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	<title>Franz Gruss - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T23:16:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Gruss&amp;diff=1857279&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2025-12-22T14:33:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:The German physicist Horst Teichmann - 1955.png|mini|Der [[Physiker]] [[Horst Teichmann]] (1955), Kohlezeichnung Franz Gruss]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz von Borgia Ernst Hermann Vinzenz Josef Gruss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Juni]] [[1891]] in [[Kraslice|Graslitz]]; † [[28. September]] [[1979]] in [[Mistelbach (Niederösterreich)|Mistelbach]]) war ein [[Österreich|österreichischer]] [[Malerei|Maler]], [[Zeichnung (Kunst)|Zeichner]] und [[Freskant]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Franz Gruss war der Sohn des aus [[Wien]] gebürtigen Buchhalters Franz Wenzl Gruss in Graslitz, Haus Nr. 306, und der Wilhelmine geb. Fila aus [[Skuteč]]. Seine Taufe erfolgte am 14. Juni 1891.&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenbuch Kraslice 101, S. 229.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gruss besuchte die Oberrealschule in [[Cheb|Eger]], wo er 1909 das [[Abitur]] ablegte. Bis 1914 wurde er an der [[Akademie der bildenden Künste Wien|Akademie der bildenden Künste]] in Wien ausgebildet. Dort wurde er von Professor [[Alois Delug]] und [[Rudolf Jettmar]] gefördert. 1910 erhielt er die Füger-Medaille für sein Bild „Hiob wird von seinen Freunden besucht“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] rückte Gruss ein und geriet 1915 in russische [[Kriegsgefangene|Gefangenschaft]], die er in [[Sibirien]] verbringen musste. Dort schnitzte er für den Kriegsgefangenenfriedhof ein überlebensgroßes Kruzifix. Ein großes Altarbild soll sich inzwischen in [[Postojna|Adelsberg]] in Istrien befinden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Peter 1955 - Portrait of a young man.png|mini|links|160px|&amp;lt;small&amp;gt;[[Porträt]] eines jungen Mannes&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Nach einem missglückten Fluchtversuch gelang Gruss im März 1918 doch noch die Flucht aus Sibirien und er kehrte noch vor Ende des Krieges nach Hause zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kriegsende 1918 und dem Untergang der Monarchie [[Österreich-Ungarn]] stand Franz Gruss vor der Wahl, eine festbezahlte Stelle als Mittelschullehrer anzunehmen oder sich endgültig der freien Kunst zu widmen, und sich damit für eine materiell ungesicherte Zukunft zu entscheiden. So entstand eine Spannung zwischen Entbehrung und schöpferischer Tätigkeit. Bilder wie die &amp;#039;&amp;#039;Grablegung&amp;#039;&amp;#039; (1919) und die &amp;#039;&amp;#039;Kreuzabnahme&amp;#039;&amp;#039; (1920) entstanden in dieser Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1923 besuchte er wiederum die Meisterschule in Wien. 1924 errichtete er ein eigenes [[Atelier]] im selbstgezimmerten Blockhaus, östlich von [[Stříbrná|Silberbach]] im [[Erzgebirge]], inmitten von Bergen und Wäldern. 1926 wurde die Ausgestaltung der ehemaligen St.-Clara-Kirche in Eger, die der [[Barock]]baumeister [[Christoph Dientzenhofer]] entworfen hatte, zu einer Gedächtnisstätte für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges für alle [[sudetendeutsche]]n Künstler ausgeschrieben. Dies war der bedeutendste Auftrag, der zu dieser Zeit für Künstler vergeben wurde. Unter den 22 eingereichten Entwürfen erhielt Gruss den 1. und 2. Preis und den Auftrag zur Ausführung, die allerdings erst 1936 erfolgte. Gruss beteiligte sich an mehreren Ausstellungen der [[Wiener Secession|Secession]] in Wien. Darüber hinaus waren seine Werke in Eger (1930), [[Karlsbad]], [[Most (Tschechien)|Brüx]], [[Prag]], [[Teplice|Teplitz]], [[Liberec|Reichenberg]], [[Breslau]] und [[Weiden in der Oberpfalz]] zu sehen. In den Jahren um 1939 war Franz Gruss als Maler und Illustrator für das Sudetendeutsche Hilfswerk tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Heimatvertriebene|Vertreibung]] aus der Heimat führten ihn und seine Familie nach Wien. 1947 gestaltete er dort das Haus der Tischlerinnung mit einem [[Sgraffito]] aus. Es folgten Arbeiten im öffentlichen und kirchlichen Bereich. So stattete der Maler 1959 in [[Emskirchen]], die ein Jahr zuvor eingeweihte, katholische Filialkirche &amp;#039;&amp;#039;Maria Königin&amp;#039;&amp;#039; mit drei großen [[Fresko|Fresken]] (siehe unten Lit. Raimund Atzinger S. 117) und vierzehn kleineren, ebenfalls „al fresco“ gemalten Kreuzwegbildern aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.eo-bamberg.de/eob/dcms/sites/bistum/pfarreien/dekanate/neustadt_aisch/st_johannes_neustadt/emskirchen/kirche/geschichte.html |text=Stadt Neustadt an der Aisch – Zentral im Aischtal |wayback=20150924001424 |archiv-bot=2019-04-11 17:44:02 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; – Studienreisen führten ihn nach Italien, Griechenland, Frankreich und Spanien. 