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	<title>Franz Josef Scheidl - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 25. September 2025 um 15:26 Uhr</title>
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		<updated>2025-09-25T15:26:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Josef Scheidl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Dezember]] [[1890]] in [[Wien]]; † [[12. Juli]] [[1971]] ebenda) war ein österreichischer Autor, der nach 1945 als einer der ersten [[Geschichtsrevisionismus|Geschichtsrevisionisten]] und [[Holocaustleugnung|Holocaustleugner]] im deutschsprachigen Raum aktiv war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Scheidl studierte Geschichte, Philosophie, Geographie und Französisch sowie Rechts- und Staatswissenschaften an den [[Universität Genf|Universitäten Genf]], [[Universität Paris|Paris]], [[London]] und [[Universität Wien|Wien]] und [[Promotion (Doktor)|promovierte]] in Philosophie, Rechtswissenschaft und Staatswissenschaft. Als leitender Verwaltungsjurist stand er ab 1924 an der Spitze des Wiener Fortbildungsschulrates. Als Privatgelehrter publizierte er historische und rechtswissenschaftliche Studien. Er trat 1918 der [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|Sozialdemokratischen Arbeiterpartei]] bei schloss sich dann aber angeblich zum 16. April 1933 der [[NSDAP]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Neugebauer, Peter Schwarz: &amp;#039;&amp;#039;Der Wille zum aufrechten Gang. Offenlegung der Rolle des BSA bei der gesellschaftlichen Reintegration ehemaliger Nationalsozialisten&amp;#039;&amp;#039;. Czernin, Wien 2005, S. 83. hier irrtümlich mit 1934 angegeben&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine etwaige Aufnahme fand nicht statt, zum 1. Mai 1938 trat Scheidl der Partei regulär bei (Mitgliedsnummer 6.337.781).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-II/1082905&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] arbeitete Scheidl in der Privatindustrie, nahm aber wiederholt Lehraufträge in [[Arbeitsrecht]] an der Universität Wien wahr. Am 22. Mai 1950 wurde er Mitglied der [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]] und am 25. Mai 1950 des [[Bund Sozialdemokratischer Akademikerinnen und Akademiker, Intellektueller, Künstlerinnen und Künstler|Bundes Sozialdemokratischer Akademiker]] (BSA). 1960 trat er wieder aus dem BSA aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1959 hatte Scheidl bereits im [[Schild-Verlag (München)|Schild-Verlag]] eine Polemik gegen [[Israel]] veröffentlicht und sich mit antisemitischen Propagandisten vernetzt. In der [[Bundesrepublik Deutschland]] wurde Scheidls Buch nach einem Ermittlungsverfahren wegen [[Staatsgefährdung]] beschlagnahmt. In den 1960er Jahren publizierte er im Selbstverlag die siebenbändige &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Verfemung Deutschlands&amp;#039;&amp;#039; mit geschichtsrevisionistischen Thesen. Gestützt auf fragwürdige Dokumente, Mutmaßungen und Spekulationen leugnete er die [[Holocaust|systematische Ermordung von Juden unter der nationalsozialistischen Herrschaft]]. Das Buch &amp;#039;&amp;#039;Deutschland und die Juden&amp;#039;&amp;#039; wurde 1968 von der Staatsanwaltschaft Wien beschlagnahmt und eine Voruntersuchung wegen Verstosses gegen das [[Verbotsgesetz 1947|Verbotsgesetz]] eingeleitet. Ein Gerichtsgutachter charakterisierte Scheidl 1969 als „von wahnähnlichen Ideen beherrscht und des Gebrauchs der Vernunft vollkommen beraubt“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Neugebauer (Historiker, 1944)|Wolfgang Neugebauer]], Peter Schwarz: &amp;#039;&amp;#039;Der Wille zum aufrechten Gang: Offenlegung der Rolle des BSA bei der gesellschaftlichen Reintegration ehemaliger Nationalsozialisten.&amp;#039;&amp;#039; Wien: Czernin 2004, S. 84.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scheidls Schriften wurden von Gesinnungsgenossen weiterhin publiziert, darunter in der [[Neonazi|neonazistische]]n Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Sieg&amp;#039;&amp;#039;, und in der Neonaziszene wie der [[Association des anciens amateurs de récits de guerre et d’holocauste|AAARGH]] (Association des anciens amateurs de récits de guerre et d’holocauste) vielfach rezipiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* Ägyptisches Urkundenbuch. Lebende Geschichte für Schule und Haus Nr. 13. Wien : Konegen, 1921.&lt;br /&gt;
* Wie die Germanen sesshaft wurden. Lebende Geschichte für Schule und Haus Nr. 69. Wien : Konegen, 1922.&lt;br /&gt;
