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	<title>Franz Haindl - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Georg Hügler: Lf</title>
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		<updated>2025-01-09T06:22:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Haindl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Mai]] [[1879]] in [[Kastl (Altötting)|Unterkastl]], Bezirksamt Altötting; † um den [[30. Januar]] [[1941]], vermutlich in der [[Tötungsanstalt Hartheim]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schumacher&amp;quot;&amp;gt;Martin Schumacher (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;M.d.R. Die Reichstagsabgeordneten der Weimarer Republik in der Zeit des Nationalsozialismus. Politische Verfolgung, Emigration und Ausbürgerung 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage, Droste-Verlag, Düsseldorf 1994, ISBN 3-7700-5183-1, S. 167f.&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher Politiker (Wirtschaftliche Vereinigung; DBP).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Franz Haindl wurde als Sohn eines Geschäftshausbesitzers geboren. Nach dem Besuch der [[Volksschule]] sowie der Real- und der Handelsschule in [[München]] absolvierte er eine kaufmännische Lehre. Anschließend arbeitete er fünfzehn Jahre lang in Münchener Großhandelshäusern. Zuletzt war er bis 1910 als Handelsreisender tätig. Danach war er drei Jahre lang kaufmännischer Leiter eines Fabrikbetriebes in [[Nürnberg]]. 1913 heiratete er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 übernahm Haindl das Kaufhaus seiner Eltern in Altötting. Von 1915 bis 1918 nahm er am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil, in dem er siebenundzwanzig Monate an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] eingesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg begann Haindl, sich politisch zu engagieren. Er wurde Mitglied der [[Wirtschaftliche Vereinigung (Weimarer Republik)|Wirtschaftlichen Vereinigung]]. Auf Reichswahlvorschlag seiner Partei gehörte er von Mai bis Dezember 1924 dem [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] an. Von Mai 1928 bis September 1930 saß er erneut, diesmal für die [[Deutsche Bauernpartei]], im Reichstag, in dem er nun den Wahlkreis 24 (Oberbayern-Schwaben) vertrat. Seit 1921 war er zudem Mitglied des [[Bezirkstag (Bayern)|Bezirkstages]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haindl war seit 1930 Patient in der [[Inn-Salzach-Klinikum|Heil- und Pflegeanstalt Gabersee]] bei [[Wasserburg am Inn]]. Kurz vor seinem Tod wurde er für wenige Tage in die [[Isar-Amper-Klinikum München-Ost|Anstalt Eglfing/Haar]] verlegt. Vermutlich am 17. Januar 1941 wurde er in die Tötungsanstalt Hartheim in Österreich transportiert und dort im Zuge der nationalsozialistischen Krankenmorde, der [[Aktion T4]], [[Gaskammer (Massenmord)|vergast]]. Den zweiten Transport führte die [[Gemeinnützige Krankentransport GmbH|Gekrat]] durch, die die Patienten in die Tötungsanstalten transportierte. Laut einer Mitteilung an seine Angehörigen soll Haindl in der [[Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein|Landesanstalt Sonnenstein-Pirna]] am 30. Januar 1941 an einem paralytischen Anfall gestorben sein. In den Sonnensteiner Patientenakten war Haindl im Juli 1989 nicht nachweisbar. Zur Verschleierung der Krankenmorde wurden in der „Aktion T4“ Sterbedatum, Sterbeort und Todesursache verfälscht, so dass die genauen Umstände von Haindls Tod unsicher sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schumacher&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SarahEwart-138.JPG|mini|Gedenktafeln am Reichstag]]&lt;br /&gt;
In [[Berlin]] erinnert in der Nähe des [[Reichstagsgebäude|Reichstag]]s seit 1992 eine der [[Denkmal zur Erinnerung an 96 von den Nationalsozialisten ermordete Reichstagsabgeordnete|96 Gedenktafeln für von den Nationalsozialisten ermordete Reichstagsabgeordnete]] an Haindl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130003182}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130003182|VIAF=77409560}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Haindl, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Euthanasie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DBP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1879]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Haindl, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (Wirtschaftliche Vereinigung; DBP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Mai 1879&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kastl (Altötting)|Unterkastl]], Bezirksamt Altötting&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=unsicher: 30. Januar 1941&lt;br /&gt;
|STERBEORT=unsicher: [[NS-Tötungsanstalt Hartheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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