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	<title>Franz Jung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Jung&amp;diff=195623&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gib Senf dazu!: tk kl</title>
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		<updated>2026-02-10T17:25:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;tk kl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Josef Johannes Konrad Jung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. November]] [[1888]] in [[Nysa|Neiße]], [[Oberschlesien]]; † [[21. Januar]] [[1963]] in [[Stuttgart]]) war ein deutscher [[Schriftsteller]], [[Ökonom]] und [[Politiker]]. Jung veröffentlichte auch unter den [[Pseudonym]]en &amp;#039;&amp;#039;Franz Larsz&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Frank Ryberg&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== 1888–1911 ===&lt;br /&gt;
Franz Josef Jung wurde als Sohn des Uhrmachermeisters Franz Jung und dessen Frau Clara, geborene Doering, geboren. Ab 1898 besuchte er das [[Realgymnasium]], an dem er sich mit dem späteren Dichter [[Max Herrmann-Neiße|Max Herrmann]] anfreundete. 1907 legte er das Abitur ab und begann in Leipzig Musik zu studieren. Er wechselte aber bald zu Volkswirtschaft, Rechts-, Kunst- und Religionswissenschaften. In Leipzig wurde er am 21. Oktober 1907 Mitglied der [[Burschenschaft Arminia zu Leipzig]]. Am 22. April 1908 erfolgte der ehrenvolle Austritt. 1908 ging er an die [[Universität Jena]], wo er sich der [[Burschenschaft Germania Jena]] anschloss, aus der er jedoch ausgeschlossen wurde, nachdem er einen [[Philisterium|Alten Herrn]] verprügelt hatte. 1909 wechselte Jung an die [[Universität Breslau]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bodo Pieroth]]: &amp;#039;&amp;#039;Das juristische Studium im literarischen Zeugnis – Franz Jung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;JURA – Juristische Ausbildung&amp;#039;&amp;#039;, 1993, S. 532 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Breslau lernte er seine spätere Frau Margot, eine Tänzerin, kennen, die er im Januar 1911 heiratete. Im selben Jahr wurde der Sohn Franz geboren, der jedoch bei den Großeltern in [[Nysa|Neisse]] aufwuchs, da die Ehe von ständigen Auseinandersetzungen geprägt war. Ende des Jahres wechselte Jung an die [[Universität München]], wo er seine [[Dissertation]] &amp;#039;&amp;#039;Die Auswirkungen der Produktionssteuer in der Zündholzindustrie&amp;#039;&amp;#039; schrieb. Eine Vorabveröffentlichung in der &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; machte es Jung jedoch unmöglich, die Dissertation auch einzureichen. In München kam er in Kontakt mit [[Erich Mühsam]], den Schriftstellern [[Leonhard Frank]], [[Oskar Maria Graf]], [[Karl Otten]] und dem Psychoanalytiker [[Otto Gross]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1912–1918 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Franz Jung - Das Trottelbuch, Gerstenberg 1912.jpg|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Das Trottelbuch&amp;#039;&amp;#039;, Franz Jungs erstes Buch (1912). Umschlag von [[Franz Seraph Henseler]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Franz Jung - Saul, Verlag die Aktion, Berlin-Wilmersdorf, 1916.jpg|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Saul&amp;#039;&amp;#039;, Verlag [[Die Aktion]], 1916]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Franz Jung - Der Fall Gross. Novelle. Verlag Konrad Hanf, Hamburg, 1921.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039; Der Fall [[Otto Gross|Gross]]&amp;#039;&amp;#039;. Novelle. Konrad Hanf Verlag, Hamburg, 1921]]&lt;br /&gt;
