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	<title>Franz Jacob - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Jacob&amp;diff=143057&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Literatur */ Dateigröße angepasst</title>
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		<updated>2026-01-13T21:53:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Dateigröße angepasst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Stamps of Germany (DDR) 1964, MiNr 1015.jpg|mini|10+5 [[Mark der DDR|Pfennig]]-[[Zuschlagsmarke]] der [[Briefmarken-Jahrgang 1964 der Deutschen Post der DDR|DDR-Post 1964]] zu Ehren Franz Jacobs]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Köpenicker Str 76 (Mitte) NS-Gegner Leber Reichwein Jacob Saefkow Thomas.jpg|mini|140px|Gedenktafel [[Köpenicker Straße]] 76, [[Berlin-Mitte]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Jacob&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. August]] [[1906]] in [[Hamburg]]; † [[18. September]] [[1944]] im [[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel|Zuchthaus Brandenburg]]) war ein deutscher [[Kommunismus|kommunistischer]] Politiker und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer]] gegen den [[Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Jacob erlernte den Beruf des Maschinenschlossers, organisierte sich im [[Deutscher Metallarbeiter-Verband|DMV]] und trat 1920 der [[Sozialistische Arbeiter-Jugend|SAJ]] bei. 1922 trat Jacob der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] und 1925 der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] bei. Ab 1928 arbeitete er hauptberuflich für den KPD-Bezirk Wasserkante und war seit 1931 auch Mitglied der Bezirksleitung. Im April 1932 wurde er für die KPD als jüngstes Mitglied in die [[Hamburgische Bürgerschaft]] gewählt. Im August 1933 von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] in Berlin verhaftet und zur Untersuchungshaft unter anderem in die [[KZ Fuhlsbüttel|KZ Hamburg-Fuhlsbüttel]] und [[KZ Columbia|Columbia-Haus]] verschleppt, verurteilte ihn der „[[Volksgerichtshof]]“ am 20. August 1934 zu einer dreijährigen Zuchthausstrafe sowie zu fünf Jahren Ehrverlust. Nachdem er die ihm auferlegt Strafe im [[Justizvollzugsanstalt Oslebshausen|Zuchthaus Bremen-Oslebshausen]] verbüßt hatte, sperrten ihn die Nationalsozialisten bis 1940 ins [[KZ Sachsenhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Entlassung organisierte er 1941 zunächst in Hamburg mit [[Bernhard Bästlein]] und [[Robert Abshagen]] eine kommunistische Widerstandsgruppe (&amp;#039;&amp;#039;[[Bästlein-Jacob-Abshagen-Gruppe]]&amp;#039;&amp;#039;), 1943 eine weitere in Berlin (zusammen mit Bästlein und [[Anton Saefkow]]). Letztere galt zeitweise als &amp;#039;&amp;#039;[[Saefkow-Jacob-Bästlein-Organisation|Operative Leitung der KPD in Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;. April 1944 nahm [[Adolf Reichwein]] Kontakt zu Saefkow auf und knüpfte die Verbindung zwischen KPD und den Verschwörern des [[Attentat vom 20. Juli 1944|20. Juli 1944]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;neumann2012&amp;quot;&amp;gt;Zu Details vgl. Annette Neumann, Bärbel Schindler-Saefkow: &amp;#039;&amp;#039;Die Saefkow-Jacob-Bästlein-Organisation 1942 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hans Coppi junior|Hans Coppi]], [[Stefan Heinz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der vergessene Widerstand der Arbeiter. Gewerkschafter, Kommunisten, Sozialdemokraten, Trotzkisten, Anarchisten und Zwangsarbeiter&amp;#039;&amp;#039;. Dietz, Berlin 2012, ISBN 978-3-320-02264-8, S. 144–157, hier S. 154 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es kam mit Wissen und in Absprache mit [[Claus Schenk Graf von Stauffenberg]] zu einem Treffen der Kommunisten mit Reichwein und [[Julius Leber]] sowie zu einem weiteren Treffen nur mit Reichwein. Die [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] erfuhr jedoch rasch davon, da sich ein Spitzel in den Reihen der Kommunisten befand. Die NS-Verfolger verhafteten alle Beteiligten, darunter Jacob.