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	<title>Franz Josef Popp - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T12:04:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Josef_Popp&amp;diff=532046&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Onkelkoeln: Kat-PD-fix</title>
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		<updated>2026-02-01T14:10:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kat-PD-fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Josef Popp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Januar]] [[1886]] in [[Wien]]; † [[29. Juli]] [[1954]] in [[Stuttgart]]) war ein österreichischer [[Ingenieur]] und der erste [[Generaldirektor]] von [[BMW]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Franz Josef Popp besuchte in Wien zunächst die Realschule, dann das Gymnasium, von dem er zur [[Deutsche Technische Hochschule Brünn|Deutschen Technischen Hochschule Brünn]] wechselte. Er absolvierte dort ein Studium der Fächer [[Maschinenbau]] und [[Elektrotechnik]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://whoswho.de/bio/franz-josef-popp.html Franz Josef Popp, In: &amp;#039;&amp;#039;Who’s Who&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 9. August 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Popp trat zunächst bei der [[Union-Elektricitäts-Gesellschaft|AEG-Union]] in Wien als Elektro-Bauingenieur ein. Da die AEG-Union bei Ausbruch des Krieges 1914 auf technische Lizenzen im Bereich des Flugzeugmotorenbaus angewiesen war, entsandte sie Popp zum Studium des Flugzeugmotorenbaus zu [[Daimler-Motoren-Gesellschaft|Daimler]], [[Benz &amp;amp; Cie.|Benz]] und [[Nationale Automobil-Gesellschaft|NAG]]. Die Aufnahme der Fabrikation bei der AEG-Union scheiterte jedoch an den fehlenden Werkzeugmaschinen. Popp schlug daher den Bau des 350 PS starken [[Austro-Daimler]]-Motors bei den Rapp-Motorenwerken in München vor. Diese hatten bisher schon Flugmotoren gebaut, die jedoch den Anforderungen der Heeresverwaltungen nicht entsprachen. Der Vorschlag Popps wurde von der [[Österreichische Marine|österreichischen Marine]] angenommen, die ihn zur Überwachung des Baus von 224 Motoren als Beauftragter der [[Kaiserlich-königlich|k.k.]] Marine nach München entsandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach kurzer Zeit erkannte Popp, dass weder die kaufmännische noch die technische Leitung des Werkes zur Ausführung des Auftrages in der Lage war. Mit Hilfe des erfahrenen Konstrukteurs [[Max Friz]], den er von der Daimler-Motoren-Gesellschaft geholt hatte, übernahm er auf Wunsch der Firma Rapp die Führung des Werkes, welches gleichzeitig eine Namensänderung in Bayerische Motorenwerke GmbH erfuhr. Da der Auftrag keine Auslastung der Firma garantierte, versuchte er – wiederum mit Hilfe von Max Friz, der einen neuen Höhenmotor konstruieren sollte – die preußische Heeresverwaltung als Kunden zu gewinnen. Diese hatte jedoch im Zuge der Vereinheitlichung ([[Hindenburg-Programm]]) andere Pläne, so dass zuerst nur eine Teile-/Lizenzproduktion von Motoren von Daimler (Mercedes) und Benz möglich war. Es gelang Popp jedoch, Major Wagenführ von der IdFlieg ([[Luftstreitkräfte (Deutsches Kaiserreich)|Inspektion der Fliegertruppen]]) zu einer Besichtigung der Neukonstruktion zu überreden, die diesen und die anwesenden Fachleute so überzeugte, dass er von der IdFlieg Berlin zunächst einen Auftrag zur Herstellung von 600 Motoren erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. September 1917 lief der erste [[BMW IIIa|BMW-III]]-Motor (dessen Entwicklung erst am 20. Mai begonnen hatte) ohne Zwischenfälle und Beanstandungen auf dem Prüfstand. Die Erprobung des Motors verlief so erfolgreich, dass die IdFlieg sofort weitere Motoren bestellte. Da das Kapital der GmbH jedoch nicht ausreichte, wurde die GmbH am 12. August 1918 in eine AG umgewandelt. Erstes und einziges Vorstandsmitglied war Franz Josef Popp. Auf Wunsch der IdFlieg wurden weitere Neukonstruktionen (BMW II, BMW IIIa, [[BMW IV]]) in Angriff genommen, deren Lizenzbau teilweise an andere Unternehmen vergeben wurde ([[Deutz AG|Deutz]], [[Opel]]). Zu Kriegsende 1918 hatte Popp in zwei Jahren aus einem unbedeutenden Insolvenzbetrieb (Rapp) eines der größten Flugzeugmotorenwerke geschaffen mit einem Auftragsbestand von 100 Millionen [[Mark (1871)|Mark]] und 3500 Mitarbeitern, eine Leistung, die auch in der damaligen Zeit