<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Franz_Gurk</id>
	<title>Franz Gurk - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Franz_Gurk"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Gurk&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T22:30:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Gurk&amp;diff=280679&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Intimidator: /* Weblinks */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Gurk&amp;diff=280679&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-29T22:10:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Gurk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Februar]] [[1898]] in [[Karlsruhe]]; † [[12. Juli]] [[1984]] ebenda) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] der [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gurks Vater starb, als er acht Jahre alt war. Er legte die Mittlere Reife ab. Er begann seine berufliche Laufbahn 1913 bei der Stadt Karlsruhe, wo er sich in der Zeit der [[Weimarer Republik]] eine führende Position erarbeitete und zuletzt gehobener Beamter im Finanz- und Personalressort der Stadt war. Zwischenzeitlich kämpfte er von 1915 bis 1918 im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]. Er war Bezirksvorsitzender des [[Katholischer Jungmännerverband|Katholischen Jungmännerverbands]]. Von 1926 bis 1933 war er Abgeordneter der [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrumspartei]] in der Stadtverordnetenversammlung und ab 1932 im Rat des Großkreises Karlsruhe-[[Bruchsal]]-[[Pforzheim]], wo er auch Fraktionsvorsitzender des Zentrums war. 1931 wurde er Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;Badenwacht&amp;#039;&amp;#039;, der Wehr- und Schutzorganisation des Zentrums in Baden nach Vorbild der [[Bayernwacht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gurk verlor er nach der [[Machtergreifung|Machtübernahme der Nationalsozialisten]] 1933 seine politischen Ämter. Seine Beamtenstelle bei der Stadtverwaltung behielt er, wurde jedoch 1934 vom Personal- in das politisch weniger wichtige Rechnungsprüfungsamt versetzt. Als Rechnungsprüfer war Gurk bis 1945 beschäftigt, ohne befördert zu werden. Er war von 1933 bis 1939 [[Förderndes Mitglied der SS]], gehörte von 1934 bis 1945 der [[Nationalsozialistische Volkswohlfahrt|Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt]] an, von 1934 bis 1945 dem [[Reichsbund der deutschen Beamten]] und von 1939 bis 1945, als er selber Soldat war, der [[NS-Kriegsopferversorgung|Nationalsozialistischen Kriegsopferversorgung]]. In seiner Militärzeit, 1941, trat Gurk in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein. Im Kriegsdienst wurde Gurk heimatnah eingesetzt. Er war zunächst Zahlmeister in der Verwaltung eines Lazaretts in [[Ehingen (Donau)]] und leitete anschließend die Verwaltung der Lazarette in [[Freiburg im Breisgau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1941 legte Gurk die [[Begabtenprüfung]] ab und begann ein Studium der [[Wirtschaftswissenschaft]], nachdem er sich schon in der [[Zwischenkriegszeit]] als Autodidakt und Gasthörer an der [[Karlsruher Institut für Technologie|TH Karlsruhe]] wirtschaftswissenschaftliches Wissen angeeignet hatte. 1942 legte er sein Examen als [[Diplom]]-[[Volkswirt]] ab. 1943 wurde er bei [[Walter Eucken]] in Freiburg zum &amp;#039;&amp;#039;Dr. rer. pol.&amp;#039;&amp;#039; promoviert. Gegen die Entscheidung der Karlsruher [[Spruchkammerverfahren|Spruchkammer]], die ihn im November 1946 zum „Mitläufer“ erklärte, legte er Berufung ein, und wurde im Januar 1947 als „Entlasteter“ eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] nahm er seine politischen Aktivitäten wieder auf. Beruflich war er von 1945 bis 1952 (mit Ausnahme von März bis Mai 1946) Stadtkämmerer in Karlsruhe. 1946 wurde er Mitglied der CDU, 1947 wurde er deren Kreisvorsitzender in Karlsruhe. Von 1951 bis 1968 war er Landesvorsitzender der [[CDU Baden-Württemberg|CDU Nordbaden]], deren Ehrenvorsitzender er anschließend wurde. 1952 wurde er für den Wahlkreis Karlsruhe-Stadt II in den Landtag des neu gebildeten Bundeslandes [[Baden-Württemberg]] gewählt und war dort bis 1953 Fraktionsführer der CDU, der bei den Wahlen mit 36 % stärksten Partei. Das Amt als erster Ministerpräsident des Landes blieb ihm jedoch verwehrt, nachdem [[Reinhold Maier]] ([[Freie Demokratische Partei|FDP]]/[[Demokratische Volkspartei|DVP]]) von der Verfassunggebenden Landesversammlung am 25. April 1952 gewählt worden war und die von ihm gebildete Koalition aus DVP, [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] und [[Gesamtdeutscher Block/Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten|BHE]] die CDU in die Opposition schickte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. März 1952 wurde Franz Gurk zum Mitglied der Verfassunggebenden Landesversammlung des noch namenlosen Südweststaats gewählt. Außerdem wurde er Mitglied des am 2. April gebildeten Verfassungsausschusses, der das am 15. Mai beschlossene Überleitungsgesetz ausarbeitete. In diesem Gesetz, wurde in Artikel 1 „Baden-Württemberg“ als vorläufiger Name des neuen Südweststaats festgelegt. Er setzte sich auch in den weiteren Beratungen nachdrücklich für diese Namensgebung als endgültig ein, was schließlich auch in der später verabschiedeten Verfassung Niederschlag fand. Er gilt daher als geistiger Vater des Namens des Bundeslands.