1912 erschienen erste Prosatexte Jungs in den [[Expressionismus|expressionistischen]] Zeitschriften &amp;#039;&amp;#039;[[Der Sturm (Zeitschrift)|Der Sturm]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Die Aktion]]&amp;#039;&amp;#039; sowie sein erstes Buch &amp;#039;&amp;#039;Das Trottelbuch&amp;#039;&amp;#039;. 1913 zog er nach Berlin, wo er in engem Kontakt zu [[Franz Pfemfert]], dem Herausgeber der &amp;#039;&amp;#039;Aktion&amp;#039;&amp;#039; stand; mehrere frühe Bücher Jungs erschienen im &amp;#039;&amp;#039;Aktions-Verlag&amp;#039;&amp;#039;. In diese Zeit fällt auch die Bekanntschaft mit seiner späteren zweiten Frau [[Cläre Jung|Cläre Otto]]. Als sein Freund [[Otto Gross]] auf Betreiben von dessen Vater [[Hans Gross (Kriminologe)|Hans Gross]] im November 1913 in die Psychiatrie eingewiesen wurde, startete Jung eine Kampagne, die schließlich im Juli 1914 zu Gross’ Entlassung führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 begann Jung, für die Börsenblätter eines großen Berliner Wirtschaftsverlages zu schreiben. Nach Kriegsbeginn meldete er sich freiwillig zum Militär. Fast ohne Ausbildung wurde er in Ostpreußen eingesetzt, wo er im Dezember 1914, ohne an einer Schlacht teilgenommen zu haben, desertierte; über Berlin floh er 1915 mit Hilfe eines gefälschten Attests, das ihm [[Walter Serner]] ausgestellt hatte, nach Wien, wurde dort jedoch verhaftet und nach Deutschland ausgeliefert. Einige Wochen verbrachte er im [[Kriegsverbrechergefängnis Spandau|Festungsgefängnis Spandau]], anschließend wurde er in die Irrenanstalt [[Berlin-Wittenau]] überstellt. Nach seiner Freilassung –&amp;amp;nbsp;wozu psychiatrische Gutachten von Gross beitrugen&amp;amp;nbsp;– wurde er Wirtschaftsredakteur beim &amp;#039;&amp;#039;[[Deutscher Kurier|Deutschen Kurier]]&amp;#039;&amp;#039; und gründete den Verlag &amp;#039;&amp;#039;[[Die freie Straße]]&amp;#039;&amp;#039;. 1916 wurde die Tochter Dagny geboren; 1917 trennten sich Franz und Margot Jung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1918 arbeitete Jung an einer Reihe von politisch-kulturellen Projekten im Untergrund und beschäftigte sich daneben wieder intensiv mit Ökonomie. Eine wichtige Veröffentlichung dieser Zeit war die von ihm herausgegebene Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Die Neue Jugend]]&amp;#039;&amp;#039;, die erste [[Dadaismus|dadaistische]] Zeitschrift in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Grieger: &amp;#039;&amp;#039;Literarische Notizen zum Werk von Franz Jung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schlesien&amp;#039;&amp;#039;, 1959, Jg. 4, Heft 1, S. 35–38.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1918 war Franz Jung Mitherausgeber des &amp;#039;&amp;#039;Club Dada&amp;#039;&amp;#039;. In dieser Zeit machte Jung die Bekanntschaft von [[John Heartfield]] (dessen Pseudonym er wohl erfand), von [[Wieland Herzfelde]], [[George Grosz]], [[Hannah Höch]], [[Richard Hülsenbeck]] und [[Raoul Hausmann]], mit denen er publizierte und auftrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als am 9. November 1918 die [[Novemberrevolution|Revolution]] ausbrach, setzte sich Jung vom [[Potsdamer Platz]] aus an die Spitze eines Trupps Soldaten und besetzte &amp;#039;&amp;#039;[[Wolffs Telegraphisches Bureau|Wolffs Telegraphenbüro]]&amp;#039;&amp;#039; in der [[Leipziger Straße (Berlin)|Leipziger Straße]], von wo er allerdings kurz darauf von regierungstreuen Truppen wieder vertrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1919–1932 ===&lt;br /&gt;
1919 wurde Jung während der Revolutionskämpfe, an denen er sich auf Seite der [[Spartakisten]] beteiligte, im [[Berliner Zeitungsviertel]] verhaftet, jedoch gelang ihm die Flucht nach Breslau. Jung trat der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] bei und gründete mehrere Wirtschaftsnachrichtendienste. 1920 wurde er aus der KPD ausgeschlossen und gründete mit anderen die [[KAPD|Kommunistische Arbeiterpartei Deutschlands]]. Um deren Aufnahme in die [[Kommunistische Internationale]] zu betreiben, wurde er zusammen mit [[Jan Appel]] nach Moskau entsandt. Für die Passage in die [[Sowjetunion]] kaperten die beiden den Fischdampfer &amp;#039;&amp;#039;Senator Schröder&amp;#039;&amp;#039; und fuhren nach [[Murmansk]]. Die Gespräche mit [[Lenin]], [[Nikolai Iwanowitsch Bucharin|Bucharin]] und [[Karl Radek]] blieben jedoch erfolglos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück in Deutschland wurde Jung wegen „Schiffsraubs auf hoher See“ verhaftet. Im Gefängnis schrieb er eine Reihe von Büchern, u.&amp;amp;nbsp;a. die Romane &amp;#039;&amp;#039;Proletarier&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Joe Frank illustriert die Welt&amp;#039;&amp;#039;, das Stück &amp;#039;&amp;#039;Wie lange noch?