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	<title>Franz Kleinsteuber - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T07:42:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Kleinsteuber&amp;diff=1102092&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2024-11-03T16:45:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Kleinsteuber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. August]] [[1886]] in [[Farnroda]], [[Thüringen]]; † [[18. Januar]] [[1961]] in [[Würzburg]]) war ein deutscher [[Architekt]] und Vertreter des [[Neues Bauen|Neuen Bauens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Kleinsteuber war in [[München]] ansässig, ehe er am 17. November 1921 nach Würzburg umzog und dort bis 1927 als &amp;#039;&amp;#039;Regierungsbaumeister&amp;#039;&amp;#039; ([[Assessor]]) bei der [[Oberpostdirektion Würzburg]] arbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleinsteuber machte sich nach 1927 selbstständig und schloss sich mit dem ortsansässigen Architekten [[Christoph Mayer (Architekt)|Christoph Mayer]] in einer Bürogemeinschaft zusammen. Der 22 Jahre ältere Mayer als Vertreter des [[Historismus]] und [[Jugendstil]]s erfuhr somit eine personelle Ergänzung durch einen am Neuen Bauen orientierten Kollegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der vorgesehenen Verbreiterung der Augustinerstraße erwarb die Stadt Würzburg das Anwesen mit der Hausnummer 9 (das Geburtshaus von Ludwig Pfeuffer bzw. [[Yehuda Amichai]]) auf Abbruch und mit der Absicht auf Wiederbebauung mit zurückgesetzter Bauflucht. Kleinsteuber war Mitglied eines Konsortiums, das hier ein Bürohaus mit Läden und Restaurant errichten wollte. Hierfür entwarf Kleinsteuber ein siebengeschossiges [[Hochhaus]]. Nach Rückzug des ursprünglichen Investors übernahm die Stadt Würzburg die Planung Kleinsteubers und führte den Bau des [[Hochhaus#Deutschland|ersten Hochhauses]] in [[Franken (Region)|Franken]] aus. Allerdings waren eine Vielzahl von Änderungen veranlasst worden, so dass Kleinsteuber später stets betonte, dass sein Hochhausentwurf hierdurch wesentlich verschlechtert worden sei. Nach Fertigstellung im Sommer 1930 zog das Architekturbüro Mayer und Kleinsteuber in das vierte [[Geschoss (Architektur)#Obergeschoss (OG)|Obergeschoss]] des Gebäudes Augustinerstraße 9 ein.&amp;lt;ref&amp;gt;In den sechsten [[Geschoss (Architektur)#Wortherkunft|Stock]] zog im Übrigen mit [[Peter Feile]] ebenfalls ein Architekt des Neuen Bauens ein.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben [[Geschoss (Architektur)|Geschoss]] hatte um 1935 die NSDAP-Kreisleitung Räume.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Weidisch: &amp;#039;&amp;#039;Würzburg im „Dritten Reich“.&amp;#039;&amp;#039; In: Ulrich Wagner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Würzburg.&amp;#039;&amp;#039; 4 Bände, Band I-III/2, Theiss, Stuttgart 2001–2007; III/1–2: &amp;#039;&amp;#039;Vom Übergang an Bayern bis zum 21. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; 2007, ISBN 978-3-8062-1478-9, S. 236.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als einer der wenigen Zeugen der [[Neue Sachlichkeit (Architektur)|Neuen Sachlichkeit]] in Würzburg wurde das Hochhaus 1974 als Einzel[[baudenkmal]] in die bayerische Denkmalliste aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Nach dem Planungsstand im Juli 2007 ist der Abbruch des Baudenkmals, das als eines der wenigen bedeutenden Gebäude dem vernichtenden [[Bombenangriff auf Würzburg am 16. März 1945]] entgangenen ist, zugunsten eines Neubaus vorgesehen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch nach dem Tod von Mayer am 11. Mai 1931 wurde das Büro von Kleinsteuber unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Mayer