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	<title>Franz Gareis - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T23:24:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Gareis&amp;diff=637492&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rendor Thuces Al&#039;Nachkar: /* Familie */ Straffungen</title>
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		<updated>2025-06-07T16:56:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Familie: &lt;/span&gt; Straffungen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Franz Gareis - Novalis.jpg|mini|Franz Gareis: Porträt des Dichters [[Novalis]], um 1799]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Franz Peter Paul Gareis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Juni]] [[1775]] in [[Klosterfreiheit (Ostritz)|Klosterfreiheit]] bei [[Ostritz]]; † [[31. Mai]] [[1803]] in [[Rom]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;gaes&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gaes.de/d-franz.html |titel=Franz Gareis, Kunstmaler, 1775–1803 |werk=gaes.de |abruf=2021-12-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher [[Malerei|Maler]], der hauptsächlich als [[Porträtist]] und [[Zeichner]] bekannt war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;külex&amp;quot;&amp;gt;Wolf Stadler u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Kunst 5. Gal – Herr.&amp;#039;&amp;#039; Karl Müller Verlag, Erlangen 1994, ISBN 3-86070-452-4, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Mit 16 Jahren begann Franz Gareis 1791 sein Studium an der [[Kunstakademie Dresden]]. Er war dort Schüler des Direktors [[Giovanni Battista Casanova]], einem Bruder des bekannten Abenteurers [[Giacomo Casanova]]. Gareis machte mit Gemälden und Kreidezeichnungen auf sich aufmerksam, die er 1794 zum ersten Mal an der Akademie ausstellte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;külex&amp;quot; /&amp;gt; 1794 war sein Studium beendet und er unternahm eine Bildungsreise über Brandenburg, [[Danzig]] bis nach [[Narva (Stadt)|Narwa]] in Russland und zurück über [[Memel]], Berlin nach Dresden. 1796 bekam er eine Pension von 100 Talern vom Kurfürsten. Durch seine Zeichnungen und Gemälde erlangte Gareis schon in jungen Jahren überregionalen Ruhm, der unter anderem [[Philipp Otto Runge]] dazu veranlasste, nach Dresden zu gehen, um bei Gareis seine Fähigkeiten in der Ölmalerei zu verfeinern. Im Jahr 1801 nahmen Gareis und Runge gemeinsam an der [[Weimarer Preisaufgaben|Weimarer Preisaufgabe]] teil. Ab 1798 war Gareis regelmäßig auf Reisen unter anderem in Halle (1798), Leipzig (1799), Wien (1799), Berlin (1800), Paris (1801) bis nach Rom (1803), wo er zahlreiche bürgerliche Porträts schuf. Auf der Italienreise erkrankte er an [[Fleckfieber]] und starb in Rom., wo er auf dem [[Protestantischer Friedhof (Rom)|protestantischen Friedhof]] in Rom begraben liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein [[Liste der Kulturdenkmale in Ostritz#09228152|Geburtshaus an der Klosterstraße]] in Klosterfreiheit im heutigen Ostritzer Stadtteil [[Marienthal (Ostritz)|Marienthal]] steht unter Denkmalschutz. Auf der dort gegenüberliegenden Straßenseite zweigt der &amp;#039;&amp;#039;Franz-Gareis-Weg&amp;#039;&amp;#039; ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Zu seinen Werken zählen ein Altarbild in der zur Stadt [[Bogatynia]] gehörenden [[Zatonie|Seitendorfer]] Kirche, &amp;#039;&amp;#039;Maria Magdalena unter dem Kreuze&amp;#039;&amp;#039; von 1798, und &amp;#039;&amp;#039;Orpheus – Klage vor dem Gott der Unterwelt&amp;#039;&amp;#039;, das er kurz vor seinem Tod zur Kunstausstellung nach Dresden geschickt hatte. Den umfangreichsten Bestand seiner Werke bewahrt das Graphische Kabinett des [[Kulturhistorisches Museum Görlitz|Kulturhistorischen Museums Görlitz]]. Auf seiner Bildungsreise nach Russland fertigte Gareis ein [[Skizze]]nbuch mit idealisierten volkstümlichen Gestalten an, das sich im [[Kupferstichkabinett Dresden]] befindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{DDB|Objekt|7BJKVL734MTP5CCV6XUHZC7CWOQDJMUN| Franz Gareis: &amp;#039;&amp;#039;Skizzen, gezeichnet vom Maler Gareis in Dresden auf seiner Reise durch Sachsen, Preußen, Rußland, Liefland-Curland pp. in den Jahren 1796/1797.