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	<title>Franz Langoth - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Langoth&amp;diff=1036050&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dmicha: /* Leben */ WL</title>
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		<updated>2024-12-17T11:30:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; WL&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Franz Langoth.jpg|thumb|Franz Langoth]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Langoth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. August]] [[1877]] in [[Linz]]; † [[17. April]] [[1953]] ebenda) war ein österreichischer Lehrer, Unteroffizier und Politiker. Er war vom 1. Jänner 1944 bis zum 7. Mai 1945 [[Liste der Bürgermeister von Linz|Oberbürgermeister der Stadt Linz]]. Langoth war maßgeblich in verschiedene nationalsozialistische Verbrechen involviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Franz Langoth wurde als Sohn eines Mehlhändlers und Müllers in Linz geboren und hatte sechs Brüder. In seiner Heimatstadt besuchte er die Volks- und Hauptschule und absolvierte nach dem Ende seiner Schullaufbahn eine Lehrerausbildung. Nach dem Besuch der Linzer Lehrerbildungsanstalt und der 1898 bestandenen Volksschullehrerprüfung wurde er Volksschullehrer in [[Windischgarsten]], [[Hinterstoder]] und [[Kirchdorf an der Krems]]. Nach der Fachlehrerprüfung 1903 in Linz wurde er [[Bürgerschule|Bürgerschullehrer]]. Zuletzt war er Hauptschuldirektor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde 1896 Mitglied im Oberösterreichischen Lehrerverein. Von 1909 bis 1934 war Langoth deutschnationaler Abgeordneter im [[Oberösterreichischer Landtag|oberösterreichischen Landtag]]. Von 1911 bis 1938 war er Obmann des Deutschen Volksbundes für Oberösterreich. Unterbrochen wurden diese Tätigkeiten von 1914 bis 1918, als er als Soldat der [[Österreich-Ungarns Armee im Ersten Weltkrieg|k.u.k. Armee]] im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] diente. Nach dem Krieg war er bis 1934 Mitglied der oberösterreichischen [[Landesregierung (Österreich)|Landesregierung]] (1918–1931 Landeshauptmannstellvertreter, 1931–1934 Landesrat) und bis 1933 Sicherheitsreferent in der oberösterreichischen Landesregierung. Daneben war er von 1919 bis 1934 Mitglied des Landesschulrates und 1920 bis 1934 Landesparteiobmann der [[Großdeutsche Volkspartei|Großdeutschen Volkspartei]] in Oberösterreich. Bereits 1933, kurz vor dem Verbot der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei Österreichs – Hitlerbewegung|NSDAP in Österreich]], war er Mitinitiator des „Kampfbündnisses“ zwischen Großdeutscher Volkspartei und NSDAP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1934 bis 1938 war er Leiter des „Hilfswerkes Langoth“ für NS-Parteigänger. Nach dem [[Anschluss Österreichs]] trat er zum 12. März 1938 im Rang eines [[SS-Oberführer]]s in die [[Schutzstaffel|SS]] ein (SS-Nummer 292.795).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-III/537082&amp;lt;/ref&amp;gt; Er beantragte am 30. Mai 1938 die Aufnahme in die [[NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 6.250.313).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/24890129&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1938 bis 1939 war er Leiter der [[Nationalsozialistische Volkswohlfahrt|Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt]] (NSV) in Österreich, die unter dem Deckmantel der [[Wohlfahrtspflege]] nur nationalsozialistisch eingestellte Menschen unterstützte, die nicht als Juden angesehen wurden. Von 1938 bis 1943 leitete er den NSV im [[Gau Oberdonau]]. Von 1938 bis 1945 war er außerdem Mitglied des „[[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|Großdeutschen Reichstags]]“. Durch [[Hermann Göring]] bürgerte sich sein Spitzname „Vater Langgoth“ ein. Langoth war von 1940 bis 1944 beisitzender [[Ehrenamtlicher Richter|Laienrichter]] beim [[Volksgerichtshof]] und wirkte an 51 Verfahren gegen insgesamt 125 Angeklagte und 118 Schuldsprüchen, davon 41 Todesurteile mit. Ende Januar 1944 wurde er zum [[SS-Brigadeführer]] befördert und war bereits seit November 1943 Oberbürgermeister der Stadt Linz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Kriegsende wurde er am 7. Mai 1945 als Bürgermeister abgesetzt und war bis zu seiner krankheitsbedingten Entlassung im Mai 1947 durch die US-Besatzungsmacht im [[Lager Glasenbach]] interniert. Obwohl Erhebungen nach dem [[Entnazifizierung#Entnazifizierung im besetzten Österreich|Kriegsverbrecher- und Verbotsgesetz]] stattfanden, kam es zu keiner Anklage. 