&amp;#039;&amp;#039; und den Essay &amp;#039;&amp;#039;Die Technik des Glücks&amp;#039;&amp;#039;, die im [[Malik-Verlag]] erschienen. Anfang 1921 wurde er gegen Kaution aus dem Gefängnis entlassen und tauchte sofort unter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Wochen später war er zusammen mit [[Béla Kun]], [[Max Hoelz]] und [[Karl Plättner]] führend an den [[Märzkämpfe in Mitteldeutschland|Märzkämpfen in Mitteldeutschland]] beteiligt, einer bewaffneten Arbeiterrevolte rund um [[Halle (Saale)|Halle]] und [[Leuna]]. Nachdem die [[Reichswehr]] den Aufstand niedergeschlagen hatte, versuchte er im Mai des Jahres zusammen mit seiner späteren Frau Cläre nach Großbritannien zu fliehen, wurde jedoch in den Niederlanden inhaftiert und von dort in die Sowjetunion ausgewiesen. In Moskau arbeitete er anfangs für die Presseabteilung der [[Kommunistische Internationale|Komintern]] und als Geschäftsführer des [[Internationale Arbeiterhilfe|IAH]]-Büros. Ab 1922 leitete Jung in [[Tschudowo]] bei [[Nowgorod]] den Wiederaufbau der Zündholzfabrik „Solnze“ („Sonne“). Dies verarbeitete er in seinem 1924 erschienenen Werk &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte einer Fabrik&amp;#039;&amp;#039;. 1923 war er verantwortlich für den Wiederaufbau des metallverarbeitenden Werks „Ressora“ in [[Petrograd]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1923 kehrte er, da er nach wie vor polizeilich gesucht wurde, unter dem falschen Namen „Franz Larsz“ nach Deutschland zurück. In den nächsten Jahren veröffentlichte er noch einige literarische Werke, arbeitete vor allem aber als Wirtschaftsjournalist, wobei er den Namen Franz Larzs und das Pseudonym Frank Ryberg benutzte. 1925 schrieb er einen Brief an [[Hermann von Wedderkop]] und bewarb sich darum, soziologische Themen für die Zeitschrift [[Der Querschnitt]] zu verfassen. Ein vorgeschlagener Aufsatz hatte den Titel &amp;#039;&amp;#039;Notwendigkeit der Sklaverei&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Sieglinde Mierau, Fritz Mierau&amp;lt;!-- : &amp;#039;&amp;#039;Aufsatztitel&amp;#039;&amp;#039; --&amp;gt;. In: &amp;#039;&amp;#039;Briefe und Prospekte: Dokumente eines Lebenskonzeptes&amp;#039;&amp;#039;. 1988, ISBN 3-921523-92-3, S. 140.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1924 heirateten Cläre und Franz Jung; die Ehe wurde 1937 geschieden. 1931 lernte Jung [[Harriet Scherret]] kennen, die nun seine Lebensgefährtin wurde; 1932 wurde der gemeinsame Sohn Peter geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in den frühen zwanziger Jahren hatte [[Erwin Piscator]] Jungs Stücke in Berliner Sälen aufgeführt, darunter &amp;#039;&amp;#039;Wie lange noch?&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Die Kanaker&amp;#039;&amp;#039; (beide 1921); in letzterem Stück hatte Piscator die Rolle [[Lenin]]s gespielt. Zeitweise war Jung im Anschluss daran 1927/28 dramaturgischer Mitarbeiter der [[Piscator-Bühne]] und 1931 auch für die Organisation der Berliner Aufführungen der [[Bertolt Brecht|Brecht]]-Stücke &amp;#039;&amp;#039;[[Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny]]&amp;#039;&amp;#039; (durch [[Ernst Josef Aufricht]]) und &amp;#039;&amp;#039;[[Die Mutter (Brecht)|Die Mutter]]&amp;#039;&amp;#039; mit verantwortlich. Jung bemühte sich um diese Zeit, in die Literatur zurückzukehren. Am 8.&amp;amp;nbsp;Januar 1928 wurde sein Schauspiel &amp;#039;&amp;#039;Heimweh&amp;#039;&amp;#039; in der Regie von [[Leonhard Steckel]], mit Bühnenbildern von [[John Heartfield]] und Musik von [[Hanns Eisler]] uraufgeführt (Studio der Piscatorbühne). Seine Stücke hatten jedoch keinen Erfolg, und es war zunehmend schwierig, Verlage für seine Bücher zu finden. 1928 wurde das Verfahren gegen Jung wegen der Schiffsentführung eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Tätigkeit am Theater war Jung ab Ende der 1920er Jahre auch wieder vermehrt in der Wirtschaft tätig. Er war am Deutschen Korrespondenz Verlag (Deko-Verlag) beteiligt, an Ernst Josef Aufrichts Theaterproduktionsgesellschaft, einer Künstleragentur und anderen, nicht ganz durchsichtigen Unternehmungen. 