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	<title>Franz Jachym - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Jachym&amp;diff=260015&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2026-03-12T06:38:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrkirche Liesing - Kirchenweihe.jpg|mini|Koadjutor Jachym bei der Weihe der [[Pfarrkirche Liesing]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Jachym&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Franz Jáchym&amp;#039;&amp;#039;, (* [[3. September]] [[1910]] in [[Wien]]; † [[29. November]] [[1984]] ebenda) war [[Universitätsprofessor]], [[Koadjutor|Erzbischof-Koadjutor]] und [[Generalvikar]] der [[Erzdiözese Wien]] sowie [[Titularerzbischof]] von &amp;#039;&amp;#039;[[Titularbistum Maronea|Maronea]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er besuchte ab dem Jahr 1923 das [[GRG 12 Rosasgasse|Bundesgymnasium Rosasgasse]] in Wien-Meidling, trat 1925 in das [[Knabenseminar Hollabrunn]] ein und legte am 20. Juni 1931 die Reifeprüfung am [[Bundesgymnasium Hollabrunn]] ab. Danach trat er in das [[Wiener Priesterseminar]] ein und studierte [[Katholische Theologie]] an der [[Universität Wien]]. Am 19. Juli 1936 empfing er die [[Weihesakrament#Presbyterat|Priesterweihe]]. Danach war er in [[Purkersdorf]] ([[Niederösterreich]]) als [[Kaplan|Kooperator]] tätig. Am 1. Oktober 1936 erfolgte seine Ernennung zum erzbischöflichen [[Zeremoniär]]. Am 8. Oktober 1938, dem Tag nach der [[Rosenkranz-Demonstration]], wurde er beim Sturm der Hitlerjugend auf das erzbischöfliche Palais verletzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.diepresse.com/419911/die-welt-bis-gestern-blutruenstige-priesterschaft?from=simarchiv |titel=Die Welt bis gestern: „Blutrünstige Priesterschaft“ |werk=[[DiePresse.com]] |datum=2008-11-06 |sprache=de-AT |abruf=2024-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 3. Dezember 1941 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er zum [[Doctor theologiae|Doktor der Theologie]], am 10. Mai 1947 [[Habilitation|habilitierte]] er sich zum Dozenten für [[Moraltheologie]]. 1949 wurde er zum Professor für katholische Moraltheologie an der Universität Wien ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. Jänner 1950 wurde er zum [[Koadjutor]] von [[Theodor Innitzer|Theodor Kardinal Innitzer]] und zum [[Titularerzbischof]] von &amp;#039;&amp;#039;[[Titularbistum Maronea|Maronea]]&amp;#039;&amp;#039; ernannt. Als Koadjutor war er &amp;#039;&amp;#039;personae datus&amp;#039;&amp;#039; ernannt, zur Unterstützung des damals bereits älteren Kardinals, aber ohne Nachfolgerecht. Er sollte am 23. April in einem feierlichen Gottesdienst von diesem die [[Weihesakrament#Episkopat|Bischofsweihe]] erhalten. Doch während der Weihemesse verließ er vor Erteilung des [[Weihesakrament]]es den [[Stephansdom|Wiener Stephansdom]], weil er sich „der Ehre nicht würdig fühle“. Der wahre Grund für diese sehr ungewöhnliche Vorgangsweise wurde nicht aufgeklärt, doch ist publiziert, dass der – über den Vorfall sonst schweigende – Jachym sich dadurch von innerkirchlichen Intrigen gegen Kardinal Innitzer distanzieren wollte, weil er mitbekommen hatte, wie sehr Innitzer durch den Ablauf und das dabei gezeigte Verhalten Roms verletzt worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;Annemarie Fenzl: &amp;#039;&amp;#039;Eine Bischofsweihe „der anderen Art“ im Jahr 1950 im Stephansdom. Eine bleibende Erinnerung an Erzbischof-Koadjutor Franz Jachym im Dom&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Unser Stephansdom.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Verein zur Erhaltung des Stephansdoms. Ausgabe Nr. 152, März 2026, Wien 2026. S. 3–7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Unterredung mit Papst [[Pius XII.]] wurde ihm am 19. Mai 1950 in [[Rom]] durch Kardinal Innitzer ohne weitere Zwischenfälle die Bischofsweihe erteilt; [[Konsekration|Mitkonsekratoren]] waren der Bischof von [[Bistum Münster|Münster]], [[Michael Keller (Bischof)|Michael Keller]], und [[Kurienbischof]] [[Alois Hudal]]. Erst nach der Ernennung von [[Franz König|Franz Kardinal König]] zum Erzbischof wurde Jachym am 23. Juni 1956 auch zum Koadjutor &amp;#039;&amp;#039;sedi datus&amp;#039;&amp;#039; ernannt. In dieser Funktion trug er in den folgenden Jahren wesentlich zur positiven Entwicklung der Erzdiözese bei, er holte auch den späteren Weihbischof und seinen Nachfolger [[Helmut Krätzl]] als Kanzler in das Ordinariat der Erzdiözese.