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	<title>Franz Klupsch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;PequodOnStationAtLZ: added picture</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;added picture&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Franz Klupsch 1932.jpg|thumb|right|Franz Klupsch ca. 1932]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Klupsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. September]] [[1874]] in [[Jezierzyce Koscielne (Święciechowska)|Deutsch Jeseritz]] im [[Kreis Fraustadt]]; † [[28. Dezember]] [[1957]] in [[Dortmund]]) war ein deutscher sozialdemokratischer Politiker. Er gilt als der Organisator der [[sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] im Bezirk &amp;#039;&amp;#039;Westliches Westfalen&amp;#039;&amp;#039;. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] unterstützte er die Vereinigung von [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] und SPD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Kaiserreich ===&lt;br /&gt;
Franz Klupsch war gelernter [[Zimmerer|Zimmermann]]. Im Jahr 1896 trat er der SPD bei, wohl gleichzeitig wurde er Mitglied der [[Freie Gewerkschaften (Deutschland)|freien Gewerkschaften]]. In Dortmund wurde er 1902 Vorsitzender des [[Gewerkschaftskartell]]s und 1903 Vorsitzender des Ortsverbandes des [[Zentralverband der Zimmerer Deutschlands|Zimmererverbandes]] für die Stadt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundesarchiv.de/aktenreichskanzlei/1919-1933/1021/adr/adrhl/kap1_4/para2_160.html &amp;#039;&amp;#039;Klupsch, Franz&amp;#039;&amp;#039;], Stichworte zur politischen Laufbahn auf der Website des Bundesarchivs, abgerufen am 17. November 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kupsch war einer der führenden Personen beim großen [[Bergarbeiterstreik von 1905|Streik der Bergarbeiter im Ruhrgebiet im Jahr 1905]]. Im selben Jahr wurde er Parteisekretär für den Wahlkreis Dortmund-Hörde. In den Jahren 1907 und 1908 absolvierte Klupsch die zentrale [[Reichsparteischule (SPD)|Parteischule]] in [[Berlin]]. Er arbeitete auch für die Dortmunder Arbeiterzeitung, außerdem war Klupsch Vorsitzender des Wahlkreisvorstandes und war Mitglied im Bezirksvorstand der Partei. In der Zeit bis 1914 war Klupsch maßgeblich am Aufbau der Parteiorganisation im westlichen Westfalen beteiligt. Klupsch war mitverantwortlich für den in den folgenden Jahrzehnten dominierenden ausgleichenden, pragmatischen Stil in der Region. In innerparteilichen Debatten unterstützte er die Parteimitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Dortmund war Klupsch von 1915 bis 1933 Mitglied der Stadtverordnetenversammlung. In diesem Gremium war er zeitweise Fraktionsvorsitzender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weimarer Republik und NS-Staat ===&lt;br /&gt;
Während und nach der [[Novemberrevolution]] war Klupsch führendes Mitglied im Vorstand des [[Arbeiter- und Soldatenrat]]es für den Wahlbezirk Dortmund-Hörde. Er trug dazu bei, die stärker linken Positionen zurückzudrängen und die Streikbewegungen der unmittelbaren Nachkriegszeit zu beenden. Seine legalistische Position vertrat Klupsch als Delegierter auch auf dem ersten [[Reichsrätekongress]] in Berlin. Anstelle von [[Max König (Politiker, Mai 1868)|Max König]], der in Arnsberg Regierungspräsident geworden war, übernahm er die Position eines hauptamtlichen Bezirkssekretärs und Vorsitzenden der SPD im Bezirk Westliches Westfalen. Klupsch war auch Mitglied des zentralen Parteivorstandes. Außerdem war er [[Redakteur]] der sozialdemokratischen [[Arbeiter-Zeitung (Dortmund)|Westfälischen Allgemeinen Volkszeitung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Novemberrevolution war Klupsch Mitglied der [[Preußische Landesversammlung|verfassungsgebenden preußischen Landesversammlung]]. Von 1919 bis 1933 war er Mitglied des [[Preußischer Landtag|preußischen Landtages]]. Von 1924 bis 1933 war er außerdem Vorsitzender des [[Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold|Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold]] im Gau Westliches Westfalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein pragmatischer Kurs stieß im Laufe der 1920er Jahre bei den jüngeren Parteimitgliedern vor allem im Zuge der [[Kabinett Müller II#Streit um den Panzerkreuzer A|Streit um den Panzerkreuzer A]] immer mehr auf Kritik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klupsch verlor während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] alle seine Ämter und Funktionen. Er gehörte einem Widerstandskreis an, der Kontakt zu [[Wilhelm Leuschner]] hielt.