen als Autor oder Mitautor von 361 zwischen 1951 und 1993 erschienenen Fachpublikationen aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Günter Breithardt, Ludger Seipel: &amp;#039;&amp;#039;Laudatio anlässlich des 90. Geburtstages von Professor Dr.&amp;amp;nbsp;med. Dr.&amp;amp;nbsp;h. c. Franz Loogen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Clinical Research in Cardiology.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 98 (2009), S. 341–343, [[doi:10.1007/s00392-009-0030-4]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Weltfussball|franz-loogen}}&lt;br /&gt;
* [http://dieheldenvonbern.de/chronik.phtml?q=B132 Franz Loogen] auf dieheldenvonbern.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=111023564X|LCCN=n81144388|VIAF=94810185}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Loogen, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kardiologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Deutscher Fußball-Bund)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Fußballspieler (Fortuna Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Duisburg-Essen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2010]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriegsgefangenschaft und Internierung (Zweiter Weltkrieg)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Loogen, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Fußballspieler, Mannschaftsarzt und Kardiologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. April 1919&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Baesweiler]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. September 2010&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Túrelio</name></author>
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