1974 fand im [[Egerland-Kulturhaus]] in [[Marktredwitz]] eine Ausstellung zum Lebenswerk des Künstlers statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* Franz Gruss erhielt 1923/24 das österreichische Staatsreisestipendium, den sogenannten Rompreis.&lt;br /&gt;
* Franz Gruss wurde 1956 mit dem [[Nordgaupreis des Oberpfälzer Kulturbundes|Nordgau-Kulturpreis (früher Ehrenpreis) der Stadt Amberg]] im Bereich Bildende Kunst ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Festschrift, 23. Bayerischer [[Nordgautag]], Waldsassen, 4. bis 8. Juni 1980.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Porträt des Dichters [[Dietzenschmidt|Anton Franz Dietzenschmidt]]&amp;#039;&amp;#039;, 1925, Öl auf Leinwand, 95×72 cm, [[Kunstforum Ostdeutsche Galerie]], [[Regensburg]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tote Sonnenblumen&amp;#039;&amp;#039;, 1930, Öl auf Leinwand, 90×65 cm, Kunstforum Ostdeutsche Galerie, Regensburg  [[Datei:Franz Gruss.jpg|mini|Franz Gruss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Josef Weinmann: &amp;#039;&amp;#039;[[Egerländer Biografisches Lexikon]] mit ausgewählten Personen aus dem ehemaligen Reg.-Bez. Eger&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, 1985, ISBN 3-922808-12-3, S. 182 f.&lt;br /&gt;
* Who’s who in Germany, 1960&lt;br /&gt;
* Franz Höller: &amp;#039;&amp;#039;Der Maler und Zeichner Franz Gruss.&amp;#039;&amp;#039; Karlsbad-Drahowitz &amp;amp; Leipzig, Adam Kraft Verlag, 1934 (oder 1956)&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: [http://www.clio-online.de/ Clio-online, Fachportal für Geschichtswissenschaften – Datenbanken].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Vollmer |Band=2 |Seite=326 |SeiteBis=327 |Lemma=Gruss, Franz |Autor=}}&lt;br /&gt;
* Raimund Atzinger: &amp;#039;&amp;#039;Franz Gruss Maler und Zeichner.&amp;#039;&amp;#039; Kolbe Verlag, Dettingem am Main, 1971&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: [http://www.clio-online.de/ Clio-online, Fachportal für Geschichtswissenschaften – Datenbanken].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Vladimir Prokop: &amp;#039;&amp;#039;Franz Gruss. Biographie.&amp;#039;&amp;#039; in Tschechisch, Verlag Bergbaumuseum Sokolov (Falkenau)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.omks.cz/de/muzeum.html |text=Museum Sokolov (Falkenau) Tschechische Republik |wayback=20160305005014 |archiv-bot=2025-02-12 09:57:33 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.worldcat.org/title/franz-gruss-opomenuty-umelec-kraslicka-1891-1979/oclc/768556215 Franz Gruss : opomenutý umělec Kraslicka : 1891–1979]&amp;lt;/ref&amp;gt; 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{OpfKultBd|515|Gruß, Franz|Autor=J. K.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11869863X|LCCN=no2013072640|VIAF=8181956}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gruss, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Tschechien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nordgaupreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Königreich Böhmen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gruss, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gruss, Franz von Borgia Ernst Hermann Vinzenz Josef&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Maler und Zeichner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Juni 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kraslice|Graslitz]], Böhmen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. September 1979&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mistelbach (Niederösterreich)|Mistelbach]] bei Wien&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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