&amp;#039;&amp;#039; }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Franz Gareis war nicht verheiratet, aber verlobt mit der Sängerin [[Louise Reichardt]] (1779–1826), welche er bei seiner Rückkehr heiraten wollte. Louise war die Tochter des Kapellmeisters [[Johann Friedrich Reichardt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;gaes&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Bruder Gottlieb († 20. November 1859) starb als königlicher Kammermusiker a.&amp;amp;nbsp;D. in Berlin. Er wurde von &amp;#039;&amp;#039;Johann Friedrich Reichardt&amp;#039;&amp;#039; in Halle ausgebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=_D3ycdumEuUC&amp;amp;pg=PA756&amp;amp;lpg=PA756 Giacomo Meyerbeer: &amp;#039;&amp;#039;Briefwechsel und Tagebücher: Bis 1824&amp;#039;&amp;#039;]. Walter de Gruyter, Berlin 1959, S. ?.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein zweiter Bruder [[Joseph Gareis (Bildhauer)|Joseph Gareis]] (1778–1844) wurde Bildhauer. Von ihm sind Werke in der Oberlausitz, in Sachsen und Nordböhmen erhalten (vor allem Grabmale). Sein dritter Bruder [[Anton Johann Gareis]] (1793–1863) wurde ebenfalls Maler. Er studierte an den Kunstakademien in Dresden sowie Berlin und war von 1822 bis zu seinem Tod in Prag tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|8|371|371|Gareis, Franz|Carl Clauß|ADB:Gareis, Franz}}&lt;br /&gt;
* [[Richard Foerster (Altphilologe)|Richard Förster]]: &amp;#039;&amp;#039;Franz Gareis.&amp;#039;&amp;#039; Oberlausitzische Gesellschaft der Wissenschaften, Görlitz 1913 (= &amp;#039;&amp;#039;Neues Lausitzer Magazin.&amp;#039;&amp;#039; 1913, Nr. 89, S. 1–116).&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor=Richard Förster |Lemma=Gareis, Franz |Band=13 |Seite=190|SeiteBis=192|Kommentar=}}&lt;br /&gt;
* [[Kai Wenzel]], [[Marius Winzeler]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Franz Gareis (1775–1803). Zum Maler geboren. Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafik eines Wegbereiters der deutschen Romantik.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Gunter Oettel, Görlitz 2003, ISBN 3-932693-81-7&lt;br /&gt;
* Frauke Josenhans: &amp;#039;&amp;#039;Gareis, Franz (Johann Franz Peter Paul).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Bénédicte Savoy]], France Nerlich (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pariser Lehrjahre. Ein Lexikon zur Ausbildung deutscher Maler in der französischen Hauptstadt.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;1793–1843.&amp;#039;&amp;#039; Berlin/Boston 2013, S. 83–86.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|128649798}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gaes.de/d-franz.html Franz Gareis, Kunstmaler, 1775–1803]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128649798|LCCN=nr2004035477|VIAF=33055775}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gareis, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Porträtmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeichner (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1775]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1803]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gareis, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gareis, Johann Franz Peter Paul (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kunstmaler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Juni 1775&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Klosterfreiheit (Ostritz)|Klosterfreiheit]] bei [[Ostritz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Mai 1803&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rom]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rendor Thuces Al&#039;Nachkar</name></author>
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