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	<title>Franz Janich - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Graph Pixel: Tippfehler korrigiert.</title>
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		<updated>2026-04-18T06:40:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Janich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Oktober]] [[1895]] in Marienwerder; † nach [[1967]]) war ein deutscher Jurist und [[Polizeibeamter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach dem Schulbesuch studierte Janich [[Rechtswissenschaft]]en. Er beendete das Studium mit der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum &amp;#039;&amp;#039;[[Doktor der Rechte|Dr. iur.]]&amp;#039;&amp;#039; Anschließend trat er als [[Assessor|Regierungsassessor]] in den Verwaltungsdienst ein. 1926 wurde er zum [[Regierungsrat (Amtsbezeichnung)|Regierungsrat]], 1928 zum Oberregierungsrat und 1930 zum [[Ministerialrat]] in der Polizeiabteilung des [[Freistaat Preußen|Preußischen]] Innenministeriums ernannt. Ebenfalls 1930 wurde er zum stellvertretenden Leiter der politischen Gruppe derselben Abteilung ernannt. In dieser Eigenschaft war er an der Bekämpfung der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und der Vorbereitungen der [[Notverordnung]]en beteiligt, die zu diesem Zweck erlassen wurden. Er stand der Zentrumspartei nahe.&amp;lt;ref&amp;gt; Christoph Graf: Politische Polizei zwischen Demokratie und Diktatur. Berlin 1983, S. 356 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 wurde Janich zum Leiter der Politischen Gruppe im Preußischen Innenministerium ernannt. Im Dezember 1933 wurde er ins [[Geheimes Staatspolizeiamt (Berlin)|Geheime Staatspolizeiamt]] versetzt, in dem er mit der Organisation und Verwaltung der [[Konzentrationslager]] beauftragt wurde. Er war Mitte 1933 der [[Sturmabteilung|SA]] beigetreten, eine Parteimitgliedschaft in der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ist nicht nachweisbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Februar 1934 wurde er ins Landwirtschaftsministerium  versetzt, um dort Pläne vorzubereiten, die eine produktive Verwendung der KZ-Häftlinge in den [[Emslandlager|Moorlagern]] im [[Regierungsbezirk Osnabrück]] bezweckten. Da ihm aber aus der Partei weiterhin seine Aktivität gegen die Nationalsozialisten vor 1933 vorgehalten wurde, wurde er aus dem Staatsdienst entlassen,.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1937 gründete Janich mit [[Kurt Schönner]] eine Anwaltskanzlei, die ihren Sitz in Berlin [[Unter den Linden]] 38 hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nachkriegszeit war Janich zunächst Personalreferent beim [[Regierungsbezirk Düsseldorf|Oberpräsidium Düsseldorf]]. Nachdem er dort aufgrund seiner politischen Belastung aus dem Staatsdienst entlassen worden war, arbeitete er als Rechtsanwalt und Notar in [[Solingen]] und ist dort noch 1967 nachweisbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Janich war seit 1914 Mitglied der katholischen Studentenverbindung [[KDStV Winfridia (Breslau) Münster|KDStV Winfridia Breslau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bewertung ==&lt;br /&gt;
[[Christoph Graf (Historiker)|Christoph Graf]] beschreibt Janichs Karriere: „Ein interessanter Fall eines republikanischen, außerordentlich erfolgreichen und antinazistischen Karrierebeamten an entscheidender Position des preußischen Innenministeriums, der nach dem Papenputsch offenbar völlig umschwenkt und auch 1933 übernommen, ja mit ausgesprochen heiklen Aufgaben betraut, schon vor dem Abschied von Diels aber entfernt wird. Von Diels […] als rechtlich gesinnter Beamter gelobt, von republikanisch gesinnten Beamten der Politischen Polizei hingegen als opportunistischer NS-Sympathisant ab 1932 bezeichnet. Wohl typisches Beispiel einer damals weitverbreiteten Beamten-Mentalität.“&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Graf: &amp;#039;&amp;#039;Politische Polizei.&amp;#039;&amp;#039; S. 357.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Missverständnis in seinem Verhältnis zu Irrtum und Dissens, insbesondere in Beziehung auf Vertragsverhältnisse&amp;#039;&amp;#039;, Frankenstein i.Schl. 1917 (Dissertation) 	&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die polizeiliche Behandlung von Versammlungen, Druckschriften und Plakaten : unter bes. Berücks. d. Vorschriften f. d. Wahlzeit ; nach Gesetz, Rechtsprechg u. ministeriellen Richtlinien f. d. Praxis&amp;#039;&amp;#039;, gemeinsam mit Kurt Schönner, Verlag Gersbach &amp;amp; Sohn Berlin 1928	&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der kleine Ratgeber im Wahlkampf für Versammlungen, Druckschriften, Plakate&amp;#039;&amp;#039;, Ein Handbuch f. d. Praxis. Hrsg. gemeinsam mit Franz Schönner, Gersbach Verlag Berlin 1930	&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Verordnungen gegen politische Ausschreitungen&amp;#039;&amp;#039; 〈Verordnungen d. Reichspräsidenten vom 14. u. 28.6.1932-RGBl. 1 S. 297 u. 339-〉 mit den Ausführungsbestimmungen des Reichs und Preußens : Für d. polizeiliche Praxis, gemeinsam mit Kurt Schönner, Gersbach Verlag Berlin 1932	&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Verordnung zum Schutze des deutschen Volkes&amp;#039;&amp;#039; (Verordnung des Reichspräsidenten vom 4. Februar 1933) : mit den einschlägigen Nebengesetzen und den Ausführungsbestimmungen des Reichs und Preußens unter Berücksichtigung der höchstrichterlichen Rechtsprechung, Verlag Gersbach &amp;amp; Sohn Berlin 1933	&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Strafrechts-Lehrgang&amp;#039;&amp;#039;, Bali Verlag Berlin 1935&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christoph Graf: &amp;#039;&amp;#039;Politische Polizei zwischen Demokratie und Diktatur.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1983.&lt;br /&gt;
* [[Bärbel Holtz]] (Bearb./Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Protokolle des Preußischen Staatsministeriums 1925–1938/38.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 12/II: &amp;#039;&amp;#039;1925–1938.&amp;#039;&amp;#039; Olms-Weidmann, Hildesheim 2004, ISBN 3-487-12704-0 ([[Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften]] [Hrsg.]: &amp;#039;&amp;#039;[[Acta Borussica]]. Neue Folge.&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1145995594|VIAF=568151247975944270002}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Janich, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist in der Polizeiverwaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestapo-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Janich, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Staatsbeamter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Oktober 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Marienwerder&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=nach 1967&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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