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Mammach: &amp;#039;&amp;#039;Widerstand 1939–1945. Geschichte der deutschen antifaschistischen Widerstandsbewegung im Inland und in der Emigration&amp;#039;&amp;#039;. Akademie Verlag, Berlin 1986, S. 343.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei blieb er „in bewusster Distanz zu illegalen Aktionen“, die er für aussichtslos hielt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ulrich Petersen (Historiker)|Ulrich Peter]]: &amp;#039;&amp;#039;Anpassung, Bekennende Kirche und politischer Widerstand. Die religiösen Sozialisten im Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Norbert Friedrich]], [[Traugott Jähnichen]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sozialer Protestantismus im Nationalsozialismus. Diakonische und christlich-soziale Verbände unter der Herrschaft des Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;. Lit, Münster 2003, ISBN 3-8258-7039-1, S. 101–134, hier S. 112.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges war Klupsch zunächst einer der Wiederbegründer der SPD im Bezirk Westliches Westfalen, unter anderem in [[Meschede]]. Danach sprach er sich allerdings für die [[Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED|Vereinigung von SPD und KPD]] aus, die in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] (SBZ) durchgesetzt wurde. In den Westzonen hingegen grenzte sich  die SPD unzweideutig von der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] und der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] ab. Letztere bestand seit der Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED in der SBZ 1946 nur noch in den westlichen Besatzungszonen. Zur Kontrolle der drei KPD-Zonenleitungen schuf die SED 1947 die „Sozialistische Arbeitsgemeinschaft SED–KPD“. Diese delegierte 1947 unter anderem Klupsch als eines ihrer geheimen Mitglieder in den zentralen SED-Parteivorstand.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Kubina: &amp;#039;&amp;#039;„Was in dem einen Teil verwirklicht werden kann mit Hilfe der Roten Armee, wird im anderen Teil Kampffrage sein.“ Zum Aufbau des zentralen Westapparates der KPD/SED 1945–1949&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Manfred Wilke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Anatomie der Parteizentrale. Die KPD/SED auf dem Weg zur Macht&amp;#039;&amp;#039;. Akademie Verlag, Berlin 1998, ISBN 3-05-003220-0, S. 413–500, hier S. 497.&amp;lt;/ref&amp;gt; Faktisch hatte er dort nichts zu sagen, da die „Sozialistische Arbeitsgemeinschaft SED–KPD“ auf dem Papier zwar noch bis 1949 bestand, doch die Westkommission und das sogenannte „Arbeitsbüro KPD“ des [[Zentralkomitee]]s der KPD die eigentliche Anleitungsarbeit gegenüber der KPD in der Hand hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.archivportal-d.de/item/4QB52LCX6LXHOS7427MQ6DCIKNQ3J5Z2 Bestandsbeschreibung des Bestandes „Kommunistische Partei Deutschlands“] im [[Bundesarchiv (Deutschland)|Bundesarchiv]], abgerufen am 17. November 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Bernd Faulenbach]] und andere (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sozialdemokratie im Wandel. Der Bezirk Westliches Westfalen 1893–2001&amp;#039;&amp;#039;, Klartext-Verlag, Essen 2001, ISBN 3-89861-062-4, S. 92–93.&lt;br /&gt;
* Karin Jaspers, [[Wilfried Reininghaus]]: &amp;#039;&amp;#039;Westfälisch-lippische Kandidaten der Januarwahlen 1919. Eine biographische Dokumentation&amp;#039;&amp;#039; (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen, Neue Folge, Band 52). Aschendorff, Münster 2020, ISBN 978-3-402-15136-5, S. 106–107.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|133515389}}&lt;br /&gt;
* {{Biosop||110810}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133515389|VIAF=62739426}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Klupsch, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer am Reichsrätekongress]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Parteivorstandes der SED]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Reichsbanner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ADGB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1874]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Dortmund)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Klupsch, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD/KPD)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. September 1874&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Deutsch-Jeseritz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Dezember 1957&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dortmund]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PequodOnStationAtLZ</name></author>
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