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	<title>Franz Ferch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Ferch&amp;diff=1914061&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* In Temeswar */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-06-03T11:16:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;In Temeswar: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Ferch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. September]] [[1900]] in [[Knićanin|Rezsőháza]] ({{DeS|&amp;#039;&amp;#039;Rudolfsgnad&amp;#039;&amp;#039;}}), [[Königreich Ungarn]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[20. November]] [[1981]] in [[Freiburg im Breisgau]]) war [[Maler]] und [[Grafiker]] der [[Banater Schwaben|banatschwäbischen Minderheit]] in [[Rumänien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Vorkriegszeit ===&lt;br /&gt;
1907 zog die Familie nach [[Periam]] um, wo Franz Ferch die Grundschule absolvierte. Ab 1914 besuchte er die [[Kadettenanstalt|Kadettenschule]] in [[Traiskirchen]] bei [[Wien]]. Von 1922 bis 1923 studierte er [[Innenarchitektur]] und Raumgestaltung an der Kunstgewerbeschule in [[Dresden]], von 1925 bis 1927 dann [[Bildende Kunst|Bildende Künste]] an der [[München]]er [[Kunstakademie]]. Ins [[Banat]] zurückgekehrt arbeitete er im [[Timișoara|Temeswar]]er Künstlerhaus, wo er mehrfach ausstellte. Noch unter dem Einfluss der [[Neuromantik]] aus München entstanden die Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Die Wacht&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Das Gebet der Ahnen&amp;#039;&amp;#039;, zwei großdimensionierte historische Bilder aus der Ansiedlungszeit der [[Banater Schwaben]]. Letzteres ist von [[Stefan Jäger (Maler)|Stefan Jägers]] Einwanderungs-Triptychon beeinflusst und stellt die Gründung der Gemeinde [[Bulgăruș|Bogarosch]] dar. Für das Bild &amp;#039;&amp;#039;Eine Bitte&amp;#039;&amp;#039; erhielt der Künstler 1930 den ersten Preis auf einer Ausstellung in Temeswar. Als Gast der [[Deutsche Akademie (1925)|Deutschen Akademie]] konnte er 1934 eine einjährige Studienreise nach [[Rom]] antreten. Die Vorfinanzierung seiner Gönner hatte er mit zehn in Rom erstellten Gemälden abzugelten. Hier entstanden seine römischen Ansichten: &amp;#039;&amp;#039;Die Trajanssäule&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Via Appia&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Das pittoreske Rom&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ponte vecchio&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Die Maroniverkäuferin&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Arbeitslose&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ruhende Arbeiter&amp;#039;&amp;#039;. Nach seiner Reise ließ er sich in [[Semlac]] nieder. Hier entstanden seine Heimatbilder: &amp;#039;&amp;#039;Der Siedler&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Der Brotschneider&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Der Pflüger&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Der Tennmann&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Der Jungbauer&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;Unser täglich Brot&amp;#039;&amp;#039;. Seine Bauerntypen sind monumentale Einzelgestalten. Mit diesen Bildern erreichte er seinen künstlerischen Durchbruch. Bei einer Ausstellung deutscher Künstler in [[Brașov]] wurden alle Bilder verkauft; mit dem Erlös erwarb der Künstler ein Häuschen in Periam. 1939 erhielt er den &amp;#039;&amp;#039;Prinz-Eugen-Preis&amp;#039;&amp;#039; der Johann-Wolfgang-von-Goethe-Stiftung der [[Wiener Universität]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Temeswar ===&lt;br /&gt;
Ab 1950 war Ferch als Lehrer am &amp;#039;&amp;#039;Lyzeum für Bildende Kunst&amp;#039;&amp;#039; in [[Timișoara|Temeswar]] tätig. Sein Atelier lag im obersten Stockwerk des dortigen [[Banater Nationalmuseum]]s. Im Turm des Museums entstanden das Porträt des Dichters [[Adam Müller-Guttenbrunn]], anlässlich dessen 50. Todestages, sowie &amp;#039;&amp;#039;Die Hauensteiner&amp;#039;&amp;#039;, Ferchs Bekenntnis zum Widerstand, wobei die Hauensteiner symbolisch gegen Knechtung und Gewalt stehen. In dieser Zeit entstand auch der aus der [[Geschichte Timișoaras]] beeinflusste &amp;#039;&amp;#039;[[György Dózsa|Dósza]]-Zyklus&amp;#039;&amp;#039;, bestehend aus den drei großen Gemälden &amp;#039;&amp;#039;Dósza vor Temeswar&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Die