1931 bahnte der Deko-Verlag ein Geschäft zwischen den zur Gewerkschaft gehörenden Pommerschen Bauhütten und französischen Partnern an. Geplant war, nach Entwürfen von [[Le Corbusier]] in Marseille eine [[Gartenstadt]]siedlung mit 30.000 Wohnungen zu errichten. Hierzu mussten jedoch Reichsmark nach Frankreich transferiert werden, was durch eine Devisenverordnung des Deutschen Reichs soeben verboten worden war. Im Juni 1932 kam es zu einem Skandal; Jungs Kompagnons wurden verhaftet, er selbst tauchte einmal mehr unter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1930 hatte Jung im Deko-Verlag die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Der Gegner]]&amp;#039;&amp;#039; erneut gegründet, an der unter anderen [[Ernst Fuhrmann (Künstler)|Ernst Fuhrmann]], [[Raoul Hausmann]] und [[Karl Korsch]] mitarbeiteten. 1932 übernahm [[Harro Schulze-Boysen]], der zuvor schon am Heft beteiligt war, die Herausgeberschaft und versuchte mit dem [[Gegner-Kreis]] eine eigenständige Jugendbewegung zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1933–1945 ===&lt;br /&gt;
Von 1933 bis 1936 gab Jung gemeinsam mit [[Alexander Schwab]] den &amp;#039;&amp;#039;Pressedienst für den Wirtschaftsaufbau&amp;#039;&amp;#039; heraus und gehörte der Untergrundgruppe [[Rote Kämpfer]] an. Ende 1936 wurde er in diesem Zusammenhang verhaftet. Nach der Haftentlassung ging Jung 1937 nach Prag, wo er an den &amp;#039;&amp;#039;[[Deutschland-Berichte der Sopade|Deutschland-Berichten]]&amp;#039;&amp;#039; der SPD mitarbeitete, und schließlich nach Wien, wo er wiederum einen Wirtschaftsdienst gründete. Nach dem [[Anschluss Österreichs]] floh Jung in die Schweiz, wo er in Genf lebte. 1939 wurde er wegen des Verdachts der Wirtschaftsspionage aus der Schweiz ausgewiesen und ging nach Budapest, wo er als Versicherungsagent für Schweizer Rückversicherer arbeitete. In dieser Zeit unterstützte er das [[Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung|Rote Kreuz]] dabei, in Ungarn auf der Flucht vor den Nazis gestrandeten Polen die Ausreise zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1944 wurde er erst durch die ungarischen [[Pfeilkreuzler]] und dann vom [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS|Sicherheitsdienst der SS]] verhaftet, jedoch gelang ihm beide Male die Flucht. 1944 wurde die Ehe mit Harriet geschieden und Jung heiratete [[Anna von Meißner]] (Scheidung 1947). 1945, auf der Flucht von Österreich nach Italien, wurde er erneut verhaftet und im [[Durchgangslager Bozen|KZ Bozen]] interniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1946–1963 ===&lt;br /&gt;
In Italien arbeitete Jung an Theaterstücken. Tief erschüttert vom Tod seiner Tochter Dagny, die 1945 unter unklaren Umständen in der psychiatrischen Abteilung des Allgemeinen Krankenhauses in Wien gestorben war, schrieb er &amp;#039;&amp;#039;Das Jahr ohne Gnade&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 wanderte Jung in die USA aus, wobei ihn die dort ansässige, vormalige KPD-Vorsitzende [[Ruth Fischer]] erheblich unterstützte. In New York arbeitete er unter anderem als Wirtschaftskorrespondent für deutschsprachige Zeitungen. 1953 zog er nach [[San Francisco]] und erhielt im Januar 1955 die US-Staatsbürgerschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jung, der mittlerweile an Kehlkopfkrebs erkrankt war und mehrfach operiert werden musste, reiste erstmals 1955 und dann wieder 1957 zu einem Besuch nach Deutschland. Ende 1960 kehrte er endgültig nach Europa zurück, wo er in Frankreich und Deutschland lebte. In Deutschland hatte er, außer zu alten Bekannten, Kontakt zu [[Helmut Heißenbüttel]], der beim [[Süddeutscher Rundfunk|Süddeutschen Rundfunk]] arbeitete, zu dem Verleger [[Jes Petersen]] und zu [[Fritz J. Raddatz]], dem stellvertretenden Verlagsleiter bei [[Rowohlt Verlag|Rowohlt]]. Diese bemühten sich, Jungs Werk in Deutschland wieder bekannt zu machen, verschafften ihm Aufträge für den Rundfunk und Kontakte zu Verlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1961 erschien Jungs Autobiografie &amp;#039;&amp;#039;[[Der Weg nach unten]]&amp;#039;&amp;#039; im [[Luchterhand Literaturverlag]]. In der Folge kam es zu Anfeindungen und auch Prozessen, da sich einige Personen, darunter die Schauspielerin [[Trude Hesterberg]], durch das Buch falsch dargestellt oder verleumdet