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	<title>Franz Kuhschmalz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T21:40:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: Kategorie:Fürstbischof von Ermland umbenannt in Kategorie:Bischof (Fürstbistum Ermland): laut WP:RG#Fürstbischof</title>
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		<updated>2024-03-14T06:31:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:F%C3%BCrstbischof_von_Ermland&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Fürstbischof von Ermland (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Fürstbischof von Ermland&lt;/a&gt; umbenannt in &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Bischof_(F%C3%BCrstbistum_Ermland)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Bischof (Fürstbistum Ermland) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Bischof (Fürstbistum Ermland)&lt;/a&gt;: laut &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:RG&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:RG (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:RG#Fürstbischof&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Kuhschmalz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Franz Resel&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Franz Kuhschmalz von Ermland&amp;#039;&amp;#039;; † [[10. Juni]] [[1457]] in [[Breslau]]) war von 1424 bis 1457 [[Fürstbischof]] von [[Bistum Ermland|Ermland]] und von 1455 bis 1457 Weihbischof in [[Erzbistum Breslau|Breslau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Franz Kuhschmalz, dessen Eltern aus [[Schlesien]] nach [[Ermland]] eingewandert sind und vermutlich aus [[Grodków#Gemeinde|Kuhschmalz]] im [[Fürstentum Neisse]] stammten, wurde vielleicht schon in Ermland geboren. Er selbst nannte sich jedenfalls zunächst &amp;#039;&amp;#039;Franz Resel&amp;#039;&amp;#039;, was wahrscheinlich auf seinen Geburtsort [[Reszel|Rößel]] verweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er studierte in [[Universität Leipzig|Leipzig]], wo er den akademischen Grad eines Baccalaureus erwarb. Es ist nicht bekannt, wann er zum Priester geweiht wurde. 1412 war er an der Juristischen Fakultät der [[Karlsuniversität Prag]] immatrikuliert und 1414 oder 1415 promovierte er in Wien zum [[Doktor der Rechte]]. Anschließend war er Privatsekretär des [[Hochmeister]]s [[Michael Küchmeister]]. Beim [[Konzil von Konstanz]] gehörte er einer Gesandtschaft an, die die Rechte des [[Deutscher Orden|Deutschen Ordens]] gegenüber den Ansprüchen des polnischen Königs [[Władysław II. Jagiełło]] vertreten sollte. Seit 1418 hielt er sich wieder im [[Deutschordensstaat]] auf. 1419 wurde er [[Domherr]] von [[Bistum Dorpat|Dorpat]] und 1420 [[Dompropst]] am [[Frauenburger Dom]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des ermländischen Bischofs [[Johannes Abezier]] wählte das [[Domkapitel]] am 13. Februar 1424 Franz Kuhschmalz einstimmig zu dessen Nachfolger. Nach der päpstlichen Bestätigung vom 8. April d. J. wurde er Ende Juli in der Stadtpfarrkirche von [[Lidzbark Warmiński|Heilsberg]] in Anwesenheit des Hochmeisters zum Bischof geweiht. Die [[Konsekration]] erfolgte durch Johann Marienau von [[Bistum Kulm|Kulm]] und Gerhard Stolpmann von [[Bistum Pomesanien|Pomesanien]]. Bald nach der Weihe berief er K. Petrus Steinbutt zu seinem [[Offizial]]. 1427 nahm er für seinen Sprengel die neue Landesordnung des Ordenslandes an, ergänzte sie jedoch um einige Artikel, die den Dienst der [[Prußen]] regelten. Im selben Jahr wurde auf seinen Vorschlag in [[Elbląg|Elbing]] eine Synode der [[Kirchenprovinz]] [[Erzbistum Riga|Riga]] abgehalten. 1437/38 nahm er im Auftrag des Rigaer Erzbischofs [[Henning Scharpenberg]] am [[Konzil von Basel]] teil. In seinem Bistum veranlasste er eine [[Visitation]], deren Ergebnisse 1444 bekannt gemacht wurden. Darin werden neben Prußen und Deutschen erstmals auch Polen genannt. Es waren Siedler aus [[Masowien]], die nach den Verwüstungen der vorausgegangenen Kriege in größerer Anzahl ins Land geholt wurden. 