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	<title>Franz Gustav Forsmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-09-29T17:00:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hamburg.Jenischhaus.wmt.jpg|mini|Jenisch-Haus im Jenischpark ([[Klein Flottbek]])]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Patrizierhaus Neuer Jungfernstieg 19 - 006.jpg|mini|Amsinck-Palais an der Binnenalster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Gustav Joachim Forsmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. April]] [[1795]] in [[Hamburg]]; † [[17. März]] [[1878]]&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsche Bauzeitung, Jg. 12 (1878) Nr. 34, S. 174&amp;lt;/ref&amp;gt; ebenda) war ein deutscher [[Architekt]], [[Baumeister]] und Mitarbeiter der Baudeputation, der den [[Klassizismus]] in Hamburg entscheidend mitgestaltete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
=== Kindheit und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Forsmann war der Sohn des Kupferstechers Gustav Andreas Forsmann (1773–1830) und dessen Frau Abel Margaretha Sophia Meyer (1753–1836).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=[[Verein für Hamburgische Geschichte|Verein f. Hamburgische Geschichte]] |Titel=Forsmann, Abel Margaretha Sophia |Sammelwerk=Hamburgisches Künstler-Lexikon |Verlag=Hoffmann und Campe |Ort=Hamburg |Datum=1854 |Seiten=74 |Online={{Google Buch | BuchID=h19NAAAAcAAJ | Seite=74}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Georg Ludwig Eckhardt |Titel=Hamburgische Künstlernachrichten |Verlag=Gauss |Ort=Hamburg |Datum=1794 |Seiten=110-111 |Online=https://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?PPN654471010}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er arbeitete in seiner Jugend bei seinem Vater als Kupferstecher und erhielt Unterricht in der Zeichenschule von [[Johann Heinrich Wilhelm Tischbein]] in [[Eutin]]. Von 1815 bis 1818 machte er eine Ausbildung als Haus[[zimmerer]]. Am 2. Oktober 1819 schrieb er sich in die [[Akademie der bildenden Künste München]] ein&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://matrikel.adbk.de/05ordner/mb_1809-1841/jahr_1819/matrikel-00533 |titel=00533 Franz Gustav Joachim Forsmann |werk=Matrikelbuch 1, (1809–1841) |hrsg=Akademie der bildenden Künste München |datum=1819 |zugriff=2016-10-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. In den folgenden Jahren bildete er sich auf Reisen in Deutschland, Frankreich, Italien und England auf architektonischem Gebiet weiter und erlangte vermutlich 1824 ein Architekturdiplom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeit in der Baudeputation ===&lt;br /&gt;
Ab 1824 war Forsmann &amp;#039;&amp;#039;freier Mitarbeiter&amp;#039;&amp;#039; in der Baudeputation; er wurde am 28. April 1828 als Bauconducteur und am 27. April 1841 als erster Bauinspektor gewählt. Als Architekt der [[Hamburg]]er Baudeputation unter [[Carl Ludwig Wimmel]] war Forsmann an öffentlichen Bauten wie der Börse und dem Johanneum wesentlich beteiligt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Stadtbaumeister war er der Planer für die ersten Versionen eines Neubaues für einen „Dreizweckebau“ mit der [[Realgymnasium des Johanneums (Hamburg)|Realschule des Johanneums]], den Gewerbeschulen und dem Gewerbemuseum am [[Schweinemarkt (Hamburg)|Schweinemarkt]] (heute Lange Mühren), ein Projekt, das nach seiner Pensionierung 1871 der neue Stadtbaumeister [[Carl Johann Christian Zimmermann]] übernahm, jedoch mit größeren Flächen am „Lämmermarkt“, dem heutigen Standort am Steintorplatz realisierte. Das ehemalige Multifunktionsgebäude beherbergt seit 1976, d.