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	<title>Franz Haniel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Haniel&amp;diff=141976&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Boobarkee: linkfix</title>
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		<updated>2026-04-26T12:15:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Franz Haniel (1848 bis 1916) Maschinenindustrie Düsseldorf.jpg|miniatur|&amp;#039;&amp;#039;Franz Haniel&amp;#039;&amp;#039;, Gemälde von [[Max Volkhart]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johannes Franciscus „Franz“ Haniel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. November]] [[1779]] in [[Ruhrort]]; †&amp;amp;nbsp;[[24. April]] [[1868]] ebenda) war ein deutscher [[Unternehmer]] und Namensgeber der [[Franz Haniel &amp;amp; Cie.|Franz Haniel &amp;amp; Cie. GmbH]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haniel House.jpg|mini|Erstes Wohn- und Geschäftshaus der Firma Haniel in [[Ruhrort]], errichtet 1756. Hier lebte Franz Haniel von 1779 bis 1868.]]&lt;br /&gt;
[[File:Grab Franz Haniel.jpg|thumb|Das Grab von Franz Haniel auf dem Friedhof Ruhrort in Duisburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Haniel war das jüngste Kind von [[Aletta Haniel|Aletta]] und [[Jacob Wilhelm Haniel]]. Er wurde am 20. November 1779 im [[Haniel Museum|Packhaus]] in Ruhrort geboren. Noch vor seinem dritten Geburtstag starb sein Vater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die maßgeblichen Impulse seiner Kindheit kamen also von seiner Mutter Aletta. Sie legte Wert auf umfassende Bildung und so wurde Franz – wie er später selbst notierte&amp;amp;nbsp;– „in dem Knabenalter von 5–10 Jahren&amp;amp;nbsp;[…] in Ruhrort im Lesen, Schreiben, Orthografie, Geografie, französisch, Tanz, Flöte, Geige unterrichtet“. Das Rechnen erwähnte er nicht, möglicherweise lernte er das eher im Kontor seiner Mutter als in der Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Französischen Revolution, die dem Haus Haniel massenhaft Aufträge durch Flüchtlinge bescherte, musste der 15-Jährige auf die Schule verzichten und im Kontor aushelfen. Ab 1796 war Franz Haniel dort, ebenso wie sein Bruder [[Gerhard Haniel]], angestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein schon in Ruhrort gewecktes Interesse an der Spedition vertiefte Franz Haniel während einer Weiterbildung im Mainzer Handelshaus &amp;#039;&amp;#039;J. Hr. Weingärtner Sohn&amp;#039;&amp;#039;. Diese begann er als 18-Jähriger im Januar 1798.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1799 beendete er die Ausbildung auf Wunsch seiner Mutter vorzeitig und kehrte nach Ruhrort zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1806 war Franz Haniel mit Friederike Christine [[Huyssen (Adelsgeschlecht)|Huyssen]] (1785–1867) verheiratet, einer Tochter des Essener Ratsherren Karl Isaac Arnold Huyssen (1751–1834).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1808 gründete er gemeinsam mit seinem Bruder Gerhard, sowie seinen Schwägern [[Gottlob Jacobi]] und [[Heinrich Arnold Huyssen]] die [[Bergrechtliche Gewerkschaft|Hüttengewerkschaft]] und Handlung &amp;#039;&amp;#039;Jacobi, Haniel &amp;amp; Huyssen&amp;#039;&amp;#039; in Sterkrade, aus der später die [[Gutehoffnungshütte]] hervorging, obwohl es im Vorfeld der Gründung zu schweren Spannungen gekommen war. Diese beruhten auf dem Vorgehen Huyssens bei den Verhandlungen mit [[Helene Amalie Krupp]] über den Verkauf der Hütte „Gute Hoffnung“ in [[Sterkrade]]. Eigentlich hatte Huyssen die Verhandlungen im Auftrag der Brüder Haniel und ihres Schwagers Gottlob Jacobi führen sollen. Sie wollten die Hütte „Gute Hoffnung“ zusammen mit den Hütten „[[St.-Antony-Hütte|St. Antony]]“ und „[[Hütte Neu-Essen|Neu-Essen]]“, die ihnen schon gehörten, in einer [[Bergrechtliche Gewerkschaft|Gewerkschaft]] zusammenführen, um so die ungünstige Konkurrenzsituation zu beenden. Huyssen erwarb die Hütte dann aber für sich allein. Die Abtretung der Hütte „Gute Hoffnung“ an die neu zu gründende Gewerkschaft machte er von seiner Aufnahme als Teilhaber abhängig. Dieses Vorgehen trug ihm Franz Haniel bis an sein Lebensende nach.