&amp;lt;ref&amp;gt;Annemarie Fenzl: &amp;#039;&amp;#039;Eine Bischofsweihe „der anderen Art“ im Jahr 1950 im Stephansdom. Eine bleibende Erinnerung an Erzbischof-Koadjutor Franz Jachym im Dom&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Unser Stephansdom.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Verein zur Erhaltung des Stephansdoms. Ausgabe Nr. 152, März 2026, Wien 2026. S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Funktion, welche im Kirchenrecht mittlerweile abgeschafft wurde, bedeutete, dass Jachym nicht der Person des Erzbischofs beigegeben war, sondern der Erzdiözese Wien selbst (daher &amp;#039;&amp;#039;sedi datus&amp;#039;&amp;#039;, d.&amp;amp;nbsp;h. „dem (Bischofs-)Sitz beigegeben“) als permanenter Koadjutor, als der er auch nach dem Ausscheiden des Erzbischofs im Amt geblieben wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1952 bis 1956 fungierte Jachym als Sekretär der [[Österreichische Bischofskonferenz|Österreichischen Bischofskonferenz]]. Am 10. September 1956 übernahm er das Bauamt der Erzdiözese Wien. Er nahm an allen vier Sitzungsperioden des [[Zweites Vatikanisches Konzil|Zweiten Vatikanischen Konzils]] als Konzilsvater teil. Vom 1. September 1969 bis 31. Dezember 1980 war er als Nachfolger von [[Jakob Weinbacher]] [[Generalvikar]] der Erzdiözese Wien. Am 30. September 1972 wurde er zum [[Dompropst]] von [[Stephansdom|St. Stephan]] und zum Kanzler der [[Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Wien|Katholisch-theologischen Fakultät der Universität Wien]] ernannt. Am 15. September 1983 nahm Papst Johannes Paul II. sein Rücktrittsgesuch an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1992 wurde der &amp;#039;&amp;#039;Franz-Jachym-Platz&amp;#039;&amp;#039; in Wien-[[Favoriten]] nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Grab befindet sich in der [[Stephansdom#Bischofsgruft|Bischofsgruft des Wiener Stephansdoms]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Annemarie Fenzl]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Franz Jachym: Eine Biographie in Wortmeldungen.&amp;#039;&amp;#039; Herold, Wien – München 1985, ISBN 3-7008-0312-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|Typ=Bischof|ID=bjachym|Artikel=Franz Jachym|Abruf=2017-08-27}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118800515}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Jachym,_Franz}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://diepresse.com/home/panorama/welt/religion/387387/index.do |text=Franz Jachym: Der Eklat im Stephansdom |wayback=200910290424}} (Die Presse)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste der Weihbischöfe in Wien (seit 1673)}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118800515|LCCN=n85123858|VIAF=62979063}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jachym, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Koadjutorerzbischof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Titularerzbischof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konzilsvater (Zweites Vatikanisches Konzil)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachliteratur (Theologie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalvikar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dompropst (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1984]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jachym, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Geistlicher, Koadjutorerzbischof in Wien&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. September 1910&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. November 1984&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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