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.karlsruhe.de/b1/stadtgeschichte/blick_geschichte/blick116/gurk.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gurk kandidierte noch im selben Jahr bei der Wahl zum Karlsruher Oberbürgermeister, unterlag aber in der Stichwahl am 8. Juni gegen [[Günther Klotz]]. Danach bekleidete er von 1953 bis 1963 das Amt als Wirtschaftsbürgermeister. Daneben war er noch bis 1972 Abgeordneter des [[Landtag von Baden-Württemberg|baden-württembergischen Landtags]] (ab 1956 für den Wahlkreis Bruchsal), davon 1960 bis 1968 zugleich [[Landtagspräsident (Deutschland)|Landtagspräsident]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gurk war verheiratet und Vater von sechs Kindern. Er war ab 1954 Ehrenmitglied der katholischen Studentenverbindungen K.D.St.V. Normannia im [[Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen|CV]].&amp;lt;ref&amp;gt;Funk, H.: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Normannia Karlsruhe.&amp;#039;&amp;#039;, 1990, S. 247.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Grab befindet sich auf dem [[Hauptfriedhof Karlsruhe]].&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Zahn: &amp;#039;&amp;#039;Gräber, Grüfte, Trauerstätten: die Friedhöfe und Begräbnisstätten der Kernstadt Karlsruhe,&amp;#039;&amp;#039; überarbeitete und ergänzte Neuauflage von Simona Maria Dietz und Wolfgang Wegner,  herausgegeben vom Stadtarchiv Karlsruhe durch Katrin Dort und Volker Steck. verlag regionalkultur, Ubstadt-Weiher u. a. 2022 (Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs; 37), ISBN 978-3-95505-352-9, S. 186.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1963: Großkreuz des [[Gregoriusorden]]&lt;br /&gt;
* 1963: Großes [[Bundesverdienstkreuz]]&lt;br /&gt;
* 1964: [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1952)|Großes Silbernes Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um die Republik Österreich]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.parlament.gv.at/dokument/XXIV/AB/10542/imfname_251156.pdf Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952] (PDF-Datei; 6,59&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1968: Verfassungsmedaille in Gold des Landes Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
* 1975: [[Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verdienstorden Baden-Württemberg}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Für seine Leistungen als Kommunal- und Landespolitiker wurde ihm 1978 die Ehrenmedaille und 1981 die Ehrenbürgerwürde der Stadt Karlsruhe verliehen.&lt;br /&gt;
* 1982: Konradsplakette der Erzdiözese Freiburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* René Gilbert: &amp;#039;&amp;#039;Franz Gurk und der Südweststaat&amp;#039;&amp;#039;, in: Blick in die Geschichte Nr. 116, 15. September 2017, S. 3f.&lt;br /&gt;
* René Gilbert: &amp;#039;&amp;#039;Franz Gurk&amp;#039;&amp;#039;. Info Verlag, Karlsruhe 2019, ISBN 978-3-96308-035-7&lt;br /&gt;
* Leonie Beiersdorf und [[Frank Engehausen]]: &amp;#039;&amp;#039;Forschungsprojekt: NS-Vergangenheit südwestdeutscher Landtagsabgeordneter nach 1945. Teilprojekt: NS-Bezüge der im Landtag von Baden-Württemberg ausgestellten Kunstwerke&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben von der [[Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg]], S. 102–108 ([https://www.lpb-bw.de/fileadmin/lpb_hauptportal/projekte/ns_forschungsprojekt/Forschungsgutachten_Kunstwerke_Prae%C3%A4sidenten_Landtag_BW.pdf online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117757489}}&lt;br /&gt;
* {{Landtag Baden-Württemberg|366}}&lt;br /&gt;
* [https://www.leo-bw.de/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/117757489/Gurk+Franz Franz Gurk] bei [[LEO-BW]]&lt;br /&gt;
* [https://ka.stadtwiki.net/Franz_Gurk Eintrag im Stadtwiki Karlsruhe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Landtagspräsidenten Baden-Württembergs&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Landesvorsitzende der CDU Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Vorsitzende der CDU-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117757489|VIAF=30322104}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gurk, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagspräsident (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fraktionsvorsitzender (CDU Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Karlsruhe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentrum-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Gregoriusordens (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens des Landes Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Silbernen Ehrenzeichens am Bande für Verdienste um die Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1984]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gurk, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CDU), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Februar 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Juli 1984&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Intimidator</name></author>
	</entry>
</feed>