fühlten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. Januar 1963 kam Jung wegen hohen Fiebers in das [[Karl-Olga-Krankenhaus]]. Dort erlitt er einen [[Schlaganfall|Gehirnschlag]], der ihn teilweise lähmte. Er konnte nicht mehr selbst lesen und ließ sich vorlesen. Am 21. Januar 1963 starb Franz Jung mit 74 Jahren in Stuttgart an einem [[Herzinfarkt]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor=Paul Raabe, [[Ernst Josef Aufricht]] |url=https://www.dehmlow.de/index.php/de/observations/50-franz-jung-beerdigung |titel=Franz Jungs Beerdigung |werk=Website von Raimund Dehmlow |datum=2008-07-12 |abruf=2022-12-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 25. Januar wurde er auf dem Neuen Friedhof in [[Degerloch]]-[[Möhringen (Stuttgart)#Sonnenberg|Sonnenberg]] beigesetzt. Seine Grabstelle, die als städtisches Grab weitergeführt wird, ist in Abteilung 6, Reihe 5, Grab 24.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte_von_Franz_Jung (bearb Sp).png|mini|hochkant|Grabstätte von Franz Jung ]]&lt;br /&gt;
Fritz J. Raddatz sagte über Jung: „Franz Jung – einer der unbekanntesten und lesenswertesten Autoren deutscher Sprache in der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
Bibliographie der Werke von Franz Jung:&lt;br /&gt;
[[Fritz Mierau]], &amp;#039;&amp;#039;Leben und Schriften des Franz Jung. Eine Chronik&amp;#039;&amp;#039;. Edition Nautilus, Hamburg 1980.&lt;br /&gt;
Walter Fähnders: &amp;#039;&amp;#039;Franz Jung-Bibliographie&amp;#039;&amp;#039;. In: Wolfgang Rieger: &amp;#039;&amp;#039;Glückstechnik und Lebensnot. Leben und Werk Franz Jungs&amp;#039;&amp;#039;. Freiburg/Br. 1987, S. 252–268 (320 Titel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Trottelbuch.&amp;#039;&amp;#039; Theodor Gerstenberg Verlag, Leipzig 1912 (Neuauflage mit einer Vorrede von [[Lutz Schulenburg]]: Edition Nautilus, Hamburg 2013, ISBN 978-3-89401-773-6).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kameraden …!&amp;#039;&amp;#039; Richard Weissbach Verlag, Heidelberg 1913.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sophie. Der Kreuzweg der Demut.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Wochenschrift DIE AKTION ([[Franz Pfemfert]]), Berlin-Wilmersdorf 1915.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Saul.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Wochenschrift DIE AKTION (Franz Pfemfert), Berlin-Wilmersdorf 1916.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Opferung. Ein Roman.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Wochenschrift DIE AKTION (Franz Pfemfert), Berlin-Wilmersdorf 1916.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Sprung aus der Welt.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Wochenschrift DIE AKTION (Franz Pfemfert), Berlin-Wilmersdorf 1918.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gnadenreiche, unsere Königin.&amp;#039;&amp;#039; Kurt Wolff Verlag, Leipzig 1918.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jehan.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Saturne, Mühlheim/Donau 1919.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Reise in Russland.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Kommunistischen Arbeiter-Partei Deutschlands, Berlin 1920.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Joe Frank illustriert die Welt.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Wochenschrift DIE AKTION (Franz Pfemfert), Berlin-Wilmersdorf 1921.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Fall Groß.&amp;#039;&amp;#039; K. Hanf Verlag, Hamburg 1921.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Proletarier.&amp;#039;&amp;#039; Der Malik-Verlag, Berlin 1921.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kanaker – Wie lange noch?&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Zwei Schauspiele&amp;#039;&amp;#039;. Der Malik-Verlag, Berlin 1921.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Technik des Glücks.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1–2. Der Malik-Verlag, Berlin 1921–1923.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die rote Woche.&amp;#039;&amp;#039; Der Malik-Verlag, Berlin 1921.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Annemarie. Schauspiel in vier Akten.