<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Franz_Ippisch</id>
	<title>Franz Ippisch - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Franz_Ippisch"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Ippisch&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T17:10:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Ippisch&amp;diff=1919826&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Ippisch&amp;diff=1919826&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-16T18:16:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ippisch-WEB.jpg|mini|Franz Ippisch]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Ippisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Juli]] [[1883]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/18-waehring/01-24/?pg=275 Pfarre Währing, Taufbuch 24, fol. 234]&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Wien]]; † [[20. Februar]] [[1958]] in [[Guatemala-Stadt]]) war ein österreichischer Cellist und Komponist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Franz Ippisch wurde als siebentes von neun Kindern eines Justizbeamten aus Altwiener Familie geboren. Er sang als Kind im Kirchenchor und erlernte das [[Violoncello|Cellospiel]]. Als 15-Jähriger spielte er im Kurorchester [[Bad Pirawarth]] und begann 1898 seine Ausbildung am [[Universität für Musik und darstellende Kunst Wien#Geschichte|Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde]] bei Reinhold Hummer (Violoncello), Josef Hoffmann (Klavier) und [[Hermann Graedener (Komponist)|Hermann Graedener]] (Komposition). Privatunterricht nahm er bei [[Franz Schmidt (Komponist)|Franz Schmidt]]. Während seines Studiums spielte er bereits als Cellist im Orchester der [[Volksoper Wien]], dem er dann von 1903 bis 1933, unterbrochen von Militärdienst und Erstem Weltkrieg, als Solocellist angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben betätigte sich Ippisch auch als Musiklehrer, Komponist und Kammermusiker. Er war einer der Gründer des Wiener Sedlak-Winkler-Quartetts. 1934 nahm er die wohl besser bezahlte Stelle eines Militärkapellmeisters in Salzburg an. Nach dem [[Anschluss (Österreich)]] 1938 musste er wegen der jüdischen Herkunft seiner Frau mit seiner Familie Österreich verlassen. Zuvor hatte Ippisch noch – offenbar vergeblich – in einem Brief an Adolf Hitler darum gebeten, die „unverschuldete Schmach der jüdischen Abkunft“ seiner Ehefrau, die zum Christentum [[Konversion (Religion)|konvertiert]] war, zu „tilgen“. Anfang Februar 1939 gelangte er nach [[Guatemala]], wo er bald Generaldirektor der Polizei- und Militärorchester und Dirigent des Orchesters des Konservatoriums in Guatemala-Stadt wurde. Am Konservatorium lehrte er Dirigieren und Tonsatz und war Leiter des aus dem Konservatoriumsorchester hervorgegangenen nationalen Sinfonieorchesters. Er wurde so zu einer führenden Person im Musikleben Guatemalas. Er unterrichtete und beeinflusste viele Musiker, zum Beispiel Manuel Alvarado, Rafael Juárez Castellanos, [[Joaquín Orellana]], Benigno Mejía und [[Jorge Álvaro Sarmientos]]. 1954 musste er sich krankheitshalber in den Ruhestand zurückziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teilnachlass von Franz Ippisch wurde 1963 der [[Wienbibliothek im Rathaus|Wienbibliothek]] von seinem Sohn Franz J. Ippisch&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://wiki.lateinamerika-studien.at/images/5/59/Best%C3%A4nde-Exilbibliothek-Lateinamerika.pdf |text=Franz J. Ippisch (1907-1983) |archivebot=2018-04-10 16:32:46 InternetArchiveBot}}, österreichischer Generalkonsul &amp;lt;/ref&amp;gt; geschenkt und wurde dort von [[Gerald Schwertberger]] gesichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Cousin [[Rudolf Ippisch]] (1878–1953) war ein Pionier der Schifffahrt auf dem [[Traunsee]] und der Erbauer der [[Feuerkogelseilbahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
„Ippisch kommt von der Spätromantik her; blühendes Melos bei einer mitunter herben, stets aber sehr lebensvollen Stimmführung und Freude am Klang sind die stilistischen Hauptmerkmale seiner Werke, die die Wiener Musiktradition weiterführen, ohne ausgesprochenes Neuland zu betreten.“ (Hans Jancik, MGG)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Orchesterwerke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1. Sinfonie (1926)&lt;br /&gt;
* 2. Sinfonie (1934)&lt;br /&gt;
* 3. &amp;#039;&amp;#039;Sinfonia Guatemalteca&amp;#039;&amp;#039;; mit guatemaltekischen Melodien im Finale (1941)&lt;br /&gt;
* 4. Sinfonie (1946)&lt;br /&gt;
* Sinfonietta (1951)&lt;br /&gt;
