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	<title>Franz Kandolf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Kandolf&amp;diff=267250&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: Apposition</title>
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		<updated>2025-07-22T20:03:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Apposition&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Franz_Kandolf_04.jpg | mini | rechts | Franz Kandolf]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Kandolf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. November]] [[1886]] in [[München]]; † [[19. Juni]] [[1949]] ebenda) war [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischer]] Geistlicher, [[Schriftsteller]] und Mitarbeiter des [[Karl-May-Verlag]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Franz Kandolf wurde am 6. November 1886 in München als viertes Kind des Seilergehilfen Franz Kandolf sen. und seiner Frau Elise, geb. Rechberger, geboren. Vier von sechs Geschwistern starben im frühen Kindesalter. 1906 bestand Kandolf das Abitur am Humanistischen Gymnasium in [[Freising]] und begann dort ab dem Wintersemester 1906/07 ein Studium der katholischen Theologie. Für 1907 ist ein erster Kontakt zu [[Karl May]] nachgewiesen, ein Geburtstagsglückwunsch, den May auch beantwortete. Ab dem Wintersemester 1907/08 studierte Kandolf an der Münchner [[Ludwig-Maximilians-Universität]] weiter, 1911 erfolgte die [[Priesterweihe]], 1913 wurde er Kaplan an der Kirche St. Johann Baptist in [[Haidhausen]], wo er bis zu seinem Lebensende blieb. Sein Vorgesetzter urteilte über ihn:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Ist von einer fast krankhaften Lesewut befallen. Bis Mitternacht sitzt er über Romanen, verschläft darum häufig, zu spät zu kommen ist seine Gewohnheit, [...]&lt;br /&gt;
|Autor=Monsignore Widmann, Stadtpfarrer |Quelle=Stimpfle, 2022, p.36f.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 nahm Kandolf Kontakt zum Verleger und Gründer des Karl-May-Verlages [[Euchar Albrecht Schmid]] auf und bot seine Hilfe bei der Herausgabe von Karl Mays Werken an. 1921 erschienen die ersten Beiträge Kandolfs zu Karl May im Karl-May-Jahrbuch, im selben Jahr seine ersten Bearbeitungen der Werke Karl Mays. Für den Mädchenverein seiner Pfarrei schrieb er zwei Kriminalstücke sowie eine Bühnenfassung von [[Henryk Sienkiewicz]]’ Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Quo Vadis (Roman)|Quo vadis]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kandolf unternahm mehrere ausgedehnte Reisen, um die Stätten von Karl Mays Reiseromanen persönlich kennenzulernen ([[Spanien]], [[USA]], [[Balkanhalbinsel|Balkan]], [[Nordafrika]]). Er starb 62-jährig am 19. Juni 1949 in München und wurde auf dem [[Ostfriedhof (München)|Münchner Ostfriedhof]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kandolf war Taufpate der Verleger und Söhne Euchar Albrecht Schmids, [[Roland Schmid (Verleger)|Roland Schmid]] und [[Lothar Schmid]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tätigkeit für den Karl-May-Verlag ==&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem damaligen Besitzer des Karl-May-Verlags, Euchar Albrecht Schmid, führte Kandolf teilweise tiefgreifende Bearbeitungen der Werke Karl Mays durch, um sie an den vermuteten Lesergeschmack anzupassen. Diese Bearbeitungen, die in neueren Auflagen zum Teil wieder rückgängig gemacht wurden, werden von vielen May-Lesern und -Forschern als nicht autorisiert und den Intentionen Mays widersprechend abgelehnt. Besonders umstritten sind Änderungen mit einer katholisch-religiösen oder – bis 1945 – rassistisch-nationalistischen Tendenz. Die gut lesbaren Textfassungen Schmids und Kandolfs trugen allerdings vermutlich zum andauernden Erfolg von Mays Werken bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies gilt auch für einen kompletten Roman, den Kandolf zum Corpus der Werke Mays beitrug. Er schrieb die Fortsetzung des Karl-May-Romans &amp;#039;&amp;#039;Am Jenseits&amp;#039;&amp;#039; (Bd. 25 der gesammelten Werke im Karl-May-Verlag) unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;In Mekka&amp;#039;&amp;#039;. Das Werk erschien 1923 und ist heute Bd. 50 der gesammelten Werke im Karl-May-Verlag. &amp;#039;&amp;#039;Am Jenseits&amp;#039;&amp;#039; war neben den ersten beiden Bänden der Reiseerzählung &amp;#039;&amp;#039;Im Reiche des silbernen Löwen&amp;#039;&amp;#039; der einzige Roman Mays, bei dem zahlreiche Handlungsstränge offenblieben, und kann deswegen als einer seiner wenigen unvollendeten Romane betrachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kandolf beabsichtigte, auch das von Karl May 1896 angekündigte, aber nie veröffentlichte Werk &amp;#039;&amp;#039;[[Figuren aus Karl Mays Werken#Marah Durimeh|Marah Durimeh]]&amp;#039;&amp;#039; fertigzustellen, kam aber nicht mehr dazu. Der Karl-May-Verlag publizierte 2017 die Reiseerzählung &amp;#039;&amp;#039;Die Söhne des Scheiks. Auf der Suche nach Marah Durimeh&amp;#039;&amp;#039; aus der Feder Kandolfs, herausgegeben von Bernhard Schmid.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.karl-may.de/Buecher/Sonderb%C3%A4nde_Die-S%C3%B6hne-des-Scheiks |titel=Karl-May-Verlag - Die Söhne des Scheiks |abruf=2025-07-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Volker Krischel: &amp;#039;&amp;#039;Franz Kandolfs Roman „In Mekka“. Eine erste Annäherung&amp;#039;&amp;#039;. Sonderheft der [[Karl-May-Gesellschaft]] Nr. 39, 1983. [https://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg/seklit/sokmg/039/index.htm Text als Seitenscans]&lt;br /&gt;
* Ludwig Stimpfle: &amp;#039;&amp;#039;Franz Kandolf — May-Leser, May-Forscher, May-Bearbeiter. Persönliche und biografische Annäherungen an einen Münchner Priester&amp;#039;&amp;#039;. Sonderheft der Karl-May-Gesellschaft Nr. 170, 2022 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120446480}}&lt;br /&gt;
* [https://www.karl-may-wiki.de/index.php/Franz_Kandolf Eintrag zu Franz Kandolf im Karl-May-Wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120446480|LCCN=no/99/63230|VIAF=113731448}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kandolf, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:May-Forscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1949]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kandolf, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=römisch-katholischer Geistlicher und Mitarbeiter des Karl-May-Verlags&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. November 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Juni 1949&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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