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	<title>Franz Ferdinand Mayer von Fahnenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T14:19:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-10-23T08:17:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Hilfe:Wikisyntax/Validierung&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Hilfe:Wikisyntax/Validierung (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Hilfe:Wikisyntax/Validierung#Fehlendes End-Tag&lt;/a&gt; behoben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Franz Ferdinand Mayer von Fahnenberg.tif|mini|Franz Ferdinand Mayer von Fahnenberg]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Ferdinand Mayer von Fahnenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Oktober]]&amp;lt;ref&amp;gt;Stöhr, Seite 13&amp;lt;/ref&amp;gt; [[1679]] in [[Freiburg im Breisgau|Freiburg]]; † [[2. Oktober]] [[1741]] in Freiburg) war Doktor beider Rechte und Stadtschreiber zu Freiburg im Breisgau. Er rettete [[Belagerung von Freiburg (1713)|1713 bei der Belagerung]] durch eine französische Armee unter Marschall [[Claude-Louis-Hector de Villars|Villars]] die bereits sturmreif geschossene Stadt vor weiterer Zerstörung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Franz Ferdinand Mayer wird am 6. Oktober 1679 als Sohn Adam Melchior Mayers, [[Syndikus]] und [[Präzeptor]] des Breisgauischen Ritterstandes und Besitzer des Dorfes Föhrenthal (heute Teil von [[Glottertal]]) und Martha Elisabeth von Fantz geboren. Franz Ferdinand studierte Rechtswissenschaften in Freiburg und promovierte zum [[Doktor der Rechte|Doktor beider Rechte]] (&amp;#039;&amp;#039;Doctor iuris utriusque&amp;#039;&amp;#039;), d.&amp;amp;nbsp;h. des weltlichen (Zivil-)Rechts und des kanonischen [[Kirchenrecht]]s. Als Stadtschreiber war Mayer für die Justizverwaltung Freiburgs zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belagerung Freiburgs 1713 ==&lt;br /&gt;
Als sich der Festungskommandant [[Ferdinand Amadeus von Harrsch]] nach mehrwöchiger französischer Belagerung mit einem Großteil der übrigen Truppen in die Schlossbergfestung zurückzog und die Einwohnerschaft somit ohne Schutz den unmittelbar einsetzenden Plünderungen der in der Stadt verbliebenen Soldaten und entflohenen Kriegsgefangenen ausgesetzt war, eilte Franz Ferdinand Mayer in Begleitung des Bildhauers Norbert Wüst ins Rathaus, um die vorbereiteten weißen Fahnen zu holen, begab sich „auf eine der Bastionen im Westen der Stadt ... und pflanzte die Fahnen dort auf.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Peter Kalchthaler|Titel=Freiburger Wege|Hrsg=|Sammelwerk=|Band=2|Nummer=|Auflage=1|Verlag=Rombach|Ort=Freiburg im Breisgau|Datum=1999|Seiten=64|ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folge konnten Stadtvertreter im Rahmen von Verhandlungen mit dem französischen Befehlshaber [[Claude-Louis-Hector de Villars]] eine gewaltfreie Stadtübergabe sowie Sicherheit vor fortgesetzter Plünderung vereinbaren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Peter Kalchthaler|Titel=Kleine Freiburger Stadtgeschichte|Hrsg=|Sammelwerk=|Band=|Nummer=|Auflage=1|Verlag=Friedrich Pustet|Ort=Regensburg|Datum=2006|Seiten=97|ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und weiteres Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fahnenbergsches Wappen.jpg|miniatur|Wappen der Freiherrlich Mayer von Fahnenbergschen Familie nach dem Adelsdiplom vom 27. Februar 1715&amp;lt;ref&amp;gt;Stöhr, Seite 14&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Wegen dieser mutigen Tat erhob Kaiser [[Karl VI. (HRR)|Karl VI.]] Dr. Franz Ferdinand Mayer auf Fürsprache Harrschs im Jahre 1715 in den rittermäßigen Adelsstand. Im Empfehlungsschreiben Harrschs an den Kaiser vom 31. August 1714 heißt es über Mayer: &amp;#039;&amp;#039;daß selbiger öffters nicht ohne Leib- und Lebenß-Gefahr sich zue mir begeben, und auff mein Erforderen geziemendt erschienen, demnechst pro bono Publico et Patriae daß Pardon-Zaichen auf die Bresche gesteckht, vermittelß er Stattschreyber nicht geringe Prob seiner possedierendten guethen Experienz und Tauglichkeith dem Publico zue dienen, auch seiner intrepidität, vornemblich aber seiner Österreich. Treü und