&amp;lt;ref name=&amp;quot;neumann2012&amp;quot; /&amp;gt; Die Verhaftung erfolgte am 4. Juli 1944. Am 18. September 1944 wurde Franz Jacob im [[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel|Zuchthaus Brandenburg]] [[Hinrichtung|hingerichtet]]. Nach der Hinrichtung wurde sein Leichnam im Krematorium Brandenburg verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Dezember 1941 war er mit der Widerstandskämpferin [[Katharina Jacob]] verheiratet, die er bereits aus seiner Zeit beim KJVD kannte. Seine Tochter Ilse Jabob (1942–2024) war Lehrerin und hat 2020 die Erinnerungen ihrer Mutter als Biografie herausgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Niemand und nichts wird vergessen. Nachruf auf Ilse Jacob (1942–2024)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Rundbrief der Willi-Bredel-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;, 2024, S. 54–55.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacobs Stieftochter [[Ursel Hochmuth]] forschte Jahrzehnte zum Widerstand gegen den Nationalsozialismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ehrenhain Hamburgischer Widerstandskämpfer.2017.jpg|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Ehrenhain&amp;#039;&amp;#039; auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein Jarrestraße 21 (Franz Jacob) in Hamburg-Winterhude.JPG|mini|hochkant|Stolperstein,&amp;lt;br /&amp;gt;Jarresstraße 21, Hamburg]]&lt;br /&gt;
* Im [[Ehrenhain Hamburgischer Widerstandskämpfer]] auf dem Hamburger [[Friedhof Ohlsdorf]] befindet sich ein Kissenstein für Franz Jacob (dritte Reihe von links, zweiter Stein).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://mbv-ev.jimdo.com/friedhofsf%C3%BChrungen-online-landeshauptst%C3%A4dte-metropolregionen/hamburg/der-gr%C3%B6%C3%9Fte-parkfriedhof-der-welt-fortsetzung/ Kissenstein für Franz Jacob (etwa Seitenmitte).] mbv-ev.jimdo.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] in der Hamburger Jarresstraße 21&amp;lt;ref&amp;gt;[https://stolpersteine-hamburg.de/en.php?&amp;amp;MAIN_ID=7&amp;amp;r_name=franz+jacob&amp;amp;r_strasse=&amp;amp;r_bezirk=&amp;amp;r_stteil=&amp;amp;recherche=recherche&amp;amp;r_sort=Nachname_AUF&amp;amp;submitter=search&amp;amp;LANGUAGE=EN&amp;amp;BIO_ID=1241 Stolperstein in der Jarresstraße 21.] stolpersteine-hamburg.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In [[Berlin-Fennpfuhl]] (Ost-Berlin) trägt seit 1975 eine Straße seinen Namen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexStr |art=a |bez=17 |id=F337 |zlb98=577 |kaupert=Franz-Jacob-Strasse-10369-Berlin |name=Franz-Jacob-Straße}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In Hamburg wurden am 8. Juni 2012 vor dem Rathaus Stolpersteine für die ermordeten Mitglieder der Hamburgischen Bürgerschaft verlegt, darunter auch ein weiterer für Franz Jacob.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stolpersteine-hamburg.de/dateien/Stolpersteine_fuer_ermordete_MdHB_endgueltige_Inschriften.pdf Stolpersteine für ermordete MdHB, endgültige Inschriften, Rathaus Hamburg.] (PDF; 16&amp;amp;nbsp;kB) stolpersteine-hamburg.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ursel Hochmuth|Ursula Puls]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Bästlein-Jacob-Abshagen-Gruppe.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1959.&lt;br /&gt;