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Haniel 1756–2006: eine Chronik in Daten und Fakten&amp;#039;&amp;#039;; Duisburg 2006; S. 68ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem betrieb Franz Haniel eine Spedition, eine Kohlenhandlung und eine Reederei, der mehrere Ruhr- und Rheinschiffe gehörten, sowie eine Reihe weiterer Geschäfte. In der Zeit der [[Kontinentalsperre]] beteiligte er sich am äußerst lukrativen Getreideschmuggel nach England. Dies gelang ihm, wie fast alle seine Geschäfte, mit großem Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter seiner Leitung gelang es im Jahr 1834 erstmals die bislang als undurchdringlich geltende Deckgebirge der Steinkohle („[[Mergelgrenze|Mergeldecke]]“) zu durchstoßen und Fettkohle zu fördern. Diese Errungenschaft revolutionierte den Steinkohlenabbau im Ruhrgebiet und wird heute noch als Geburtsstunde des klassischen Ruhrgebietes angesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.ruhrgebiet-regionalkunde.de/html/aufstieg_und_rueckzug_der_montanindustrie/Entfaltung_der_montanindustrie_/rohstoffe_technologie.php%3Fp=0,0.html |titel=Ruhrgebiet Regionalkunde |werk= |hrsg= |datum= |abruf=2019-04-20 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1847 eröffnet Franz Haniel das Steinkohlebergwerk „[[Zeche Zollverein]]“ in Essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine Verdienste erhielt Franz Haniel zahlreiche Ehrungen. 1845 ernannte ihn das Königshaus zum Kommerzienrat, 1856 zum Geheimen Kommerzienrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1842 wurde ihm der [[Roter-Adler-Orden|Rote Adlerorden]] IV. Klasse verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1864 erhielt er den Roten Adlerorden III. Klasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ehepaar Haniel feierte 1866 das seltene Fest der diamantenen Hochzeit. Franz und Friederike Haniel hatten zehn Söhne und eine Tochter. Allerdings überlebten nur fünf Söhne und die Tochter ihre Eltern. Sein Sohn [[Hugo Haniel]] trat die Nachfolge des Unternehmens an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Haniel starb wenige Monate nach dem Tod seiner Frau am 24. April 1868 in seinem Geburtshaus in Ruhrort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haniel otto.JPG|miniatur|Franz-Haniel-Denkmal von Waldemar Otto.]]&lt;br /&gt;
* Ein [[Franz-Haniel-Gymnasium|Gymnasium]] in [[Homberg (Duisburg)|Duisburg-Homberg]] wurde nach Franz Haniel benannt, ebenso der Franz-Haniel-Platz in Duisburg-Ruhrort und die Franz-Haniel-Straße in Moers.&lt;br /&gt;
* Im Rheinpreußenpark in Duisburg-Homberg steht seit 1992 ein von [[Waldemar Otto]] entworfenes Franz-Haniel-Denkmal.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Krampitz |Titel=Die Haniel-Statue im Rheinpreußenpark Homberg |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=2017-09-19 |Seiten= |ISBN= |Online=https://www.nrz.de/staedte/duisburg/west/die-haniel-statue-im-rheinpreussenpark-homberg-id211965387.html |Abruf=2017-12-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein weiteres Denkmal steht bei der [[St.-Antony-Hütte]] in Oberhausen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Liste der Baudenkmäler in Oberhausen]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die [[Zeche Franz Haniel]] in [[Bottrop]] sowie dazugehörige [[Halde Haniel]] wurden nach Franz Haniel benannt.&lt;br /&gt;
* Der Volksmund interpretierte das [[Akronym]] &amp;#039;&amp;#039;GHH&amp;#039;&amp;#039; der Gutehoffnungshütte mit &amp;#039;&amp;#039;Gehört Hauptsächlich Haniel&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Haniel-Museum (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Franz Haniel. Kurzbiographie&amp;#039;&amp;#039;. Duisburg 1999.&lt;br /&gt;
