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	<title>Franz Löbmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2023-01-11T16:34:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL-Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Franz Löbmann.jpg|mini|hochkant|Bischof Franz Löbmann]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Löbmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Januar]] [[1856]] in [[Schirgiswalde]]; † [[4. Dezember]] [[1920]] in [[Bautzen]]) war [[Titularbischof]] von &amp;#039;&amp;#039;[[Titularbistum Priene|Priene]]&amp;#039;&amp;#039; sowie als [[Apostolischer Vikar]] und [[Apostolischer Präfekt|Präfekt]] Leiter der beiden katholischen Jurisdiktionsbezirke in Sachsen und Dekan des [[Dom St. Petri (Bautzen)|Bautzener Kollegiatstifts]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Franz Löbmann war als Sohn des Zimmermanns Joseph Löbmann und seiner Ehefrau Emilie geb. Döring in dem [[lausitz]]ischen Städtchen Schirgiswalde geboren. Er trat in das [[Wendisches Seminar|Wendische Seminar]] zu [[Prag]] ein. Löbmann absolvierte seine humanistische Ausbildung am [[Prager Kleinseite|Kleinseitner]] Gymnasium und machte dort 1876 das Abitur. Danach leistete er 1876–77 seinen Militärdienst als [[Einjährig-Freiwilliger]] in Bautzen ab und studierte schließlich Theologie an der [[Karl-Ferdinands-Universität|Prager Deutschen Universität]], ab 1880 Philosophie in [[Leipzig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Oktober 1881 erhielt Franz Löbmann in Bautzen die Priesterweihe, arbeitete dann als Kaplan in [[Leutersdorf (Oberlausitz)|Leutersdorf]] und Schirgiswalde, seit 1887 als Direktor der Bautzener Domschule. 1891 berief ihn das [[Dom St. Petri (Bautzen)|Bautzener Stiftskapitel]] zum Direktor des Lehrerseminars, das er 23 Jahre lang leitete. 1899 wurde Löbmann nichtresidierender, 1905 residierender Stiftsherr in Bautzen. Nach dem Tode von Bischof [[Aloys Schäfer (Geistlicher)|Aloys Schäfer]] wählte ihn das Bautzner Kapitel am 5. November 1914 zum Dekan, womit er auch das Amt des [[Apostolischer Präfekt|Apostolischen Präfekten]] der [[Oberlausitz]] übernahm. Die päpstliche Bestätigung sowie die Ernennung zum Titularbischof von Priene und zum Apostolischen Vikar in den Sächsischen Erblanden erfolgten am 30. Januar 1915, die Bischofsweihe spendete ihm Fürstbischof [[Adolf Bertram]] am 25. März 1915 in [[Breslau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Dekan des [[Dom St. Petri (Bautzen)|Stifts zu Bautzen]] gehörte Franz Löbmann von 1915 bis zur Abschaffung der [[Konstitutionelle Monarchie|Monarchie]] im November 1918 der I.&amp;amp;nbsp;Kammer des [[Sächsischer Landtag (1831–1918)|Sächsischen Landtags]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Josef Matzerath]]: &amp;#039;&amp;#039;Aspekte sächsischer Landtagsgeschichte – Präsidenten und Abgeordnete von 1833 bis 1952.&amp;#039;&amp;#039; Dresden 2001, S.&amp;amp;nbsp;46&amp;lt;/ref&amp;gt; Löbmann war der letzte Apostolische Vikar in Sachsen sowie der letzte Präfekt der Lausitz. Seine Amtszeit war durch den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] überschattet. Dennoch gelang es ihm das Netz der Missionsstationen in bescheidenem Maß ausbauen und sogar vier neue Kirchen bzw. Kapellen errichten. 1917 unternahm er zur Inspektion der katholischen Feld-Seelsorge in der sächsischen Armee eine Frontbereisung. Auch als Bischof publizierte er über pädagogische Themen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da mit der [[Weimarer Verfassung]] die staatliche Kirchenhoheit erlosch, ergriff Löbmann sofort die Initiative zur Wiedererrichtung des [[Bistum Dresden-Meißen|Bistums Meißen]] für Sachsen und die zum Apostolischen Vikariat gehörenden thüringischen Gebiete (ehemalige Fürstentümer Sachsen-Altenburg, Reuß ältere und jüngere Linie). Der Prälat schlug vor, das frühere Bistum Meißen mit Sitz in Bautzen wiederzuerrichten und die [[Kollegiatstift|Kollegiatkirche]] St. Petri zur Kathedrale zu erheben sowie das Stifts- als Domkapitel zu konstituieren. Dieses erklärte sich bereit, einen namhaften Teil der bischöflichen Dotation und Räume für die Bistumsverwaltung bereitzustellen. Löbmann erlebte die Verwirklichung seines Planes nicht mehr. Er starb am 4. Dezember 1920 in Bautzen und wurde auf dem dortigen [[St.-Nikolai-Kirche (Bautzen)| Nikolaifriedhof]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Löbmanns Tod verwaltete [[Jakub Skala]] seine Ämter als Administrator. Die Wiedererrichtung des [[Bistum Dresden-Meißen|Bistums Meißen]] erfolgte am 26. Mai 1921; sie ist größtenteils Franz Löbmanns Verdienst gewesen. Erster Bischof von Meißen wurde [[Christian Schreiber (Bischof)|Christian Schreiber]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|Bischof|blobmann|Franz Löbmann}}&lt;br /&gt;
* [http://www.loebmann.com/content.php?id=2&amp;amp;cont=cont_ger Gedenkseite für Bischof Franz Löbmann]&lt;br /&gt;
* {{Säbi|Birgit Mitzscherlich|143099108|Löbmann, Franz Anton}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Aloys Schäfer (Geistlicher)|Aloys Schäfer]]|AMT=[[Liste der Bischöfe von Dresden-Meißen#Die Apostolischen Vikare in den Sächsischen Erblanden|Apostolischer Vikar in den Sächsischen Erblanden]]|ZEIT=1915–1920|NACHFOLGER=[[Jakub Skala]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER2=[[Aloys Schäfer (Geistlicher)|Aloys Schäfer]]|AMT2=[[Liste der Bischöfe von Dresden-Meißen#Apostolische Präfekten von Meißen|Apostolischer Präfekt der Oberlausitz]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt; (für [[Bistum Meißen|Meißens]] ehem. Diözesangebiet dort)&amp;lt;/small&amp;gt;|ZEIT2=1915–1920|NACHFOLGER2=[[Jakub Skala]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Apostolische Vikare in den Sächsischen Erblanden (1743–1921)&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Apostolische Präfekten von Meißen (1560–1921)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=143099108|VIAF=160627387}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lobmann, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Apostolischer Vikar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Titularbischof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ersten Kammer der Ständeversammlung des Königreichs Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Domherr (Bautzen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1856]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Löbmann, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Administrator der katholischen Jurisdiktionsbezirke in Sachsen, Titularbischof, Apostolischer Vikar&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Januar 1856&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schirgiswalde]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Dezember 1920&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bautzen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jesi</name></author>
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