&amp;#039;&amp;#039; Der Malik-Verlag, Berlin 1922.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsfriede.&amp;#039;&amp;#039; Der Malik-Verlag, Berlin 1922.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hunger an der Wolga.&amp;#039;&amp;#039; Der Malik-Verlag, Berlin 1922.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Eroberung der Maschinen.&amp;#039;&amp;#039; Der Malik-Verlag, Berlin 1923.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mehr Tempo! Mehr Glück! Mehr Macht. Ein Taschenbuch für Jedermann.&amp;#039;&amp;#039; Der Malik-Verlag, Berlin 1923.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte einer Fabrik.&amp;#039;&amp;#039; Verlag für Literatur und Politik, Wien 1924.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der neue Mensch im neuen Russland.&amp;#039;&amp;#039; Verlag für Literatur und Politik, Wien 1924.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschäfte. Eine Komödie.&amp;#039;&amp;#039; Gustav Kiepenheuer Verlag, Potsdam 1927.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gequältes Volk. Ein oberschlesischer Industrieroman.&amp;#039;&amp;#039; 1927 (erstmals veröffentlicht 1987).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hausierer. Gesellschaftskritischer Roman.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Der Bücherkreis, Berlin 1931.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Weg nach unten. Aufzeichnungen aus einer großen Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Luchterhand, Neuwied – Berlin – Spandau 1961. Neuausgabe Edition Nautilus, Hamburg 1988; 2000.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meinen Gruß zuvor.&amp;#039;&amp;#039; 1962 (erstmals veröffentlicht 1966 von [[Jes Petersen]]), abgedruckt in: Petra und Uwe Nettelbeck (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Franz Jung: Schriften und Briefe.&amp;#039;&amp;#039; Salzhausen 1981, S. 899–903.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bausteine für einen neuen Menschen. Über [[Wilhelm Reich]] und [[Ernst Fuhrmann (Künstler)|Ernst Fuhrmann]].&amp;#039;&amp;#039; Zürich: Edition Moderne 1982.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Revolte gegen die Lebensangst. Die Albigenser.&amp;#039;&amp;#039; Essay. Brinkmann &amp;amp; Bose, Berlin 1983, ISBN 3-922660-11-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Spandauer Tagebuch.&amp;#039;&amp;#039; Edition Nautilus, Hamburg 1984.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Torpedokäfer. Hommage an Franz Jung.&amp;#039;&amp;#039; Edition Nautilus, Hamburg 1988.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Verzauberten. Erzählung.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Nachlass hrsg. von Walter Fähnders. BasisDruck, Berlin 2000, ISBN 3-86163-101-6.&lt;br /&gt;
* Jes Petersen: &amp;#039;&amp;#039;Strontium. Briefwechsel mit Raoul Hausmann und Franz Jung.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Andreas Hansen. BasisDruck, Berlin 2001, ISBN 3-86163-113-X.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Jahr ohne Gnade.&amp;#039;&amp;#039; Edition Nautilus, Hamburg 2014, ISBN 978-3-89401-782-8 (verfasst 1946, 1990 erstmals unselbständig erschienen in Band 12 der Franz-Jung-Werkausgabe).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Werkausgabe in 14 Bänden ist in der [[Edition Nautilus]] erschienen:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Werke.&amp;#039;&amp;#039; 12 Bände in 14 Teilbänden mit einem Supplementband, Edition Nautilus, Hamburg 1981–1997, ISBN 978-3-89401-430-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 3: &amp;#039;&amp;#039;I–L.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 1999, ISBN 3-8253-0865-0, S. 35–36.&lt;br /&gt;
* [[Walter Fähnders]]: &amp;#039;&amp;#039;Franz Jung (1888–1963).&amp;#039;&amp;#039; In: Alo Allkemper, Norbert Otto Eke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Dramatiker des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2000, S. 173–183.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Rieger: &amp;#039;&amp;#039;Glückstechnik und Lebensnot. Leben und Werk Franz Jungs, mit einer Franz-Jung-Bibliographie von Walter Fähnders.&amp;#039;&amp;#039; [[ça ira Verlag]], Freiburg im Breisgau 1987, ISBN 3-924627-09-6 (zugleich Dissertation Universität Freiburg im Breisgau 1987).&lt;br /&gt;