* Franz Haniel &amp;amp; Cie. GmbH (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Haniel&amp;#039;&amp;#039;. Duisburg-Ruhrort 1956.&lt;br /&gt;
* Franz Haniel &amp;amp; Cie. GmbH (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Haniel 1756–2006 – Eine Chronik in Daten und Fakten&amp;#039;&amp;#039;. Duisburg 2006.&lt;br /&gt;
* {{NDB|7|616|617|Franz Haniel|Bodo Herzog|118545620}}&lt;br /&gt;
* Wilhelm und Gertrude Hermann: &amp;#039;&amp;#039;Die alten Zechen an der Ruhr&amp;#039;&amp;#039; (Reihe [[Die Blauen Bücher]]). Verlag Langewiesche, Königstein im Taunus, 6. Aufl. 2008, ISBN 978-3-7845-6994-9, S. 48–54.&lt;br /&gt;
* Bodo Herzog, Hans J. Mattheier: &amp;#039;&amp;#039;Franz Haniel. Materialien, Dokumente und Untersuchungen zu Leben und Werk des Industriepioniers Franz Haniel, 1779–1868&amp;#039;&amp;#039;. Röhrscheid, Bonn 1979, ISBN 3-7928-0423-9.&lt;br /&gt;
* [[Michael Knieriem]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Michels Erwachen“. Emanzipation durch Aufstand? Studien und Dokumente zur Ausstellung&amp;#039;&amp;#039;. Schmidt, Neustadt an der Aisch 1998, ISBN 3-87707-526-6, S. 221–225.&lt;br /&gt;
* Georg W. Oesterdiekhoff, [[Hermann Strasser]]: &amp;#039;&amp;#039;Köpfe der Ruhr. 200 Jahre Industriegeschichte und Strukturwandel im Lichte von Biografien&amp;#039;&amp;#039;. Klartext Verlag, Essen 2009, S. 34–39.&lt;br /&gt;
* [[Hans Spethmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Franz Haniel. Sein Leben und seine Werke&amp;#039;&amp;#039;. Haniel, Duisburg 1956.&lt;br /&gt;
* Daniela Stemmer-Kilian: &amp;#039;&amp;#039;Franz Haniel – vom Kaufmann zum Großindustriellen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Ursprünge und Entwicklungen der Stadt Oberhausen&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 9 (2010), S. 227–246.&lt;br /&gt;
* Ernst Werner: &amp;#039;&amp;#039;Die Haniel-Brücke zwischen Ruhrort und Duisburg&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Duisburger Forschungen&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 17 (1972), S. 101–164.&lt;br /&gt;
* Heinrich Zähres: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der „Haniels Krankenstiftung“ Duisburg-Ruhrort 1862–1977 in Dokumenten&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Duisburger Forschungen&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 37 (1990), S. 87–162.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Franz Haniel (1779-1868)|Franz Haniel}}&lt;br /&gt;
* [http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/persoenlichkeiten/H/Seiten/FranzHaniel.aspx Biographie] im Portal Rheinische Geschichte&lt;br /&gt;
* [http://www.historisches-homberg.de/html/fh.htm Franz Haniel-Denkmal im Rheinpreussenpark in Homberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118545620|LCCN=n/80/42189|VIAF=50017003}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Haniel, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franz Haniel| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Unternehmerfamilie Haniel|Franz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Montanindustrie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Duisburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 3. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Kommerzienrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1779]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1868]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Haniel, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Haniel, Johannes Franciscus&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Unternehmer und Namensgeber der Franz Haniel &amp;amp; Cie. GmbH&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. November 1779&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ruhrort]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. April 1868&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ruhrort]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Boobarkee</name></author>
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