1950 wurde er vom Bundespräsidenten [[Amnestie|amnestiert]]. Seiner Gesinnung treu, initiierte er 1949 das [[Soziales Friedenswerk|Soziale Friedenswerk]] für belastete Nationalsozialisten. 1951 erschienen seine Memoiren &amp;#039;&amp;#039;Kampf um Österreich, Erinnerungen eines Politikers&amp;#039;&amp;#039;. Er wurde im Dezember 1951 erstes Ehrenmitglied des [[Verband der Unabhängigen|Verbandes der Unabhängigen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Tod hielt am 20. April 1954 Bürgermeister [[Ernst Koref]] eine Gedenkrede im Linzer Gemeinderat. Er galt als „guter Nazi“ – 1973 wurde gar eine Straße in Linz nach ihm benannt. Erst in den 1980er Jahren wurde begonnen, dieses Bild zu revidieren. 1986 wurde die Langothstraße in Kaisergasse umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{stadtgeschichte.linz |typ=strasse |id=1977 |titel=Kaisergasse}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langoth war seit 1910 verheiratet und hatte zwei Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kampf um Österreich. Erinnerungen eines Politikers&amp;#039;&amp;#039;. Welsermühl, Wels 1951.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeindevertretung der Stadt Linz vom Jahre 1848 bis zur Gegenwart. Geschichte – Biographien.&amp;#039;&amp;#039; Druck- und Verlags-Anstalt Gutenberg, Linz 1968, S. 189 f.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Graf: &amp;#039;&amp;#039;Österreichische SS-Generäle. Himmlers verlässliche Vasallen.&amp;#039;&amp;#039; Hermagoras-Verlag, Klagenfurt u. a. 2012, ISBN 978-3-7086-0578-4.&lt;br /&gt;
* [[Georg Grüll]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Linzer Bürgermeisterbuch.&amp;#039;&amp;#039; Städtische Sammlungen der Stadt Linz, Linz 1953.&lt;br /&gt;
* Walter Schuster: &amp;#039;&amp;#039;Deutschnational, nationalsozialistisch, entnazifiziert. Franz Langoth, eine NS-Laufbahn.&amp;#039;&amp;#039; Archiv der Stadt Linz, Linz 1999, ISBN 3-900388-79-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Franz Langoth: Der Mythos vom &amp;quot;guten Nazi&amp;quot;.&amp;#039;&amp;#039; In: Christian Angerer, Maria Ecker: &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialismus in Oberösterreich. Opfer, Täter, Gegner&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage, Studien Verlag, Innsbruck 2018 (Nationalsozialismus in den österreichischen Bundesländern; 6), ISBN 978-3-7065-5212-7, S. 120f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{land-ooe|b|271}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11937000X}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|11937000X}}&lt;br /&gt;
* {{stadtgeschichte.linz |id=10264 |titel=Franz Langoth}}&lt;br /&gt;
* {{stadtgeschichte.linz |typ=pfad |id=langoth/index.html |titel=NS-Täter Franz Langoth}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|AMT=[[Liste der Bürgermeister von Linz|Oberbürgermeister von Linz]]|VORGÄNGER=[[Leopold Sturma]]|ZEIT=1943–1945|NACHFOLGER=[[Ernst Koref]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11937000X|LCCN=no/2002/49703|VIAF=5739669}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Langoth, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Volksgerichtshof)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Linz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Brigadeführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesrat (Oberösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Oberösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GDVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSV-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulleiter (Oberösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1877]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1953]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Langoth, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Lehrer, Unteroffizier und Politiker (GDVP, NSDAP), Landtagsabgeordneter, MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. August 1877&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Linz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. April 1953&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Linz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dmicha</name></author>
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