* Walter Fähnders: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen ästhetischer und politischer Avantgarde: Franz Jung und seine „Reise(n) in Rußland“.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Gerd Koenen]], [[Lew Kopelew]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutschland und die Russische Revolution 1917–1924.&amp;#039;&amp;#039; München 1998, S. 431–461.&lt;br /&gt;
* Walter Fähnders: &amp;#039;&amp;#039;Der „Expressionist“ Franz Jung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Deutschen Germanistenverbandes.&amp;#039;&amp;#039; Band 58, 2011, Heft 2, S. 146–156.&lt;br /&gt;
* Walter Fähnders: &amp;#039;&amp;#039;„… daß Produktion Glück ist“. Franz Jung und das Arbeitsproblem.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für die Geschichte des Widerstandes und der Arbeit.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 16, 2001, S. 23–72.&lt;br /&gt;
* Walter Fähnders: &amp;#039;&amp;#039;Franz Jung und die Linkspresse.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kultur als Fenster zu einem besseren Leben. Festschrift für [[Rainer Noltenius]].&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der Fritz Hüser-Gesellschaft unter der Leitung von Volker Zaib. Bielefeld 2003, S. 77–125.&lt;br /&gt;
* Walter Fähnders, [[Andreas Hansen (Literaturwissenschaftler)|Andreas Hansen]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vom Trottelbuch zum Torpedokäfer. Franz Jung in der Literaturkritik 1912–1963.&amp;#039;&amp;#039; Aisthesis, Bielefeld 2003.&lt;br /&gt;
* Walter Fähnders, Andreas Hansen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vom Trottelbuch zum Torpedokäfer. Franz Jung in der Literaturkritik 1912–1963. Nachträge 1.&amp;#039;&amp;#039; Distillery, Berlin 2006.&lt;br /&gt;
* Walter Fähnders, Andreas Hansen: &amp;#039;&amp;#039;„Magie des Wiederauftauchens und Verschwindens von Leuten“. Kommentar zum Erstdruck von Franz Jungs „Fürchtet euch nicht&amp;amp;nbsp;…“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für die Geschichte des Widerstandes und der Arbeit.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 16, 2001, S. 89–96.&lt;br /&gt;
* Walter Fähnders, Andreas Hansen: &amp;#039;&amp;#039;„Auch der Film winkt.“ Kommentar zum Erstdruck von Franz Jungs Drehbuch „Vorbestimmung“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch zur Literatur der Weimarer Republik.&amp;#039;&amp;#039; 2, 1996, S. 42–59.&lt;br /&gt;
* Walter Fähnders, Helga Karrenbrock: &amp;#039;&amp;#039;Franz Jung und die Theateravantgarde. Mit einem Erstdruck seines Szenariums „Kinderballade“.&amp;#039;&amp;#039; In: Wolfgang Asholt, Siegfried Kanngießer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Literatur Sprache Kultur.&amp;#039;&amp;#039; Osnabrück 1996, S. 24–40.&lt;br /&gt;
* {{NDB|10|671|672|Jung, Franz|Martin Glaubrecht|118558757}}&lt;br /&gt;
* [[Andreas Hansen (Literaturwissenschaftler)|Andreas Hansen]]: &amp;#039;&amp;#039;Mystifikation Torpedokäfer. Franz Jungs Wiederkehr in Berlin.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Debatte Initial]].&amp;#039;&amp;#039; 31. Jahrgang, 2020, Heft 3, S. 29–39.&lt;br /&gt;
* Arnold Imhof: &amp;#039;&amp;#039;Franz Jung. Leben Werk Wirkung.&amp;#039;&amp;#039; 1974.&lt;br /&gt;
* Helga Karrenbrock: &amp;#039;&amp;#039;Der Sprung aus der Welt. Zu Franz Jungs expressionistischer Prosa.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Prosa des Expressionismus&amp;#039;&amp;#039;. Aisthesis, Bielefeld 2001, S. 165–186. (= &amp;#039;&amp;#039;Studienbuch&amp;#039;&amp;#039;, 1).&lt;br /&gt;
* Fritz Mierau: &amp;#039;&amp;#039;Das Verschwinden von Franz Jung. Stationen einer Biographie.&amp;#039;&amp;#039; Edition Nautilus, Hamburg 1998, ISBN 3-89401-294-3.&lt;br /&gt;
* [[Michael Rohrwasser]]: &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Leben eines Taugenichts. Franz Jung als oberschlesischer Autor.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Maria Katarzyna Lasatowicz]], [[Jürgen Joachimsthaler]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Assimilation – Abgrenzung – Austausch. Interkulturalität in Sprache und Literatur.&amp;#039;&amp;#039; Lang, Frankfurt am Main 1999, ISBN 3-631-34894-0, S. 346–365.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Schürer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Franz Jung. Leben und Werk eines Rebellen.&amp;#039;&amp;#039; New York 1994.&lt;br /&gt;