: sowie Bearbeitungen&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konzerte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Zwei Violinkonzerte (1913 und 1943)&lt;br /&gt;
* Klavierkonzert&lt;br /&gt;
* Violoncellokonzert&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kammermusik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Streichsextett (1922)&lt;br /&gt;
* Streichquintett (1922)&lt;br /&gt;
* Bläserquintett (1926)&lt;br /&gt;
* Klarinettenquintett (1942)&lt;br /&gt;
* Klavierquintett (1943)&lt;br /&gt;
* 13 Streichquartette (zwischen 1904 und 1946)&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vokalmusik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Deutsche Messe für Soli, gemischten Chor und Orchester (1928)&lt;br /&gt;
* Te deum für Soli, gemischten Chor und Orchester (1942)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1910: [[Kronenorden (Belgien)|Goldene Palme der Belgischen Krone]]&lt;br /&gt;
* 1933: [[Professur#Professoren ohne universitäre Berufstätigkeit, „Professor“ als Berufstitel|Titel Professor]]&lt;br /&gt;
* 2009: Benennung einer Verkehrsfläche in Wien-[[Döbling]] in &amp;#039;&amp;#039;Franz-Ippisch-Steg&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Neue Straßennamen |url=http://www.wien.gv.at/kultur/strassennamen/neue-strassen.html |wayback=20100327150618}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Marie-Theres Arnbom]]: &amp;#039;&amp;#039;Eine Wiener Mischung. Franz Ippisch&amp;#039;&amp;#039;. In: dies.: &amp;#039;&amp;#039;„Ihre Dienste werden nicht mehr benötigt“. Aus der Volksoper vertrieben – Künstlerschicksale 1938.&amp;#039;&amp;#039; Amalthea Verlag, Wien 2023, ISBN 978-3-99050-263-1, S. 118–123.&lt;br /&gt;
* Henrik Eberle, Briefe an Hitler. Ein Volk schreibt seinem Führer. Unbekannte Dokumente aus Moskauer Archiven – zum ersten Mal veröffentlicht, Gustav Lübbe Verlag, Bergisch Gladbach 2007, S. 237–239.&lt;br /&gt;
* Miguel Fischer, John M. Furman, Martha Furman-Schleifer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Latin American Classical Composers. A biographical Dictionary&amp;#039;&amp;#039;. Scarecrow Press Inc., Lanham, Md 1996.&lt;br /&gt;
* Hans Jancik: &amp;#039;&amp;#039;Franz Ippisch&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Musik in Geschichte und Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Bärenreiter-Verlag, Kassel 1957, (Band 6), S.&amp;amp;nbsp;1396 f.&lt;br /&gt;
* {{OeML|Ippisch_Franz|Ippisch Franz Karl|[[Barbara Boisits]], Monika Kornberger}}&lt;br /&gt;
* [[Walter Pass]], [[Gerhard Scheit]], [[Wilhelm Svoboda]]: &amp;#039;&amp;#039;Orpheus im Exil. Die Vertreibung der österreichischen Musik 1938–1945&amp;#039;&amp;#039;. Verlag für Gesellschaftskritik, Wien 1995, ISBN 3-85115-200-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.exilarte.at/editor/ausgabe_composer.php?id_composer=13 Ausführliche Werkübersicht bei der Österreichischen Koordinationsstelle für Exilmusik]; abgerufen am 15. September 2019&lt;br /&gt;
* Gerald Schwertberger: [http://members.chello.at/schwertberger.gerald/PDF-files/Ippisch_Projekt.pdf &amp;#039;&amp;#039;Franz Ippisch&amp;#039;&amp;#039;] (pdf, 175 kB; abgerufen am 14. März 2010)&lt;br /&gt;
* [[Elsa Bienenfeld]]: [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=raw&amp;amp;datum=19330901&amp;amp;seite=15&amp;amp;zoom=33 &amp;quot;Franz Ippisch&amp;quot;, &amp;#039;&amp;#039;Radio-Wien&amp;#039;&amp;#039;, 1. September 1933]&lt;br /&gt;
* Joaquín Orellana, ein Schüler von Franz Ippisch und bekannter Komponist aus Guatemala, erzählt 2019 seine Eindrücke über Franz Ippisch - [https://vimeo.com/328967485 Video von Manfred Scheucher]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=138964653|VIAF=95569215}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ippisch, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Guatemala)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikpädagoge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des belgischen Kronenordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Guatemala-Stadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Guatemalteke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1958]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ippisch, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Cellist und Komponist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Juli 1883&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Februar 1958&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Guatemala-Stadt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
	</entry>
</feed>