allerunderthänigisten Devotion ahn Tag gelegt, einfolglichen von männiglichen solchen Ruehm erworben, daß in belohnliche consideration gezogen zue werdhen, wohl meritiere&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Peter Paul Albert]]: &amp;#039;&amp;#039;Ungedruckte Aktenstücke zur Geschichte der Belagerung Freiburgs im Jahre 1713&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Alemannia (Zeitschrift für Volkskunde, 1873–1917)|Alemannia]]&amp;#039;&amp;#039; Band 30, Seite 223, 1903&amp;lt;/ref&amp;gt; Im kaiserlichen Adelspatent vom 27. Februar 1715 wird Dr. Mayer unter Verleihung des Ehrennamens &amp;#039;&amp;#039;von Fahnenberg&amp;#039;&amp;#039; zum &amp;#039;&amp;#039;recht Edel gebohrnen, Wappen-, Lehens-Turnir-Genossen und rittermäßigen achtschildigen Edelmann erhoben&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Stöhr, Seite 13&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Freiburg ernannte Mayer und seine Nachkommen zu erblichen Ehrenbürgern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Heirat der [[Erbtochter]] Clara Katharina (1698–1780) des Freiburger Bürgermeisters Karl Heinrich Hornus von Bernkastel gelangte Franz Ferdinand Mayer von Fahnenberg in den Besitz von Stadt und [[Herrschaft Burkheim]], womit Einkünfte aus den Erträgen der Rheinfähre und des Straßenzolls verbunden waren. Die Urkunde vom 15. Juli 1740 lautet: Kaiser Karl VI verleiht dem Dr. Franz Ferdinand Mayer von Fahnenberg als Ehevogt und Lehensträger der Klara Katharina, Tochter des verstorbenen Karl Heinrich Hornus von Bernkastel, Schloss, Stadt und Herrschaft Burkheim als Mannlehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.freiburg.de/pb/site/Freiburg/get/345589 Geschichte der Familie Mayer von Fahnenberg] Stadtarchiv Freiburg&amp;lt;/ref&amp;gt; Franz Ferdinand Mayer von Fahnenberg starb am 2. Oktober 1741 an einem Schlaganfall. Sein Enkel war der österreichische Reichstagsgesandte [[Egid Joseph Karl von Fahnenberg]] (1749–1827), sein Urenkel der badische Oberpostdirektor [[Karl Heinrich Freiherr von Fahnenberg]] (1779–1840).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varia ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2018-03-04, Fahnenbergplatz in Freiburg, Straßenschild mit Erklärung.jpg|mini|Straßenschild in Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
In historischen Berichten trägt Franz Ferdinand Mayer von Fahnenberg häufig den Beinamen &amp;#039;&amp;#039;der Retter von Freiburg&amp;#039;&amp;#039;. In der Nähe des ehemaligen [[Liste der Stadttore in Freiburg im Breisgau|Predigertors]], dort wo Dr. Mayer einst mit seiner weißen Fahne in die Bresche der Befestigung gesprungen war, benannte die Stadt Freiburg einen Platz nach dem Adelstitel ihres Retters Fahnenbergplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Berthold Stöhr: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Franz Ferdinand Mayer von Fahnenberg&amp;#039;&amp;#039;. Broschüre, 24 Seiten, Freiburg im Breisgau 1913&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gothaisches genealogisches Taschenbuch der freiherrlichen Häuser&amp;#039;&amp;#039;, 1855, [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8416373 S.151f]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mayer von Fahnenberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012286797|VIAF=171192848}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mayer Von Fahnenberg, Franz Ferdinand}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Freiburg im Breisgau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1679]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1741]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mayer von Fahnenberg, Franz Ferdinand&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Stadtschreiber&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Oktober 1679&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Freiburg im Breisgau|Freiburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Oktober 1741&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freiburg im Breisgau|Freiburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;At40mha</name></author>
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