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	<title>Franz Guillimann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Guillimann&amp;diff=726054&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-01-12T17:23:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Guillimann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;François Guillimat&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; * um 1568 in [[Freiburg im Üechtland]]; † [[14. Oktober]] [[1612]] in [[Freiburg im Breisgau]]) war ein [[Schweiz]]er [[Historiker]] und [[Neulateinische Literatur|neulateinischer]] [[Dichter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Franz Guillimann war Schüler des [[Kollegium Sankt Michael|Kollegiums Saint-Michel]] in [[Freiburg im Üechtland|Freiburg]] und Student des [[Helvetisches Kollegium|Collegium Helveticum in Mailand]]. Von 1587 bis 1589 studierte er an der [[Universität Dillingen]] [[Rhetorik]] und [[Philosophie]]. Von 1590 bis 1595 war er erst [[Lehrer]], dann Leiter der [[Lateinschule]] in [[Solothurn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Solothurn wurde Guillimann verbannt, als er im Zusammenhang mit den späten [[Hugenottenkriege]]n mit der [[Katholizismus|katholischen]] Seite unter dem [[Spanien|spanischen]] [[Philipp II. (Spanien)|König Philipp&amp;amp;nbsp;II.]] und den [[Herzogtum Guise|Herzögen von Guise]] sympathisierte. Das stand im Widerspruch zur Politik der zwar katholischen Solothurner Regierung, die in diesem Konflikt aber traditionsgemäss dem französischen König, damals dem mehrmals [[Konversion (Religion)|konvertierten]] «[[Hugenotten]]könig» [[Heinrich IV. (Frankreich)|Heinrich IV.]], die Treue hielt und diesen auch mit [[Reisläufer]]n ([[Söldner]]n) unterstützte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1595 war Guillimann in [[Luzern]] als Sekretär des Alfonso Casati für die spanische [[Gesandtschaft]] tätig und begann mit historischen Studien über die [[Alte Eidgenossenschaft]] und die [[Habsburg]]er. 1605 begab sich Guillimann nach Freiburg im Breisgau, wo er von 1606 bis 1609 an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Universität]] [[Professor]] für [[Geschichte]] war (ernannt von [[Rudolf II. (HRR)|Kaiser Rudolf&amp;amp;nbsp;II.]]). Brieflichen Kontakt unterhielt er unter anderem mit [[Johann Jakob Rüeger]] und [[Christoph Hartmann (Benediktiner)|Christoph Hartmann]]. Letzterer konnte die Bibliothek Guillimanns für das Kloster Einsiedeln gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem Schreiben zufolge, das Erzherzog [[Maximilian III. (der Deutschmeister)|Maximilian III.]] nach dem Tod Guillimanns an die o.ö. Kammer richtete, dürfte dieser seinem Leben selbst ein Ende gesetzt haben, weil eine bereits 1611 zugesagte Unterstützung für eine Auftragsarbeit nicht zur Auszahlung gelangt war. Nach Bekanntwerden dieses Vorfalles wurde die säumige Kanzlei angewiesen, die versprochene Geldsumme umgehend an die beiden Töchter auszuzahlen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[David Schönherr]], Urkunden und Regesten aus dem k.k. Statthalterei-Archiv in Innsbruck; in: Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen des Allerhöchsten Kaiserhauses Bd. 2, Urkunde 14802 vom 31. Juli 1614, gegeben zu Linz.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Akten des Verlassenschaftsverfahrens werden im Universitätsarchiv der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg i. Br. verwahrt.&amp;lt;ref&amp;gt;Universitätsarchiv Freiburg, Bestand A89, Erbschaftsangelegenheiten 1555–1816, Sign. 051, 1 Faszikel mit folgendem Inhalt: Inventar; lateinisches Bücherverzeichnis; Versteigerung des Hab und Guts; Teilzettel der Töchter; Erbschaftsverwaltung durch Johann Sommervogel; Hinterlegung des Gelds in der Universitätslade; Inventar der Ehefrau Agnes geb. Wiel, 1612; bearbeitet von Isabel Schaeffer und Dagmar Kicherer 1997. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Franz Guillimann verfasste [[Gedicht]]e in Latein. Seine historischen Werke befassten sich erst mit der Geschichte der Schweiz, später mit derjenigen der Habsburger.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[De rebus Helvetiorum]] sive antiquitatum Libri&amp;amp;nbsp;V&amp;#039;&amp;#039;, 1598. Behandelt die Geschichte der Schweiz bis 1315 aus katholischer Sicht; Gegenentwurf zur reformierten Chronik von [[Johannes Stumpf]] und [[Josias Simler]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Habsburgiaca sive de antiqua et vera origine domus Austriae&amp;#039;&amp;#039;, 1605.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De Felici Excessu Philippi&amp;amp;nbsp;II. Austriaci Hispaniarum Regis Libri&amp;amp;nbsp;III. Sive de rebus memorabilibus quae in eius morte acciderunt, testimonium Authenticum&amp;#039;&amp;#039;. Langius, Freiburg im Breisgau 1609.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Richard Feller]], [[Edgar Bonjour]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichtsschreibung der Schweiz&amp;#039;&amp;#039;, Helbing &amp;amp; Lichtenhahn 1979, Band 1, ISBN 3-7190-0722-7, S.&amp;amp;nbsp;292–295.&lt;br /&gt;
* Johann Kälin: &amp;#039;&amp;#039;Franz Guillimann, ein Freiburger Historiker von der Wende des XVI. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. [[Deutscher Geschichtsforschender Verein des Kantons Freiburg]], Freiburg 1905 (Freiburger Geschichtsblätter, 11).&lt;br /&gt;
* {{NDB|7|299|300|Guillimann, Franz|[[Oskar Vasella]]|128480009}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|10|107|111|Guillimann, Franz|[[Georg von Wyß]]|ADB:Guillimann, Franz}}&lt;br /&gt;
* [[Josef Hirn (Historiker)|Josef Hirn]], Erzherzog Maximilian der Deutschmeister, Regent von Tirol, 1. Band, Innsbruck 1915, S. 387–404. Aus dem Inhalt: Allgemeines, Habsburgiaca, G. in Freiburg, Illustrationsstudien, Andere Abhandlungen, G. und Windeck, Genealogische Studien, Forschungen in Tirol, Außergewöhnliche Förderung, Widerstand des Regiments, Lukas Killian, G’s Buchdruckerei, G.’s Tod, Programm des großen Werkes, Quellenfunde, Die hinterlassenen Schriften, Fragmentarischer Charakter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* In Freiburg i.&amp;amp;nbsp;Ü. ist eine Strasse nach Franz Guillimann benannt: [http://map.search.ch/fribourg/rue-francois-guillimann Map.Search: Rue François Guillimann, Fribourg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|18692|Guillimann, Franz|Autor= Marianne Rolle}}&lt;br /&gt;
* [http://bvba2.bib-bvb.de:80/V/X6PL1AF7G7QVJ8N5UIVREGM2SNM5TLP4CLP67GG5712H5ASDQ8-12782?func=history-short&amp;amp;set_number=098887 Aktuelles Verzeichnis] zu Franz Guillimann im [[VD 16]].&lt;br /&gt;
* {{VerzDtDrucke|VD=17|PPN=005034221}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128480009|LCCN=|VIAF=49327585}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Guillimann, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Neulatein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chronik (Literatur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1612]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Guillimann, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Historiker und Dichter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1568&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Freiburg im Üechtland]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Oktober 1612&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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