* Die wirtschaftlichen Folgen der Sesshaftwerdung. Lebende Geschichte für Schule und Haus Nr. 71. Wien : Konegen, 1922.&lt;br /&gt;
* Das soziale und politische Leben der Germanen. Lebende Geschichte für Schule und Haus Nr. 72. Wien : Konegen, 1922.&lt;br /&gt;
* Das Kriegsgefangenenrecht in seiner gegenwärtigen Gestalt. Wien: Davis, 1937.&lt;br /&gt;
* Deutschlands Kampf um seine Kolonien : eine gemeinverständl. urkundl. Darstellung. Wien : Deutscher Verl. für Jugend und Volk, 1940 [Ausg. 1939]&lt;br /&gt;
* Die Kriegsgefangenschaft von den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart : eine völkerrechtliche Monographie. Berlin : Ebering, 1943.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Reihe &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Verfemung Deutschlands&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
** Bd. 1: Greuelpropaganda im Ersten Weltkrieg. 166 S., 1968. &lt;br /&gt;
** Bd. 2: Lügenhetze im Zweiten Weltkrieg. 200 S., 1968.&lt;br /&gt;
** Bd. 3: Die Konzentrationslager. 284 S.&lt;br /&gt;
** Bd. 4: Die Millionenvergasungen. 262 S.&lt;br /&gt;
** Bd. 5: Die Ausrottung der Juden. 176 S.&lt;br /&gt;
** Bd. 6: Das Unrecht an Deutschland. Wien: Dr.-Scheidl Verlag, 330 S., 1968.&lt;br /&gt;
** Bd. 7: Zur Hölle mit allen Deutschen! 368 S.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Rußland muß erobert werden! : Und e. kleine Auseinandersetzg mit d. Kommunismus, d. Demokratie u. d. Diktatur. Wien, Postf. 61 : Dr. Scheidl [1967]&lt;br /&gt;
* Israel. Traum und Wirklichkeit. Bd. 1: Selbstmordversuch durch Nationalismus. 2. Aufl. Wien : Scheidl, [ca. 1967].&lt;br /&gt;
* Israel. Traum und Wirklichkeit. Bd. 2: Die Lösung des Palästina-Problems. 2. Aufl. Wien : Scheidl, [ca. 1967].&lt;br /&gt;
* Deutschland, der Staat Israel und die deutsche Wiedergutmachung. Wien : Scheidl, 1967&lt;br /&gt;
* Israel, Traum und Wirklichkeit. Bd. 3. Die Kriegsverbrechen der Nationalzionisten. 3. Aufl. Wien : Scheidl, 1970.&lt;br /&gt;
* Israel, Traum und Wirklichkeit. Bd. 4. Die Internationalisierung Jerusalems: Werden die USA das Christentum verraten? 3. Aufl. Wien : Scheidl-Verl., 1970.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Neugebauer (Historiker, 1944)|Wolfgang Neugebauer]], Peter Schwarz: &amp;#039;&amp;#039;Der Wille zum aufrechten Gang: Offenlegung der Rolle des BSA bei der gesellschaftlichen Reintegration ehemaliger Nationalsozialisten.&amp;#039;&amp;#039; Wien: Czernin 2004, S. 83–84. ISBN 3-7076-0196-X {{Webarchiv | url=http://www.bsa.at/new/bsa/pdf/buchganz.pdf | wayback=20060218030126 | text=Online-Ressource (pdf)}}&lt;br /&gt;
*  Martin Finkenberger: &amp;#039;&amp;#039;Scheidl, Franz Josef&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Wolfgang Benz]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch des Antisemitismus]] : Judenfeindschaft in Geschichte und Gegenwart. Band 8, Nachträge und Register&amp;#039;&amp;#039;, De Gruyter : Saur, cop., Berlin, Boston, 2015, ISBN 978-3-11-037932-7, S. 117. [https://books.google.at/books?id=0-4xCgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA117&amp;amp;lpg=PA117&amp;amp;dq=Franz+Josef+Scheidl+Wien+1890&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=Yhz1tFlVaD&amp;amp;sig=buWxB7YMAg3mNnaNzX-fqPrNalY&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwju-vnxx8rJAhWGWxoKHbJ8Bc0Q6AEIKjAC#v=onepage&amp;amp;q=Franz%20Josef%20Scheidl%20Wien%201890&amp;amp;f=false (online)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|101884370}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=101884370|LCCN=n/2002/67579|VIAF=26425691}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Scheidl, Franz Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Publizist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatgelehrter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holocaustleugner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor (Antisemitismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPÖ-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:BSA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Scheidl, Franz Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Scheidl, Franz&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Holocaustleugner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Dezember 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Juli 1971&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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