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	<title>Franz Hellinger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Hellinger&amp;diff=2874724&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Khatschaturjan am 6. Oktober 2024 um 13:26 Uhr</title>
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		<updated>2024-10-06T13:26:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Denkmal Franz Hellinger und Ferdinand Wiesmann-2.jpg|mini|hochkant|Hellinger-Wiesmann-Denkmal auf dem [[Friedhof Speyer]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Hellinger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. März]] [[1901]] in [[München]]; † [[9. Januar]] [[1924]] in [[Speyer]]) war ein deutscher [[Rechtsextremismus|rechtsextremer]] Aktivist. Er wurde als Teilnehmer des tödlichen rechtsextremen [[Attentat|Anschlags]] auf den pfälzischen Separatistenführer [[Franz Joseph Heinz]] im Januar 1924 bekannt. Bei der Verfolgung der Attentäter durch Gefolgsleute von Heinz wurde Hellinger ebenfalls getötet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hellinger verlor früh seinen Vater, der Bankkassenangestellter war, und wuchs in [[München]] in ärmlichen Verhältnissen auf. 1918, mit 17&amp;amp;nbsp;Jahren, meldete er sich freiwillig zum [[Königlich Bayerisches Landwehr-Infanterie-Regiment Nr.&amp;amp;nbsp;1|Königlich Bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiment Nr.&amp;amp;nbsp;1]]. Kurz vor dem Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] kam er aber nicht mehr zum Einsatz an der Front. Als [[Unteroffizier]] aus dem Heer entlassen, lebte er als Monteur und Kraftfahrer in München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort schloss er sich dem [[Freikorps Oberland|Bund Oberland]] an. Mit diesem beteiligte er sich im April 1919 an der blutigen Niederschlagung der [[Münchner Räterepublik]]. Anschließend war er an verschiedenen militärischen Aktionen des Bundes Oberland beteiligt, so 1920 im Ruhrgebiet gegen die [[Rote Ruhrarmee]] und 1921 in [[Aufstände in Oberschlesien#Dritter Aufstand (Mai–Juli 1921)|Oberschlesien]] gegen die Polen. Zum 1.&amp;amp;nbsp;Mai 1920 trat er der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 1.472).&amp;lt;ref name=&amp;quot;bundesarchiv&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=[[Bundesarchiv (Deutschland)|Bundesarchiv]] |Titel=NSDAP-Mitgliederliste 1919–1921 |Band=NS 26 |Nummer=2099}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls in München trat Hellinger dem &amp;#039;&amp;#039;Bayerischen Wehrkraftverein&amp;#039;&amp;#039; bei, dann dem &amp;#039;&amp;#039;Jungsturm Adolf Hitler&amp;#039;&amp;#039;, der ersten Jugendabteilung der NSDAP; sie war am 13.&amp;amp;nbsp;März 1922 in München gegründet worden. Am 9.&amp;amp;nbsp;November 1923 nahm er am [[Hitlerputsch]] teil und marschierte mit zur [[Feldherrnhalle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gleichen Jahr wurde Hellinger Mitglied des im März 1923 von [[Edgar Julius Jung]] gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Rheinisch-Pfälzischen Kampfbunds&amp;#039;&amp;#039;, eines Geheimbunds zur Bekämpfung der französischen Besatzungsmaßnahmen in der Pfalz. Am 9.&amp;amp;nbsp;Januar 1924 war er in [[Speyer]] an der Ermordung des pfälzischen Separatistenführers Franz Joseph Heinz im Hotel &amp;#039;&amp;#039;Wittelsbacher Hof&amp;#039;&amp;#039; beteiligt. Bei der Flucht der Attentäter wurde Hellinger beim Schusswechsel mit Anhängern von Heinz tödlich verletzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Postume Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SpeyerWittelsbacherHof2.JPG|mini|Erinnerungstafel am Wittelsbacher Hof in Speyer, dem Ort des Attentats]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den weiteren 1920er und frühen 1930er Jahren galt Hellinger bei der völkischen politischen Rechten in Deutschland als sogenannter „Märtyrer der nationalen Sache“. Unter anderem wurde eine Arbeitsgemeinschaft zur Schaffung eines Denkmals gegründet, das ihm und dem ebenfalls bei dem Speyerer Attentat getöteten Kampfbund-Angehörigen [[Ferdinand Wiesmann]] gewidmet sein sollte. Schließlich wurde auf dem [[Friedhof Speyer|Speyerer Friedhof]] ein Wiesmann-Hellinger-Denkmal errichtet, das am 10.