1449 hielt er in Heilsberg eine Synode ab, die vor allem das sittenlose Leben des [[Klerus]] anprangerte. Außerdem fasste sie den Beschluss, dass die Pfarrer in Gemeinden mit deutscher und prußischer Bevölkerung sich einen einheimischen (&amp;#039;&amp;#039;also prußischen&amp;#039;&amp;#039;) Kaplan halten sollten. Wo dies nicht möglich war, sollte für die Predigten ein Dolmetscher eingesetzt werden. Bereits um die Mitte des 14. Jahrhunderts war im Heilsberger Schloss eine Schule für zwölf Knaben gegründet worden, die den prußischen Klerus ausbilden sollte. Sie ging während der Amtszeit des Franz Kuhschmalz wegen des [[Dreizehnjähriger Krieg|Dreizehnjährigen Kriegs]] nach 1454 ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Bischof beriet Franz Kuhschmalz politisch und juristisch weiterhin die Hochmeister, für die er auch diplomatische Dienste übernahm. Er war ein führender Vertreter der Politik des Deutschen Ordens, die gegen die Stände gerichtet war. Diese schlossen sich 1440 im [[Preußischer Bund|Preußischen Bund]] zusammen. Trotzdem wandte er sich gegen die Versuche des Hochmeisters [[Konrad von Erlichshausen]], das ermländische Domkapitel dem Orden zu inkorporieren. 1453/54 führte er am Hof Kaiser [[Friedrich III. (HRR)|Friedrichs III.]] den Prozess gegen den Preußischen Bund, der noch vor der Rückkehr des Bischofs den Krieg gegen den Deutschen Orden begann. Da sich der Aufruhr auch in das Bistum Ermland ausbreitete, suchte Bischof Kuhschmalz Zuflucht in der [[Malbork|Marienburg]]. Im Frühjahr 1455 floh er nach Breslau, zu dem er bereits Kontakte unterhielt. Bereits 1444 nach der Resignation des Bischofs [[Konrad von Oels]] war er vom Breslauer Domkapitel als dessen Nachfolger ausersehen worden, lehnte jedoch ab. Während seines Breslauer Exils wurden ihm unter Bischof [[Peter II. Nowag]] zahlreiche weihbischöfliche Handlungen übertragen. Überliefert sind u. a. am 28. September 1455 die Weihe der von [[Johannes Capistranus]] gegründeten Kirche zu St. Bernhardin, in der er Weihnachten 1455 zweimal ein [[Pontifikalamt]] hielt. Er starb am 10. Juni 1457 in Breslau. Sein Leichnam wurde im [[Breslauer Dom]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans-Jürgen Karp]]: &amp;#039;&amp;#039;Kuhschmalz, Franz († 1457)&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Erwin Gatz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches 1448–1668&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 3-428-08422-5, S. 398.&lt;br /&gt;
* [[Joseph Jungnitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Breslauer Weihbischöfe&amp;#039;&amp;#039;. Verlag von Franz Goerlich, Breslau 1914. S. 56f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Johannes Abezier]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Pius II.|Äneas Sylvius Piccolomini]]&lt;br /&gt;
|AMT=[[Liste der Bischöfe von Ermland|Bischof von Ermland]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=1424–1457&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER2=[[Bernhard Wenzeslaus von Pransnitz]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER2=[[Johannes Pelletz]]&lt;br /&gt;
|AMT2=[[Liste der Weihbischöfe in Breslau|Weihbischof in Breslau]]&lt;br /&gt;
|ZEIT2=1455–1457}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1151244333|VIAF=4899151717064613900003}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kuhschmalz, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Domherr (Dorpat)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof (Fürstbistum Ermland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Ermland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weihbischof in Breslau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (15. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 14. oder 15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1457]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kuhschmalz, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kühschmalz, Franz; Resel, Franz; Kuhschmalz, Franz von Ermland&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Fürstbischof von Ermland&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Jahrhundert oder 15. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Juni 1457&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonKatBot</name></author>
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