&amp;amp;nbsp;h. nach dem Auszug der letzten der verbliebenen Gewerbeschulen, nur noch das [[Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg]].&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit von ca. 1825 bis ca. 1870, in der Forsmann wirkte, umfasst in der [[Architekturgeschichte]] eine Epoche der Umbrüche. Etwa um 1840 löste der [[Rundbogenstil]] den bis dahin vorherrschenden Klassizismus ab, und in Hamburg bedeutete der [[Hamburger Brand|Große Brand von 1842]] einen wichtigen Neubeginn für die [[Stadtplanung]]. Bald darauf setzte die Diskussion um die Wahl des richtigen ([[Historismus|historisierenden]]) [[Baustil]]s ein. Zugleich fällt in Forsmanns Leben der Streit zwischen den Verfechtern der [[Putzarchitektur|Putz-]] und der [[Backsteingotik|Backsteinarchitektur]]. Er selbst wohnte in der Carolinenstraße&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Wohnanschrift 1878 [http://agora.sub.uni-hamburg.de/subhh-adress/digbib/view?did=c1:1576321&amp;amp;sdid=c1:1576417&amp;amp;hit=8 „Forsmann, F. G. J., Carolinenstr. 22“ in: &amp;#039;&amp;#039;Hamburgisches Adreß-Buch&amp;#039;&amp;#039;] bei &amp;#039;&amp;#039;Staatsbibliothek Hamburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Architekt für private Auftraggeber ===&lt;br /&gt;
Neben seiner Tätigkeit für die Stadt Hamburg hat Forsmann zahlreiche Wohnhäuser für angesehene Kaufleute, Bürgermeister und Senatoren errichtet. Das Wohn- und Geschäftshaus für den Bankier [[Gottlieb Jenisch]] an der [[Alster#Binnenalster|Binnenalster]] sowie die Landhäuser Weber und Vorwerk in den [[Elbvororte]]n zählen zu den schönsten erhaltenen Exemplaren von [[Architektur]] und [[Interieur (Architektur)|Interieur]] des späten [[Klassizismus]] in Hamburg. Das Stadtpalais für Gottlieb Jenisch am Neuen Jungfernstieg verfügte allein in der ersten Etage über einen „Entree-Salon“, drei weitere Salons, einen „Großen Saal“ und einen „Buffet-Raum“. Das Gebäude ist heute Sitz des [[Überseeclub]]s und wird nach einem späteren Eigentümer als Amsinckhaus bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dessen Bruder [[Martin Johann Jenisch der Jüngere]] wünschte die Errichtung eines [[Klassizismus|klassizistischen]] Landhauses in [[Hamburg-Othmarschen|Othmarschen]]. Er hatte dort 1828 ein großes Grundstück erworben, das einen weiten Blick über die Elbe gewährt. Die ursprünglichen Entwürfe Forsmanns für das [[Jenisch-Haus (Hamburg)|Jenisch-Haus]] legte Jenisch dem Architekten [[Karl Friedrich Schinkel]] vor. Dieser entwarf eigenständig ein großes Landhaus, das mit den Plänen Forsmanns nichts mehr gemein hatte. Forsmann überarbeitete daraufhin seinerseits die Pläne Schinkels. Die Änderungen sind so gravierend, dass der bestehende Bau nicht mehr als Schinkelbau bezeichnet werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Bernhard (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Karl Friedrich Schinkel. Führer zu seinen Bauten.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, München 2006, S. 230&amp;lt;/ref&amp;gt; Für den Hamburger Bürgermeister [[Heinrich Kellinghusen]] errichtete Forsmann nach dem großen Brand 1842 ein Haus in der Ferdinandstrasse und ein Sommerhaus in dem damals noch ganz ländlichen [[Hamburg-Eppendorf|Eppendorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten ==&lt;br /&gt;
* [[Jenisch-Haus (Hamburg)|Jenisch-Haus]] (1831/34) Landhaus des Bausenators [[Martin Johann Jenisch der Jüngere|Martin Johann Jenisch d.&amp;amp;nbsp;J.]]&lt;br /&gt;