* Jennifer E. Michaels: &amp;#039;&amp;#039;Franz Jung. Expressionist, Dadaist, Revolutionary and Outsider.&amp;#039;&amp;#039; New York 1989.&lt;br /&gt;
* {{DtKommunistenBioHandb |NAME=Jung, Franz |bundesstiftung=franz-jung |bundesstiftungID=4532}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Blinder Passagier nach Petersburg&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Manfred Chobot]]: Blinder Passagier nach Petersburg. Essays und Interviews. edition lex liszt 12, Oberwart 2009, ISBN 978-3-901757-90-7.&lt;br /&gt;
* [[Manfred Chobot]]: &amp;#039;&amp;#039;Franz Jung – Blinder Passagier nach Petersburg&amp;#039;&amp;#039;. Feature. ORF Wien, 11. März 1983 und ORF Ö3, Musikbox, 15. Januar 1986.&lt;br /&gt;
* {{Der Spiegel |ID=42762805 |Autor=Günter Herburger |Titel=Sehnsucht nach Solidarität |Jahr=1972 |Nr=53 |Seiten=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zu Texten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118558757}}&lt;br /&gt;
* {{PGIW|36718|Das Trottelbuch}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.kurasje.org/arkiv/13400t.htm |text=Bericht der nach Moskau entsandten Delegation der KAPD – 9. Juli 1920, von Jan Appel und Franz Jung |wayback=20070928005155}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://nemesis.marxists.org/jung-arbeitsfriede1.htm |titel=Arbeitsfriede |werk=Nemesis – Sozialistisches Archiv für Belletristik |datum=1922 |abruf=2022-12-17 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://nemesis.marxists.org/jung-die-eroberung-der-maschinen1.htm |titel=Die Eroberung der Maschinen |werk=Nemesis – Sozialistisches Archiv für Belletristik |datum=1923 |abruf=2022-12-17 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Über Franz Jung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle|autor=Herbert Braun |url=https://www.woerter.de/hb/texte/franz-jung.htm |titel=Franz Jung: Das Menschliche hinter der Wand - eine deutsche Revolution |werk=woerter.de |datum=2001 |abruf=2022-12-17 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Raimund Dehmlow |titel=Gefährten – Otto Gross und Franz Jung |url=https://www.dehmlow.de/index.php/de/otto-gross/150-gefaehrten-otto-gross-franz-jung |werk=Website von Raimund Dehmlow |datum=2019-01-19 |abruf=2022-12-17 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle|autor=Walter Fähnders |url=http://dadaweb.de/wiki/Jung,_Franz |titel=Jung, Franz |werk=Datenbank des deutschsprachigen Anarchismus (DadA) |kommentar=Mit ausführlicher Bibliographie der Forschungsliteratur |datum= |abruf=2022-12-17 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* [https://archiv.adk.de/bigobjekt/39494 Franz-Jung-Archiv und Sammlung.] Archiv der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste, Berlin]].&lt;br /&gt;
* [https://www.nautilus-stiftung.org/Main Hanna Mittelstädt und Lutz Schulenburg-Stiftung] ([[Edition Nautilus|Nautilus-Stiftung]]), Stiftung zur Erschließung und Erforschung der Werke Franz Jungs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118558757|LCCN=n81040543|VIAF=9593147270488735700003}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jung, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Deutscher Emigrant in der Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1888]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1963]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jung, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Jung, Franz Josef Johannes Konrad (vollständiger Name); Larsz, Franz (Pseudonym); Ryberg, Frank (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller, Ökonom und Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. November 1888&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nysa|Neisse]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Januar 1963&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gib Senf dazu!</name></author>
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