* [[Ursel Hochmuth]]: &amp;#039;&amp;#039;Widerstandsorganisation Bästlein-Jacob-Abshagen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Streiflichter aus dem Hamburger Widerstand 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt a. M. 1969. (Ausgabe 1980, ISBN 3-87682-036-7)&lt;br /&gt;
* Ursel Hochmuth: &amp;#039;&amp;#039;Illegale KPD und Bewegung &amp;gt;&amp;gt;Freies Deutschland&amp;lt;&amp;lt; in Berlin und Brandenburg 1942–1945.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1998 (=Schriften der [[Gedenkstätte Deutscher Widerstand]], Reihe A: Analysen und Darstellungen, Band 4)&lt;br /&gt;
* Ursel Hochmuth: &amp;#039;&amp;#039;Niemand und nichts wird vergessen, Biogramme und Briefe Hamburger Widerstandskämpfer 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 2005, ISBN 3-89965-121-9.&lt;br /&gt;
* Annette Neumann, Bärbel Schindler-Saefkow: &amp;#039;&amp;#039;Die Saefkow-Jacob-Bästlein-Organisation 1942 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hans Coppi junior|Hans Coppi]], [[Stefan Heinz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der vergessene Widerstand der Arbeiter. Gewerkschafter, Kommunisten, Sozialdemokraten, Trotzkisten, Anarchisten und Zwangsarbeiter&amp;#039;&amp;#039;. Dietz, Berlin 2012, ISBN 978-3-320-02264-8, S. 144–157.&lt;br /&gt;
* Frank Müller: &amp;#039;&amp;#039;Mitglieder der Bürgerschaft. Opfer totalitärer Verfolgung.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und ergänzte Auflage. Herausgegeben von der Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg. Hamburg 1995, {{DNB|944894100}}, S. 47–50.&lt;br /&gt;
* Katharina Jacob, Kinder des Widerstands, Hamburg: &amp;#039;&amp;#039;Widerstand war mir nicht in die Wiege gelegt&amp;#039;&amp;#039;. Galerie der abseitigen Künste, Hamburg, 2020, ISBN 978-3-948478-06-3.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Detlef Garbe]]: [https://kuehnblog.files.wordpress.com/2019/10/2019.05.06_empfehlungsschreiben-buchprojekt-katharina-jacob_b.pdf Empfehlungsschreiben zum Buch.] (PDF; 0,1&amp;amp;nbsp;MB) kuehnblog.files.wordpress.com, Direktor der [[KZ-Gedenkstätte Neuengamme]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Franz Jacob (politician)|Franz Jacob}}&lt;br /&gt;
* Kathleen Marowsky: [http://www.unter-hamburg.de/kommunistischer_widerstan.369.0.html &amp;#039;&amp;#039;Die Bästlein-Jacobs-Abshagen Gruppe – Ein Beispiel des kommunistischen Widerstands in Hamburg im „Dritten Reich“.&amp;#039;&amp;#039;] Unter-Hamburg.de&lt;br /&gt;
* [http://www.stiftung-aufarbeitung.de/wer-war-wer-in-der-ddr-%2363%3B-1424.html?ID=4512 Biografie.] stiftung-aufarbeitung.de/wer-war-wer-in-der-ddr&lt;br /&gt;
* {{GDW|franz-jacob}}&lt;br /&gt;
* [http://www.stolpersteine-hamburg.de/?&amp;amp;MAIN_ID=7&amp;amp;r_name=franz+Jacob&amp;amp;r_strasse=&amp;amp;r_bezirk=&amp;amp;r_stteil=&amp;amp;r_sort=Nachname_AUF&amp;amp;recherche=recherche&amp;amp;submitter=suchen&amp;amp;BIO_ID=1241 Biografie und Porträt zu Franz Jacob.] stolpersteine-hamburg.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121468895|LCCN=n2007087806|VIAF=3328387}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jacob, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KJVD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bästlein-Jacob-Abshagen-Gruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saefkow-Jacob-Bästlein-Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Hamburg-Altstadt ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jacob, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD, KPD), MdHB und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. August 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. September 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel|Zuchthaus Brandenburg]], Brandenburg&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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