* Stadthaus Gottlieb Jenisch (auch &amp;#039;&amp;#039;[[Amsinck-Palais]]&amp;#039;&amp;#039; genannt), Wohn- und Geschäftshaus für [[Gottlieb Jenisch]] (Übersee-Club e.&amp;amp;nbsp;V.) am &amp;#039;&amp;#039;Neuen Jungfernstieg&amp;#039;&amp;#039; 18 (bzw. 19 nach heutiger Nummerierung) (1831/34).&lt;br /&gt;
* [[Börse Hamburg|Hamburger Börse]] Adolphsplatz 1 (1839/41)&lt;br /&gt;
* [[Johanneum am Speersort]] (1838/40), im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zerstört.&lt;br /&gt;
* Stadthaus Heine (1842/44) Jungfernstieg 18 (bzw. 34 nach heutiger Nummerierung), gebaut für [[Salomon Heine]], der aber vor Bezug des Hauses verstarb. Nicht erhalten.&lt;br /&gt;
* ehm. Polizeiwache Hütten 42 in der [[Hamburg-Neustadt|Hamburger Neustadt]], heute Enckeplatz 1 [[Helmuth Hübener]] Haus (1857/58)&lt;br /&gt;
[[Datei:Sammelgrabmal Architekten I AhGf1.JPG|mini|hochkant|Grabmaltafel Althamburgischer Gedächtnisfriedhof [[Friedhof Ohlsdorf|Ohlsdorf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Im Bereich des &amp;#039;&amp;#039;Althamburgischen Gedächtnisfriedhofs&amp;#039;&amp;#039; des [[Friedhof Ohlsdorf|Ohlsdorfer Friedhofs]] wird auf dem Sammelgrabmal &amp;#039;&amp;#039;Architekten&amp;#039;&amp;#039; an Franz Gustav Joachim Forsmann erinnert.&lt;br /&gt;
Nach ihm ist seit 1907 die &amp;#039;&amp;#039;Forsmannstraße&amp;#039;&amp;#039; in [[Hamburg-Winterhude]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Julia Berger und [[Bärbel Hedinger]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Franz Gustav Forsmann, Eine Hamburger Architektenkarriere, 1795 – 1878.&amp;#039;&amp;#039; Wachholtz Verlag, Neumünster 2006, ISBN 3-927637-48-3. (Eine Publikation des [[Altonaer Museum]]s anlässlich der Ausstellung im Jenisch Haus vom 13. Juni bis 29. Oktober 2006).&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Wilhelm Melhop]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Alt-Hamburgische Bauweise&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Kurze geschichtliche Entwicklung der Baustile in Hamburg (dargestellt am Profanbau bis zum Wiedererstehen der Stadt nach dem großen Brande von 1842 nebst ortskundlichen und lebensgeschichtlichen Angaben)&lt;br /&gt;
   |Verlag=Boysen &amp;amp; Maasch&lt;br /&gt;
   |Ort=Hamburg&lt;br /&gt;
   |Datum=1908&lt;br /&gt;
   |Seiten=191&lt;br /&gt;
   |Online=https://archive.org/stream/althamburgischeb00melh#page/n5/mode/2up}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Franz Gustav Joachim Forsmann}}&lt;br /&gt;
* [http://www.friedhof-hamburg.de/ohlsdorf/prominente/prominente_ef.htm#F Grabstätten bedeutender Persönlichkeiten]&lt;br /&gt;
* [http://www.altonaer-museum.de/de/anwendungen/default.asp?A4=NewsDetail.asp&amp;amp;ID=405&amp;amp;A1=23&amp;amp;A2=News&amp;amp;A3=Sonderausstellungen&amp;amp;A5=619 Altonaer Museum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;A&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130580821|LCCN=no/2007/6101|VIAF=52799187}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Forsmann, Franz Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt des Klassizismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baumeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1795]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1878]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Forsmann, Franz Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Forsmann, Franz Gustav Joachim&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt und Baumeister&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. April 1795&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. März 1878&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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