Namenlosen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Die Hinrichtung&amp;#039;&amp;#039;. Ein Zyklus vom &amp;#039;&amp;#039;Willen zur Freiheit und vom bitteren Sterben&amp;#039;&amp;#039; heroisiert noch im ersten Bild, zeigt aber im letzten nur noch Pein und Marter. Franz Ferch malte Aquarelle mit Landschaften am Fluss [[Mureș (Fluss)|Mureș]], Weiden und dem Sommerhimmel mit Wolken. Von 1959 bis 1969 war er Vorsitzender des &amp;#039;&amp;#039;Verbandes für Bildende Künste&amp;#039;&amp;#039; in Temeswar. In dieser Zeit erhielt den &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsorden III. Klasse&amp;#039;&amp;#039;, den Orden &amp;#039;&amp;#039;Stern der Republik V. Klasse&amp;#039;&amp;#039;, sowie den &amp;#039;&amp;#039;Orden für kulturelle Verdienste II. Klasse&amp;#039;&amp;#039; der Sozialistischen Republik Rumänien. Die hauptsächlichen Themen seines Kunstschaffens waren Heimatgeschichte, Heidelandschaft, das Banater Dorf und seine Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Freiburg im Breisgau ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1979 zog Ferch nach Freiburg im Breisgau zu seiner Tochter, wo er seine letzten drei Jahre verbrachte. 1981 stellte er im &amp;#039;&amp;#039;Haus der Donauschwaben e.V.&amp;#039;&amp;#039; in [[Sindelfingen]] aus, wo ihm auch die Ehrengabe zum Donauschwäbischen Kulturpreis überreicht wurde. Nach seinem Tod wurde er auf dem Freiburger Hauptfriedhof beigesetzt. Einige Bilder des Malers sind im Banater Museum in Temeswar zu sehen, andere befinden sich in [[Privatbesitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preise ==&lt;br /&gt;
* 1930 – für das Bild &amp;#039;&amp;#039;Eine Bitte&amp;#039;&amp;#039; 1. Preis auf der Banater Kunstausstellung in Temeswar&lt;br /&gt;
* 1939 Prinz-Eugen-Preis der Johann-Wolfgang-von-Goethe-Stiftung der Wiener Universität&lt;br /&gt;
* 1948 für das Bild &amp;#039;&amp;#039;Wiederaufbau&amp;#039;&amp;#039; Preis des Staatskomitees für Kultur und Kunst&lt;br /&gt;
* 1959 Arbeitsorden III. Klasse&lt;br /&gt;
* 1965 Orden „Stern der Republik“ V. Klasse&lt;br /&gt;
* 1969 Orden für kulturelle Verdienste II. Klasse der Sozialistischen Republik Rumänien&lt;br /&gt;
* 1981 Ehrengabe des Donauschwäbischen Kulturpreises&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
* 1930 Banater Kunstausstellung in Temeswar&lt;br /&gt;
* 1938 Ausstellung deutscher Künstler in Rumänien&lt;br /&gt;
* 1981 Ausstellung in Sindelfingen im Haus der Donauschwaben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Studienreisen ==&lt;br /&gt;
* 1934 Studienreise nach Rom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Temeschburg – Temeschburg. Eine südosteuropäische Stadt im Zeitenwandel.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. HOG Temeswar. Karlsruhe 1994, S. 672.&lt;br /&gt;
* [[Franz Heinz]]: &amp;#039;&amp;#039;Franz Ferch und seine Banater Welt.&amp;#039;&amp;#039; Südostdeutsches Kulturwerk, München 1988, ISBN 3-88356-054-5.&lt;br /&gt;
* [[Walter Engel (Germanist)|Walter Engel]], Franz Heinz: &amp;#039;&amp;#039;Franz Ferch – Mensch und Werk. Bilder aus dem Banat.&amp;#039;&amp;#039; Westkreuz, Berlin 1991, S. 108.&lt;br /&gt;
* [[Annemarie Podlipny-Hehn]]: &amp;#039;&amp;#039;Franz Ferch. Künstlermonographie.&amp;#039;&amp;#039; Kriterion, Bukarest 1975, S. 59.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Kulturportal Ost-West: [https://kulturportal-west-ost.eu/biographien/ferch-franz-2 Biographie Franz Ferch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118532480|LCCN=n/90/646682|VIAF=47553642}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ferch, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Banater Schwabe (Rumänisches Banat)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Banater Schwabe (Vojvodina)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Rumänien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1981]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ferch, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler und Grafiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. September 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Knićanin|Rezsőháza]], [[Königreich Ungarn]], [[Österreich-Ungarn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. November 1981&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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