außergewöhnlich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Kriegsende kam diese Entwicklung jedoch zum Stillstand und Popp musste Aufgaben für eine Friedensproduktion suchen. Das gelang zunächst mit der Herstellung von Boots- und Wagenmotoren sowie dem Bau von jährlich 100.000 [[Knorr-Bremse|Knorr]]-Luftdruckbremsen, deren Lizenzbau für Bayern er übernahm. Schließlich übernahm er noch den Lizenzbau von Motorradmotoren der [[Victoria-Werke]] Nürnberg. Da sich die Aktionäre jedoch diesem Plan widersetzten, gründete er 1921 mit Hilfe des österreichischen Industriellen [[Camillo Castiglioni]] eine neue Firma, kaufte von der Knorr-Bremse AG den Namen „Bayerische Motorenwerke“ (samt Konstruktion, Material und Einrichtung für den Motorenbau) und erwarb die Räume der stillgelegten Bayerischen Flugzeugwerke München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Popps Leitung als Direktor konstruierte Max Friz 1922/23 das erste BMW-Motorrad, die [[BMW R 32|R 32]] mit längs eingebautem Boxermotor und Wellenantrieb. 1925 setzte mit den weiterentwickelten Motoren [[BMW V]] und [[BMW VIII|VIII]] sowie dem [[Zwölfzylindermotor]] [[BMW VI]] auch der Flugmotorenbau wieder ein. Im selben Jahr wurde er zum Generaldirektor ernannt, vergleichbar mit einem modernen [[Vorstandsvorsitzender|Vorstandsvorsitzenden]]. 1927/28 führte der [[Lizenzbau]] der luftgekühlten Sternmotoren [[Pratt &amp;amp; Whitney R-1340|Wasp]] und [[Pratt &amp;amp; Whitney R-1690|Hornet]] des amerikanischen Herstellers [[Pratt &amp;amp; Whitney]] schließlich zur Neugründung der Flugmotorenfabrik Eisenach GmbH (1936) und dem Ankauf der [[Brandenburgische Motorenwerke|Brandenburgischen Motorenwerke]] (1939). Der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]] machte jedoch diesen Erfolg zunichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varia ==&lt;br /&gt;
Da Popp während des Krieges vehement gegen eine einseitige Ausrichtung der BMW-Produktion auf die Kriegsrüstung votierte, wurde er 1942 von den [[Nationalsozialismus|NS]]-Behörden „beurlaubt“. &lt;br /&gt;
Popp trat zum 1. Mai 1933 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 3.211.305).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/32940599&amp;lt;/ref&amp;gt; 1936 geriet er in Schwierigkeiten und es drohte ihm der Parteiausschluss, da er an seinem jüdischen Hausarzt festhielt. Bei der Gerichtsverhandlung gab er an, er habe bereits vor 1933 mit der NSDAP sympathisiert und sie mit eigenen Mitteln und aus dem Betriebsvermögen von BMW unterstützt.&amp;lt;ref&amp;gt;Karsten Heinz Schönbach: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Konzerne und der Nationalsozialismus 1926–1943&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 2015, S. 200 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg geriet er in alliierte Haft, wo er bei der [[Entnazifizierung]] zuerst als „Mitläufer“ und kurz vor seiner Entlassung als „unbelastet“ eingestuft wurde. Danach versuchte er mehrfach, wieder an die Spitze des Unternehmens zu kommen, es gelang ihm aber – auch aufgrund seiner angegriffenen Gesundheit – nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|20|623|624|Popp, Franz Josef|Patrick Oelze|139222812}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
| url= https://bmw-grouparchiv.de/research/detail/index.xhtml?id=3805645&lt;br /&gt;
| titel= Franz Josef Popp | titelerg= | autor=&lt;br /&gt;
| hrsg= BMW AG&lt;br /&gt;
| werk= BMW Geschichte | seiten= | datum= | archiv-url= | archiv-datum=&lt;br /&gt;
| zugriff= 2016-01-04 | sprache= | format=&lt;br /&gt;
| kommentar= Dossier zu Franz Josef Popp im BMW Group Archiv | zitat= }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Vorstandsvorsitzende der BMW AG}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=139222812|VIAF=100515786}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Popp, Franz Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektroingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager (Automobilindustrie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (BMW)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Popp, Franz Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Ingenieur, erster Generaldirektor von BMW&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Januar 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Juli 1954&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Onkelkoeln</name></author>
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