und Kleinsteuber&amp;#039;&amp;#039; weitergeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des [[Drittes Reich|Dritten Reichs]] war Kleinsteuber bei der Ortsplanungsstelle der Regierung von [[Mainfranken]] beschäftigt. Auch nach seiner [[Pensionierung]] beteiligte er sich mit seinem Privatbüro noch an Ausschreibungen und Wettbewerben. So gewann er z. B. den Wettbewerb für ein Schutzdach für die [[Stiftsruine Bad Hersfeld|Stiftsruine in Hersfeld]]. Für Postbedienstete entwarf er einen Wohnblock an der Tiepolostraße in Würzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Kleinsteuber starb am 18. Januar 1961 in Würzburg. Sein Grab auf dem Hauptfriedhof wurde zwischenzeitlich eingeebnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Nachruf in der [[Main-Post]] vom 21. Januar 1961 schrieb Heiner Reitberger über den ihm persönlich bekannten Architekten: „Würzburg verlor einen begabten Baufachmann, eine eigenwillige, zuweilen schwierige Persönlichkeit, einen leidenschaftlichen lerneifrigen Mann, der Witterung hatte für neue Techniken, neue Formen, neue Denkart.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauten in Würzburg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Universitätsdruckerei Stürtz, 20.09.2007,21.JPG|mini|Stürtz-Universitätsdruckerei in Würzburg, Beethovenstraße 5 {{Coordinate|text=DM|NS=49.79762|EW=9.94905|type=landmark|region=DE-BY|dim=50|name=Universitätsdruckerei Stürtz}}]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Christoph-Mayer-Weg 2- Sommerhaus2.jpg|mini|Sommerhaus für [[Fritz Knapp (Kunsthistoriker)|Fritz Knapp]] in Würzburg, Christoph-Mayer-Weg 2 {{Coordinate|text=DM|NS=49.77191|EW=9.92525|type=landmark|region=DE-BY|dim=50|name=Sommerhaus für Prof. Fritz Knapp}}]]&lt;br /&gt;
* 1928–1930: Verwaltungs-Hochhaus, Augustinerstraße 9 (unter Denkmalschutz)&lt;br /&gt;
* 1929: Ausbau der [[Synagoge]], Domerschulstraße&lt;br /&gt;
* Israelitische Lehrerbildungsanstalt, Sandbergstraße&lt;br /&gt;
* Anbau der Richterschen Kunsthalle, Hofstraße&lt;br /&gt;
* 1930: Druckerei Stürtz, Beethovenstraße 5&lt;br /&gt;
* 1930: Druckerei Richter, Plattnerstraße&lt;br /&gt;
* 1931: Gefallenen-Ehrenmal im Volksgarten am Rennweg (zusammen mit Fried Heuler und Niedermeier)&lt;br /&gt;
* 1931–1932: Villa Marbe, Judenbühlweg 7 (heute Corpshaus [[Corps Franconia Würzburg|Franconia]])&amp;lt;ref&amp;gt;R. Pfister: &amp;#039;&amp;#039;Haus M. in Würzburg. Erbaut durch Architekt Regierungsbaumeister Franz Kleinsteuber.&amp;#039;&amp;#039; in: Das Schöne Heim, Jg. 5, 1933/34, S. 224–229. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1934–1935: Hallenbad im Stadtteil Sanderau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Hochhaus Augustinerstraße 9.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Hefte der Heiner-Reitberger-Stiftung&amp;#039;&amp;#039;, Heft 9.) Würzburg 2007, ISBN 3-87717-813-8.&lt;br /&gt;
* Heiner Reitberger: &amp;#039;&amp;#039;Das alte Würzburg.&amp;#039;&amp;#039; Würzburg 1977.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Franz Kleinsteuber}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=142334928|VIAF=141493695}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kleinsteuber, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungsbaumeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kleinsteuber, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. August 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Farnroda]], [[Thüringen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Januar 1961&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Würzburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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