&amp;amp;nbsp;Januar 1932 „unter großer Anteilnahme der Öffentlichkeit“ eingeweiht wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ifz&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=[[Institut für Zeitgeschichte]] |Titel=Hitler. Reden, Schriften, Anordnungen – Februar 1925 bis Januar 1933 |Band=Band&amp;amp;nbsp;IV/3 |Verlag=Verlag De Gruyter |Ort=Berlin |Kommentar=1991–2003 |Seiten=73}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Tage später, am 26.&amp;amp;nbsp;Januar 1932, ordnete [[Adolf Hitler]] an, dass der Sturm 1/II/1 der [[Schutzstaffel|SS]] „in Erinnerung an den bei der Erschießung des Separatistenführers Franz Joseph Heinz gefallenen Parteigenossen Hellinger künftig die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;1.&amp;amp;nbsp;Sturm Hellinger“&amp;#039;&amp;#039; führen solle. Im Widerspruch zu der im Bundesarchiv festgehaltenen Parteimitgliedschaft hält eine Fußnote in der kommentierten Ausgabe von Hitlers Reden und Anordnungen fest, Hellinger sei nicht Mitglied der NSDAP gewesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ifz&amp;quot; /&amp;gt; Allerdings schrieb auch der NS-Rassentheoretiker [[Hermann Gauch]] (1899–1978) am 6.&amp;amp;nbsp;Mai 1976 in einem Brief an den Historiker [[Werner Maser]], dass sowohl der ihm persönlich bekannte Wiesmann als auch Hellinger Mitglieder der NSDAP gewesen seien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sigfrid-gauch&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Sigfrid Gauch]] |Titel=Fundsachen. Die Quellen zum Roman Vaterspuren |Datum=2010 |Seiten=169}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1935 gewidmete &amp;#039;&amp;#039;Franz-Hellinger-Straße&amp;#039;&amp;#039; in [[Neunkirchen (Saar)]] wurde nach 1945 wieder zur vormaligen Gartenstraße; seit 1962 heißt sie &amp;#039;&amp;#039;Adolf-Kolping-Straße&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rainer-freyer&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rainer Freyer |url=http://www.saar-nostalgie.de/Strassennamen.htm |titel=Straßennamen. Mehrfache Straßenumbenennungen an der Saar |hrsg=saar-nostalgie.de |zugriff=2015-09-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wiesmann-Hellinger-Denkmal in Speyer von 1932 wurde bis ins 21.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert gepflegt und war bis 2001 Bestandteil des offiziellen städtischen Rundgangs zum [[Volkstrauertag]]. Nach einem Bericht des Historikers [[Matthias Spindler]] auf [[Südwestrundfunk|SWR2]] am 23.&amp;amp;nbsp;Februar 2002 ließ der damalige Oberbürgermeister von Speyer, [[Werner Schineller]], die Pflege einstellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hist-verein-sp&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://historischer-verein-speyer.de/?tag=wittelsbacher-hof |titel=Denkmal erinnert an Attentat |hrsg=Historischer Verein Speyer |datum=2014-01-25 |zugriff=2015-09-18 |kommentar=Button „Weiterlesen“}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Gerhard Gräber, Matthias Spindler&lt;br /&gt;
   |Titel=Revolverrepublik am Rhein. Die Pfalz und ihre Separatisten&lt;br /&gt;
   |Band=Band&amp;amp;nbsp;1: &amp;#039;&amp;#039;November 1918 bis November 1923&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
   |Verlag=Pfälzische Verlags-Anstalt&lt;br /&gt;
   |Ort=Landau/Pfalz&lt;br /&gt;
   |Datum=1992&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-87629-164-X}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Gerhard Gräber, Matthias Spindler&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Pfalzbefreier. Volkes Zorn und Staatsgewalt im bewaffneten Kampf gegen den pfälzischen Separatismus 1923/24&lt;br /&gt;
   |Verlag=Pro Message&lt;br /&gt;
   |Ort=Ludwigshafen/Rhein&lt;br /&gt;
   |Datum=2005&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-934845-24-X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1230163085|VIAF=1153161696236216120003}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hellinger, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Attentäter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ruhraufstand)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1924]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hellinger, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher politischer Aktivist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. März 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Januar 1924&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Speyer]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
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